Aus der Amazon.de-Redaktion
Suzanne Vega, manchen wohl besser bekannt als die "Luka" aus dem zweiten Stock oder als Bedienung aus Tom's Diner, ist nach vier Jahren Abstinenz mit ihrem Longplayer Songs In Red And Gray wieder "back in buisness". Wie schafft es eigentlich eine eher kamerascheue amerikanische Sängerin, sich über zwei Dekaden in der schnelllebigen Glamour-Welt des Pop-Biz zu halten? Klar -- sie schreibt einfach unverwechselbar schöne Songs. Auch auf ihrem insgesamt sechsten Studioalbum Songs In Red And Gray kommt Ms. Vega ohne die großen musikalischen Posen aus. Ehrliche Gefühle statt überflüssiger Effekthascherei -- so das Patentrezept der smarten Suzanne. Und so singt sie in Songs wie "Machine Ballerina" oder "(I'll Never Be) Your Maggie May" über die Liebe, das Leben und die kleinen, skurrilen Eigenheiten des Alltags. Einfühlsame Poesie verarbeitet zu wunderschönen Klangkollagen, mal poppig, mal folkig, aber immer irgendwie einzigartig. Ein dickes "Thank You" von Künstlerinnen wie Dido ist Suzanne Vega für ihre Vorreiterrolle als weibliche Songwriterin ja ohnehin schon lange sicher, aber auch der geneigte Pop-Hörer dürfte über eine derart gelungene Scheibe eigentlich entzückt sein. --Michael DannhauerKundenrezensionen zu 'Songs in Red & Gray'
Ein einfach gelungenes Album mit wunderbaren Melodien (6. Dezember 2001)
Seit langer Zeit endlich mal wieder ein Album von S. Vega, das mich durch und durch überzeugt. Kein übertriebenes Experimentieren mehr mit Synthesizer-Klängen - dank der Trennung von Ehemann Mitchell Froom. Insgesamt klingt das Album wesentlich frischer und energievoller als die Vorgänger und reicht an die Scheiben "S.Vega" und "Solitude Standing" locker heran. Wunderbar, Suzanne!!!So gut wie "Suzanne Vega" und "Solitude Standing" (18. Oktober 2001)
Nach den letzten drei Alben, in denen Suzanne Vega zusammen mit ihrem Ehemann und Produzenten viel experimentiert hat, endlich wieder ein Album, das die Folk-Wurzeln von Suzanne Vega deutlicher erkennen lässt. "Songs in Red & Grey" enthält viele sehr schöne, eingängige Stücke mit einer Gitarrenbegleitung, die nach den letzten drei Alben wieder eine Hauptrolle einnimmt. Die Stimme ist ebenfalls gewohnt klar und kühl.Man wünscht ja niemandem eine Trennung, aber hier hatte die Trennung von ihrem Mann für die Hörer nur gute Auswirkungen.






