Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit seinem letzten Album 2001 gelang Dr. Dre vor zwei Jahren eines der größten Comebacks in der HipHop-Geschichte. Mit dem Soundtrack zum Film The Wash, bei dem er neben Denzel Washington und Snoop Dogg selbst eine größere Rolle spielt, meldet er sich nun eindrucksvoll zurück.The Wash ist allerdings nicht das lange erwartete neue Studioalbum von Dr. Dre, das voraussichtlich unter dem Titel Detox veröffentlicht wird. Auf dem Soundtrack finden sich neben vier Stücken, bei denen Dre auch als Rapper zu hören ist, eine stattliche Anzahl hochkarätiger Aufnahmen anderer HipHop-Größen wie D12, Busta Rhymes, Bubba Sparxxx, Snoopafly, Xzibit sowie von Soul-Sänger Bilal ("Bring 2"), die alle von Dr. Dre persönlich ausgewählt und zum großen Teil auch produziert wurden.
Eindeutiger Höhepunkt des Albums ist der Opener "On The Blvd.", bei dem sich Snoop Dogg und Dr. Dre, angetrieben von einem unwiderstehlichen Beat, ein wunderbar ironisches Rap-Duell liefern. Ebenfalls weit über dem Durchschnitt rangiert neben dem mit einem fetten Funk-Groove angereicherten Titel "Bad Intentions", der ersten Singleauskopplung, vor allem das von Newcomer Bubba Sparxxx mit extrem eigenwilligen Reimen unterlegte "Bubba Talk". --Norbert Schiegl
Kundenrezensionen zu 'The Wash'
Viele Stars, wenig Glanz (29. Oktober 2006)
Da ich ein großer Fan von Dr. Dre und Westcoast-Rap bin, holte ich mir "The Wash" mit großen Erwartungen. Allerdings wurde mir schnell klar, dass dies wohl nicht der erhoffte Banger sei, für den ich ihn hielt. Das Album beginnt zwar mit dem bombastischen "On The Blvd." von Dre und Snoop, doch schon mit dem nächsten Track, "Benefit Of Doubt" von Truth Hurts, der nicht schlecht, aber doch etwas langweilig ist, fällt das Stimmungsbarometer wieder ziemlich tief ab. "Blow My Buzz" von D12 ist wie alles von ihnen recht unterdurchschnittlich. Mit "Bring 2" von Bilal gibt's dann schon wieder eines von den zahlreichen R&B-Stücken, das jedoch recht gut geworden ist und etwas an die 80er-Jahre-Motown-Porno-Mucke erinnert. Ein richtig fetter Track ist dann "Bad Intentions" von Dre und Knoc-Turn'al, bei dem einfach alles stimmt und von dessen Kalliber ich mir wesentlich mehr Lieder gewünscht hätte. Bei Xzibit's "Get Fucked Up With Me" geht's halt ums Kiffen. Ansonsten kann man ihn sich kaum anhören, da X to the Z mehr redet als rappt. Yero's "Migh High" ist dann wieder ein Soul-Track, der aber echt gut geworden ist. Von Busta Rhymes hätte ich mir etwas mehr versprochen als "Holla", was zwar einen coolen, indisch angehauchten Beat hat, doch Bus A Bus rappt leider sehr bescheiden. Genau wie Bubba Sparxxx. Man muss jedoch sagen, dass der Country-Style Beat recht gut geworden ist. "Good Lovin'" ist dann wieder ein R&B-Song, der aber recht lahm geworden ist. Mit dem ziemlich guten "Riding High" von Daks und R.C. (who the f**k is this?) steigt das Niveau der Tracks dann wieder und findet in Soopafly's "Gotta Get This Money" einen neuen Höhepunkt. Nicht nur Soopafly rappt hier echt gut, sondern auch der Hook ist echt fett geworden. Die nächsten Tracks, "Don't Talk" (OX), "No" (Joe Beast) und "Everytime" (Toi), sind leider echt zum Vergessen und dürften den unbekannten Interpreten außer ein paar von Dre's Dollars nichts eingebracht haben. Richtige Highlights zum Ende sind dann noch mal das geile "Str8 Westcoast" von Knoc-Turn'al und das noch derbere "The Wash" von Dr. Dre und Snoop Dogg, das wieder mal beweist, dass die beiden einfach zusammen gehören. Albumübergreifend ein sehr abwechslungsreicher und sehr R&B lastiger Soundtrack, der mit sehr viel Durchschnittsongs bei mir 3,5 Sterne erreicht und daher nicht in jedem Rap-CD-Regal zu finden sein muss.Bester Soundtrack für einen durchschnittlichen Film (3. Januar 2005)
Der Soundtrack zum „leider" entäuschenden Film ist wirklich ein gelungenes Werk.Songs wie „My High" oder „Everitime" laden regelrecht zum kuscheln mit der Freundin ein.
Aber nicht nur Kuschelsongs sondern auch richtig guten Westcoastrap hat die Scheibe zu bieten. Rap Größen wie Xzibit , Busta Rhymes , D12 , Bubba Sparxxx und natürlich Dr. Dre mit Snoop Dogg sind vertreten.
Am besten gefallen mir die Songs Bad Intentions, Keep Their Heads Ringin und On The Blvd (alle Dr.Dre)
Ich vergebe 5 Sterne für diesen spitzenmäßigen Soundtrack weil man merkt das sich die Macher richtig mühe bei der Songauswahl gegeben haben
Mittelmäßiger Soundtrack (9. August 2003)
Es gibt auf dem "The Wash" Soundtrack eigentlich nur 3 sehr gute Songz. Das Highlight ist wahrscheinlich "Bad Intentions" von Dr.Dre & Knoc-Turn'al. Die anderen beiden guten Trackz sind "The Wash" von Snoop Dogg & Dr.Dre und "Gotta Get Dis Money" von Soopafly. Nicht unbedingt kaufenswert. Empfehlung für West Coast bzw.Dr.Dre fans oder Leute, die den Film besitzen. Der Rest wartet lieber auf das nächste Dre Album.Holla, Murder 4 Life!!!!!!!!!!!
Ein paar gute Lieder,den Rest kann man vergessen! (23. Januar 2003)
Der Soundtrack "The Wash" zu dem gleichnamigen Film erschien unter Snoop Dogg's Label Doggy Style Records und unter Aftermath von Dr. Dre.Wie bei fast allen solchen Soundtracks sind außer den Rapsongs auch noch ein paar R' n B' Tracks drauf.Insgesamt sind hauptsächlich bekannte Rapper vertreten wie Snoop,Dre,Xzibit,Bubba Sparxxx,Busta Rhymes,D 12 oder Soopafly,aber auch einige weniger bekannte,die teilweise gar nicht so schlecht sind, sind zu hören.Die Beats sind hauptsächlich von Dre selbst,aber auch andere Producer wie Soopafly oder Timbaland haben mitproduziert.Der erste Track "On The Boulevard" von Dre und Snoop ist gleich einer der besten und wirklich verdammt gut,was auch an dem genialen Beat von Jelly Roll liegt."Blow By Buzz" von Eminem's total untalentierter Crew D 12 ist wie alles von ihnen langweilig und schlecht.Dann kommt die erste Single "Bad Intentions" von Dre und Knoc Turn'al und der Track ist wirklich richtig geil,was hauptsächlich an dem geilen Beat liegt."Get Fucked Up" von Xzibit enttäuscht auf ganzer Linie,ich habe Xzibit glaube ich noch nie so schlecht rappen hören."Holla" von Busta Rhymes ist auch recht schlecht,weil er einfach weit unter dem rappt,was er eigentlich könnte."Bubba Talk" von Bubba Sparxxx zeigt zwar,dass Bubba vom Land kommt (bei dem Beat hört man Pferde,Kühe,Hühner und den restlichen Bauernhof),musikalisch hat es allerdings recht wenig zu bieten."Riding High" (Daks feat. R.C.) hat mich positiv überrascht,der Track ist echt ziemlich überzeugend.Dann kommt mit "Gotta Get Dis Money" von Soopafly endlich wieder ein richtiges Highlight,bei dem Soopafly sowohl als Rapper als auch als Produzent sein Können unter Beweis stellt.Dann kommt am Schluss der absolute Knüller der CD : Der Titelsong "The Wash" (wieder von Dre und Snoop).Da stimmt einfach alles,der saugeile Beat und auch die Raps.Dieser Song zeigt,dass Dre und Snoop nach wie vor super zusammenpassen,wenn es auch nicht mehr so gut läuft wie in alten Zeiten.Insgesamt ist der Soundtrack ganz in Ordnung mit wenigen Highlights und einigen schwer enttäuschenden Rapstars.Wesentlich besser als dieser Soundtrack ist allerdings der Soundtrack "Bones",der zur gleichen Zeit unter Doggy Style Records erschien.Forgot About Dre ??? (2. Dezember 2002)
Diese CD kann man leider nicht mit Dre's Alben "The Chronic" und "2001" vergleichen. Denn wer hier solche mega-geilen Beats wie z.B bei "Still DRE" sucht, der kann lange suchen und wird trotzdem nichts finden...Die Songs sind alle mit der Ausnahme von "Bad Intentions" der reinste S*****.
Sie sind einfach langweilig und passen nicht zusammen. Keiner der Songs (immer wenn ich "keiner" schreibe meine ich alle, außer "Bad Intentions") hat eine Hook, die man im Ohr behält. Und wirklich alle Features sind schwach. Besonders von Busta Rhymes und Truth Hurts hätte ich mehr erwartet.
Aber ich denke, dass die Platte so schlecht ist, weil es ein Soundtrack ist und Dre an den meisten Songs gar nicht mitwirkt, weder als Rapper noch als Producer.
Und ich warte weiter auf "Detox"....





