The Famous Carnegie Hall Jazz Concert 1938

Verkaufsrang: 28522 (Musik)
Artist: Benny Goodman
Audio CD
EAN: 4011222054067
Format: Doppel-CD
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Membran in (SPV)
Preis: EUR 6,58

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Kundenrezensionen zu 'The Famous Carnegie Hall Jazz Concert 1938'

Musik top-Aufnahme flop (11. Januar 2008)

Benny Goodman hat keine Schuld,wenn ich die CD,die ich voller Erwartung gekauft habe,abwerte.Es liegt vielmehr an der miserablen Aufnahme,die mit technischen Mitteln ohne Probleme hätte aufgewertet werden können.
Ausserdem ist der Live-Mitschnitt sehr amateurhaft zusammengeschnipselt worden,Live-Atmosphäre entsteht bei mir nicht.Schade drum.

Die "Urgroßmutter aller Rockkonzerte"? (19. August 2007)

Eins vorab: Diese Edition bietet keineswegs den vollständigen Konzertmitschnitt. Die Ansagen fehlen völlig, der Applaus wurde weitestgehend ausgeblendet und es fehlen die (für den Ruhm dieses Mitschnittes allerdings nicht übermäßig bedeutsamen) Stücke "Sometimes I'm Happy" und "If Dreams Come True". Ich selbst konnte mich noch nicht entschließen, diese Einschränkungen als großes Manko zu empfinden. Kommt vielleicht noch.
Wir hören 23 Aufnahmen von diesem legendären 16. Januar 1938, von "Don't Be That Way" bis "Big John's Special" in der damals gespielten Reihenfolge - einzige Ausnahme ist das süchtig machende 12minütige "Sing, Sing, Sing (With A Swing)" - man höre nur das romantisch-verträumte Klaviersolo, untermalt von Krupas leisem Dauertrommeln, einfach gigantisch! -, das von seiner Position nach "Dizzy Spells" ans Ende der ersten CD verfrachtet wurde, um diese als besonderes Schmankerl abzuschließen.
Mit der Zusammenstellung der Solisten, der musikalischen Leitung und seinem Klarinettenspiel hatte sich Goodman den Titel "King of Swing" mehr als redlich verdient. Über die Leistungen der Musiker an diesem Abend sind inzwischen zu Recht ganze Bände mit Lobeshymnen gefüllt worden. Und auch das Publikum war in Hochform. Harry James (Trompete) und ganz besonders Gene Krupa (Schlagzeug) brachten wiederholt den Saal zum Kochen. Überhaupt waren die beiden die eigentlichen Stars des Abends. Indem sie nicht nur durch Virtuosität, sondern auch immer wieder durch akustische Kraftmeiereien bestachen, lieferten sie lange vor Elvis & Co. eine wesentliche Blaupause für Konzertdarbietungen künftiger Rockmusikergenerationen.
Was aus meiner Sicht diese CD-Version so hörenswert macht, sind die neun Stücke vom zweiten Goodman-Konzert in der Carnegie Hall am 6. Oktober 1939, die zwar weniger spektakulär daherkommen, dafür aber in puncto Energie und Klangqualität keine Wünsche offen lassen. Der Klang ist sogar noch besser als beim 1938er Mitschnitt, und das will wirklich etwas heißen. Mein Lieblingsstück hierbei: "Bach Goes To Town". In köstlicher Barock-Swing-Fusion verjazzten sie Bach so schön, wie es dann erst zwanzig Jahre später wieder jemandem gelang - nämlich Jacques Loussier.

Hier ist es! (25. April 2007)

Das Benny Goodman Konzert in der damals noch für klassische Konzertabende reservierten Carnegie Hall im Januar 1938 ist ein Meilenstein der Jazzgeschichte und eigentlich ein Muss für jeden Jazzliebhaber ob er nun Swingmusik mag oder nur auf Freejazz abfährt. Was viele nicht wissen ist die damalige Mitwirkung von so illustren und scheinbar unerwarteten Musikern wie Count Basie, Lester Young, Cootie Williams, Johnny Hodges, Harry James u.a., abgesehen von der Bigband Goodmans (u.a Ziggy Elman) und natürlich von Teddy Wilson, Lionel Hampton, Gene Krupa im Goodman Quartett.
Die Atmosphäre in Carnegie Hall muß unglaublich gewesen sein. Die Akustik der Halle ist legendär: Nur ein Mikrofon hing an der Decke und man kann jeden Gitarren-Plink hören! (Mag sein das die Soundqualität für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig ist, aber das ist so als wolle man über die Farbe einer Rose streiten, obwohl es um den Geruch geht!) Interessant ist auch die kurze Abfolge von 6 Titeln unter der Überschrift "Twenty Years Of Jazz" - ein grandioser geschichtlicher Überblick von denen, die fast noch dabei waren! Die Jamsession mit - defacto - den Musikern Ellingtons und Basie ist vollauf inspiriert (und erstmals ungeschnitten!), die Bigband spielt hervorragend auf, Goodmans Trio und Quartett entzündet ein Feuerwerk nach dem anderen, es swingt, es brennt, es ist "Dschäss" u n d es macht Gute Laune!
Und hier ist die einzige komplette Ausgabe des legendären Konzerts: alle Ansagen, alle Applauspausen und nicht zuletzt alle Stücke und Zugaben.
Dies und die LP als Lektüre dazu, empfehle ich uneingeschränkt für Ihre Chaiselongue!

Best of Benny Goodman (31. Oktober 2005)

Also als Goodman-Fan kann ich vom Carnegie Hall Concert 1938 nur eines sagen: Der beste Goodman aller Zeiten! Ein Swingereignis der Sonderklasse! Ein Muß für Swingfans!!!

dkb.de

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