Stained Class

Verkaufsrang: 33625 (Musik)
Artist: Judas Priest
Audio CD
EAN: 0509975021282
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Col (Sony BMG)
UPC: 509975021282
Preis: EUR 5,91

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit dem Erscheinen von Stained Class ('78) schmissen Judas Priest ihr Image radikal um. Vorbei waren die Tage der mittelalterlichen Fantasy-Klamotten, Leder und Nieten standen plötzlich auf der Kleiderordnung ganz weit oben und Sänger Rob Halford donnerte fortan wo's nur eben ging mit einer Harley auf die Bühne. In musikalischer Hinsicht blieben die Briten aber glücklicherweise ihrem bewährten Stil treu und lieferten ein weiteres Metal-Meisterwerk ab. Stained Class enthält so unsterbliche Hymnen wie "Exciter", "Better By You, Better Than Me", "Invader" und den Gänsehautgaranten "Beyond The Realms Of Death", eines der schönsten Hartwurst-Epen aller Zeiten. Halford schreit so hoch, energisch und charismatisch wie kein anderer Metal-Shouter, und die Gitarrenzwillinge K. K. Downing und Glenn Tipton leiern sich ein legendäres Riff nach dem anderen aus dem Handgelenk. Wer Scheiben wie Unleashed In The East oder British Steel gut findet, wird auch auf diese Platte höllisch abfahren. --Michael Rensen

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Stained Class'

Kaum zu glauben (26. November 2008)

Das Buch von Dominic Streatfeild "Gehirnwäsche" liest sich in etwa so, als würde man langsam Salzsäure trinken, es löst einen innerlich komplett auf. In dem Buch werden alle Formen von Gehirnwäschen vorgestellt und auch historisch belegt. Eines dieser grauenhaften Kapitel handelt komplett von der Judas Priest Platte "Stained Class". Es geht darum, dass zwei Jugendliche Selbstmord begehen, nachdem sie sich dauernd diese Schallplatte angehört hatten. Die Eltern strengen einen Prozess an, aber am Ende kommt CBS & die Gruppe dank einer Armee von Anwälten ungeschoren davon. Das Buch enthüllt unglaubliche Details, die das Lesen noch viel spannender machen, als sich die Aufnahmen anzuhören, die nach heutigen Standard als zahm zu bezeichnen sind.
Falls sie das Buch mit diesem Kapitel lesen sollten, werden sie diese Musik bestimmt mit ganz anderen Augen sehen & hören.

Grandios (20. September 2008)

Stained Class von Priest ist in meinen Augen nocheinmal eine starke Steigerung zu den 3 vorherigen Alben der Metal-Götter aus England. . Der Name "Painkiller der 70er" trifft den Nagel tatsächlich auf den Kopf, den so hart und Kraftvoll dürfte wohl bisher kein Album gewesen sein.

Rob Halford singt, schreit und kreischt noch hervorragender und abwechslungsreicher als zuvor, K.K. Downing und Glen Tipton liefern Solos der Meisterklasse ab und neu-Drummer Les Binkes ist wohl bis auf Scott Travis der beste Drummer in der Priest Geschichte.
Die einzelnen Tracks:

Exciter: Hervorragender Opener mit schon deutlichen Speed Metal Zügen.

White Head Red Hot: Überdurchschnittlich solider Metal Song mit agressivem Refrain, allerdings nicht das Highlight des Albums.


Better by you, better than me:
Schöne Mid-Tempo Nummer mit toller Melodie.

Stained Class: Der Titelsong des Albums gehört auch zu dessen Highlights, denn Halford Gesangsleistung ist einfach unglaublich (vorallem in der 2. Strophe).

Invader: Meiner Meinung nach der schwächste Titel des Albums, durschnittlicher Priest Song.

Saints in Hell: Wie auch Invader ein nicht ganz so starker Song, mir macht der Song aber trotzdem Spass.

Savage: Höhepunkte dieses Liedes sind vorallem das Intro mit den grandiosen Halford Schreien so wie der Refrain mit Ohrwurm Charakter.

Beyond the Realms of Death: Wohl eines der schönsten und emotionalsten Stücke überhaupt. Halford und das Solo von Tipton sind klasse.

Heros End: Starker Metal Song, dem allerdings eine wirklich hängenbleibende Melodie fehlt.

The Fire burns below: Sehr experimentelle Ballade, klasse Melodie.

Beyond The Realms Of Death (8. August 2008)

Die "Stained Class" ist das 4. Album der Priester und erschien 1978. Entgegen einiger anderer Rezensenten würde ich den musikalischen Stil noch eher als Hard Rock denn als Heavy Metal bezeichnen. Das macht aber überhaupt nichts, ob Hard Rock oder Metal, gut ist das Album allemal.

Zum Vorgänger "Sin After Sin" ist eine Weiterentwicklung festzustellen. Die Briten suchen und finden langsam ihren Sound. Ab "Killing Machine" haben sie ihn dann entgültig definiert. Mit `Exciter` und `Beyond the realms of death` sind 2 unsterbliche Klassiker der Band enthalten, die auch heute noch ab und an gespielt werden. Auch `Saints in hell` und `Heroes end` gefallen mir sehr gut. Die Herren Tipton und Downing definieren immer mehr die Doppel-Leadgitarren. Nur `White heat, red hot` und `Better by you, better than me` finde ich eher mittelprächtig.

Ende der 70er kann man sehr schön die Entwicklung der Priester nachvollziehen. Angefangen als (Blues) Hard Rock Band, über Hard Rock wird nach und nach der Heavy Metal erfunden (Black Sabbath oder Blue Oyster Cult sind für mich keine Heavy Metal Gruppen). 4 Sterne für "Stained Class".

exciter (25. März 2008)

das vielleicht rauhste album der priester.
es kam anfang 1978 heraus und enthält die klassiker "exciter" und "better by, you better than me", zu dem es eine bekannte und tragische hintergrundgeschichte gab, bei dem 2 jugendliche sich am weihnachtsabend `85
das leben nehmen wollten, weil beim rückwärtsspielen des songs die angeblich versteckte botschaft "DO IT" zu hören war. judas priest wurden verklagt und
1991 gab es dann die gerichtsverhandlung, bei dem die band freigesprochen wurde, weil das "DO IT" nur zufällig gewesen sein sollte.
zu der geschichte gab es auch einen dokufilm namnes "dream deceivers", bei
dem die ganze gschichte zusammengefasst wird und aufnahmen der gerichtsverhandlung enthalten.
zurück zum album.
natürlich sind die beiden songs die klassiker der platte, aber auch die restlichen songs sind hörenswert. mein persöhnlicher favorit ist der titeltrack des albums. galoppierendere gitarrenriffs und ein teilweise ziemlich in die höe gehender rob halford.
auch die heavyballade "beyond the realms of death" ist ein absoluter hörtipp.
sonnenbrille auf, motorrad an und die fahrt kann losgehen.
für jeden heavy metal -fan und biker ein muss.

Das Painkiller der Siebziger! (2. April 2007)

Was bleibt einem noch über dieses Album zu sagen, was nicht schon gesagt wurde? Es ist mit Sicherheit ein Heavy Metal Konzentrat, das alles definiert was für das Gerne gilt. Das Album enthält alle positiven Dinge des Metal - es hat Thrash Elemente, berührende Balladen die begeistern und Killerhymnen die man schon beim erstmaligen Hören mitsingen kann. Kurz gesagt, das Album hat alles was es braucht.

Der erste Titel "Exciter" ist einer der härtesten Titel seiner Zeit und eines der ersten Thrash Meisterwerke. Der Anfang des Liedes erinnert ein wenig an Painkiller oder Overkill von Motörhead und er ist ähnlich gut. Halfords Schreie zusammen mit den schneidenden Gitarren Soli setzen das Album gut in Szene und man weiß von der ersten Minute an, dass dieses Album abgehen wird.

Die nächsten beiden Titel "White Heat, Red Hot" und der Coversong "Better By You, Better Than Me" sind etwas langsamer und leben von dem Schwung den "Exciter" hinterlassen hat auf. "Better By You, Better Than Me" inspiriert sofort zum Mitsingen. Es handelt sich dabei um ein Cover von Spooky Tooth (die ich allerdings nicht kenne).

Danach kommen wir zu einem weiteren überwältigenden Titel, der wirklich sehr heavy für die Zeit war. Es ist der Titelsong "Stained Class". Es beginnt mit einem Riff, der zum headbangen animiert, gefolgt von einem Refrain, den man mitsingen möchte. Das Solo in der zweiten Hälfte scheint nicht von dieser Welt zu sein.

"Invader" erinnert ein wenig an eine langsamere Version von Invaders von Iron Maiden von 1982. Es ist nicht schlecht, kann aber mit dem exzellenten Titel "Stained Class" davor nicht mithalten.

Der nächste Titel "Saints in Hell", braucht ein wenig. Aber spätestens nach dem dritten Durchlauf wird er aufgrund des Riffs am Anfang und dem verblüffend einprägsamen Bassspiel zu gefallen wissen. "Savage" ist nicht der beste Titel auf dem Album, aber auch kein schlechter, ein cooler Headbangersong.

Den nächsten Titel braucht man nicht vorzustellen, es handelt sich natürlich um "Beyond the Realms of Death". Er ist ein komplettes Meisterstück der Musikwelt, ein zeitloser Klassiker. Egal ob die traurige, drückende Ballade, die Explosion des Refrains mit dem epischen Riff oder die Soli, die ein Gefühl von Schmerz mitbringen, der Titel ist perfekt!

"Beyond the Realms of Death" wäre ein perfekter Schußtitel für das Album gewesen. Aber es folgt noch "Heros End" dem das gleiche Schicksal wie "Invader" widerfährt. Es ist kein schlechter Titel, aber er steht im Schatten des direkten Vorgängertitel.

Als Bonus Titel gibt es dann noch "Fire Burns Below". Es handelt sich dabei um ein Demo von den Ram It Down Aufnahmen. Es ist eine Balade mit Potenzial, bedauerlicherweise stört jedoch der Drumcomputer. Dann gibt es noch eine Liveversion von "Better By You, Better Than Me" aus dem Jahre 1990. Ich glaube das ist die einzige offizielle Liveversion des Titels.

Es handelt sich um eines der besten Judas Priest Albem. Anspieltipps: "Exciter", "Stained Class" und "Beyond the Realms of Death".

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