Aus der Amazon.de-Redaktion
Judas Priest waren Ende der Siebziger die ungekrönten Könige des Heavy Metal. Black Sabbath hatten sich mit Ozzy Osbourne überworfen, Iron Maiden gab's noch nicht und der Fünfer aus Birmingham veröffentlichte mit einem todsicheren Händchen für erstklassigen Heavy-Stoff ein Klassikeralbum nach dem anderen. Auf der '78er Scheibe Killing Machine stehen mit "Evening Star" und "Take On The World" die ersten Hitsingles der Briten, ein Weichspüleralbum ist die LP deshalb aber noch lange nicht. Eher im Gegenteil: Die Songs kommen so straff und hart daher wie nie zuvor, und Rob Halford schreit mal wieder, als würde ihm jemand einen Bratspieß von oben nach unten durch den nietenbehangenen Körper stoßen. Mit "Hell Bent For Leather" ist noch einer der allergrößten Priest-Kracher überhaupt vertreten, und das ursprünglich nur als Bonustrack für die US-Version der Scheibe gedachte Fleetwood Mac-Cover "The Green Manalishi" gehört bis heute zum unverzichtbaren Bestandteil jeder Priest-Show. --Michael RensenKundenrezensionen zu 'Killing Machine'
Hell Bent For Leather (6. August 2008)
Ende 1978, Anfang 1979 stand "Killing Machine" in den Läden. Es ist das bereits 5. Album der Briten. Ich bin einer Meinung mit einem anderen Rezensenten, "Sin After Sin" und "Stained Class" waren noch eher Hard Rock Alben, "Killing Machine" ist das erste Heavy Metal Album der Priester und vielleicht das erste Album der NWOBHM.Hier sind klasse Songs vertreten, z.B. `Delivering the goods`, `Hell bent for leather`, `Take on the world` und `Running wild`. Dazu die beiden Balladen/Halbballaden `Evening star` und `Before the dawn`. Somit ist auch für Abwechslung gesorgt. Insgesamt überwiegen aber die harten Tracks. Mir haben aber immer schon 1 oder 2 längere Nummern mit ausgedehnten Soli gefehlt. Daher ein Punkt Abzug in der B-Note. `Hell bent for leather` ist bis heute eine d e r Hymnen der Band. `Take on the world` wurde sogar ein kleiner Hit.
"Killing Machine" ist klasse und seiner Zeit sogar ein bischen voraus. Wie oben geschrieben fehlen längere Songs und "British Steel" und "Screaming For Vengeance" sind einfach noch besser, daher gute 4 Sterne für Platte.
Hammer Album - Hammer Sound!! (3. Mai 2005)
Killing Machine war immer eines meiner Lieblingsalben von Judas Priest, bisher hat mich allerdings immer der recht schlechte Sound gestört - die Zeiten sind jetzt vorbei!!!Kristall klar, die Lautstärke angepasst und teilweise etwas nachgebessert - besser kann man ein Album nicht remastern!
Zum Album selber gibts eigentlich wenig zu sagen, Killing Machine ist einfach eines der besten Priest-Alben, zwar kann man es nicht mit Alben wie "Painkiller" oder "Defenders..." vergleichen, dazu ist es einfach zu alt, aber Ende der 70er gab es meines Wissens keine Band, die so brachial ihre Gitarren und Drums hat klingen lassen wie die 5 Judas-Priester. Waren "Sin After Sin" oder "Stained Class" doch eher noch Hard-Rock, so kann man auf Killing Machine erstmals Priest im Heavy-Metal-Soundgewand hören, vor allem die Gitarrenriffs sind deutlich härter als auf den Vorgängeralben.
Beste Songs: Take on the World, Hell bent for Leather, The green Manalishi und Evening Star, wobei der Rest auch durchweg gut gelungen ist.
Mein Fazit: Bestes Priest-Album aus der 70's-Ära, muss bei jedem Metalhead im Schrank stehen!!!
Ein remasterter Klassiker mit genialem Klang! (29. Oktober 2001)
Oh Mann, als Priest Fan hatte ich wirklich lange darauf gewartet, daß die alten leider nicht so toll klingenden Sachen einmal remastered würden.Aber was Priest noch rausgeholt hatten aus diesen alten Aufnahmen, man bedenke, daß dieses Album aus dem Jahre 1978 stammt, ist enorm. Ich glaube wirklich nicht zu übertreiben, wenn ich behauptet, daß das ganze nun wie eine 90er Aufnahme klingt und nicht wie ne' 70er Sache. Über die Erhabenheit dieser wahnsinns Songs noch Worte zu verlieren wäre sowieso Zeitverschwendung. Jeder der dieses ALbum kennt weiß, daß es sich hierbei um einen zeitlosen Klassiker des Heavy Metals handelt.
Diese CD wurde toll aufgemacht; daß Booklet enthält viele nie zuvor gezeigte Farbfotos und natürlich alle Song-Texte. Das Bonus Lied "Fight for your Life" ist toll und man fragt sich warum Priest es nicht schon damals veröffentlicht hatten; auch der Live Bonus-Track "Riding on the Wind" ist gelungen, da er auf keinem regulären Priest Live Ablum vertreten ist.
Also Leute zugreifen heißt die Devise.






