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Diese Live-Platte aus dem Jahre '79 ist alles, nur eines nicht: live eingespielt. Im Booklet steht zwar was von Aufnahmen aus Tokio, in Wahrheit wurde das Album aber fast komplett im Studio zusammengebastelt. Macht aber nix, denn so kommen wir immerhin in den Genuß der am druckvollsten produzierten Judas-Priest-Platte der 70er und 80er Jahre. Während die meisten anderen Alben der britischen Metal-Urväter trotz oft extrem guter Songs aufgrund des schlappen Sounds leicht schwächeln, knallt das von Tom Allom nachgewürzte "Unleashed In The Studio", Pardon, Unleashed In The East mit einem mächtigen Punch aus den Boxen. Und die Setlist garantiert ein repräsentatives Best-of-Album, das sich gerade für Priest-Einsteiger hervorragend zur Orientierung eignet. Mit "Exciter", "Sinner", "The Ripper", "Genocide", "Tyrant", dem epischen Frühwerk "Victim Of Changes" und den beiden Kultcovern "The Green Manalishi (With The Two-Pronged Crown" (Fleetwood Mac) und "Diamonds & Rust" (Joan Baez) sind ausreichend Klassiker der ersten fünf Studioalben vertreten, um Unleashed In The East den Status eines astreinen Reiseführers durch die frühen Priest-Jahre zubilligen zu können. --Michael RensenKundenrezensionen zu 'Unleashed in the East'
Das beste "Live"-Studio-Album aller Zeiten (5. April 2007)
Das erste Live-Album der Metal-Priester aus dem britischen Königreich war auch das erste von Tom Allom produzierte Werk für die Band. Wieviel von dem, was hier zu hören ist, damals auch vor den Bühnen in Tokio erklang, wissen wohl nur die damals Anwesenden. Bei DEM Ergebnis sollte man aber nicht groß nachfragen, sondern es möglichst laut genießen. Tom Allom hatte sich hier seine Hausnummer beschafft und blieb für annähernd ein Jahrzehnt Priest's Hausproduzent.Hier sind viele frühe Klassiker der Band in die Originale übertreffenden Versionen zu hören, wie z.B. "Ripper" oder das unübertreffliche "Victim of Changes". Beide stammen von ihrem Zweitwerk "Sad Wings of Destiny", wo besonders ersteres nicht zu den Höhepunkten gehört. Dazu Coverversionen von Fleetwood Macs "Green Manalishi" und "Diamonds and Rust" von Joan Baez, das sie in jüngster Zeit in einer (dem Original näheren und gänsehauterzeugenden) balladesken Version spielen - für mich bleibt die hier zu hörende Metal-Version aber der Favorit.
Fazit: Rob, Ian, Glenn und K.K., ja auch der letztmalig die Drums bedienende Les Binks waren in der Form ihres Lebens, und trotz weiterer großer Taten wird dieses Werk immer ihre Referenz bleiben.
Übrigens liest sich die Tracklist wie ein Who's Who des Heavy Metal. Besonders deutsche Bands adaptierten die Songtitel gerne als ihren Bandnamen: "Running Wild", "Sinner", "Tyrant" sind große Namen, ebenso wie die kanadischen "Exciter". Und auch der zwischenzeitlich Rob Halford ersetzende Sänger Tim Owens wird seinen Spitznamen "Ripper" bestimmt nicht von einem gleichnamigen Frauenmörder aus England abgeleitet haben. Ein noch einflußreicheres Metal-Album hat es wohl kaum jemals gegeben (:-).
Auf der "Remasters"-Version gibt es übrigens als Bonus die vier Songs, die bisher nur auf der raren und teuren japanischen Version mit dem Titel "Priest in the East" zu finden waren: "Rock Forever", "Delivering the Goods", "Hell Bent For Leather" und "Starbreaker" - bis auf das Letztere alle vom damals aktuellen Album "Killing Machine".
DAS IST HEAVY METAL !!!!!!!! (23. März 2007)
was will man von judas priest mehr ? die besten songs der briten aus den70`ern auf einem livealbum. die platte ist stark, laut und natürlich
absolut heavy. so wie heavy metal eben sein muss. eines der besten
livealben der welt. LONG LIVE JUDAS !
Diese Scheibe muss man haben (14. März 2007)
1979 erschienen, war die "Unleashed In The East" die erste Priest-Scheibe, bei der alles stimmte. Der Sound war für damalige Verhältnisse druckvoll ohne Ende. Die Songs, die im Studio noch ein bißchen schwach auf der Brust waren, konnten sich hier endlich voll entfalten. Mit dieser und dem Nachfolger "British Steel" eroberte sich die Gruppe einen Platz an der Sonne.Exiter: Die Studiversion war gut, diese hier ist spitze! Toller Opener.
Running wild: Ein Nackenbrecher.
Sinner: Der erste absolute Höhepunkt. Ein genialer Song. Tolle Gitarrenarbeit und K.K. Downing und Glenn Tipton.
The ripper: Ein Klassiker. Super, super, super...
Green manalishi: Eine Coverversion, aber erst Priest machten den Song berühmt.
Diamonds and rust: Coverversion von Joan Baez. Hier gilt das Gleiche, wie bei `Green manalishi`.
Victim of changes: D e r Priest-Song überhaupt?! Immer wieder Gänsehaut beim Gesang und den Schreien von Rob Halford. Und diese Gitarrenarbeit...genial.
Genocide: Toll, super, geil!
Tyrant: Unglaublicher Song, was geht hier die Post ab.
Auf der "Priest In The East" sind noch 4 weitere Songs vertreten. "Hell bent for leather" wurde zu einer der Hymen von Priest und des Heavy Metal.
"Priest In The East" hat alle Superlativen verdient. Angeblich soll ja im Studio nachgeholfen worden sein...seis drumm, bei diesem Ergebnis ist mir das egal. Für mich mit "British steel" das Referenzalbum der Männer um Rob Halford. 5+ Sterne.
Eine von die drei "LIVE" Referenzen! (27. August 2006)
Sogar besser als KISS-Alive oder sogar Deep Purple's "California Jam"!!!Diese unglaubliche live-Scheibe teilt sich die Rock-Spitze mit Pink Floyd's "Pompeii" und Cure's "Orange".






