Aus der Amazon.de-Redaktion
"Ganz toll!", möchte man am liebsten schreien -- das 1998er-Debüt von Metro Bar jedenfalls wurde von der Presse lautstark gefeiert: trendy, groovy, spannungsgeladen. Ob atmosphärische Techno-Sounds plus Trompete heute auch noch so trendy sind? Ob überwiegend statische Bass- und Schlagzeugmuster als besonders groovy hervorgehoben werden müssen? Ob man den unspezifischen, gemächlichen Bilderfluss spannend finden will? Wenn man Stimmungsfantast ist, wenn man gerne mit geschlossenen Augen durch ferne Landschaften träumt -- in Ordnung, denn im Bild ist diese Komposition gut aufgehoben, als Filmmusik könnte sie Hochwertiges leisten. Als unabhängige Klangprobe jedoch schwächelt sie.Keine Frage, dass Dal Martino ein ordentlicher Bassist und ein vielleicht noch besserer Sound- und Sample-Experte ist; noch weniger zweifelhaft ist Reiner Winterschladens Feeling für Trompete und Flügelhorn: Miles Davis -- sparsam, N.P. Molvaer -- genau, Till Brönner -- verhalten. Sein Ton hat mehr Biss als der von Brönner, die Phrasierung weniger Raffinesse als die von Molvaer. Stilistisch schleicht alles um die gerade Genannten herum, den Kommerz jedoch viel näher im Blick. Smooth Jazz, Acid Jazz, Space-Bomben mit Orchesterimitat, mal flotter mal funky -- auch Marcus Miller würde sich nicht ganz unwohl fühlen. Als langjährige Mitglieder der Gruppe "Trance Groove" schaffen die beiden Hauptprotagonisten hier jedenfalls ein konsequentes Pendant. Musik zum Ein- und Davonschwingen, ohne Experiment und ohne Überraschungen, dafür universal einsetzbar und sauber produziert. --Katharina Lohmann
Kundenrezensionen zu 'Metro Bar'
WOW... (7. März 2006)
...das waren die Worte eines Bekannten, den ich die CD vorspielte. Auch nachdem ich die CD schon oft gehört habe, denke ich immer noch: "wow". Selten habe ich Musik gehört, bei der die Grundstimmung einer Bar-Musik so sehr transportiert wird. Etwas Sentimentales, Melancholisches, Kommunikatives und etwas Anrüchiges schwingt da mit. Die akustisches Version des Hopper Bilds "Nighthawks".Für Fans des Genres und Neugierige ein Muss!
Achtung Suchtgefahr (6. Oktober 2004)
Nachdem mein erster Kontakt mit NH durch 'as the sun sets' erfolgte, war ich auf die Vorgängerscheibe gespannt.Beide CD's haben ihren Reiz, jedoch gefällt mir 'Metro bar' besser. Dass sich lt. tprohl auch Nicht-Jazz-Begeisterte davon anstecken lassen könnten, lasse ich mal offen. Darüber habe ich eine andere Meinung. Trompete und Flügelhorn als Leadinstrument von Instrumentals erscheinen mir für den Durchschnittshörer weniger geeignet. Es braucht einen gewissen Intellekt und damit verbundene Offenheit, den sicher nicht der 08/15-Popmusik-Hitparaden-Konsument (was'n Wort!) aufzubringen vermag.
Vielleicht macht aber gerade das den Reiz dieser Scheibe aus. Gekauft diesen Sommer standen wir oft abends beim Sonnenuntergang auf unserer Terasse mit Blick über weites Feld, einen Martini in der Hand und aus dem dezent erleuchteten Wohnzimmer drang mit satten Bässen die Musik von 'Metro bar'. Für Menschen mit Fantasie ein unglaubliches Feeling! Gänsehaut und Wohlfühlprogramm pur. Hervorzuheben mein Favorit 'the lieutenant is driving'. Drive ist der richtige Ausdruck für die monotone Drumline des Songs, die durch den Bass so richtig zum Leben erweckt wird. Perfekt dazu Winterschladens Tromepte. Kunst in Vollendung. Ich als langjähriger Musiker weiß, wovon ich spreche!!!
genau so. und vor allem: auch für nicht-jazz-freunde (28. Juli 2004)
während versuche, progressive lounge-/popmusik mit jazz zusammengehen zu lassen mitunter arg nach seife schmecken und doch irgendwie oft an das erinnern, was die unsäglichen sexy clips im spätprogramm der lokalen tv-sender untermalt, haben die nighthawks hier einen wirklich großen wurf geliefert.metro bar hat seine high- und auch lowlights, keine frage, aber unterm strich ist es ein wunderbares album zum chillen, zum arbeiten, zum autofahren und träumen - whatever. die songs auf metro bar haben - obwohl abgesehen von einigen samples instrumental - akustisch viele geschichten zu erzählen, die den zuhörer zwischen strandbar und großstadt wandeln lassen.
der perfekte soundtrack zum leben sozusagen.
kaufen, anhören und geniessen, die platte passt.
Ich glaube das könnte Dir gefallen (1. Juni 2003)
... auch bei dieser CD waren das die Worte eines Freundes...ich sitze auf dem Balkon und lausche dieser CD und mit jedem Lied wächst meine Begeisterung, meine Lust auf diese Musik schreit nach mehr... Wahnsinnig schöne Musik zum chillen auf dem Balkon, auf der Couch oder nur zum Kuscheln, Super!!!!
Falls man des nachts.. (5. Juni 2002)
..alleine nach hause kommt, oder auch zu zweit, empfehle ich diesewunderbare Musik, die wie schon die erste CD von NH Citizen Wayne,
dieses ganz spezielle 'Lebensgefühl' vermittelt.
Unbedingt reinhören: the secret loneliness. back home und
nightflight.





