Aus der Amazon.de-Redaktion
Er selbst nennt unter anderem Soul-Gott Marvin Gaye, Stevie Wonder und Richie Havens als Haupteinflüsse seiner Musik. Seine Plattenfirma bringt auch den großartigen Soul-Blues-Folk-Sänger Terry Callier ins Spiel. Durchaus passend, denn was der Brite Victor Davies auf seinem Debüt Victor Davies anrichtet, ist schon ziemlich extravagant geworden: Elf Songs, die zwischen Soul und Folk, Latin und einem Schuss Jazz pendeln, wobei diese Sammlung feiner Songs interessanterweise beim Münchner Jazzanova-Compost-Label erscheint, einer Plattenfirma, die bislang eher wegen ihrer Beats bekannt geworden ist und nun erstmals auch "altmodischem" Songwriting ein Forum bietet.Schon seit zirka zehn Jahren schreibt Victor Davies Songs. Nach unerfreulichen Erfahrungen mit einer großen Plattenfirma wird sein sanfter, balladesker Song "Runaway Train" auf einer Compilation verwendet. Nachfolgende Singles und Eps wie "Brother", "Lady Luck" und "Better Place" -- übrigens allesamt hier versammelt -- festigen den Ruf des Musikers, als eleganten Songwriter und einfühlsamen Interpreten. Der Sänger mit der samtweichen Stimme, der nebenbei noch ein ausgesprochener Multiinstrumentalist ist und fast alles selber eingespielt hat, zeigt auf diesem Album seine Vielseitigkeit: ob Samba ("Sound Of The Samba") oder flotter Latin ("Lady Luck"), Akustikgitarren-gestützte Balladen wie "Runaway Train" und "I'm Just Me" oder modernisierter Soul ("Blues For You"). Ein schönes Album! --Thomas Bohnet
Kundenrezensionen zu 'Victor Davies'
Göttlich (1. Januar 2002)
Die Songs beflügeln. Wenn's einem zum Heulen zumute ist und wenn man sich den glücklichsten Menschen auf der Erde wähnt. Die Songs entspannen und bauen auf.Nur zum Nebenher-Hören sind sie nicht geeignet, dafür reißen sie zu sehr mit. Und abhotten kann man dazu auch nicht, aber da hat Jazzanova ganz andere Sachen im Programm. Aber mal ehrlich: Hört sich "Victor Davies" etwa nach Dancen an? :)






