Aus der Amazon.de-Redaktion
Wer mit den letzten, schon nicht mehr sonderlich harten Kravitz-Alben klarkam, wird auch die simpel Lenny betitelte neue CD ins Herz schließen. Der smarte Frauenheld, der lieber 16 Stunden pro Tag im Studio herumtüftelt, als auf Promi-Partys herumzuposen, hat mal wieder nichts dem Zufall überlassen: Von den Drums über die Keyboards bis zu den Gitarren spielte er sämtliche Instrumente im Alleingang ein, und auch die glasklare Produktion geht auf seine Kappe. Leiharbeiter hätten die Sache aber auch nicht besser hinbekommen können, denn Lenny schafft einmal mehr den perfekten Spagat zwischen bodenständigem, bluesigem Rock und federleichtem Elektronik-Pop.Mit Einflüssen, die vom Seventies-Hardrock bis zu aktuellen Computersounds reichen, kreiert das Multitalent zwölf gefühlvolle, nie überladen wirkende Songs, die völlig zeitlos durch die Gehörgänge flutschen. Von relaxten Balladen bis hin zu straighten Rocknummern bietet Lenny alles, was seine große Fan-Gemeinde von einer neuen Scheibe des Meisters erwartet. Nur Freunde der frühen, deutlich heftigeren Kravitz-Alben schauen leider wieder mal ein wenig in die Röhre. --Michael Rensen
Kundenrezensionen zu 'Lenny'
Ein Fest für die Sinne! (11. April 2005)
Dies ist meine erste CD von Lenny Kravitz, und sie hat mich nun dazu geführt, dass ich ihn als Musiker sehr schätze und mir auch noch weitere Alben von ihm anlegen werde!Es ist ein geniales Album, einfach total gut zum Träumen und Nachdenken!
Meine Lieblingslieder: "Yesterday Is Gone", " A Millions Miles Away" und "God Save Us All" - einfach total klasse!!
Zum Reinhören eignen sich eigentlich alle...
Wenn ihr euch diese CD kauft - dann auf jeden Fall viel Spaß damit! Ihr werdet sie lieben, ganz bestimmt!!
Ganz liebe Grüße, Hannah
Uneingeschränkt gut (4. Juli 2003)
Soul, Gitarre, gute Songs und eine an die sechziger orientierte Retro-Produktion: mit diesen Zutaten zu seiner Musik wurde Lenny Kravitz Millionär. Und warum sollte er dieses Rezept ändern? Eben.Mit seinem sechsten Album geht er diesen erfolgreichen Weg weiter. Die Songs wurden von ihm selbst geschrieben, die meisten Instrumentalparts hat er selbst eingespielt - denn der Mann weiss, was er will. Und das ist gut so. Denn ob ein Retro-Rocksong mit Streichern ("God Save Us All"), aufwendig produzierte Balladen ("Yesterday Is Gone", "My Dear Kay") oder klassische Midtempo-Nummern wie "Stillness Of The Heart" - Lenny Kravitz beherrscht sein Genre. Alles klingt seltsam vertraut und gleichzeitig neu. Das ist die hohe Kunst der Variation.
Deshalb erscheint das Album auch wie aus einem Guß und kann Freunden des eigenständigen Sounds des Künstlers uneingeschränkt ans Herz gelegt werden. Denn den Vergleich mit den Vorgänger-Alben hält "Lenny" mühelos stand.
Wieder die gewohnte Lenny-Qualität (10. Januar 2003)
"5" war etwas zu elektronisch, vor allem aber doch ein wenig zu seicht geraten, obwohl immer noch gut. Aber mit "Lenny" hat es Lenny Kravitz zumindest teilweise geschafft, die Energie des "Circus"-Albums mit einigen elektronischen Spielereien zu verbinden, was in den meisten Fällen auch sehr gut gelungen ist.Lediglich der absolute Totalausfall "Believe in me" - monotone, fast schon Pop-mäßige Rhythmusbeats - verhunzen den ansonsten eigentlich gar nicht so schlechten Song total - was hat sich Lenny dabei nur gedacht ? Davon mal abgesehen gibt's allerdings nichts zu meckern, egal ob er es eher hart angehen lässt ("Battlefield of love", "Pay to play"), mal bluesig vor sich hinrockt ("God save us all") oder auf die Tränendrüse drückt ("Yesterday is gone", "A million miles away"), die Qualität stimmt und die paar elektronischen Sounds fallen gar nicht so auf.
Fazit: Fans von Lenny's handgemachtem Rock können bei dieser Scheibe wieder (fast) bedenkenlos zuschlagen, Fans von "5" werden vielleicht etwas enttäuscht über die weniger vorhandenen Elektronik-Elemente sein, ansonten werden aber auch sie zufrieden sein.






