Aus der Amazon.de-Redaktion
Auch auf This Way, ihrem insgesamt fünften Album, bleibt noch etwas von Jewel, das sie immer war: eine unwirkliche, beinah sibyllinische Erscheinung am traditionell geprägten Teil des amerikanischen Singer/Songwriter-Firmaments, unerreichbar und angebetet. Allerdings und wohl nicht zuletzt durch den großen Erfolg, hat sich da eine gewisse Professionalität eingeschlichen, die der Erscheinug Jewel erstmals einen Schatten beigeben, auf dem steht: "Achtung! Image!" Was ihr Idiom wiederum dem Pop etwas näher bringt und etwas zugänglicher, aber auch weniger persönlich macht -- beliebiger also. Sachte pluckern die Rhythmen, Piano tröpfelt, das Fingerpicking auf der Akustischen perlt, die Texte geben sich (ge-)wichtig, die Stimme der Jewel Kilcher bleibt unanfechtbar schön, hat aber deutlich an Profil verloren, bis man sich ausgerechnet an so etwas wie die Cranberries zu denken genötigt sieht. Der ertäglichere Vergleich mit Suzanne Vega geht gelegentlich auch noch durch; sie mit einer einzigartigen Persönlichkeit wie Joni Mitchell zu vergleichen, wird sich bei This Way wohl kaum noch jemand versteigen. --Rolf JägerKundenrezensionen zu 'This Way'
Einfach wunderschön! (25. Oktober 2004)
"This way" ist, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, das erste Album, dass ich mir von Jewel gekauft habe und das auch erst zwei Jahre nach dem Erscheinungsdatum!Da ich die Musik von Frauen wie Heather Nova, Sheryl Crow usw, kurz "Chick-Rock", mag, dachte ich mir, dass mir Jewels Songs wohl auch gefallen könnten. Und ich hatte Recht :-)
"This way" ist eine perfekte Mischung aus sanfterem Rock, Pop-Elementen und auch einigen Country Einflüssen. Leben bekommt dieses Album allerdings eindeutig am Meisten durch Jewels unverwechselbare Stimme. Bei manchen Songs erinnert sie sehr stark an Janis Joplin. Alle Songs behandeln ernsthafte Themen und sind voller Poesie, zudem sind alle Songs von Jewel allein odervon ihr mit geschrieben worden, Beeindruckend!
Meine Anspieltipps und Favoriten Songs sind: "Serve the ego", "Cleveland", Love me, just leave me alone"
Fazit: Wer auf Poetischen Rock-Pop und eine einzigartige Stimme steht, vielleicht auch die Musik von Heather Nova oder Sheryl Crow steht und/oder diese austauschbaren Sternchen des heutigen Pop Himmels leid ist, sollte sich diese Cd unbedingt gleich morgen kaufen gehen!!!
Rockiger und gut! (8. August 2004)
Nach ihrem 1998 erschienenem Album "Spirit" folgt 2001, ganze 3 jahre später der nachfolger "This Way". Man bemerkt einen gewaltigen Unterschied zu ihren Vorgängern, "This Way" enthält nicht mehr die ruhigen, tiefen, folkigen Songs wie noch auf "Pieces Of You" und "Spirit", sondern eher countrylastige, poppige und rockige Stücke. Viele Fans kamen nicht so klar damit, aber was für mich unverständlich ist, denn wenn sich ein Künstler weiterentwickelt, ist das doch verständlich. Und ausserdem wenn sie nun wieder auf das gleiche Prinzip gesetzt hätte, dann würde man hören "seicht, langweilig, schon mal gehört, nichts neues" nun meckert man darüber, wenn man den Stil ändert. Ich finde so eine Einstellung total daneben. Ich finde Jewels alte CDs auch total gut, aber diese auch sehr! Ich finde Jewel wirkt auf dieser Platte viel inspirierter und frischer als noch auf "Spirit", ich denke sie fühlt sich so wohler als noch zuvor.Nun mal zu den Songs (1-10) *Besonderheit: Der Eröffnungstrack "Standing Still" (10/10)* fällt schon viel rockiger aus als noch "Hands" oder "Jupiter", mir gefällt der Song total! Das zweite Lied "Jesus Loves You" (9/10) tönt doch wieder nach der jungen Jewel auf "Pieces Of You" nur mit Gitarre begleitet und auch wesentlich ruhiger. Dann folgt scho das erste totale Countrylied "Everybody Needs Someone Sometime" (9/10), bei dem finde ich den Text äusserst gut, weil der Song doch sehr viel Wahres in sich trägt. "Break Me" (10/10)* ist dann die erste richtige Ballade, wie z.Bsp. "What Simple Is True", ein richtiges Liebeslied halt. "Do You Want To Play" (9.5/10) ist irgendwie ruhig gesungen, aber plötzlich wieder richtig rockig. "Till We Run Out Of Road" (10/10) gefällt mir sehr gut, sehr ruhiger Refrain und viel Gitarreneinsatz. "Serve The Ego" (8.5/10) war für mich ein Lied, dass mir zuerst gar nicht in den Kopf gehen wollte, inzwischen höre ich es doch noch gerne. Dann folgt wieder ein absolutes Highlight nämlich der Albumsong "This Way" (10/10)* wunderbar gesungen, obwohl ja Jewel selbst gesagt hatte, dass sie es hasste den Song aufzunehmen. "Cleveland" (9.5/10) ist wieder countrylastig, überzeugt mich jedoch total. "I Won't Walk Away" (10/10), eine weitere Ballade, finde ich einfach toll. Dann folgt eigentlich das Countrystück der Platte "Love Me, Just Leave Me Alone" (9.5/10), wo Jewel plötzlich rumschreit, was aber cool klingt und wie sie dazu notierte der Song sei doch scho älter. "The New Wild West" (9/10) kommt nicht ganz an "Cleveland" ran, aber keineswegs schlecht. Dann folgen noch die 2 Live-Aufnahmen: Zuerst "Grey Matter" (9/10) total schön und genial gesungen für ein Live-Gesang. Und zu guter letzt noch "Sometimes It Be That Way" (10/10), welches mich total überzeugt und mitreisst.
Fazit: Für mich gehört Jewels "This Way" zu den besten Alben bzw. mir gefällt das Album mit "Spirit" am besten von Jewel. Ich finde, es ist ein Pflichtkauf dieses Album! Denn kein Jewelalbum ist schlecht, überhaupt nicht!
Jewel ist die beste!!! (5. Juli 2003)
Durch zufall sah ich Jewel im Fernsehen mit Standing still und mir hat es so gut gefallen das ich mir das Album am nächsten Tag gekauft habe. Ich bin begeistert von Jewel!Sie schreibt die besten Songs die ich je gehört habe und sie spielt so gut Gitarre!!!Dieses Album sollte man sich unbedingt zulegen!!!Folk, Rock und Country dominieren (4. Juli 2003)
Nach einer ca. drei Jahre andauernden Schaffenspause hat sich die Amerikanerin mit ihrem dritten Album merklich weiter entwickelt.Dominierten auf ihren Erfolgsalben "Pieces Of You" und "Spirit" noch ruhiger, introvertiert-melancholischer Folk-Pop, so schlägt sie mit ihrem neuen Album "This Way" härtere Töne an. Zwar erinnern Songs wie ihre Single "Standing Still", "Break Me" oder die beiden ans Ende der CD gestellten Live-Aufnahmen "Grey Matter" und "Sometimes It Be That Way" noch an frühere Aufnahmen, doch ist aus der zurückhaltenden Interpretin eine selbstbewußte Frau geworden, die sowohl inhaltlich als auch musikalisch bestimmter geworden ist. Texte wie in "Love Me, Just Leave Me Alone" oder "Do You Want To Play" sprechen hierbei für sich. Die musikalischen Zutaten sind annähernd gleich gebleiben, d.h. Folk, Rock und Country dominieren auch weiterhin das Spektrum von Jewel. Doch besitzt ihre Musik eine größere Bandbreite. Von gängigen Sounds wie in "Cleveland" oder "Everybody Needs Somebody Sometimes" wechselt sie in "Love Me, Just..." in hysterisches Kreischen, in "Serve The Ego" hören wir schräge Gitarrentöne und in "Do You Want To Play?" rockt sie ungehemmt. Falls diese Aufzählung alte Jewel - Fans etwas schrecken sollte, sei denen zum Trost gesagt, daß mit "This Way", "Break Me" und "I Don`t Walk Away" sich immer noch gelungene Country-Songs auf diesem abwechslungsreichen Album befinden. Sie hat den Mut zur Veränderung aufgebracht - bleibt die Frage, ob ihre alten Fans ihren Weg mitgehen wollen. Verdient hätte sie es allemal.





