Verkaufsrang: 6880 (DVD)
Actor: Shirley MacLaine
Actor: Jack Nicholson
Actor: Debra Winger
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Paramount
Director: James L. Brooks
EAN: 4010884605051
Technische Details: FSK 12
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Paramount Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Paramount Home Entertainment
Verlag: Paramount Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 2. Januar 2003
Spielzeit: 126
Studio: Paramount Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 23. November 1983
von: Shirley MacLaine (Hauptdarsteller), Jack Nicholson (Hauptdarsteller), Michael Gore (Komponist)
Preis: EUR 6,08
Aus der Amazon.de-Redaktion
Aus Larry McMurtrys Roman Zeit der Zärtlichkeit wird unter der Regie von James L. Brooks (Besser geht's nicht) ein nicht ganz so toller Film. Nichtsdestotrotz hat Zeit der Zärtlichkeit etwas Gewinnendes, wenn man sich Shirley MacLaine und Debra Winger in den Rollen der sich streitenden Mutter und Tochter ansieht. Sie helfen sich durch die verschiedenen Höhen und Tiefen, die mit Liebe und Verlust einhergehen und ganz besonders bis zum Schluss durch die tödliche Krankheit, die Winger in ihrer Rolle erlebt. Jack Nicholson hat als seine Freiheit liebender Astronaut seinen Oscar für die beste Nebenrolle mit Recht verdient. Er schreckt zunächst vor einer Romanze mit Shirley MacLane zurück, kehrt aber letztendlich zu ihr zurück. Wie immer in seinen Filmen schafft es Brooks, seine Geschichte nicht zu sehr in die Seifenoper abgleiten zu lassen, indem er sich intensiv auf die tiefgreifende Entwicklung seiner Charaktere konzentriert. --Tom KeoghKundenrezensionen zu 'Zeit der Zärtlichkeit'
Krankhafte Mutterliebe (23. August 2007)
Die Schlüsselszene : Die junge Witwe weckt die etwa 8-jährige Tochter kurz nach der Beerdigung; als diese nicht bei der Mutter schlafen will, schlüpft diese ins Doppelbett der Tochter. Diese hochintelligente, scharfzüngige, herrschsüchtige aber total egoistische Frau (Shirley MacLaine) ist in Wahrheit von ihrer Tocter so abhängig, daß sie jeden ablehnt, der ihr ein Stück von der Tochter nehmen könnte, also insbesondere ihren Schwiegersohn und die Enkel. Sie kann und will Ihre Tochter nicht loslassen. Erstaunlich ist, daß die Tochter (Debra Winger) das scheinbar ohne Schaden erträgt. Der einzige, der es mit der Mutter aufnimmt, ist ihr Nachbar (Jack Nicholson, der für seine Darstellung mit Recht einen Oscar erhielt), an dessen übermäßigem Selbstbewustsein sich die Mutter die Zähne ausbeißt, so daß er ihr zeigen kann, daß es noch etwas anderes gibt, als ihrer Tochter Leben zu lenken. Erst als der Tod der Tochter die engültige Abnabelung erzwingt, gewinnt die Mutter etwas von der Reife, die Eltern haben sollten. Das ist großartig bis in die kleinste Nebenrolle (Danny DeVito) gespielt und die Handlung schwingt ständig zwischen Kommödie, Drama und Tragödie. Pfichtprogramm für Eltern und heranwachsende Kinder....lachend dem Weinen so nahe (27. Januar 2007)
Gleichsam parallel inszeniert James L. Brooks Komödie und Drama in dieser Familiengeschichte, nicht allein einer Mutter-Kind-Beziehung, sondern auch einer Geschichte über Beziehungen als solches.
"Überdreht", jeder auf seine Weise, werden die Mutter Aurora und die Tochter Emma charakterisiert und von Shirley MacLaine und Debra Winger überzeugend gespielt. Vor allem Shirley MacLaine brilliert in dieser Rolle, nicht nur in den Szenen der Auseinandersetzung mit ihrer Tochter, sondern auch ganz besonders in den überaus köstlichen Begegnungen mit ihrem skurrilen Nachbarn Garret, den Jack Nicholson bravourös spielt.
Einfühlsam und geschickt führt Brooks die Zuschauer durch die anfängliche Tragik-Komödie der individuellen Identitätsprobleme, Überzeugungen und Läuterung, hin zu dem Drama eines unerwarteten und bitteren Ende.
...ein ergreifender und sehenswerter Film, nie kitschig und nie überzogen; 5 Oscars, die wohl gerecht sind.
KLASSE! (18. März 2006)
Die stolze Aurora (Shirley MacLaine) will von Männern nichts mehr wissen. Um so schwerer fällt es ihr, als ihre Tochter Emma (Debra Winger) heiraten und von zu Hause ausziehen will. Sie ist besorgt und kann einfach nicht loslassen. Trotz häufigem Streit können die beiden nicht ohne einander leben und telefonieren täglich, um sich alle Neuigkeiten zu erzählen. Das durchlebte Glück und Leid über viele Jahre hinweg schweißt die beiden immer enger zusammen. Als es in der Ehe von Emma kriselt, entdeckt Aurora mit ihrem Nachbarn, dem Frauenheld und Astronauten Garrett (Jack Nicholson), die Liebe wieder und erlangt neue Lebenslust... „Zeit der Zärtlichkeit“ ist die 30jährige bewegende Chronik einer wundervollen Mutter-Tochter-Beziehung und zeigt das Leben in all seiner Schönheit und Tragik mit allen Lebensabschnitten. Von Geburt und Tod, Glück und Leid, Verlust, Kennenlernen und Trennen, Neubeginn, Abschied und Wiedersehen. Ein Klassiker!Verfilmte Menschen - Großartig (13. Januar 2005)
Wer eine Liebes- oder Mutter-Tochter-Schnulze sucht, ist mit diesem Film wirklich schlecht bedient. Wer meint, dass Familien in Hollywoodfilmen wie die Waltons sein müssen, oder allenfalls Waltons mit zeitlich begrenzten Kommunikationsstörungen, wird von diesen realistischen, normalen Menschen wohl so sehr verunsichert, dass er sie für psychotisch hält.Zwischenmenschliches Unverständnis, Kälte, Überforderung, Enttäuschung, Untreue, Krankheit und Tod werden hier weder durch Kitsch, noch durch filmischen Avantgardismus, noch durch ein Happyend verklärt. Und dennoch ist es ein zutiefst optimistischer, gefühlvoller und nicht zuletzt auch witziger Film.
Wer das nicht verträgt, sollte sich lieber "Magnolien aus Stahl" ansehen.
Freudlos (3. Mai 2004)
Hatte mich wirklich auf diesen Film gefreut - tolle Schauspieler, 5 Oscars, "Klassiker" - und bin jetzt enttäuscht bis entsetzt: das Verhältnis Mutter - Tochter ist sowas von krank - die Mutter ist zum K...en, und Tochter Winger lacht dauernd unangemessen los, oder tobt, oder bittet Mama wie ein kleines Kind. McLaines Mutter-Rolle ist für mich völlig undurchschaubar, sie gehörte sicher in Therapie... Und dann die verschiedenen Männer, die einfach so mit am Familientisch sitzen...-Wingers junge Familie hält dann auch nicht zusammen gegen McLaine, Winger präsentiert sich immer wieder selbst als wenig liebevolle Mutter - und insgesamt haben gerade die beiden Frauen sobviel mit sich selbst zu tun, dass alle Beziehungen seltsam "kaputt" wirken.
Aber vernünftig miteinander reden tun sie auch nicht, nur ständig telefonieren zu jeder unpassenden Gelegenheit!
Insgesamt eine Ansammlung unsympathischer Psychos, die keine Wärme ausstrahlen und kein Interesse an ihren Mitmenschen oder ihren Familienmitgliedern erkennen lassen - und ein Film, der mich nicht unterhalten hat, über weite Strecken NULL Spaß macht und irgendwann irgendwie dann traurig endet - absolut enttäuschend!!
