Aus der Amazon.de-Redaktion
Wenn man an die wenig harmonischen fünf Jahre denkt, die Melanie, Shaznay, Nicole und Natalie als All Saints zusammen verbracht haben, dann hätte man diese Anthologie wohl besser "All Fights" genannt, anstatt den gefälligeren Titel All Hits zu wählen. Trotz ihrer massiven Erfolge im Laufe des Jahres 2000 mit den Singles "Pure Shores" und "Black Coffee" und der Veröffentlichung ihres zweiten Albums Saints and Sinners standen die Streitigkeiten der Girls mehr im Mittelpunkt des Interesses der Medien als ihr ständiger Erfolg in den Charts.Angefangen von frühen Melodien wie "I Know Where It's At" bis zu ihrem letzten Werk mit dem passenden Titel "All Hooked Up" produzierte das Quartett einige der eingängigsten Melodien der Popmusik. Für ihre beiden Studioalben heuerten sie die hippesten Produzenten ihrer Zeit an, unter anderem Nellee Hooper, Cameron McVey und William Orbit. Diese Spitzenkönner verstanden es, die gefühlvollen Stimmen der Mädchen mit den aktuellsten Beats zu verbinden. Sie produzierten auf diese Weise Klassiker wie "War of Nerves" und "Bootie Call". Das beste aus diesen Alben und noch einiges mehr ist bei All Hits zu hören. Mels Soloauftritt mit Artful Dodger ("Twentyfourseven") gehört hierzu und zwei wirkungsvolle neue Tracks, die von Shaznay geschrieben wurden und hier interpretiert werden. Sie werden gekonnt getarnt an das Ende des zusätzlichen Remix von "Pure Shores" angehängt. "I Feel You" ist ein episches, fünf Minuten langes Stück, das so ähnlich klingt wie der All-Saints-Klassiker "Never Ever", wobei allerdings die Harmonien der drei anderen durch einen Gospelchor ersetzt werden. Der zweite Track von Shaz, "Dreams", ist eine Komposition im Stil von Orbit, die seltsamerweise (oder vielleicht bewusst) an "Pure Shores" erinnert. Die Gruppe mag zwar auseinander gebrochen sein, aber ihr Sound lebt weiter -- und dies auf vielfältige Weise. --John Galilee
Kundenrezensionen zu 'All Hits'
Keine Girl-Group, sondern vier Ladies mit Stil! (23. Oktober 2004)
Sie hatten mehr Stil, sahen besser aus, konnten besser singen und hatten die besseren Songs als die Spice-Girls und ähnlich gräßliche Retorten-Sängerinnen. Schade, daß sie sich schon nach dem zweiten Album aufgelöst haben. Ein Comeback wäre in diesem Fall mal wünschenswert! Zwei Alben haben sie veröffentlicht, die braucht man nicht, denn alle wichtigen Songs sind auf diesem Best-of Album. Die Ausbeute der All Saints war so dünn, daß das großartige „Pure Shores", bekannt geworden durch den Film „The beach", in zwei Versionen enthalten ist. Egal! Nicht Masse, sondern Klasse hat die vier Engländerinnen ausgezeichnet. Schlecht ist eigentlich nur das mißglückte Cover des Red Hot Chilli Peppers Klassikers „Under the bridge". „Lady Marmalade" haben sie weitaus besser gecovert, ihre coole Fassung gefällt mir besser als die aufdringlich nervende Version von X-Tina, Pink und Co. „Bootie call" wirkt ausgesprochen sexy. „Black coffee" ist grandios und „Never ever" beweist eindrucksvoll, daß die Vier richtig gut singen können.Herrliche Frauen, herrliche Songs!
Anspieltipps: Pure shores, Never ever, Black coffee
Ein Album,wie es als Abschluss einer Karrire sein sollte (3. Dezember 2001)
Traurig,dass sich ALL SAINTS getrennt haben.Aber mit diesem Album kann man sich wunderbar trösten.Es bringt gute Stimmung und enthäl t viele,der besten Songs,die sie je gesungen haben.





