Aus der Amazon.de-Redaktion
Irgendwie traurig, wenn eine Institution wie The Mission vor einer relativ jungen Band wie HIM auf die Bühne muss -- so geschehen auf deren 2001er-Tournee. Immerhin sind die Briten um Frontmann Wayne Hussey eine der Bands, die mit zahlreichen hochkarätigen Veröffentlichungen den Weg für Gruppen wie HIM und Konsorten erst geebnet haben. Wie dem auch sei -- jetzt sind The Mission mit einem neuen Album am Start und wer geglaubt hat, dass die Gothic-/Wave-Rocker ihre Blütezeit längst hinter sich hätten, der irrt gewaltig.
Im Gegenteil; mit Aura erleben die Jungs ihren zweiten Frühling und haben ihrer Diskografie ein weiteres starkes Album hinzugefügt. Typischen Mission-Kompositionen wie dem Opener und zugleich erster Singleauskopplung "Evangeline", dem orientalisch angehauchten "(Slave To) Lust" und "Trophy / It Never Rains" stehen diesmal auch etwas "leichtere" Nummern wie "Dragonfly" oder "Happy" gegenüber. Hervorzuheben wäre einmal mehr der ergreifende Gesang von Wayne Hussey, der den insgesamt 13 Stücken den nötigen Feinschliff verleiht. Mit Aura ist The Mission erneut ein großartiges Rockalbum gelungen, das in jede gut sortierte Plattensammlung gehört. --Armin Schäfer

Kundenrezensionen zu 'Aura'
Schade. (11. Juli 2003)
Wie viele alte, verdienten Musiker früherer Jahre wollen eigentlich den wöchentlichen CD - Output noch weiter steigern und dabei gleichzeitig den eigenen Ruf zerstören?
Ein weiteres Kapitel in dieser unendlichen Geschichte schreibt Wayne Hussey, der Mitte der 80er mit den Sisters Of Mercy den Monolithen "First And Last And Always" veröffentlichte und nach dem Split mit "The Mission" noch weitere, wenn auch immer kleiner werdende Erfolge feiern konnte. Nach dem zwischenzeitlichen Aus der Band - bei der Suche nach künstlerischer Entwicklung folgten ihnen weder Publikum noch Kritiker - formierte Hussey die Band neu und wollte zurück zu den alten Tugenden. Als wäre die Zeit stehen geblieben schleppen sich die Songs dahin. War man von der Single "Evangeline" nur enttäuscht, so erschreckt das komplette Album durch vollständige Abwesenheit von guten Songs oder manierlicher Produktion. Was früher (wo auch nicht alles besser war) allenfalls noch Platz auf einer B - Seite gefunden hätte ist heute ein künstlerischer Offenbarungseid. Auf Anspieltips kann hier verzichtet werden, denn das Niveau ist durchgehend unterirdisch. Dem Mann mit der festgewachsenen Sonnenbrille fehlt offenbar der nötige Durchblick.The Mission im neuen Jahrtausend besser denn je... (22. Dezember 2002)
Es lebe Wayne Hussey und seine Mannen. Das beste Album von The Mission in der Neuzeit! Jeder Song eine gelungene Symbiose von intelligentem Gittarrenrock und düsterem Gothic (Slave to Lust). Waynes Stimme läuft zur Hochform auf und gibt jedem Titel den eigentümlichen manchmal melancholischen touch. Besonders zu hören auf Dragonfly. Wer Gelegenheit, hat sollte sich die Band auch live anhören. Und wenn Wayne mal wieder Solo unterwegs ist, nichts wie hin. Diese Stimme, einfach genial! Top Album!Ein moderner Klassiker (18. Dezember 2002)
"Aura" ist ohne Zweifel das beste Mission-Album seit Jahren. Endlich gelang es die klassischen Elemente der ersten Alben mit aktuellen Sounds zu kombinieren. "Aura" greift Gefühl und Energie der Anfangsphase gelungen auf und transportiert sie ins neue Jahrtausend. Hervorragendes Songwriting und die unverwechselbare Stimme von Wayne Hussey machen "Aura" zu einem wahren Kunstwerk, einem echten Klassiker des Gothic-Rock.AurA (8. März 2002)
1. war ich hocherfreut, die CD im Regal stehen zu sehen und 2. hocherfreut, sie danach zu hören. Der opener ist schlichtweg gelungen. "Shine like the stars" gefällt mir mit jedem mal besser. Doch, ich bin zufrieden. Die letzten beiden Alben waren in der Tat nicht mehr so gut. Sicher, nichts wird mehr an "Gods own medicine", "Children" oder "The first chapter" heranreichen, aber die Jungs verstehen es nach wie vor, einen mit ihrer Musik in ihren Bann zu ziehen. Das ist vor allem Waynes's unglaublicher Stimme zu verdanken, die auch live unglaublich rüberkommt. Im Februar kam ich in den Genuss eines Konzerts. Man könnte die CD als kleine Perle in einer Sammlung bezeichnen.Wer hätte das gedacht? (13. Januar 2002)
Ich glaube, nur wenige haben mit einer solchen Rückmeldung von 'The Mission' gerechnet. Konnte man die letzten Studioalben der Band im ganzen wohl eher als mässig bezeichnen, so präsentiert man sich hier wieder von der besseren Seite. Vielleicht liegt es daran, dass Craig Adams es mal wieder zu seiner eigentlichen Band verschlagen hat. Wayne Hussey und Craig Adams haben es auf jeden Fall geschafft, ein schönes, nach 'The Mission' klingendes Album auf die Beine zu stellen. Die Gitarren klingen vertraut, die Synthesizer kennt man und Waynes Stimme hat die passenden Lieder zu intonieren. Zwar hat man mit dieser Scheibe das Rad nicht neu erfunden, aber die Tradition in passender Weise fortgesetzt. Und, dass das mehr sein kann als diverse Experimente wird jeder Fan dankbar erkennen. Welcome back!Ähnliche Produkte zu 'Aura'