Aus der Amazon.de-Redaktion
Greatest Hits erinnert uns noch einmal daran, dass die besten Singles von The Cure sehr oft aus Nebenbeschäftigungen heraus entstanden sind -- dies ist besonders bei "Lovecats" zu spüren, dem vom Jazz der Straßenmusikanten beeinflussten Stück. Heitere Pausen zur Abwechslung bieten einen von Gothic-Elementen befreiten Kontrast zu dem gewichtigeren Übereifer bei einigen der früheren Alben. Oder wie der Frontmann Robert Smith seine 18 Tracks umfassende Sammlung beschrieb: "Songs that are sung with a smile" (Songs, die mit einem Lächeln gesungen werden).Dies war nicht immer der Fall -- man muss sich nur einmal die eisgekühlten Nebelwände des Klassikers "A Forest" anhören, das Blair Witch Project der damaligen Zeit. Diese Zusammenstellung schafft es, die Aufmerksamkeit auf die beständige Unberechenbarkeit von The Cure zu lenken -- die Kindergarten-Verspieltheit von "The Caterpillar", die atemberaubend beklemmende Wirkung von "Close To Me", das leichte Stück im New-Order-Stil "The Walk", der von Bläsern eingebrachte Schwung bei "Why Can't I Be You".
Seltsamerweise haben The Cure, was die Charts anbetrifft, mit "Lost Weekend" unmittelbar nach "Friday I'm In Love" losgelegt, ihrem überschwänglichsten melodischen Erlebnis und dem ultimativen Start zu dieser mitreißenden Hymne! Aber die Aufnahme von zwei neuen Songs "Cut Here" und "Just Say Yes" (mit Saffron von Republica) zeigen, dass es sich bei The Cure immer noch um ein gesundes und handlungsfähiges Unternehmen handelt. --Kevin Maidment
Kundenrezensionen zu 'Greatest Hits'
Sehr gute Single-Zusammenstellung (24. Mai 2008)
Von The Cure gibt einige Single-Zusammenstellungen:* 'Staring at the sea' beinhaltet die Singles bis 1985
* 'Galore' beinhaltet die Singles von 1987 bis 1996 (+ 2 Lieder, die auf keinem Album sind)
* 'Greatest Hits' gibt einen Überblick der Alben bis zum 1996 erschienen Album 'Wild moon swings' (dem ziemlich umstrittensten Album unter Cure-Fans)
+ ich finde 'Greatest Hits' sehr gut
+ / - die Songs sind aber eher poppig gehalten, aber zum Einstieg ist das vielleicht nicht schlecht (das kann man gut oder schlecht finden)
Ich würde eher die DeLuxe-Version von 'Greates Hits' empfehlen.
Diese beinhaltet eine 2. CD mit accoustic Versionen und eine DVD mit den Videos (und die sind wirklich sehr gut).
Die Qual ist digital (31. Dezember 2007)
Die Greatest Hits von The Cure sind eine Enttäuschung, nicht musikalisch, aber klanglich. Man hat die teilweise schon 30 Jahre alten Klassiker wie Boys Don't Cry oder A Forest digital remastered und damit der Musik systematisch den Zahn gezogen. Im Vergleich zu den Original-CDs und -Platten klingen Stimmen und Instrumente unnatürlich wie aus Plastik, das Arrangement fällt beinahe auseinander und das gesamte Klangbild ist steril und viel zu weich. Da die scharfen Konturen ein Markenzeichen dieser Band sind, wundert es, dass gerade sie einem gefälligen Plätschersound geopfert wurden. Könnte ein Plüschteppich singen, würde er so klingen wie diese verpfuschten Aufnahmen. Die Produzenten hätten den treuen Fans wirklich Besseres bieten können, ja müssen. Fazit: Gute Musik, schlechter Sound. Schade.Gelungene CD (9. Februar 2006)
Wer, wie ich, The Cure bereits seit seiner Jugend kennt, der freut sich, dass es ein Greatest Hits Album gibt. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mit einigen der Songs auf der Scheibe schöne Erinnerungen verbinde. Das vorliegende Werk erfüllt sicher nicht die Ansprüche jener Fans, die das Besondere an der Band, nämlich das Morbide und Düstere lieben. Von The Cure kommt zum großen Teil Musik für ausgesprochene Kenner, die intellektuell bisweilen äußerst anspruchsvoll ist.Tatsächlich haben wir es hier mit einer Kompilation der populären Melodien von The Cure zu tun. Songs wie "Friday I'm in love" ermöglichen auch jenen den Zugang zu diesen absolut aussergewöhnlichen Musikern, die mehr aus der Ecke Punk, Brit-Pop und Crossover kommen. Auf jeden Fall ist es eine Einladung, sich auch mal eben jene Alben, wie z. B. "Pornography", anzuhören, die sehr viel speziellere Musik anbieten. Und damit leistet "Greatest Hits" mehr, als es ein Album könnte, das das Gesamtwerk repräsentativer darstellen würde. Fünf Sterne gibt's dafür von mir.
Tolles Album (13. Dezember 2003)
Das Album hat den Titel "Best of the best-Greatest hits" verdiet. Hier sind viele der wichtigen Cure-Titel drauf. Ein guter Querschnitt. Aber einige der großen Hits wie "Charlotte sometimes" fehlen, deshalb nur 4 Punkte.Ich kann das Album immer wieder hören, am besten ganz laut. Da kommt die gute Laune ganz von selbst.






