Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach Nagano Winter Olympics 98 (damals noch für die PlayStation und von Konami) erscheint nun ein weiteres offizielles Spiel zu den Olympischen Winterspielen. Dieses Mal kann man mit Salt Lake 2002 von Eidos um die olympischen Medaillen an der PlayStation.2 kämpfen.Insgesamt stehen einem sechs verschiedene Disziplinen zur Verfügung: Ski Alpin Abfahrtslauf, Skispringen von der 120-Meter-Schanze, Snowboard Parallel-Riesenslalom, Ski Alpin Slalom, Freestyle Buckelpiste und Zweierbob. Ein paar Disziplinen mehr wie Rodeln oder Eisschnelllauf hätten dem Spiel aber nicht geschadet.
Doch bevor man sich gleich bei den Olympischen Spielen versucht, sollte man erst mal im Trainingsmodus etwas üben und sich mit der Steuerung vertraut machen. Diese ist bei allen Sportarten relativ simpel gehalten und daher schnell zu lernen. Einziger Kritikpunkt ist jedoch die Steuerung beim Snowboard Parallel-Riesenslalom und beim Ski Alpin Slalom. Hier ist die Steuerung so empfindlich, dass es fast unmöglich ist, die Strecke ohne Torfehler hinter sich zu lassen. Und im Wettkampf ist man eben sofort disqualifiziert, wenn man nur ein Tor auslässt! Schade dass diese so schlecht umgesetzt wurden, denn bei den restlichen Disziplinen kann man an der Steuerung nichts aussetzen.
Wirklich überzeugend sind zwei bestimmte Kameraperspektiven: Und zwar hat man beim Abfahrtslauf sowie beim Bobfahren die Möglichkeit sich aus der Sicht des Fahrers in die Tiefe zu stürzen. So schaut man beispielsweise bei der Abfahrt durch die getönte Skibrille des Fahrers und hat nur noch die Skispitzen und die Piste vor sich.
Die Grafik ist im Grunde recht ordentlich gelungen. Allerdings flimmert die Umgebung wirklich extrem. Die Kommentatoren sind mit vollem Einsatz dabei und haben wirklich nette Sprüche auf Lager. Diese wiederholen sich aber so oft, dass man sie nach kürzester Zeit leider auswändig kann.
Salt Lake 2002 ist eine ganz gut gelungne Umsetzung der Olympischen Winterspiele, die besonders dann Spaß macht, wenn man nicht nur alleine um die Goldmedaille kämpft. --Andrea Pangerl
Pro:
- Gute Sportumsetzung
- Meistens gute Steuerung
- Akzeptable Grafik
- Flimmernde Grafik
- Zwei Disziplinen kaum steuerbar
Kundenrezensionen zu 'Salt Lake 2002'
Fehlversuch (4. Dezember 2006)
Ja, ganz genau, ich schrieb bereits über „Salt Lake 2002“ für den Gameboy Advance, was bereits eine große Enttäuschung darstellte. Als fast noch schlimmer erachte ich die Tatsache, dass sogar die Version für die Sony Playstation 2 anlässlich der stattfindenden Olympiade ebenfalls für Ernüchterung sorgte. Dies ist angesichts der hardwaretechnischen Möglichkeiten, die sich auf der PS 2 bieten, noch unverschämter als die ohnehin schon lieblose Umsetzung auf Nintendos Handheld. Keine Ahnung, was sich die Entwickler dieser PS2-Version dachten, als sie diese vergurkte Fassung auf den Markt schmissen, hatten die Originallizenzen (wieder einmal) so wahnsinnig viel Geld gekostet, dass praktisch nichts mehr übrig war für eine ordentliche Programmierung? Es scheint fast so. Haarscharf schraddelt diese PS2-Olympiade jedenfalls an der Bezeichnung als „Videospiel-Trash“ vorbei. Unterdurchschnittlich ist sie aber allemal.Natürlich haben die ganz Schlauen unter uns es längst erraten: das Sportspiel „Salt Lake 2002“ für die Sony Playstation 2 wurde tatsächlich anlässlich der in jenem Jahr stattfindenden Winterolympiade konzipiert. Ganz bestimmt nicht ahnen konntet Ihr, dass ausgerechnet bei einem Vertreter dieses Genres der Multiplayerspaß stark vernachlässigt wurde, nur in einem sehr geringen Maße eine Berücksichtigung fand. Speziell bei einer Olympiade ein mächtiger Lapsus, wenn Ihr mich fragt. Das Ganze wird allerdings dadurch weniger schmerzhaft, da es sich ehrlich gesagt kaum lohnt, diese DVD länger als eine Stunde zu zocken, denn ein ernüchterndes Gefühl angesichts des klar unterdurchschnittlichen Spielspaßes macht sich auch hier (wie schon bei der GBA-Version) schnell breit. Erstaunlich schnell sogar. Natürlich dürfen bis zu vier Spieler nacheinander an den Start gehen – nicht, dass wir uns jetzt falsch verstehen – aber eben nicht gleichzeitig und das ist eben mehr als nur schade. Es wurde auf jeden Fall ein sehr unfertig wirkendes Game auf den Markt gebracht, von einer lieblosen Umsetzung zu sprechen, ist da fast schon eine Untertreibung. Fast schon typisch ist es, dass ein großes Sportfest zahlreiche vergurkte Videospiel-Titel mit sich bringt, dieser hier hat es ohne Zweifel verdient, blitzschnell wieder in der Versenkung zu verschwinden. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, so dass ich eigentlich auch bei dieser PS2-Fassung gar nicht so recht weiß, mit welchem negativen Aspekt ich zunächst anfangen soll. Traurig aber wahr.
Wem die GBA-Version halbwegs ein Begriff sein sollte, der wird sich möglicherweise darüber wundern, dass wir es bei der PS2-Fassung tatsächlich einmal nicht mit einer 1:1-Umsetzung zu tun haben. Einige Disziplinen wurden ausgetauscht bzw. durch andere ersetzt, was ja grundsätzlich gar nicht einmal so verkehrt ist. Beispielsweise flog das Curling hier auf der PS2 „aus dem Programm“ und dafür die Trickski-Disziplin implementiert, wieso auch immer. Ansonsten geht es aber eher traditionell zu bei „Salt Lake 2002“, brav kommen Fans des alpinen Skisports (Slalom und Abfahrtslauf) und Skispringens wie auch Anhänger des Bobfahrens und Rodelns auf ihre Kosten. Komplettiert wird das Ganze durch Snowboarding, bei dem wir im Parallelslalom unsere Fertigkeiten unter Beweis stellen müssen. Natürlich dürft Ihr Euch zunächst in einem Trainingsmodus austoben, um dort die nötige Sicherheit für die Hauptattraktion – natürlich die Olympiade an sich - gewinnen zu können. Fühlt Ihr Euch schließlich halbwegs fit, dürft Ihr außerdem im Arcademodus an den Start gehen, wobei hier der Schwerpunkt naturgemäß im Aufstellen neuer Rekorde liegt – entweder Bestzeiten oder neue Sprungweiten – dann aber sollte es eigentlich endlich ans Eingemachte gehen, nämlich ab zur Olympiade.
Enttäuschend ist primär, dass auch hier auf der Playstation 2 lediglich sechs unterschiedliche Wettkämpfe stattfinden, dass ist einfach viel zu wenig, ja eigentlich schon unverschämt. Doch das allein ist noch nicht einmal das Schlimmste, erschwerend kommt hinzu, dass das Ganze nicht nur rasend schnell langweilig wird, sondern auch jeglicher Anspruch zu fehlen scheint. Einige Disziplinen verkommen zu einem reinen Glücksspiel, eigentlich wissen wir nie, wieso wir einen Versuch vergurkt haben bzw. wir einen solchen so doll hinbekommen haben, hier fehlt mehr als nur der Feinschliff. Große Übersichtsprobleme bestimmen generell das Spielgeschehen, speziell beim Slalom, Abfahrtslauf und Skispringen: Spielspaß kommt hier praktisch nie auf. Zudem langweilt das Bobfahren durch das simple Gameplay wie überhaupt die sich viel zu ähnlichen Sportarten: irgendwie unterscheiden sich Alpinski und Snowboarding nicht. Viel zu stupide laufen sämtliche Wettbewerbe ab, einige elementare Patzer (keine Zielmöglichkeit beim Curling, so gut wie gar keine Abwechslung) vermiesen den – wenn überhaupt – aufkommenden Spielspaß erheblich. Null Anspruch, quasi null Abwechslung und folgerichtig auch null Motivation: so ernüchternd muss das Fazit im Hinblick auf den schwachen Spielverlauf lauten. Leider.
Dass die Präsentation durchschnittlichen Ansprüchen, die man an eine DVD für die Sony Playstation 2 im Jahr 2002 mittlerweile einfach stellen muss, nicht mehr genügt, kommt erschwerend hinzu. Eine detailarme Spielumgebung, primitive Texturen im Hintergrund, steife Animationen der Spielfiguren in Verbindung mit den bereits erwähnten Designmängeln sorgen für ein wenig ansprechendes Ambiente, die magere Soundkulisse unterstützt die Spielatmosphäre auch nicht gerade stimmungsvoll, sehr spärliche Soundeffekte (die Melodien als monotones Gedudel im Hintergrund sollen bei Sportspielen ohnehin nicht großes Gewicht haben) lassen den Spielspaß zusätzlich auf äußerster Sparflamme kochen. Im Grunde fällt mir praktisch nichts ein, was ich bei „Salt Lake 2002“ – immerhin das offizielle Game zur Olympiade 2002 – besonders positiv hervorheben könnte. Die Wertung im Hinblick auf den Spielspaß verkümmert demnach bei üblen 41%: ein viel zu geringer Umfang, eine schlappe Präsentation, langweilige Disziplinen und sogar dicke Technikpatzer wie die mangelhafte Übersicht sind hauptverantwortlich dafür. Noch nicht einmal der Multiplayermodus kann kurzfristig für Stimmung sorgen, alles in allem ein Trauerspiel, wenn Ihr mich fragt.
PLUS ---> Es handelt sich um eine Olympiade, was ja grundsätzlich alles andere als verkehrt ist
MINUS ---> Lediglich sechs Disziplinen, zuweilen üble Übersichtsprobleme, oftmals mehr Glück als Können entscheidend, sehr magere Präsentation, abwechslungsarm, anspruchslos und nicht motivierend
Für Sportfans! (14. März 2004)
Um die einzelnen Wettkämpfe beherrschen zu können ist doch etwas Training und Fingerspitzengefühl notwendig. Sobald man jedoch etwas Übung hat,stellt sich der Spielspass ein, der hauptsächlich in den Disziplinen Ski Alpin, Skispringen, Snowboard zum Tragen kommt.Im grossen und ganzen ein Titel, den man durchaus ohne Reue kaufen kann!
mit ausnahme brilliant... (17. November 2003)
Ich habe mir dieses Spiel gekauft und war sehr begeistert. Leider musste ich nur feststellen, dass zwei Sportarten sehr sehr schwierig zu begreifen sind und dass die Steuerung nicht die einfachste ist. Trotzem finde ich, dass es eine gute Grafik hat und die anderen Sportarten sehr lustig sind.Wer Wintersportarten liebt, nur zu empfehlen!!!
Super Spiel (26. Mai 2003)
Also ich weiß nicht was die anderen Käufer haben!!Das Spiel ist super.Die beherrschen das Spiel einfach nicht.Den Snowboardslalom beherrscht man bald.Wer gleich aufgibt ist selber schuld.
Beim Skislalom bekommt man schnell die Bestzeit.
Beim Skispringen ist richtiges timing nöting.
Die anderen Disziplinen sind auch super.
Leider wird das Spiel nach einiger Zeit ein Bisschen Langweilig.
Ich rate euch aber trotzdem kauft es .Es ist sein Geld wert.




