Aus der Amazon.de-Redaktion
Auch wenn Gavin Rossdale sein bestes tut, um wie Kurt Cobain zu klingen, seine britische Band versucht, zu klingen als kämen sie frisch aus Seattle, und Steve Albini die Platte produziert, als hätte er den Alternative-Grunge-Keller nie verlassen -- diese Songs sind Pop pur, für Leute von heute -- und heute ist 1996, es herrscht Grungemania. Albini sorgt dafür, daß die Stücke immer recht unbehaglich anfangen -- aber ganz tief drinnen hat Gavin Rossdale seinen Empfänger auf die Radiohits vergangener Jahre eingestellt. "Swallowed" muß die Single sein, aber "History", "Greedy Fly" und andere haben eine zuckersüße Seite, Bonbons für die Ohren -- versteckt unter einer herben Schale. --Rob O'ConnorKundenrezensionen zu 'Razorblade Suitcase'
Schäm dich, wenn Du es wagen solltest, diese Scheibe für low zu erstehen !!!!!!! (10. Juli 2008)
Wer sich intressant machen will, sei es vor Kumpels, Mietzen, so Typen, der sollte mal aus der Kalten diese Scheibe einlegen. Es trennt sich spontan und spätestens nach dem erten Träck die Spreu vom Weizen. Und solltst Du aufwendiger gestrickt sein, ich versichere Dir: dieses Album hat Schichten. Oger haben Schichten. Es wird Dich berühren; tiefer, als Du vorerst ahnst. Warts nur ab. - Meine Empfehlung: Kauf dir diese Scheibe, geh nach Haus - allein- mach Dir einen Wein auf, trink den Wein und hoer dir die Platte dabei laut an. Laut, und hoer hin. Nicht nur so dudeln lassen. Fertig. Dann ruf Freunde an oder besuch sie. Hat Dich nicht berührt die Musik? Das kann nicht sein.Razorblade Suitcase 1996 (8. September 2006)
Mit Razorblade Suitcase liefern Gavin Rossdale und Co das Nachfolgewerk zu ihrem Debutalbum Sixteen Stone. Im Gegensatz zur ersten Platte befinden sich auf diesem Album eher ruhiger Tracks, welche von Melancholie, Frust, Schmerz und Traurigkeit geprägt sind. Dennoch verleit Rossdale den einzelnen Stücken mit seiner rauhen aber zugleich gefühlvollen Stimme das gewisse Etwas. Gute Anspieltipps sind die beiden traurig-schmerzvoll klingenden Balladen ,,Cold Contagious'' und ,,Bonedriven''. Aber die absoluten Indie-smasher auf diesem Album sind natürlich die Hitsingles ,,Swallowed'' und ,,Greedy Fly''. Zusammenfassend lässt sich sagen , dass Razorblade Suitcase nicht großartig vom Bush-Stil abweicht, nur mit etwas mehr ruhigeren Tracks bestückt ist als Sixteen Stone. Einsteiger jedoch ,die sich dem Sound von Bush zuwenden wollen, sollten eher mit dem Debutalbum beginnen.Enttäuscht... (19. April 2006)
Nachdem die Platte "Sixteen Stone" zwar nicht perfekt war, aber einige großartige Stücke zu bieten hatte, bin ich von dem Album "Razorblade Suitcase" nur noch enttäuscht.Ich kann gar nichts Ausführliches dazu sagen:
Die Songs bewegen sich im durchschnittlichen - schlechten Bereich und sind langweilig. In dem ein oder anderen Lied kann der Gesang noch überzeugen - in anderen wiederum treffen Elemente aufeinander, die absolut nicht zusammenpassen.
Insgesamt sind Bush der von mir sonst so geschätzten rockigen Schiene treugeblieben. Das gerät allerdings schnell in Vergessenheit, denn die Scheibe wirkt im Gegensatz zu "Sixteen Stone" durchweg emotions- und lieblos.
Für Menschen, die sich mit mittelmäßigem Schmuserock zufriedengeben, ein empfehlenswertes Album.
Ein Stern für das Lied "Synapse", was wenigstens in Ansätzen gefällt, in der Hoffnung das Album "The Science Of Things" überzeugt wieder.
Alternativer Rock vom Allerfeinsten (23. Juli 2005)
Dieses Album ist mit keinem anderen vergleichbar. Denn: Zuerst einmal wurden fast alle Titel nicht Step by Step, sondern live im Proberaum aufgenommen, was die Lebendigkeit der CD ausmacht. Das ist natürlich auch live zu hören. Bush ist eine der Bands, die live die Qualität bringt, die man von ihren (ersten) Alben gewohnt ist (die neueren Alben kann man vergessen). Razorblade Suitcase bietet Abwechslung für jeden, der was mit Rock am Hut hat und ist sogar etwas für andersweitig orientierte eine Erfahrung wert.Warum eigentlich Nirvana-Abklatsch??? (14. Juli 2005)
Ich bin durch das Mouth-Video zu Bush gekommen und hab mir zuerst die Sixteen Stone und dann die Razorblade Suitcase zugelegt und kann immernoch kein vergleich zu Nirvana finden. Nur weil sie das Prinzip von leiser Strophe und lautem Refrain bevorzugen. Ich bitte euch das machen soviele andere auch. Wer sich mal die Mühe macht und Bush etwas intensiver hört, der wird feststellen das die Texte, vorallem auf diesem Album, viel ausgereifter sind. Anspieltipp von mir "Cold Cotagiaos". Album für Album hat sich Bush (wie Nirvana) weiterenwickelt, aber trotzdem sind sämtliche vergeleiche aus der Luft gegriffen. Es ist ein jammer, dass sich angebliche Musikkenner nicht mal die Mühe machen ein Album intensiv zu hören, wenns dann noch nicht gefällt, ok. Ich bleibe dabei Bush und Nirvana klingen im entferntesten nur ähnlich. Songs wie Mouth oder Bonedriven haben eine derartige Musikalität, dass das schon erschreckend sein kann.Warumm eigentlich Nirvana-Abklatsch






