Kundenrezensionen zu 'Honour-Valour-Pride'
Das böllert mal wieder... (30. August 2002)
OK mal ehrlich "For victory" kann man nicht mehr toppen, aber trozdem weiter, schöne laute Scheiben mit superheftigem Doublebass-Sound und total runtergedrehten Gitarren-Riffs aufnehmen. Bolt Thrower sind zwar nicht mehr so kreativ wie damals aber überrennen trotzdem mit ihrem eigenen Sound und Blast-Beats alle Neueinsteiger der Szene. Gut das es diese Band noch gibt.Und nach mehrmaligem hören kommt man von dieser Scheibe nicht mehr los, gerade weil sie so fett aufgenommen ist und die Songs echt ballern. Also gibts 5 Sterne.
Allmählich wirds peinlich. (30. Juni 2002)
Bolt Thrower haben spätestens auf The 4th Crusade ihren Stil gefunden. Bollernde Doublebass, sägende Gitarren, gepaart mit einem unglaublichen Gesang und einfachen, aber effektvollen Melodien. Bolt Thrower sind im Prinzip in Gesellschaft mit wenigen anderen Bands "DRUCK" pur. Jedoch haben Bolt Thrower nach the 4th Crusade das selbe Album mal schlechter (Mercenary) mal besser (For Victory) immer wieder veröffentlicht. Manche nennen das Stilfestigkeit oder Konstanz, ich nenne es auf Sicherheit gehen oder schlicht: es sind schlechte Musiker, die das Glück hatten, mit dem ewig gleichen Grundrezept zu einem geeigneten Zeitpunkt einen gewissen Kultstatus zu erreichen und davon nun zu profitieren. Und diese Platte ist schlecht. Schlechte Songs, schlaffer Sänger, lächerliche Produktion. Hört euch mal "When Glory Beckons" von For Victory an, danach kann man über diese Amateurproduktion nur noch lachen. Kein Wunder, die Band hat selbst produziert. Es gibt keinen Song, in dem etwas neues passiert. Jedes Element gibt es genau so in einem alten Song der Band. Es ist ärgerlich wie einem als Fan hier recycelte Müll aufgetischt wird. Wer das mag, soll sich die Platte kaufen und neben die letzten AC/DC, Sodom und Running Wild Platten stellen, ebenfalls wahre Meister der Abwechslung.Wiedermal ein Glanzstück (27. Februar 2002)
Wiedereinmal haben es die Typen von Bolt Throwr geschafft.Vernichtung und Walzenartiger Deathmetal, der einen zwar wie
gewohnt in Grund und Boden zu planieren droht, jedoch nicht so
kraftvoll wie dies beispielsweise bei "Mercenary" geschah!
Ich würde Kennern der Vorgängeralben empfehlen sich die Scheibe anzuhören, bezweifle aber, dass irgendwer enttäuscht sein wird!
Die Geschwindigkeit und Power nahm meiner Meinung nach zwar etwas ab, aber wie wir alle wissen, haben die Typen ja mehr als genug davon! Die 4 Sterne gibts nur deshalb, weil mir persönlich
Mercenary und Warmaster besser gefallen - dennoch kann ich diese Scheibe empfehlen!
Brachialer Death-Metal, wie zu besten Boltthrower-Zeiten (12. Dezember 2001)
Es sind einige Jahre vergangen, seit ich mir das letzte Boltthrower-Album (Warmaster) gegönnt habe. Folgescheiben wie z.B. 'For Victory' konnten mich seinerzeit nach einer kurzen Hörprobe nicht wirklich zum Kauf überzeugen.Bis jetzt..ich schlendere in den virtuellen Weiten und finde zufällig dieses Album: Optisch im guten, alten 'Realm of Chaos'-Stil und -nach kurzem Reinhören- mit dem BT-typischen Soundgewand. Einzig der göttliche Karl Willet scheint geschmissen zu haben..Schade. Aber..wer singt da jetzt??...David Ingramm..(knirsch..kram..Rädchendreh)..Stichwort: Benediction! Ja der war früher auch ziemlich genial (nicht zuletzt sein 'Alien-Ganzkörpertatoo' hatte seinerzeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen).
Lange Rede kurzer Sinn: Obwohl Death-Metal nun wirklich nicht mehr zu den Dauerrotierern in meinem HiFi-Equipment gehört, dreht diese Scheibe permanent, wenn Musik läuft. Zugegeben die Musik hat sich nicht grossartig verändert -will sagen weiterentwickelt-, aber so hätte sich IMO 1990 schon die konsequente Weiterentwicklung von Realm of Chaos anhören sollen.
Nicht mehr so grindig und schnell, sondern etwas zäher, was den Sound jedoch nur noch bombastischer und brutaler erscheinen lässt.
Vergleiche mit anderen Genre-Bands fallen IMO schwer, daher der Versuch eines Vergleiches:
Boltthrower ist wie eine Lawine, die den Hang herunterrast und hinter sich nur noch graslose Erde und nackten Fels übrig lässt.
Noch kurz ein Wort zu den Texten: Liest sich mehr wie das Tagebuch eines Quake-Spielers, jedoch immer wieder gewürzt mit 'sarkastischen' Spitzen, welche den Kriegssinn in Frage stellen.





