Verkaufsrang: 8096 (DVD)
Actor: Julia Ormond
Actor: Oleg Menschikow
Actor: Richard Harris
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: ARTHAUS
Director: Nikita Michalkow
EAN: 4006680025629
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2002
Spielzeit: 170
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Julia Ormond (Hauptdarsteller), Oleg Menschikow (Hauptdarsteller), Edward Artemiew (Komponist)
Preis: EUR 10,41
Aus der Amazon.de-Redaktion
Nikita Mikhalkovs Der Barbier von Sibirien wurde bei seiner Erstaufführung zwar als Spektakel ohne Tiefe bezeichnet, jedoch handelt es sich bei diesem Film um ein faszinierendes und verrücktes Durcheinander, das man sich aufgrund seiner beeindruckenden Ausstattung und bemerkenswerten darstellerischen Leistungen anschauen sollte.Der Barbier von Sibirien war der teuerste Film, der je in Russland gedreht wurde und zeigt in epischer Breite Landschaften und Szenen voller Unordnung und Trunkenheit, die uns daran erinnern, wie es hinter den oberflächlichen Fassaden des spätzaristischen Lebens wirklich zuging. Jane Callaghan (Julia Ormond) ist eine abenteuerlustige Frau, die dafür angeheuert wurde, McCracken (Richard Harris), dem Erfinder einer riesigen Baumfäll-Maschine, den Weg zu ebnen. Sie stapft durch eine Welt voller Einflussnahmen und Intrigen von Seiten der Aristokratie, wobei sie sich schon so sehr an Betrügereien und Unaufrichtigkeiten gewöhnt hat, dass sie sich nicht mehr bewusst ist, auch Gefühle zu haben. Andrei (Oleg Menshikov) ist ein junger Kadett, den sie im Zug nach Osten trifft. Dieser Ästhet und Glücksritter verliebt sich in sie, obwohl ihr gesunder Menschenverstand ihr davon abrät -- was dann auch ein tragisches Ende findet. Menshikov ist in seiner Rolle als Liebhaber, Clown und tragischer Held durchaus überzeugend. --Roz Kaveney
Kundenrezensionen zu 'Der Barbier von Sibirien'
superklasse!! (30. August 2006)
ich bin ganz zufällig auf diesen film gestoßen... ich setzte mich so ca. um 11 vor den fernseher und meine eltern schauten beckmann oder sowas... als es zu ende war fragte ich ob ich umschalten dürfe und ich schaltete auf rbb da kam dieser film... ich fragte ob ich ihn schauen dürfte und durfte... erst dachte ich och nee... doch dann wow!! meine ma ging nach der 1,hälfte des films schlafen und mein pa auch also hockte ich da auf dem sofa und schaute den film... beid er zugszene musste ích voll heulen... toll wenn man solche freunde hat wie tolstoi!! ich hab diesen film einmal gesehn und seitem muss ich dauernd an ihn denken und träum sogar davon!!!! wenn das kein zeichen ist!! jetz möcht ich ihn mir holen und mindestens noch 100 mal schaun ;-) !! ích fand den film so lustig!! RIESENGROßES KOMPLIMENT AN DARSTELLER UND REGISSEUR!! ich nehm all meine vorurteile gegen russen und russland zurück!! *lach* hab sogar gemerkt, wie süß der russische akzent klingt ;-)Der Barbier von Sibierien (26. Juli 2005)
Ich sehe, alle sind hier sehr begeistert. Ich kann mich leider nicht anschließen. Für mich ist dieser Film zwar wundervoll fotografiert, jedoch vermisse ich die Tiefe, die russische Filme haben können. Michalkow (Regie) kann es weit besser. Nicht mehr als 3 Sterne für durchschnittliche Unterhaltung.Ganz großes Kino (15. März 2004)
Obwohl der Film in Deutschland angekündigt wurde (und auch in ein paar Kinos lief), hat die breite Öffentlichkeit kaum Notiz von dieser filmischen Meisterleistung genommen. Zunächst mal ist es in der Tat kein Hollywoodkino, so ein Film könnte unmöglich aus Amerika kommen, viel zu dicht, den Rhythmus wechseln, komisch-traurig und universell-detailliert ist er. Es ist nicht einfach die Handlung wiederzugeben. Eine junge Frau (Julia Ormond) soll in Russland dafür werben, daß eine Holzfällmaschine (gebaut von Richard Harris) weiter seitens der Armee/des Staates finanziell unterstützt wird. Sie flirtet mit dem zuständigen General, der auch oberster Vorgesetzter von Andrei (Oleg Menschikow - übrigens in Russland DER STAR schlechthin) ist. Zu Beginn treffen sich Andrei und die junge Frau zufällig im Zug und auch später kreuzen sich ihre Wege mehrmals. Der General schliesslich zeigt der jungen Dame seine Gefühle und (weil zufällig auf der Straße gesehen) nimmt Andrei mit in deren Haus, um ihm bei seinem Heiratsantrag "beizustehen". Ab hier kommt es schliesslich zur "Katastrophe", denn Andreis Abhängigkeitsverhältnis zum General erweisst sich als schwere Prüfung. Die Antragsszene ist, wie ich finde eine der großen Kinoszene der letzen 20 Jahre überhaupt. Andrei soll das Antragsgedicht des Generals der jungen Frau vortragen während dieser ihn auf dem Klavier begleitet. Sich der weitreichenden Situtaion bewußt, dichtet den Antrag zu seinen Gunsten um. Alle 3 versuchen sich aus der Farce zu retten, aber allen ist die Tragweite dieser Situtaion sofort bewußt. Von da an überstürzen sich die Ereignisse.Ganz großes Kino!
Gelungene Parodie, (20. September 2003)
Ich habe den Film vor das erste mal "im Original" gesehen, das Englisch und Russich. Das Film hat mich auf anhieb begeistert. Er ist für mich eine gelungene Gesellschafts-Satiere auf das vor-revolutionäre Russland.Die Autoren setzen sehr allerdings viele Dinge voraus, die man in Europa nicht wissen und verstehen kann. Sie parodiern zum Beispiel Dientsvorschriften und Steretypen der russichen Armee, die man teilweise heute noch findet. Ich glaube, das wirkt nur in Russich so richtg!
Natürlich kommt das kleinbürgerliche Leben jener zeit auch nicht zu Kurz. Genauso wie das Kliesche des Vodka trinkenden Russen bedient wird.
Ebenso hat man die große russische Geschichte, ihre Helden und etwas Märchen in den Film intgriert - alles Dinge, an die man in Russland liebt ;-) .
Man darf bei diesem gfilm auch nie vergessen, wann er entstanden ist!
Eigenartiger Film (7. September 2003)
Es ist ein eigenartiger Film. Man hat den Eindruck, daß Nikita Michalkov einen großen Historienfilm machen wollte, sich aber dann doch irgendwie nicht sicher war. Der Film steht irgendwie zwischen allem, was man erwarten würde: breit erzählend, mit Liebe fürs Detail, emotional, gleichzeitig aber auch unwirklich, und stellenweise bis ins Groteske überzogen. Auf den zweiten Blick ist es vor allem ein kritischer Film, eine Abrechnung mit Oberflächlichkeit, Unaufrichtigkeit und Hierarchiedenken. Hinter der glanzvollen Fassade des imperialen Rußland verbirgt sich eine erstarrte Gesellschaft. Man akzeptiert, heuchelt Zustimmung und arrangiert sich. Wer Träume hat, endet in Sibirien.Man muß diesen Film wahrscheinlich mehrmals sehen (und über eine gewisse Langatmigkeit hinwegsehen), um ihn zu mögen.
Die Grundlinie in diesem Film ist die Entwicklung von Vater und Sohn, die während des gesamten Filmes immer stückweise gegenüber gestellt wird. Erst der Sohn in Amerika tut schließlich, was der Vater nie gewagt hat: Er erhebt Widerspruch und nimmt damit sein Leben in die eigenen Hände.
"Er ist Russe." - "Das erklärt vieles." Das ist einer der letzten Dialoge des Films. Wahrscheinlich erklärt es tatsächlich vieles. Die Geschichte von Vater und Sohn erinnert irgendwie an russische Emigranten: In der Heimat nicht frei, in der Fremde nicht zu Hause. (und an dieser Stelle muß ich einer anderen Rezension auf dieser Seite widersprechen: das hat schon viel mit der "russischen Seele" zu tun)
Interessant ist auch die Parallele zwischen der eigentlichen Story und dem "Barbier von Sevilla", den die Kadetten im Theater aufführen. Beide Handlungen spitzen sich immer weiter zu und entladen sich schließlich in derselben Szene.



