Ride with the Devil - Die Teufelsreiter

Verkaufsrang: 19467 (DVD)
Actor: Skeet Ulrich
Actor: Tobey Maguire
Actor: Jewel
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Daniel Woodrell
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: Ang Lee
EAN: 0743218970092
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2002
Spielzeit: 132
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 1999
UPC: 743218970092
von: Skeet Ulrich (Hauptdarsteller), Tobey Maguire (Hauptdarsteller), Mychael Danna (Komponist)
Preis: EUR 9,99

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Product Description

Universum Film Ride with the Devil, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 21.01.02

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Großen Geschichtsfilmen gelingt es, das Gefühl zu vermitteln, tatsächlich in eine andere Zeit einzutauchen. Man hört eine andere Sprache, saugt ein anderes Lebensgefühl ein und erhält einen Blick auf die jeweilige Zeit aus einer völlig neuen Perspektive. Ride With The Devil ist einer dieser besonderen Filme und man muss sich fragen, warum Zuschauer und Kritiker ihn nicht mehr gewürdigt haben. Der Film, klug und einfühlsam, zeigt ergreifend, wie einzelne Leben von der Geschichte überrollt werden und ist reif für eine Wiederentdeckung.

Den Bürgerkrieg der Schlachtfelder und Plantagen bekommt man hier nicht zu sehen. Stattdessen wird der Krieg als improvisierte, tölpelhafte und blutige Nachbarschaftsfehde an der Grenze des Staates Missouri dargestellt. In diesem ländlichen Krieg verfolgt der taiwanische Regisseur Ang Lee die Schicksale einiger junger Südstaatenguerillas, die Gewalt, Jahreszeiten und verschiedene Formen der Liebe erleben.

Skeet Ulrich hat die aristokratische Glamour-Rolle, wird jedoch übertroffen von Tobey Maguire als Amerikaner der ersten Generation und dem großartigen Jeffrey Wright als befreiter Sklave, der Seite an Seite mit seinem ehemaligen Master kämpft. Sängerin Jewel zeigt sich in ihrem Schauspieldebüt überaus natürlich als junge Witwe, die das Leben der oben genannten bereichert. Der Titel Birth Of A Nation war leider schon vergeben, aber am Ende dieses Films beschleicht einen das Gefühl, er hätte hier angewendet werden sollen. --Richard T. Jameson

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Kundenrezensionen zu 'Ride with the Devil - Die Teufelsreiter'

leider gar nicht gut (9. November 2008)

ich habe mir den film mit positiven erwartungen angeschaut und bin wirklich entäuscht. irgendwie stirbt dieser film mit seinen merkwürdigen charakteren sowie der kaum vorhandenen handlung. der krieg, was nicht unbedingt schlecht sein muss, findet nur nebenbei statt. zwischendurch passiert aber auch nicht wirklich viel, was man eine spannende handlung nennen könnte.

tobey maguire spielt einen "outlaw" der insbesondere durch seine schräge leiernde art zu sprechen auffällt und sich im ganzen film passiv vom geschehen um ihn herum teilnahmslos wirkend treiben lässt (am ende wird er sogar gegen seinen willen verheiratet). gut möglich, dass es so beabsichtigt war - auf mich hats plump und oberflächlich gewirkt.

die kampfszenen und schießereien wirken realistisch. es muss nicht gleich der mit dem wolf tanzt sein aber es fehlen diesem film an spannung und energie, die von filmen und charakteren dieses genres durchaus ausgehen kann. die kriegsszenen finden ohne wenigstens ein bisschen erklärenden bzw. einordbaren kontext statt. der film läuft einfach ab, wie ich finde, auch ohne erkennbare höhepunkte, die mich mitgerissen haben.

was gut ist: der film verdeutlicht die sinnlosigkeit, brutalität und willkür des bürgerkrieges. selbst innerhalb der südstaatenguerillas herrschte misstrauen und neid bis auf den tot aber auch freundschaft über die hautfarben hinaus.

Großartiger Jonathan Rhys-Meyers (13. Dezember 2006)

Die Rezensenten haben schon alles gesagt.
Abgesehen davon, daß Ang Lee`s Schwertkampffilm gleichzeitig lief, war ich doch froh in "Ride with the devil" gegangen zu sein. Jetzt weiß ich was "bushwalker" und "jayhawker" sind.
Als ich aus dem Kino kam, hatte ich nur die schauspielerische Leistung des Jonathan Rhys-Meyers im Kopf.(dafür schon mindestens ein Stern). Und siehe da! Hauptrolle in Match-Point unter Woody Allen.
Was will man mehr.

...hier war wohl Charles Manson bei der FSK ??? (22. Juli 2006)

Handlung ist hier schon öfters beschrieben worden,
deshalb nichts mehr unbedingt noch dazu anzugeben.

Hatte hier (ebenso wie wschl. einige andere auch !?)
lange Zeit Vorurteile gegen diesen Film und das nur
wegen der geringen Altersfreigaben Einstufung
(bevorzuge sonst auch eher "echte Western"
,-und solche die Elemente davon in der
Handlung vorweisen...),aber da Ich mich
seit meiner Jugendzeit und mit ausgelöst
durch damals auch "Fackeln im Sturm"
(nicht unbedingt die beste Referenz)
intensiv für das Thema amerikanischer
Bürgerkrieg interessiere,legte Ich
mir diesen Film irgendwann
dann doch mal einfach zu.

Und siehe da...wie lange nicht mehr wurde Ich
hinterher sehr positiv überzeugt und heute gehört
dieser Streifen (auch-oder gerade wegen-der wunderbar
spielenden Jewel Kilcher,von der Ich vorher garnichts
wusste,für deren Karriere Ich mich aber nun dadurch
besonders interessiere...) zu meinen absoluten
Lieblingsfilmen.

Regisseur Ang Lee ("Hulk") ist hier etwas wenig
vergleichbares gelungen,ein Film,der in keine
exakte Kategorie einzustufen ist und gerade
dadurch nur jedem nicht direkt "übersättigten"
Cineasten nur wärmstens zu empfehlen ist.

Aber nun der eigendliche Grund dieser Rezension:

Die(deshalb die oben gewählte Uberschrift)
für ein solches geringes FSK Prädikat-bei
genauerer Betrachtunsweise-wirklich
ungewöhnlich brutalen Gewaltdarstellungen
(wenn diese hier auch nicht immer ganz so
offendsichtlich gezeigt werden) und die
hervoragenden schauspielerischen Leistung
sämtlicher Beteiligten (gerade von Tobey
Maguire oder Skeet Ulrich,-verglichen
hierzu beispielsweise nur mal "Spider
Man" oder "Chill Faktor" habe Ich
schon "schlimmeres" gesehen) machen
diesen Film warlich zu einem der
seltenen "Juwele" abseits
vom gängigen Mainstream.

Zwar ist es unglücklich gewesen,die
Haupthandlung,ein nicht jedem wirklich
vertrautes Kapitel abseits der bekannten,
historischen Geschichte-sehr zu empfehlen
wäre hierzu auch "Glory" von Regisseur
Edward Zwick (vielen wschl. mehr durch
"Last Samurai" ein Begriff...),eher am
Rande abzuhandeln und stattdessen die
Liebesgeschichte oder hollywoodgerechte
Parabeln auf die Freundschaft,Treue,
Ehrgefühl usw. in den Vordergrund
zu stellen,aber das mindert(hier
mal ausnahmsweise nicht so extrem)
nicht unbedingt den eher "gehobeneren
Anspruch" dieses Films.

FAZIT: Nicht allzu voreingenommen betrachten
oder zuviel hinein interpretieren,sondern
einfach nur gut unterhalten lassen und später
erst anfangen ernsthaft drüber nachzudenken,
für die Fakten aber (bei dadurch entstandener
Neugier)lieber nochmal die einschlägigen
Quellen befragen-GEHEIMTIP !

Reifer Spätwestern (10. Juli 2006)

Es wird wohl kein Zufall sein, dass einer der besten Spätwestern von einem Nicht-Amerikaner gedreht wurde, der augenscheinlich den meisten Verlockungen dieses Genres widerstehen konnte. Früher oder später wird fast jeder amerikanische Western pathetisch - dieser nie. Auch in den gefühlvollsten Momenten bleibt der Film ruhig, fast nüchtern und folgt seinen Protagonisten mit teilnahmsvollem und distanziertem Blick und läßt ihnen so in all ihrer Widersprüchlichkeit und Gebrochenheit die Würde. Der Regisseur Ang Lee zeigt hier die Stärken des asiatischen Kinos: Eine präzise Erzählstruktur, handwerkliche Perfektion und emotionale Zurückhaltung. Die Geschichte: Der Film verfolgt die Schicksale einiger junger Männer zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs, die sich den südstaatlichen Guerilla-Truppen in Missouri anschließen und sich einen unbarmherzigen Kleinkrieg mit den Sympathisanten und Truppen der Nordstaaten liefern. Hier wird die Perversion des Bürgerkriegs gezeigt: Nachbar kämpft gegen Nachbar, eine Gesellschaft ist tief gepalten. Ein deutschstämmiger Einwanderer, Jake Roedel, ist die Hauptfigur. Seine Motive für seine Wahl, auf Seiten der Südstatten zu kämpfen, bleiben unklar, vielleicht folgt er einfach seinem besten Freund, Jack Bull Chiles, einem echten Südstaatler. Dieser wird im Laufe des Films tödlich verwundet und Jake Roedel findet einen neuen Freund in Daniel Holt, einem ehemaligem Sklaven. Einige Rezensenten beklagen diesen frühen Ausfall eines Hauptcharakters - sie scheinen zu übersehen, dass die aufkeimende Beziehung zwichen Roedel und Holt viel bedeutsamer für die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere ist. Beide, Roedel und Holt, kämpfen für eine Sache, die nicht die ihre ist, die nicht ihre Interessen vertritt, beide bleiben trotz aller Anerkennung Außenseiter, beide lassen letztlich den Krieg und das Morden hinter sich. Roedel ist adäquat besetzt durch Tobey Maguire, dessen gefrorenes Jungengesicht die Zerstörungen des Krieges widerspiegelt, Holt wird in stiller Würde von dem renommierten Schauspieler Jeffrey Wright gespielt. Auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Fazit: Dieser Film ist weder trocken noch langweilig sondern angenehm distanziert und die Schlußszene ist wunderbar emotional und berührend - vielleicht sollten häufiger Nicht-Amerikaner einen Western drehen.

Guerilla-Krieg in Missouri und Kansas (15. Mai 2006)

Regisseur Ang Lee läßt seine Protagonisten den Krieg abseits der Schlachtfelder, Plantagen,Ruhm und Ehre darstellen.
Der Krieg, den sie führen ist Guerilla-Krieg im Grenzgebiet Kansas/Missouri. D.h. "dreckiger Krieg ohne Fronten; auftauchen, zuschlagen, verstecken.....
Die Fronten gehen teiweise duch Familien wie beim Immigrantensohn Jake Roedel, der zum Süden, oder besser gesagt zu seinem Freund Jack Bull Chiles hält, sein deutscher Vater ist Föderalist, d.h. er will die Union bewahren.
Jake und Jack schließen sich den "Bushwrackers an, der Südstaatenmiliz. Ihr Feind sind die Jayhawkers. Der Eine ist nicht besser als der Andere; beide Seiten kämpfen einen Kampf, der keine Gewinner kennt......

Mitunter heftige Kämpfe, amouröse Verwicklungen, Langeweile in der Etappe, Verlust des Freundes usw...; der Film zeigt wie Krieg ist und was er aus den Menschen machen kann.

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