Tigerland

Verkaufsrang: 12818 (Video)
Actor: Colin Farrell
Actor: Matthew Davis
Actor: Clifton Collins Jr.
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Joel Schumacher
EAN: 4010232009166
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2002
Spielzeit: 97
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 2000
von: Colin Farrell (Hauptdarsteller), Matthew Davis (Hauptdarsteller), Nathan Larsen (Komponist)
Preis: EUR 18,95

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Gedreht im groben 16mm-Stil eines Low-Budget-Dokumentarfilms, kennzeichnet Tigerland nach einer Reihe von aufgeblasenen Kassenschlagern wie Batman und Robin die willkommene Rückkehr des Regisseurs Joel Schumacher zur Schlichtheit. Indem er Schumachers Talent als Regisseur neu belebte -- zum Teil inspiriert durch den schlichten Filmstil der dänischen Dogma-95-Bewegung -- bot dieser Film eine Alternative zum todgeweihten "Produkt" Hollywoods: die Vermeidung von Übermaß, Konzentration auf das Wesentliche und eine ausgezeichnete Besetzung aus unbekannten Schauspielern, damit sich das Ganze auch lohnt. Was Letzteres betrifft, kennzeichnete Tigerland auch das wohlverdiente Erscheinen des irischen Schauspielers Colin Farrell im Rampenlicht als Hollywoods heißeste Neuentdeckung.

Tigerland spielt ausschließlich auf amerikanischem Boden; insofern unterscheidet er sich wesentlich von Vietnam-Filmen der Marke Platoon und Full Metal Jacket. Stattdessen handelt er von den Ängsten und den moralischen Dilemmas, die in Erwartung eines bevorstehenden Umgangs mit dem Tod und dem Töten aufkommen. Diese aufwühlenden Emotionen spiegeln sich in der Figur des Gefreiten Bozz (Farrell) wieder, dessen Unfähigkeit, sich beim Training in Fort Polk, Louisiana, unterzuordnen, ein eigenartiges Führungstalent verrät. Bozz ist ein aufsässiger Einzelgänger -- von seinen Vorgesetzten gerade so geduldet und von seinen Kameraden entweder herausgefordert oder verehrt -- der schließlich zum außerordentlich viel versprechenden Soldaten geschliffen wird. Eine intensive Abschluss-Trainingswoche mit scharfer Munition im Ausbildungslager "Tigerland" bereitet den Zug auf den Kampf vor und definiert Bozz' Position.

Obwohl der Film den emotionalen Eindruck von Platoon vermissen lässt, beschäftigt er sich intensiv mit den inneren Konflikten, die ausgefochten werden müssen, bevor der äußere Konflikt ertragen werden kann. --Jeff Shannon

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Tigerland'

"Full Metal Jacket" ohne Kampfhandlung (30. Mai 2008)

Zu beginn war ich sehr interessiert, da ich mich für die Thematik Vietnam interessiere und mein "Lieblingsfilm" in diesem Bereich - We were Soldiers / Wir waren Helden (Mel Gibson) ist!
Für meinen Geschmack fehlt der Höhepunkt in diesem Streifen. Man wartet vergeblich auf den Kampfeinsatz in Vietnam und wird in die Grundausbildung á la "Full Metal Jacket" entführt, aber diese ist harmloser! Mr. Buzz (Collin Farell) umgeht die Dienstforschriften und schickt, durch raffinierte Tricks und Weitsicht in diesem Bereich, einige Soldaten (die eingezogen wurden) nach Hause. Allesamt psychische Wracks, die "das alles" nicht mehr aushalten! Zum Schluß kommt es zum "pseudo-Showdown" mit seinem Rivalen .
Für mich persönlich eine herbe Enttäuschung. Dieser Film zeigt nicht wirklich die Brutalität des Krieges und Freundschaften zwischen Soldaten, sondern Rivalitäten unter den U.S. Soldaten selbst! Da stellt sich nicht mehr die Frage, warum sie einen unsinnigen Krieg verloren haben!!

Fazit: Rivalitäten in der Grundausbildung mit einem Testkrieg! Der Showdown bleibt aus. Kampfhandlungen nur unter den U.S. Soldaten selbst!
Kniffe und Tricks leicht gemacht, wie man den Dienstweg umgeht und ehrenhaft aus dem Militärdienst ausscheidet!

Alles, um zu Überleben. (15. April 2008)

Es ist Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhundert. Die USA befindet sich im Vietnamkrieg und versucht zuhause die Soldaten auf die Bedingungen in Asien vorzubereiten. Diese sind hart und führen die jungen Männer in den Grenzbereich ihrer Belastbarkeit.

Roland Bozz ist einer der auszubildenden Soldaten. Er gehört zu denen die aufmucken und Befehle in Frage stellen. Er hilft Kameraden aus dieser Hölle entlassen zu werden und wird zunehmend zu einem Dorn im Auge der Vorgesetzten. Aber auch bei seinen Kameraden gibt es Widersacher. Jene, für die das Militär wie eine neue Familie ist. Einer davon ist Wilson. Als Bozz Zugführer wird, vergrößert dies den Hass von Wilson. Auf der letzten Ausbildungsstation kommt es zum Showdown.

Der Film zeigt die Tortur einer militärischen Ausbildung. Strapazen, Schikanen und Strafen scheinen hier das Credo zu sein, was dem späteren Überleben dient. Trotz aller Demütigung scheinen es die Unbeugsamen zu sein, die man sucht und auf die man besonderen Wert legt. Gute Dialoge, pittoreske Szenarien und entsprechende schauspielerische Leistungen führten zu einem guten sehenswerten Film.

Umstrittenes Antikriegs-Drama um die Ausbildung amerikanischer Soldaten! (21. März 2007)

Allein wegen der leicht dokumentarisch angehauchten Visualisierung und des daraus resultierenden, intensiven Realitätsbezugs ist der naheliegenste Vergleich zu "Tigerland" vermutlich "Full Metal Jacket". Regisseur Joel Schumacher ("Falling Down", "Nicht Auflegen!", "Die Jury", "8MM - Acht Millimeter" etc.) suchte in der gestalterischen Reduktion ein Pendant zu hollywood-typisch überstilisierten Blockbustern. Das größtenteils mit Handkameras verfilmte Millitär-Drama um die Ausbildung amerikanischer Soldaten für den Vietnam-Krieg ist wegen seiner optischen teilweise erstklassigen und gleichermaßen wiederum auch sehr bescheidenen Erscheinung kritikwürdig - in sich jedoch atmosphärisch stimmig. Synchronisation, Schnitt, Drehbuch und Handlungsverlauf sind hingegen sehr gelungen. Unter der engagierten und zur Produktionszeit weitestgehend unbekannten Besetzung befindet sich in einer Hauptrolle auch die damalige Neuentdeckung Collin Farrell, von dem im DVD-Bonus auch einige Castig-Sequenzen zu sehen sind. Fazit: Ein intensiver Antikriegsfilm, der sich nicht geniert, Filme wie "Full Metal Jacket" oder "Apokalypse Now Redux" zu zitieren - ohne an Eigenständigkeit einzubüßen. "Tigerland" dürfte bei Genre-Fans und DVD-Sammlern für Interesse sorgen. Empfehlenswert!

Besser als erwartet (5. Januar 2007)

Habe die DVD im Blindkauf gekauft.Der Film war sehr gut.Tolle Schauspieler.
Das Bild der DVD ist nicht gut aber das verrauschte und grieselige Bild ist vom Regisseur so beabsichtigt.Die Extras sind auch in Ordnung.

Tiger, tiger, burning bright... (23. März 2006)

Tigerland is a Vietnam war film with a difference. It doesn't have a particular political message regarding Vietnam; it is more of a critique on the culture of warfare in general, where it is difficult to tell the sane from the insane, the true believers from the patriots, and those who simply want to remain alive.

At various points in the film, the commanders in charge of training announce to the platoon that has just made another snafu that they are all dead. 'I'm still alive,' the upstart Bozz (played by Colin Farrell in one of his earliest roles) will almost always announce. At one time, a sergeant tells Bozz that men can't just quit the Army. 'I'm not quitting, I'm just not playing any more,' Bozz calmly announces.

The plot revolves around a platoon at training during the early 1970s, when the horrors of the Vietnam war had been played out on television for the greater part of a decade, and no one really wanted to go as a lowly grunt private. The ultimate in training was Tigerland, a Louisiana swamp area converted into Vietnam-like terrain, for realistic training. Recruit Bozz is almost like a zen master, taking nothing in the training very seriously other than the potential deadening effects it might have on his (and the others' souls). Bozz is a troublemaker to the lock-step training mentality; like many troublemakers, he is in fact a diamond-in-the-rough for leadership, as men naturally follow his lead, and he eventually gets rewarded (or so one might think) with responsibility. However, his primary, self-chosen responsibility seems to be to save people from the Army if they don't warrant being there -- to this end, he helps arrange in ambiguous fashion various types of hardship and disability discharges for others in the platoon, but fails to escape the fate of going to Vietnam himself.

Colin Farrell is the only big 'name' in the film, and when it was filmed, he wasn't yet as well known as he is in the post Recruit/SWAT days. Director Joel Schumacher, known for big-budget blockbusters such as Batman & Robin, filmed this in grainy, shorter film, with no steady cams and harsh cinematography, reflecting the harshness of the training and the unsteady nature of the reality of war. For a Vietnam war film, this film is unique in that it never actually goes to Vietnam; everything is a home-grown re-creation -- perhaps this is another statement on the reality of war?

The roles of Paxton (Matthew Davis) and others recruits in the platoon are played with honesty and integrity; the officers and trainers are bit less realistic at times it seems, but then such officials must needs put on a persona when in such roles, so perhaps this is reflected in the actors' performances as actors in a very different engagement.

The DVD has a few extras, including Colin Farrell's screen test. A fascinating film, enigmatic in its ending and the overall meaning, save to say that perhaps all of war, and most of life generally, is absurd.

dkb.de

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