Verkaufsrang: 8472 (DVD)
Actor: Lee Marvin
Actor: Clint Eastwood
Actor: Jean Seberg
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Paramount
Director: Joshua Logan
EAN: 4010884604054
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Paramount Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Paramount Home Entertainment
Verlag: Paramount Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 3. März 2003
Spielzeit: 158
Studio: Paramount Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 15. Oktober 1969
von: Lee Marvin (Hauptdarsteller), Clint Eastwood (Hauptdarsteller), Frederick Loewe (Komponist), André Previn (Komponist)
Preis: EUR 5,00
Aus der Amazon.de-Redaktion
Nachdem Goldgräber Ben (Lee Marvin) dem Siedler Pardner (Clint Eastwood) das Leben gerettet hat, werden die beiden enge Freunde. Probleme tauchen auf, als sich das Duo in die gleiche Frau (Jean Seberg) verliebt.Clint Eastwood als Sänger von Country-Balladen? Westwärts zieht der Wind macht es möglich: Die kuriose Mischung aus Western und Musical entstand 1969 und basiert auf einem Broadway-Stück der Komponisten Frederick Loewe und Alan Jay Lerner, die zuvor mit My Fair Lady einen Welt-Hit hatten. Den Erfolg konnten die beiden allerdings nicht wiederholen, ganz im Gegenteil: Westwärts zieht der Wind markierte im Zeichen gesellschaftlicher Umbrüche das Ende der erfolgreichen Musical-Welle der 60er-Jahre.
Als harmloser Western-Spaß mit den genreüblichen Zutaten funktioniert der Film allemal, zumal neben Clint Eastwood mit Lee Marvin ein weiterer großartiger Alt-Star zu sehen ist. Allerdings sollte man für Westwärts zieht der Wind genügend Zeit mitbringen, schließlich dauert der Film fast 160 Minuten. --Marc Osmers
Amazon.de DVD-Bewertung
Für einen über 30 Jahre alten Film ist der Bild-Transfer von Paramount durchaus ansprechend. Hier und da gibt es kleinere Mängel in Form von Artefakten und Kratzern zu sehen, insgesamt überwiegt aber ein positiver Gesamteindruck. Eine Dolby Digital 5.1-Tonspur kann die DVD lediglich in der englischen Originalfassung vorweisen, die anderen Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch) liegen leider nur in Mono vor. Als Bonus gibt es den Originalkino-Trailer. --Marc OsmersKundenrezensionen zu 'Westwärts zieht der Wind'
Make my Day (24. Januar 2008)
Na ich muß schon zugeben. Dieser Film ist grausam! Grausam in der Musik, wie sie in diesem Musical imer wieder ertönt. Man stelle sich mal vor. Der Meister himself, Eastwood persönlich, trällert gruselige Liedchen. Aber was macht das schon im DVD Zeitalter? Spulen wir diese Pasagen eben schnell vor. Und was es dazwischen zu sehen gibt, das ist der Hammer. Top Kamera, muß damals viel Geld gekostet haben, Super Story in der die Western Klischees aufs Korn genommen werden, dazu das übliche Eastwoodfeeling. Doch ja der Streifen ist ein muß. Wenn man schon die 10 anderen Eastwoodwestern gesehen hat.^^ Und Lee Marvin ja, hab Ihn nie so gut gesehen, wie in diesem Film.This is the Golden Land (20. April 2007)
"Got a dream, boy, got a song, paint your wagon and come along..." Ungewöhnlich in Thema, Gestaltung und Besetzung und gerade deswegen genial ist dieser Film, der einen realistischen, augenzwinkernden Einblick in den amerikanischen Goldrausch zeigt, ohne die sonst übliche Verherrlichung des Pioniertums und der Innovation, mit der die ersten Siedler angeblich die "Zivilisation" in den vormals wilden Westen brachten. Überraschend auch, weil die Musik aus der Feder von Lerner und Loewe stammt, den Autoren von "My Fair Lady", einer gutbürgerlichen Geschichte, in der Anstand und gutes Benehmen hochgehalten werden: im Kalifornien zur Zeit des Goldrausches finden und schaffen die Menschen statt dessen ihre eigenen Regeln, angetrieben von ihren ganz persönlichen Wünschen und Bedürfnissen.Die Ursprünglichkeit und Naturnähe der Orte, an denen sie nach Gold graben und sieben, macht sich bei den Siedlern bald bemerkbar: bei Sturm und Regen unterhalten sie sich mit den Naturgewalten "They Call The Wind Maria", eine Gruppe Prostituierter wird in das Dorf entführt "There's a Coach Comin' In", ein Mormone verkauft - wortwörtlich - eine seiner Frauen, und diese lässt das erste Holzhaus im Ort bauen "A Million Miles Away", liebt zwei Männer und sieht sich bald mit beiden (!) glücklich verheiratet "I Talk To The Trees". Die Spielsucht im Saloon "Gold Fever", das Eintreffen eines Predigers "The Gospel of No Name City" und heimliche Grabearbeiten unter der Stadt "The Best Things in Life Are Dirty" tun ein übriges...
Die Lieder sind ausnahmslos wunderschön und klingen vor dem Western-Hintergrund nicht im geringsten seltsam sondern helfen dabei, diese verrückte, für die prüden USA so ungewöhnliche Geschichte zu erzählen. Lee Marvin als das "Urgestein" Ben Rumson spielt eine unvergessliche Paraderolle; er ist zwar kein begnadeter Sänger, aber sein "I Was Born Under a Wanderin' Star" und sein schwungvoller Angriff auf die Zivilisation "The First Thing You Know" gehören zu den ergreifendsten Szenen des Films. Es ist auch schön, einen jungen, noch von Dirty Harry weit entfernten Clint Eastwood die Rolle des freundlichen "Pardner" spielen zu sehen und sogar singen zu hören.
Wer einen konventionellen Western, ein konventionelles Musical oder einen konventionellen US-amerikanischen Film erwartet, ist hier fehl am Platz. Aber jeder andere wird diesen Film, seine originelle Geschichte, die unvergesslichen Charaktere, ihre unnachahmliche Dynamik untereinander, die mitreißende Musik und den unwiderstehlich menschlichen Witz wahrscheinlich kennen lernen und für immer lieben.
Ein "Musical" kann funktionieren,... (10. August 2006)
...wenn nicht Ballettakteure albern und bezugslos in der Gegend herumhampeln.Man erkennt sicherlich an diesem Satz bereits, dass ich kein Liebhaber von Musicals bin. Daher wird dieses Musical echte Musical-Liebhaber vielleicht auch weniger vom Hocker reißen als mich.
Der Film als solches überzeugt durch eine witzige Story im Goldschürfermilieu und durch geniale Hauptdarsteller, allen voran Lee Marvin. Die Musik ist meistens stimmig zum Geschehen und nicht übermäßig aufdringlich. Es entsteht eine Goldgräberstadt "No Name City" in der die Bevölkerungsangaben immer etwas ungenau sind und es entsteht eine Männerfreund(pardner)schaft zwischen Ben und Pardner, die sich nach einigen Eifersuchtsanfällen eine Frau, die hübsche Elizabeth (Jean Seberg) teilen.
Das Leben entwickelt sich und somit auch die Stadt, zum Missfallen von Ben. So hält auch früher oder später die (Schein-)Heiligkeit Einzug um kräftig mit abzusahnen. Aber irgendwann ist jede Goldmine restlos abgegraben und dann kommt, was kommen muss (unter anderem das geniale "Wandrin' Star" gebrummt von Lee Marvin)...
Lustige,musikalische Westernkomödie!!!! (11. November 2003)
Die zwei Weltstars Clint Eastwood und Lee Marvin liefern in diesem umwerfend komischen Western-Musical eine geniale Vorstellung ab!Während der Zeit des Goldrausches finden sie während einer Beerdigung Goldstaub und natürlich wird sofort das Goldfieber in ihnen geweckt. Sie gründen eine Goldgräbersiedlung mit Namen "No-Name-City" und buddeln alle um die Wette. Doch was machen hunderte von Männer ohne eine einzige Frau? Sie versuchen eine zu ersteigern....
Dies ist nur der Anfang zu einer Menge von Komplikationen und Verwirrungen, immer wieder aufgelockert durch sehr gute Songs unter anderem von Lee Marvin und Clint Eastwood vorgetragen.
"Goldfever" von Clint und das melancholische "Wandrin' Star" von Lee sind einfach genial!
Also einfach mal abends den Film einlegen, sich zurücklehnen und die Unbeschwertheit des Westens genießen!



