Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Traumtheater hat noch lange nicht genug: Six Degrees Of Inner Turbulence, das neue Meisterwerk der New Yorker Progressive-Metaller, ist so voll gestopft mit erfrischender Kreativität, dass die Band gar nicht anders konnte, als das Material statt auf eine auf zwei CDs zu packen.Allein der Titelsong beansprucht schon einen kompletten Silberteller für sich und besticht nicht nur mit grandiosen Seventies-Synthie-Kaskaden und einem beeindruckenden Musik/Text-Konzept à la Scenes From A Memory, sondern enthält so ganz nebenbei auch noch die beste Verquickung von Metal- und Klassikelementen, die die Hard'n-Heavy-Welt je gehört hat.
Aber damit fangen die Überraschungen erst an, denn die andere CD besticht mit den thrashigsten Songs der Dream-Theater-Historie. "The Glass Prison" donnert wie eine Dampfwalze mit Abitur (Leistungskurse: Musik und Musik) übers Parkett, und auch "The Great Debate" lässt einem den Unterkiefer immer und immer wieder vor Erstaunen herunterklappen. Anstatt zu versuchen, an frühe Single-Erfolge wie "Pull Me Under" anzuknüpfen, fahren Mike Portnoy und Co. das volle Brett auf und unterstreichen damit ihre bedingungslose, hundertprozentige Musikvernarrtheit.
An die makellose Genialität des Überwerks Scenes From A Memory kann Six Degrees Of Inner Turbulence in songwriterischer Hinsicht zwar nicht ganz anknüpfen, Prog-Fans wird aber dennoch ausreichend Stoff geboten, um die nächsten 50 Nächte selig grinsend unterm Kopfhörer verbringen zu können. --Michael Rensen
Kundenrezensionen zu 'Six Degrees of Inner Turbulence'
langweilig (6. Juli 2008)
gerade an dieser Platte merkt man, daß die jungs von dream theater eigentlich voll die spießer sind. Es ist auch wirklich kein guter song dabeiAlles perfekt! (17. Juni 2008)
Die perfekte CD zum abschalten und genießen. Dream Theater schöpft aus so vielen Musikgenres Ideen, was wohl eines ihrer Erfolgsrezepte ist.Dennoch habe ich einen Kritikpunkt, welcher mit der Musik an sich nichts zu tun hat: der Klang der Drums ist an einigen Stellen (Beispiel: Anfang von "Solitary Shell" ) auch mal schnell störend. Die Base Drums sind nicht schön eingestellt, viel zu hart. Mir ein Rätsel, warum er sein Drumset nicht weicher einstellt, damit es sich zu dem Tone der Gitarre, welcher sehr seicht ist, anpassen kann.
Klasse! (14. Oktober 2007)
Kurzum:Nach "Metropolis 2" war es schwer, es den Fans recht zu machen. Die richtige Antwort war ein experimentelles Doppelalbum. Misslungen ist m.E. nur die Overture der zweiten CD, die eben erstens nach Plastik klingt und alle zweitens alle kitschigen Elemente so dicht zusammendrängt, dass es nervt. Amnsonsten sind "The Great Debate", "War Inside My Head" und The Test That Stumped Them All" völlig obergeil!
Mal wieder 5Sterne! (29. November 2006)
Der Kreativität sind bei Dream Theater keine grenzen gesetzt denn auch mit "SDOIT" haben sich die Bew Yorker Jungs um Mike Portnoy, ja fast wieder selber geschlagen auch wenn dieses Album nich ganz an die Genialität des vorgängers Anknüpfen kann so ist es doch an Ideen und viele andern Dingen wie ein Reißender Wasserfall zu beschreiben.Aber es zeichnete sich aber auch schon ein Trend ab der dann auf "Train of Thought" sein großes Finale haben sollte denn wenn man sich mal die Riffs anhört dann man das sie immer härter wurden und einem schon der Opener "The Glass Prison" die Hosen auszieht.Das Dann mit ähnlich harten Riffs in "Blind faith" übergeht und für mich mit dem Genialsten "Keyboard-Solo aller zeiten aufwartet, und einfach nur zeigt das Jordan Rudess der Talentierteste Keyboarder in der Historie von Dream Theater ist."Misunderstood" beginnt sehr ruhig ähnlich wie "Blind Faith" und ist von Rhytmus etwas schwerfälliger aber wartet mit etwas derberen Riffs auf und überrascht durch ausgefallene Keyboard Effekte."The Great Debate" beginnt mit eine art Bass-solo und wenn man dann die Nachrichten-News sich im Hintergrund anhört weiss man schon das dieser song sehr Politisch ist denn der Name "George W. Bush" fällt.Danach beginnt sich der song zu entwickeln und wird zu einem mehr als genialen Stück Musik."Dissapear" ist dann wie gewohnt und wie hätte es auch anders sein können eine Ballade die auch hier auf den Hörer wartet und wie ich finde eher dann doch relativ schwach ist und aus dem raster fällt!Die Zweite CD ist dann wie eine Fortlaufender Epos der erst nach ca. 46 Minuten endet und sozusagen eine Doppelte Zugabe von "A Change of Season" ist?! Das GAnze beginnt mit einem sehr Klassischen Intro um dann danach alles aufzufahren was Dream Theater in den Jahren so besonders und gut gemacht hat denn jeder gibt hier sein bestes.Die Gitarren-Läufe sind genial und hauen einen um, die Bass-Läufe sind originell und zeigen wer der bassgott ist, die Keyboards sind ein Reißender Fluss an Kreativität und der Gesang wie immer Super gut und machen den unterschied zu anderen Bands.Und dann ist da der Mann der wohl der zurzeit beste Schlagzeuger der Welt ist denn man gucke sich mal nur die Videos an die der Mann raugebracht hat (Liquid Drum Theater,Progressive Drum Concepts) wer das gesehen hat kommt aus dem staunen nich mehr raus und wird vor dem Bildschrim niederknien und auch auf der 2.Cd (um mal wieder auf die CD zurück zukommen) merkt man das er alle seine Feinheiten einbringt in sein Spiel so z.b. die Double-Bass Grooves oder die Jungle-Grooves oder was auch immer!Die Cd endet dann mit dem Grand Finale und lässt einem aus diesem 46Minuten Traum erwachen!
Fazit:Jedes DT Album is genial und man kann nich so wirklich sagen das eins von ihnen jemals schlecht war und so auch dieses wobei es das erste war das etwas härter war als die anderen und mehr Metal hinhalte hatte als die vorgänger und es zahlt sich aus das man Jordan Rudess an Board hat denn der man ist genial und drüclt dem album den stempel auf.Wer ein richtig Progressives DT Album sucht und nicht auf Gefrickel Verzichten möchte sollte hier zugreifen!
Die Kreativität dieser Band... (30. August 2006)
...ist scheinbar grenzenlos. Kein Lied scheint dem anderen auch nur leicht zu ähneln (es sei denn es ist gewollt, wie z.B. bei "Metropolis" und "The Dance of Eternity"). Das "Six Degrees"-Album übertrifft meiner Meinung nach noch alle anderen DT-Alben.Mit "The Glass Prison" ist DT der beste Prog-Metal-Opener(für mich das beste Lied das ich je gehört habe) gelungen. Als ich das Lied das 1. Mal gehört hab, hätte ich nach dem 1. Riff am liebsten wieder zurückgespult, konnte aber nicht weil darauf immer bessere Passagen folgten. Schon das 1. Lied zeigt wie verdammt gut dieses Album produziert ist.
Mit "Blind Faith" kommt dann ein anfangs ruhigeres Lied, das aber keinesfalls langweilig wirkt und sich immer weiter steigert, bis hin zu schnellen, technischen Passagen. Diese werden einmal von einem kurzen Klavier-Solo unterbrochen, was für mich aber den Höhepunkt des Liedes darstellt.
"Missunderstood" wirkt sehr, sehr depressiv. Einfach unglaublich wie man soviel Gefühl in einem Lied unterbringen kann. Nach ein paar Minuten steigt dann Mike Portnoy richtig mit ein und von John Petrucci kommt ein (wenn auch für ihn nicht ganz typisches,weil nicht schnell) Riff das sich gewaschen hat.
"The Great Debate" ist ein sehr atmosphärisches Lied mit vielen härteren Passagen. Der Text ist weltklasse ---> unbedingt mitlesen.
Das ruhige "Disappear" lässt CD1 ausklingen. Gelungener Abschluss.
Der erste Teil des Titelliedes auf CD2 heißt "Overture" und ist sehr orchestral gehalten. Ein im großen und ganzen gutes Lied, das nicht vom Hocker haut aber ein grandiose Überleitung zu "About to Crash" bietet. Der Song ist nicht wiklich rockig, ist aber die wilkommene "Ruhe vor dem Sturm", der in Form von "War inside my Head" und dem nahtlos folgenden "The Test that stumped them all" daher kommt. 2 Lieder bei denen ich ebensowenig in Worte fassen kann wie gut sie gelungen sind, wie bei "The Glass Prison". Die beiden Tracks sind bretthart. "The Test" ist geprägt von verdammt schnellen Gitarren und Keyboard-Parts, brutalen Riffs und phänomenalen Drums. Leider folgt direkt danach der Tiefpunkt (wenn man überhaupt einen echten findet) des Albums. "Goodnight Kiss" ist für mich kein bedonderes Lied (Note 3-4). Mit "Solitary Shell" kommt dann ein echter Gutelaunemacher. Hier passt James LaBries Gesang einfach 100%-ig. "About to Crash" macht genau da weiter wo "Solitary Shell" aufhört, bei Gute-Laune -Musik. der Song wird gegen Ende aber weniger happy und mündet in "Losing Time / Grand Finale", dem grandiosen Abschluss des Albums.
Fazit: Bestes Dream Theater-Album! Wer diese Musikrichtung ein bischen mag, sollte auf jeden Fall reinhören oder am besten gleich kaufen. Wie soll man mit dem besten Album aller Zeiten denn etwas verkehrt machen?
KAUFEN UND GENIEßEN!!!






