Hexenkessel

Verkaufsrang: 1597 (DVD)
Actor: Robert De Niro
Actor: Harvey Keitel
Actor: David Proval
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: E-M-S
Director: Martin Scorsese
EAN: 4020974145725
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: EMS GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: EMS GmbH
Verlag: EMS GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 31. Januar 2002
Spielzeit: 107
Studio: EMS GmbH
von: Robert De Niro (Hauptdarsteller), Harvey Keitel (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 3,57

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Product Description

EMS Hexenkessel (mit Robert De Niro), USK/FSK: 16+

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem Martin Scorsese 1972 nach Hollywood gegangen war, um für Roger Corman, den König des amerikanischen B-Films, Boxcar Bertha – Die Faust des Rebellen zu drehen, hat er seinen Film dem eigensinnigen Filmemacher John Cassavetes gezeigt. Die Legende des Independent-Kinos hielt sich mit ihrer Meinung nicht zurück und gab dem jungen Regisseur allerdings auch einen sehr ernst gemeinten Rat. "Das ist Mist", sagte Cassavetes ihm damals, "nun geh hin und mach etwas, das direkt aus deinem Herzen kommt." Scorsese hat sich diesen Rat zu Herzen genommen und seine ganze Energie auf Hexenkessel konzentriert, einen ungeheuer fesselnden zeitgenössischen Film über Kleingangster in New Yorks Little Italy, den die berühmte amerikanische Filmkritikerin Pauline Kael später "ein wahres Original und einen Triumph persönlichen Filmemachens" nannte.

Mit Robert De Niro und Harvey Keitel in Rollen, die der Welt ihr Talent verkündeten, hat Hexenkessel ein erstes Zeichen gesetzt und angedeutet, dass Scorsese einmal zu den größten amerikanischen Filmemachern zählen wird. Der junge Regisseur hat hier Themen und Charaktertypen eingeführt, zu denen er in Taxi Driver, Goodfellas, Casino und anderen Filmen zurückgekehrt ist. Die sehr lose strukturierte Geschichte ist direkt aus Scorseses Erfahrungen und Beobachtungen erwachsen, die er in den italienischen Vierteln New Yorks gemacht hat. Der Film scheint regelrecht zu brodeln. Seine raue Lebendigkeit zeugt davon, dass Scorsese hier zu seiner schöpferischen Form gefunden hat.

In der Rolle des verantwortungslosen und verwegenen Johnny Boy besticht Robert De Niro gerade auch durch den Kontrast, den er zu Harvey Keitels Charlie etabliert, der sich ständig mit sich selbst im Kampf befindet, da er sein Leben als Kleingangster nicht mit seinen katholischen Schuldgefühlen in Einklang bringen kann. Hexenkessel, der eher einem episodischen Charakter-Porträt als einer handlungsorientierten Gangstergeschichte gleicht, ist auch heute noch einer der direktesten und faszinierendsten Filme Scorseses -– eine meisterliche Visitenkarte eines Regisseurs, an dessen Größe von diesem Moment an kein Zweifel mehr bestand. --Jeff Shannon

dkb.de

Amazon.de DVD-Bewertung

Die DVD von Hexenkessel besticht vor allem durch ihren exzellenten anamorphotischen Bildtransfer. Wer den Film bisher nur aus dem Fernsehen kannte, wird von der Klarheit und Schärfe der Bilder überrascht sein. Zudem bietet die anlässlich der Dreharbeiten von Die letzte Versuchung Christi für das ZDF entstandene Dokumentation Wunderbare Visionen auf dem Weg zur Hölle einige spannende Einblicke in das Werk und die Arbeitsweise Scorseses. Ansonsten bietet die DVD noch den Originaltrailer und Informationen zum Film, die wie immer bei ems-Produktionen vorgelesen werden. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'Hexenkessel'

Guter Film (29. Dezember 2008)

Der erste Film den Martin und Robert zusammen gemacht haben. Viele gute kamen danach noch von dem Dream Team, doch Hexenkessel ist ein Film der definitiv zu DeNiros wichtigsten und besten Filmen gehört. Auch wenn es sehr schade ist, dass er, der er im deutschen eine so geniale Stimme hat, sich in diesem Film so ungewohnt anhört. Aber egal ... daran muss man sich gewöhnen. Harvey Keitel spielt seine Rolle soweit auch gut und es gibt nicht wirkich etwas auszusetzen. Bild und Ton dieser DVD sind okay, mehr aber auch nicht. Dennoch ist das Preis-Leistungs Verhältniss bei 3:99 € absolut okay. Immerhim bekommt man dafür einen guten Film, mit akzeptabler Qualität.

Günstige Ausgabe, informatives Bonusmaterial, sehr zu empfehlende DVD. (19. März 2008)

1. Mean Streets ist Scorseses (und damit Amerikas) Echo auf den italienischen Neo-Realismo und vor allem die Nouvelle Vague, die ja ihrerseits wesentlich von den US-Gangsterfilmen der 30-er/40-er Jahre geprägt wurde.
2. Mean Streets ist für viele Filmliebhaber praktisch synonym mit dem Besten des Independent Cinema. Es ist sicher nicht zu bestimmt zu behaupten, Scorsese habe mit diesem Film in einem einzigen Handstreich jenes crime drama geschaffen, das bis heute vielhundertfach nachgeahmt (und von Kopie zu Kopie immer stärker klischiert) ins kollektive Bewusstsein des Kinopublikums eingegangen ist.
3. Es finden sich viele Elemente und Techniken, die Scorsese selbst in späteren - mit größerem Budget gedrehten - Filmen immer wieder aufgegriffen und abgewandelt hat.
4. Die Verwendung der Handkamera, etwa bei der Poolhall-Rauferei oder bei der Szene mit dem betrunkenen David Carradine, die Einstellungen in den Einzelshots und den Massenszenen, die Einführung der Charaktere mittels Untertitel u.a. Stilmittel sind heute so selbstverständlich, dass der durchschnittliche Seher das Revolutionäre wohl vielfach gar nicht mehr erkennt.
5. In Bezug auf die Techniken und vor allem die oftmals dilettantischen Schauspielleistungen der Nebendarsteller (der Film hatte ein Budget von 150.000 $) ist der Film ganz sicher nachfolgenden Meisterwerken wie Taxi Driver, Raging Bull oder Goodfellas unterlegen, das bestreitet auch keiner ernsthaft. Aber: Das eine Element, das diesen Film so einzigartig macht und ihn meiner Meinung nach über die vorher genannten Filme hebt, ist die wirklich genuine Improvisation über das (kaum vorhandene) Skript. Wenn Scorsese und De Niro etwa im Interview zu "Taxi Driver" darauf verwiesen haben, dass eine 100%-ige Beherrschung des geschriebenen Textes erst die Grundlage einer gehaltvollen Improvisation ist, haben sie genauso recht wie wenn man feststellt, dass viele Szenen und erst recht Dialoge SO nie geschrieben hätten werden können. Und es ist ein wahrer Glücksfall, dass Scorsese mit seiner Kamera nicht ganz zufällig, aber doch unaufdringlich "draufgehalten" hat.

Wer einen Gangsterfilm von der Grandesse der "Godfather"-Trilogie erwartet, den melancholisch-poetischen Stil eines Sergio Leone ("Once Upon A Time In America") bevorzugt oder eine Milieustudie mit exzessiver Gewalt à la "Cidade de Deus" sucht (alle drei absolute Meisterwerke, und in vielerlei Hinsicht um einiges "bessere" Filme), wird enttäuscht sein. Das ist aber seiner eigenen Erwartungshaltung oder einfach einem Mangel an Aufnahmefähigkeit zuzuschreiben und nicht Beweis der Mangelhaftigkeit des Filmes selbst. Wer dennoch Ursache und Wirkung vertauscht, sollte vielleicht doch noch einmal nachdenken, ob die alleinige Beherrschung einer Computertastatur und rudimentäre Kenntnisse von Rechtschreibung und Syntax die entscheidenden Kriterien sein sollen, einen ausgezeichneten Film öffentlich zu kritisieren. Damit beweist man nämlich nur eines, und das ist nicht die Schwäche des Filmes.

Allfälliger Ärger über so gehäufte Ignoranz wird dann aber durch so köstliche Bemerkungen wie "De Niros Synchronstimme ist ungewohnt, aber seine eigene noch unpassender" wieder kompensiert. Nicht nur Scorsese lacht sich krumm.

Grandios, aber erst auf den zweiten Blick (14. Januar 2008)

"Hexenkessel" ist nicht für den schnellen, gedankenlosen Konsum gedacht, man muß sich mit Haut und Haaren, mit ganzem Herzen darauf einlassen, ihn nicht nur ansehen, sondern auch mitspüren, und vielleicht sogar bereit seit, ihn auch ein zweites oder gar drittes Mal anzusehen. Doch dann erschließt sich einem der große Zauber dieses Scorsese-Frühwerks, das weit mehr von seinen Charakteren, von seiner Atmosphäre, von seinem Soundtrack, als von Handlung und Action lebt. Ein Kunstwerk für geduldige Cineasten, und wahre Liebhaber klassischer Gangsterfilme.

ungewohnte Synchronstimme (9. Januar 2008)

Über den Inhalt möchte ich mich nicht weiter auslassen, das haben andere schon ausführlich getan.

Für mich war es ganz interessant, Robert de Niro, einen meiner Lieblingsschauspieler als jungen Mann zu sehen. In der deutschen Synchronisation hat er hier nun aber eine ganz andere Stimme als die, die man hierzulande gewöhnt ist. Ich konnte mich den ganzen Film lang nicht daran gewöhnen, daß er wie Duffy Duck klingt.

nicht der Bringer (28. Dezember 2007)

Wie schon einige meiner Vorredner hatte ich mir von diesem Film mehr erhofft.

Zwar ist es - in der Tat - interessant DeNiro und Keitel in ihren ersten Rollen zu sehen, allerdings hat Scorsese hier kein Meisterstück geschaffen, sondern im besten Falle ein Lehrlingsstück.

Die Handlung des Films ist nicht gerade spannend, und die Filmmusik ist einfach nervig.

Eventuell wird der Film zum Ende hin besser, ich habe nach gut einer Stunde abgeschaltet, weil ich absolut keine Freude mehr am Film hatte.

Ich empfehle Good Fellas oder Es war einmal in Amerika als erheblich bessere Wahl.

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