Verkaufsrang: 9261 (Video)
Actor: David Duchovny
Actor: Orlando Jones
Actor: Seann William Scott
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Ivan Reitman
EAN: 4011039321833
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: AVU
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: AVU
Verlag: AVU
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2003
Spielzeit: 97
Studio: AVU
TheatricalReleaseDate: 11. Juni 2002
von: David Duchovny (Hauptdarsteller), Orlando Jones (Hauptdarsteller), John Powell (Komponist)
Preis: EUR 4,98
Aus der Amazon.de-Redaktion
Beim Ansehen von Evolution wird eines klar: Es hat hier zwar in Sachen Special Effects eine Evolution stattgefunden, aber Regisseur Ivan Reitman hat es sich dennoch zum Ziel gemacht, an die primitiveren Instinkte des Publikums zu appellieren.Genauso offensichtlich ist auch, dass Evolution ein billiger Abklatsch von Reitmans Klassiker Ghostbusters von 1984 ist -- nur, dass es diesmal keinen Bill Murray gibt, der die besten Pointen liefert (wir müssen mit Ghostbuster-Kollege Dan Aykroyd in einer größeren Nebenrolle vorlieb nehmen), und dass sich die Komödie in einen skatologischen Rausch verwandelt hat, in dem es unter anderem um das rektale Entfernen außerirdischer Insekten, einen Einlauf per Feuerwehrschlauch in ein riesiges außerirdisches Rektum und eine Vollmonddarstellung von David Duchovnys nacktem Hintern geht. Während Ghostbusters eine clevere, respektlose Mainstream-Komödie war, die schleimiges geisterhaftes Ektoplasma mit so etwas wie echtem Witz verband, kommt Evolution als unreifer Klamauk daher, in dem alles, was glitschig ist, zur komödiantischen Spitzenleistung erhoben wird.
Zugegeben -- das ist nicht immer das Schlechteste. Als moderne Ghostbuster-Pendants geben Duchovny, Orlando Jones und Seann William Scott ein vorzügliches Komödiantentrio ab, und Julianne Moore ist als tollpatschige Wissenschaftlerin und Duchovnys obligatorisches Liebesinteresse nicht minder amüsant. Trotz der Einmischung militärischer Nichtswisser schließen sie sich zusammen, um eine wilde Vielfalt sich rasch entwickelnder außerirdischer Kreaturen auszulöschen, die per Meteor auf die Erde gelangt sind. Und die Tierchen sind durchaus originell und herrlich überzeugend.
Für all diejenigen, die anspruchslosen Humor mögen, dürfte Evolution genauso unterhaltsam sein wie Ghostbusters (oder zumindest wie Galaxy Quest). Alle anderen dürften Reitmans schamlosen Flirt mit der Derbheit bedauern. Aber eins ist sicher: Nach diesem Film werden Sie Head-&-Shoulders-Shampoo mit ganz anderen Augen sehen. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Evolution'
Absolut gelungen! (29. Oktober 2008)
Auch wenn man sich ein wenig an eine Mischung aus Ghostbusters und Men in Black erinnert fühlen mag, ist Evolution doch mehr als nur ein billiger Abklatsch.Die Grundlage, dass ein außerirdischer Organismus auf der Erde landet und in Windeseile die Leiter der Evolution hinaufschießt, war zuerst Grundlage für einen ernst gemeinten Sci-Fi-Thriller, passt sich dem Genre Komödie jedoch wunderbar an. So bietet sich doch den Special Effects-Tüfftlern und Kreativen Köpfen des Filmes die Möglichkeit sich richtig auszutoben und zu zeigen dass Evolution viele Wege nehmen kann.
Besetzt wurde hier im größten Maße passend. Duchovny und Jones als verschrobene, zynische Professoren, Moore als liebenswerter Tollpatsch und Sean William Scott als Möchtegern-Feuerwehrmann, dazu eine Reihe fiese Militärs und Politiker, sowie dümmliche, aber liebenswerte Studenten die mit Rat und Shampoo zur Seite stehen. Die Mischung stimmt und macht Spaß.
Als einzigen Kritikpunkt muss ich anführen, dass der Humor in mancher Szene ein wenig zu tief im Niveau sinkt, dies beschränkt sich aber hauptsächlich auf 2 Szenen. Der Rest ist kreativ, bissig und spannend.
PLUS: Gute Story; Top Besetzung; gelungener Humor; Kreative Umsetzung und Effekte;
MINUS: Kurzzeitiges Abdriften unter die Gürtellinie;
FAZIT: Kreativer Spaß und kurzweilige Unterhaltung!
Trotz Staraufgebot - der Film ist ein "einmaliges" Vergnügen... (13. Juli 2008)
David Duchovny (u.a. bekannt aus Akte-X) bewegt sich in vertrauter Umgebung - Alliens bedrohen die Erde und er wäre eigentlich auf direktem Weg die Gefahr zu bannen, wäre da nicht die übereifrige US-Army, zu dessen wissenschaftlichen Mitarbeitern er einst selbst zählte... - alte Rivalitäten drohen die Rettung der Menschheit zu gefährden....Neben Duchovny wirken weitere bekannte und sehenswerte Schauspieler mit - so. z.B. Dan Aykroyd (für immer und ewig e i n e r der "Ghostbusters"), Julian Moore (u.a. bekannt aus "Schiffsmeldungen"), Seann William Scott (American Pie) und nicht zuletzt Orlando Jones (u.a. bekannt aus "Ohne Worte")- vor allen Dingen Jones hat man die witzigsten Dialogzeilen zugeschlagen - speziell seine schauspielerische Darbietung pendelt zwischen witzig und hysterisch.
"Evolution" - witzige Handlung, obwohl das Rad nicht neu erfunden wird, die Idee erscheint zu keinem Zeitpunkt eigenständig, vielmehr wirkt die ganze Handlung wie ein humoristischer Eintopf - zusammengewürfelt aus erfolgreichen Formaten wie z.B. Akte-X, Ghostbusters, Alien, Men in Black und und und...
Gut, aber kein wirklicher Knaller, welchen man sich gerne öfter anschauen würde - einmal reicht - nicht kaufen, besser leihen oder eben auf den "TV-Auftritt" warten...
Der Film nimmt sich selbst nicht ernst - noch nicht mal als Komödie (25. August 2007)
Schon wieder sind die Militärs die Bösen und die Dummen zu gleich. Wie viele Filme aller Genres verschwenden ihre Zeit, die Ignoranz von Regierung und Militär in den Staaten zu thematisieren? Nicht schon wieder, möchte man stöhnen.Erträglich wird das ganze erst dann, wenn man es als Parodie von Akte X sieht. Und da Duchovny, also Mulder, hier mitspielt, liegt diese Interpretation auch auf der Hand. Also stelle man sich Mulder vor, Jahre nach den Ereignissen aus Akte X, als gescheiterten Wissenschaftler irgendwo an einer schlechten Uni in Nevada, geistig völlig unterfordert, und plötzlich sind sie wirklich da, die Außerirdischen. Nicht versteckt und geheimnisvoll, sondern einfach so. Leider ist Mulder aber nach Jahren des Müßiggangs etwas aus der Form. Außerdem hat er schon schlimmeres erlebt. Und so geht er das Thema mit zwei Freunden und seiner Ex völlig dilettantisch an.
Abgespult werden dann nicht unübliche Gags in Hollywoodkomödien, das aber durchaus mit Charme. Der Höhepunkt zeichnet sich dann durch Analhumor (schrecklich) und den Einsatz von "Head and Shoulders" Shampoo aus (brillant). Das Ergebnis ist insgesamt ein unterhaltsamer Film, den man schnell wieder vergisst.
Evolution (28. Juli 2007)
Ein Flop ist der Film nicht, aber einen Vergleich mit einem beinahe schon Klassiker wie Ghostbusters besteht er auf keinen Fall.Außerdem muß er sich auch noch mit Filmen wie M.I.B. Teil 1 und 2 messen, die bei ähnlicher Thematik einiges mehr zu bieten haben, von der Handlung über die Gags bis zur schauspielerischen Seite.
Bei den Schauspielern gibt es zwar keinen Totalausfall, aber so richtig überzeugt hat mich keiner. Julianne Moore als weibliche Hauptdarstellerin ist nicht unbedingt die ideale Besetzung für eine Komödie. Man kauft ihr die Tolpatschigkeit nicht ab. Andererseits hat sie mir bisher noch in keiner Rolle so richtig gefallen.
Ich kenne jetzt drei Nicht-Akte-X-Filme von David Duchovny und jedesmal tritt ein merkwürdiges Phänomen auf: Man nehme eine X-beliebige Rolle, besetze sie mit David Duchovny und heraus kommt Fox Mulder. So auch in diesem Film. Er ist ein guter Schauspieler, aber irgendwie spielt er jede Rolle gleich. Oder er nimmt nur ständig Rollen an, die wie seine Paraderolle angelegt sind oder ähnlich interpretiert werden können. Passenderweise hat er mit Julianne Moore wieder eine rootharige Partnerin an seiner Seite.
Die restlichen Darsteller machen ihren Job ohne große Auffälligkeiten, weder zum Guten noch zum Schlechten.
Die Special-Effects sind sehr gut. Ich kann den Film nicht so recht einordnen. Er wirkt wie ein B-Movie, aber die Monster-Animationen sind gut und sehen teuer aus.
Das wichtigste an einer Komödie sind natürlich die Gags und da hat mich der Film stark enttäuscht. Mit viel gutem Willen konnte ich gelegentlich Schmunzeln, aber selbst bei Akte X gibt es Folgen, die um einiges witziger sind.
Wenn man die DVD günstig bekommt, kann man den Film mitnehmen, sofern man nicht zuviel erwartet.
