Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit der Single "Vater Unser" kreierten E Nomine ein neues Musikgenre: Monumental Dance. Mit dem Titel "Mitternacht" schickte das Projekt um die Produzenten Chris Tentum und Sirfritz einen viel versprechenden Vorboten für das zweite Album Finsternis ins Rennen, der nahtlos an den opulenten Produktionsstil des Debüt-Longplayers Das Testament anknüpft.Auch für die 27 weiteren Stücke und Interludes hat E Nomine keine Kosten und Mühen gescheut, um ein einzigartiges Sounderlebnis bieten zu können. Unterstützt von dem 90-köpfigen Chor und Orchester der Deutschen Oper und den bereits vom ersten Album bekannten deutschen Synchronstimmen beliebter Hollywood-Stars. Allen voran setzt Christian Brückner (Robert De Niro) mit seiner Performance bei "Mitternacht" die Messlatte für die folgenden Auftritte von Michael Chevalier, Rolf Schult, Joachim Kerzel, Eckard Dux, Frank Glaubrecht, Helmut Krauss, Martin Kessler und Joachim Tenstedt sehr hoch. Doch auch den Kollegen gelingt es in Stücken wie "Dracul's Bluthochzeit", "Herr der Schatten" und "Die schwarzen Reiter" eindrucksvoll, sich gegen die düster aufbrausenden Klangwände durchzusetzen. Auch wenn das inzwischen erfolgreich etablierte Konzept auf Albumlänge durchaus ein wenig mehr Abwechslung vertragen könnte, kann man sich der Faszination dieser Sound-Kreationen kaum entziehen. --Norbert Schiegl
Kundenrezensionen zu 'Finsternis'
Grusel pur (6. Oktober 2008)
Hab die Scheibe seit heute und muß sagen, die is hammergeil! Um eines gleich vorweg zunehmen: sie ist nichts für zartbeseidete Naturen. Die Melodien sind düster und haben eine gewisse hypnotische Anziehung. Wer aber auf sowas steht, ist damit definitiv mehr als gut beraten!Nicht gut! (13. August 2007)
Mir gefällt diese CD überhaupt nicht. Stupide Synthiemusik mit darübergelegten pseudoesoterischen Gruseltexten. Klingt wie ein Schülerprojekt. Die Zielgruppe dürfte sich auch im pubertären Alter bewegen. Passt in unsere Privatfernsehmedienkultur.Düster (4. April 2007)
Die Musik ist ganz gut, aber der Sprecher wird teilweise recht derb und das kann einem ganz schön auf das Gemüt schlagen. Ein Mal hören ist gut, das war's dann aber für eine gewisse Zeit bis man sie sich wieder ausgräbt.Einmal ist es lustig (5. November 2005)
. . . aber beim zweiten Hören verliert es schon an Reiz. Ein paar "Lieder" haben genug Bass, werden von den bekannten Stimmen der Sprecher mit genügend Magie versorgt, dass man sie alle paar Wochen hören kann.Insgesamt eine grosse Enttäuschung, die anderen Scheiben von E Nomine gefallen mir wesentlich besser.





