Verkaufsrang: 4796 (DVD)
Actor: Sir Peter Ustinov
Actor: Jane Birkin
Actor: Colin Blakely
Actor: Roddy McDowall
Actor: Maggie Smith
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Cole Porter
EAN: 4006680027159
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 12. März 2002
Spielzeit: 112
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 1981
von: Sir Peter Ustinov (Hauptdarsteller), Jane Birkin (Hauptdarsteller), Guy Hamilton (Komponist)
Preis: EUR 8,99
Product Description
Im vollbesetzten Hotel "Jolly Roger" erholen sich die Feriengäste auf der kleinen Insel beim Baden, bei Ausflügen und gutem Essen. Für ausgiebigen Klatsch und Gesprächsstoff sorgt die ehemalige Schauspielerin Arlena Marshall mit ihrer allzu auffälligen Liaison, Mr. Redfern. Als dieser bei einem Bootsausflug Arlena in einer Badebucht erwürgt auffindet, gerät er unter Mordverdacht. Aber auch seine von allen anderen Gästen bemitleidete Ehefrau und der kühle Mr. Marshall hätten wohl ein Motiv für die Tat gehabt. Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot, der ebenfalls seinen Urlaub hier verbringt, muss sich gehörig anstrengen, um aus den vielen kleinen Puzzlestücken ein Bild des Mordes zusammenzusetzen.Aus der Amazon.de-Redaktion
Alles beginnt mit einer Toten im Moor. Aber als sich kurz darauf die imposante Gestalt Hercule Poirots (Peter Ustinov) in der Eingangstür der Londoner Trojan-Versicherung mit der Silhouette des Big Ben misst, ist diese Tote zunächst einmal begraben. Der berühmte Detektiv mit dem belgischen Akzent soll klären, warum der millionenschwere Industrielle Sir Horace Blatt einen "Edelstein" auf 50.000 Pfund versichern lassen möchte, der gerade einmal 38 Pfund und sieben Schilling wert ist. Auf Sir Blatts Jacht an der Côte d'Azur stellt sich heraus, dass der Schwerenöter von dem flatterhaften Show-Star Arlena Marshall betrogen wurde. Dem echten Stein auf der Spur begibt sich Poirot auf eine Insel, wo eine mondäne Gesellschaft von Showgrößen und Millionären Müßiggang pflegt. Landschaftlich paradiesisch ist dies dennoch alles andere als die Insel der Seeligen. Alle Mitglieder dieses elitären Kreises sind durch Profitinteressen, Eifersucht, Missgunst, Hass oder Ehebruch miteinander verbunden. Es würde sich kaum um einen von Agatha Christie ersonnenen Plot handeln, wenn die Dinge hier so lägen wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Als die durchtriebene Arlena mit Würgemalen am Strand aufgefunden wird, hat praktisch jeder ein handfestes Mordmotiv. Aber auch ein wasserdichtes Alibi. Da bedarf es einer ausgebufften Spürnase vom Kaliber Poirot, das raffiniert eingefädelte Verbrechen aufzuklären und den Bogen vom Sonnenparadies zur Toten im englischen Moor zu schlagen.Poirot ist das perfekte männliche Pendant zur weiblichen Hobbydetektivin Miss Marple. Er ist schrullig, exaltiert und unbestechlich scharfsinnig. Niemand könnte den Meisterdetektiv besser verkörpern als Sir Peter Ustinov, dessen Charisma diese von Guy Hamilton mit leichter Hand und Tempo inszenierte Krimikomödie zeitweise zu einer One-Man-Show macht. Im Schatten des Kolosses wirken selbst Stars wie James Mason oder Jane Birkin mitunter ein wenig blass. Auf die Ausstattung ist sehr große Mühe verwendet worden. Die Anzüge, bunten Kleider und extravaganten Hüte lassen sich als überzeichnete Psychogramme ihrer Träger lesen. Allein Poirots Badeanzug, mit dem er einmal ein paar Trockenübungen am Strand vollführt, ist eine Klasse für sich. Ein verzwickter Fall, der höchst amüsant daherkommt und en passant beweist, wie Geld den Charakter verderben kann. --Frank Kukat
Kundenrezensionen zu 'Agatha Christies Das Böse unter der Sonne'
Wer meuchelte die Diva? (11. April 2007)
Wer Vergnügen an englischem Dialog-Humor hat, sich gerne dem gediegenen Charme verzwickter Agatha Christie-Whodunits hingibt und einer ganzen Handvoll verdienter britischer Toppstars beim selbstironischen und leichtfüßigen Spiel zusieht, ist bei "Das Böse..." allerbestens bedient.Erfrischend unliterarisch und sommerlich leicht geriet Guy Hamilton's Krimiverfilmung von 1982. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine illustre Urlaubsgesellschaft auf einer kleinen Mittelmeerinsel. Jeder ist mit Jedem schicksalhaft verbunden und alle Fäden führen zu einer Person: Bühnenstar Arlena Marshall, prächtig dargebracht von Ex-Emma Peel Diana Rigg. Das Miststück macht nun wirklich jedem Inselurlauber das Leben schwer - kein Wunder, dass sie eines schönen Tages erwürgt am Strand vorgefunden wird. Jetzt ist es an Hercule Poirot, dem belgischen Meisterdetektiv, den Mord aufzuklären bis die Polizei eintrifft. Und gerne gucken wir ihm dabei zu, denn die Situationen und Wortwechsel sind süffisant und einfach zu köstlich. Zitatsüchtige Zuschauer werden viele Dialoge geradezu in sich aufsaugen:
"Sie sind Hercule Poirot? Ich hoffe, Sie haben nicht vor, mit meinen Gästen Detektiv zu spielen. Die haben alle viel zu viele Leichen im Keller, um Detektivspiele amüsant zu finden." --- "Linda, Darling, steh doch nicht da wie ein Hustenbonbon. ...Im Übrigen, wenn Du dich langweilst, spiel doch mit den Quallen." --- "Arlena, Du musst Stunden für deine Maske gebraucht haben. Du musst völlig erschöpft sein; hier - nimm ein Würstchen." --- "Natürlich war Arlena viel begabter als ich. Schon damals konnte sie ihre Beine höher schmeißen als jede Andere ...und WEITER."
Gepflegte, hintersinnige Unterhaltung, der es wichtiger ist, uns schmunzeln zu machen, als wassserdichte Logik zu erzielen. Ein anregender kriminalistischer Champagner-Cocktail.
Toller Krimi mit Top-Besetzung und schöner Ausstattung (26. August 2006)
Das Böse unter der Sonne wird oft als schwacher Beitrag der Hercule-Poirot-Verfilmungen angesehen. Na ja, im Leben gibt es nun mal ebenso oft zwei Meinungen. Für mich hält der Film problemlos das hohe Niveau von "Tod auf dem Nil" oder "Mord im Orient Express", brilliert dazu durch ein hochkarätiges Ensemble in allerbester Spiellaune, eine wunderschöne Ausstattung (Kostüme, Locations) und ausgefeilte Dialoge von bissigem Witz.Überragend einmal mehr Peter Ustinov in der Rolle des belgischen Detektivs mit den genialen kleinen grauen Zellen. Ihm zur Seite stehen Schauspieler der ersten Garde, die sich die Bälle derart kongenial zuspielen, dass es eine reine Freude ist. Ein spannender, gut in fiktiven Rückblenden dargelegter Plot. Dazu viel Sonne, viel Meer und das mondäne Ambiente eines Klassehotels - so kommen zum Krimispaß auch noch Urlaubsgefühle. Hier hat alles einfach nur sehr viel Stil und sogar die Schurken der Geschichte, eigentlich höchst brutale Mörder, wirken wie stilvolle Gentle(wo)men, die von Poirot letztlich bloß bei einem harmlosen Taschenspielertrick - einer Art verbotenem Gesellschaftsspiel für bessere Leute - ertappt wurden.
Super! (13. September 2005)
Der beste und wohl auch lustigste aller Poirot-Filme. Brilliantes Schauspiel, spannende und angenehm verzwickte Story und jede Menge Humor.Ein großer Pluspunkt ist, dass die Besetzung aus beiden Vorgängerfilmen, insbesondere "Tod auf dem Nil", sich hier wiederholt. Es ist somit sehr angenehm, bekannte Gesichter wiederzusehen, wenn auch in völlig anderen Rollen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass wir in der dt. Fassung auch die Originalstimme des Sprachwunders Sir Peter Ustinov haben, der sich hier selbst synchronisiert hat. Besser geht's nicht!
Von Intriganten und Zicken (13. August 2004)
Viele halten "Das Böse unter der Sonne" für eine schwache Christie-Verfilmung. Das stimmt vielleicht, wenn man den Film rein aus der Krimi-Warte sieht. Der Mordfall und seine Aufklärung schleppen sich etwas belanglos dahin, und die Auflösung hängt an einer Information, die dem Zuschauer vorenthalten wurde.ABER selten hat man so viele Stars sich liebevolle Gehässigkeiten an den Kopf werfen sehen wie hier, und das entschädigt für alles andere. "Das Böse unter der Sonne" spielt fast gänzlich unter Mitarbeitern des Theater- und Musical-Business, und was sich da vor traumhafter Kulisse an Intrigen, Bösartigkeiten, Neid und Gier abspielt, ist einfach exquisit. Die Dialoge sind von geschliffenem Witz, und die Schauspieler haben ihre helle Freude daran. Wie Maggie Smith der wunderbaren Diana Rigg bei deren Gesangsvortrag von "You're the Top" (der gesamte Score besteht aus Cole Porter-Songs) die Schau stiehlt, wie Sylvia Miles hinter Riggs Rücken über sie ablästert, um dann ganz schnell ein strahlendes Gesicht aufzusetzen, wie Hercule Poirot, gespielt vom unvergleichlichen Ustinov, hier wirklich als nervender Wichtigtuer gezeichnet wird, das hat alles so viel Stil und Größe, wie sie heute nicht mehr im Kino zu sehen ist.
Das "Böse" unter der Sonne mag nicht ein geplanter Mord sein, aber die Art, wie Menschen miteinander umgehen. Das ist ganz im Sinne von Agatha Christie - und herrlich 'british'.
Sehr unterhaltsam - auch nach mehrmaligem Anschauen (16. Februar 2003)
Die Verfilmung von Agatha Christies Meisterwerk ist wirklich gelungen.Die Krönung des Filmes besteht aus der Besetzung von Peter Ustinov, der Hercule Poirot meisterlich verkörpert, und Maggie Smith, die, so meine Meinung, eine der besten Schauspielerinnen überhaupt ist. Ein Lob an diesen Film! Den muss man gesehen haben!


