Verkaufsrang: 3162 (Video)
Actor: Jude Law
Actor: Joseph Fiennes
Actor: Rachel Weisz
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Jean-Jacques Annaud
EAN: 4013575461806
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa Video
Verlag: Ufa Video
Erscheinungsdatum: 18. März 2002
Spielzeit: 126
Studio: Ufa Video
TheatricalReleaseDate: 2000
von: Jude Law (Hauptdarsteller), Joseph Fiennes (Hauptdarsteller), James Horner (Komponist)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wie bereits Der Soldat James Ryan beginnt Duell - Enemy at the Gates mit einem zentralen Ereignis des Zweiten Weltkrieges -- der Eroberung Stalingrads durch die Deutschen. In dieser monumental nachgestellten Schlacht stehen die schlecht ausgebildeten russischen Soldaten der übermächtigen deutschen Wehrmacht gegenüber oder aber der Hinrichtung durch die eigenen Leute, falls sie dem Feind zu entfliehen versuchen.Regisseur Jean-Jacques Annaud fängt diesen Wahnsinn mit nachdrücklicher Authentizität ein und schafft damit den massiven Hintergrund, vor dem sich ein weitaus persönlicherer Kampf zwischen den Ruinen der Stadt abspielt. Aus dieser authentischen Grundlage heraus verlagert sich die Geschichte zu einem intensiven Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem zu heldenhaftem Ruhm erhobenen russischen Schafhirten und einem deutschen Scharfschützen, dessen Fertigkeit in ihrer tödlichen Präzision ihresgleichen sucht. Vassily Zaitzev (Jude Law) knallt die Deutschen Kugel für Kugel einzeln ab, und der deutsche Major König (Ed Harris) wurde beauftragt, Vassily auszuschalten, um dem Führer weitere Peinlichkeiten zu ersparen.
Auch im Krieg gibt es Liebe, und Vassily liiert sich mit einer Soldatin (Rachel Weisz), die jedoch auch von Danilov (Joseph Fiennes) geliebt wird, dem sowjetischen Offizier, der den Ruhm seines Freundes Vassily als Russlands dringend benötigter Held fördert. Diese romantische Rivalität ist für die eigentliche Handlung nur von peripherer Bedeutung -- nicht genug, um Duell - Enemy at the Gates zu einem klassischen Kriegsfilm zu erheben. Statt dessen ist es ein straffer, gut gemachter spannender Thriller, eingebettet in einer monumentalen Schlacht. Und obwohl es Annaud und Koautor Alain Godard nicht gelingt, die parallelen Handlungen dauerhaft miteinander zu verknüpfen, ist Duell - Enemy at the Gates dennoch eine beeindruckende Produktion.
In höchstem Maße konventionell, jedoch intelligent und mit überragender Kunstfertigkeit gehandhabt, wird hier der Krieg als strategische Unterhaltung präsentiert, ohne ihn jedoch als von Menschenhand geschaffene Hölle zu kompromittieren. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Stalingrad, 1942: Während sich die deutschen und die russischen Truppen in Stalingrad gegenseitig grausame Verluste zufügen, sieht der Rest der Welt voll Furcht dem Ausgang dieser Schlacht entgegen. Doch der gefürchtete russische Präzisionsschütze Vassili Zaitsev kennt keine Angst und schießt einen seiner Gegner nach dem anderen nieder. Vassilis legendärer Ruf führt bald zu einem Duell mit dem besten Scharfschützen der deutschen Armee, Major König. Zwischen beiden kommt es zu einem erbitterten Zweikampf, während um sie herum die furchtbarste Schlacht aller Zeiten tobt...VideoMarkt
Stalingrad 1942/43: Sowjetische und deutsche Truppen liefern sich seit Monaten die grausamste Schlacht des Zweiten Weltkriegs. Um den russischen Kampfgeist trotz der feindlichen Übermacht zu stärken, baut Polit-Offizier Danilov den gefürchteten Präzisions-schützen Vassili Zaitsev zum Nationalhelden auf. Als er sich jedoch in die selbe Frau wie sein "Schützling" verliebt, kommt es zu Spannungen. Außerdem setzt das deutsche Oberkommando mit Major König seinen besten Scharfschützen ein, um Vassili zur Strecke zu bringen...VideoWoche
Nach Filmen wie "Der Name der Rose" oder "Der Bär" nimmt sich Oscar-Preisträger Jean-Jacques Annaud hier einmal mehr einer kleinen Geschichte vor großem Hintergrund an. So gleicht seine Adaption von William Craigs Roman einem stargespickten Westernduell vor historischer Kulisse. Dabei bestechen neben Namen wie Jude Law und Ed Harris in der bis dato teuersten deutschen Co-Produktion vor allem die Schlachtszenen, was besonders Anhänger von (Anti-)Kriegsfilmen freuen wird.Blickpunkt: Film
Während der Schlacht um Stalingrad sieht sich der zu einem Nationalhelden aufgebaute Scharfschütze Wassili in einem entscheidenden Duell mit dem deutschen Präzisionsschützen König konfrontiert. Westernduell vor historischer (Kriegs-)Kulisse von Oscarpreisträger Jean-Jacques Annaud.Blickpunkt: Film Kurzinfo
Aufwändiges Kriegsepos um einen russischen Scharfschützen vor dem Hintergrund der Schlacht um Stalingrad.Kurzbeschreibung
Stalingrad, 1942: Während sich die deutschen und die russischen Truppen in Stalingrad gegenseitig grausame Verluste zufügen, sieht der Rest der Welt voll Furcht dem Ausgang dieser Schlacht entgegen. Doch der gefürchtete russische Präzisionsschütze Vassili Zaitsev kennt keine Angst und schießt einen seiner Gegner nach dem anderen nieder. Vassilis legendärer Ruf führt bald zu einem Duell mit dem besten Scharfschützen der deutschen Armee, Major König. Zwischen beiden kommt es zu einem erbitterten Zweikampf, während um sie herum die furchtbarste Schlacht aller Zeiten tobt...Kundenrezensionen zu 'Duell - Enemy at the Gates'
Alles erfunden - dennoch spannend (16. Juli 2007)
Wie immer bei Themen, die auf vermeintlich historischen Tatsachen basieren ist die Verfilmung des Stoffes besonders heikel.Der Held des Films, Wassili Seitzev, ist zwar historisch belegt - allerdings ist nicht mit letzter Sicherheit belegt, dass alle seine Erfolge als Scharfschütze wirklich "echt" sind, da viele Erfolge von den Politkommissaren einfach als Propaganda herbeigeschrieben worden sind.
Das Duell mit Major König (von dem es nicht sicher ist, ob es ihn wirklich gegeben hat) dürfte so nie stattgefunden haben.
Allerdings handelt es sich hierbei ja nicht um eine Dokumentation, und der Stoff an sich eignet sich natürlich hervorragend, in den Händen eines talentierten Regisseurs zu einem großartigen Film zu entwickeln.
Ich meine, dass dies hier ganz gut gelungen ist.
Einzig störend finde ich die noch "hineingepfriemelte" Lovestory und ihre Konsequenzen - aber anders wäre das Script wohl nicht zu einem Ende zu bringen, mit dem ein Großteil der Zuschauer einverstanden ist.
Tolle Schauspieler, Regie Spitze und wenn man mit den historischen Tatsachen nicht allzu genau ist ein guter Film.
Der Gute und der Böse (8. März 2007)
Die Deutschen haben Stalingrad erobert, zumindest, was davon noch übrig ist. In den Trümmern lauern die Scharfschützen. Ein russischer Scharfschütze ist der Held der Geschichte. Er ist so gut, dass die Deutschen ihr Ass ausspielen, und die beiden duellieren sich in den Ruinen.Die obligate Liebesgeschichte ist dezent und spielt sich nicht in den Vordergrund, sie zeichnet nur das Umfeld der Schlacht.
Der Kampf der Scharfschützen untereinander ist gut umgesetzt, alles entwickelt sich logisch. Ohne Erfahrung, Überlegen, Weitblick und vor allem Glück geht es für keinen ab. Wem es daran mangelt, der bleibt auf der Strecke. An Spannung fehlt es auch nicht. So weit, so gut.
Ein geschickter Regisseur kann viel. So schlägt die Ermordung eines Kindes durch den Deutschen viel schwerer zu Buche als das Verhalten der sowjetischen Kommissare. Diese schlachten reihenweise die eigenen Soldaten ab, die bei einem aussichtslosen Angriff den deutschen Kugeln entgangen sind. Das ist zum Schluss vergessen, denn die Ermordung des Kindes lässt sich auch in der Schlacht weder erklären noch entschuldigen.
Überrascht sieht man den Deutschen zum Schluss plötzlich in der Falle und würde sich fragen, wie das nun gekommen ist, wäre da nicht die Empörung über die ruchlose Tat.
Dennoch, einen schlechten Film kann Annaud offenbar nicht machen, und mit dieser Besetzung erst recht nicht. Für den deus ex machina ziehe ich einen Punkt ab.
Action vor historischer Kulisse (7. Februar 2007)
In dem Tatsachenbericht "Enemy at the Gates" beschreibt der Autor William E. Craig die Schlacht um Stalingrad während des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 42 bis 43. Der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud ("Der Bär", "Der Name der Rose", "Sieben Jahre in Tibet") hat aus diesem Bericht nur eine kleine Episode herausgenommen und in den Mittelpunkt des Films gerückt. Dabei hat er einige Änderungen an den historischen Begebenheiten vorgenommen.Inhalt: Die russischen Truppen wehren sich verzweifelt gegen die übermächtig scheinende Armee der Deutschen. Einer ihrer Hoffnungsträger ist der erfolgreiche Scharfschütze Vassili Zaitsev (Jude Law), der schon über fünfzig feindliche Offiziere getötet hat. Das deutsche Oberkommando möchte den Meisterschützen ausschalten und beordert seinerseits einen Könner seines Fachs an die Front: den deutschen Major König (Ed Harris). Er erhält den Auftrag Zaitsev zu eliminieren. Als die Russen davon erfahren, entbrennt ein mörderisches Duell zwischen den beiden.
Regisseur Annaud und Drehbuchautor Alain Godard stellen vor allem die Kriegs-Propaganda in den Vordergrund des Films. Beide Seiten wollen mit dem Ausschalten des jeweiligen Kontrahenten die Motivation der eigenen Truppen heben. Dabei schrecken sie nicht vor Falschmeldungen und Übertreibungen zurück, wenn es um den Erfolg der eigenen Sache geht.
Die Schlachtszenen sind optisch sehr düster und intensiv in Szene gesetzt. Vor allem die ersten zwanzig Minuten des Films haben es in sich. Da sehen wir, mit welcher Unmenschlichkeit die sowjetische Führung ihre Soldaten in Massen verheizt, um die Deutschen aufzuhalten. Es wird dem Zuschauer richtig bewußt, dass hier das Leben von Einzelnen nicht mehr zählt. Der Mensch ist noch weniger als eine Nummer, er wird zu einem fast kaum wahrnehmbaren Insekt herabgesetzt.
Leider verliert der Film zum Ende hin ein bißchen seine Linie und wird zu einem reinen Action-Melodram, das den Focus auf der Konfrontation der beiden Schützen hält. Der Krieg wird zur reinen Staffage und dient nur noch als Hintergrund für die gegnerischen Scharfschützen.
Hinzu kommt, dass die Figur des deutschen Majors zu wenig charakterisiert wird. Viele der Handlungen des Majors bleiben unbegründet. Einerseits gibt es von ihm eine unterschwellige Kritik an den Methoden der Kriegsführung, andererseits scheut er sich nicht, einen kleinen russischen Jungen zu ermorden. Ein hervorragender Schauspieler wie Ed Harris wirkt doch stark unterfordert und hätte sicherlich mehr aus der Rolle machen können, wenn es das Drehbuch zulassen würde. So bleibt diese wichtige Figur leider nur fragmentarisch. Das gilt auch für einige andere Charaktere, die nur unzureichend vom Drehbuchautor entwickelt worden sind.
Bonus: Auf der DVD befinden sich die nicht synchronisierten "Deleted Scenes" und ein kurzes "Making Of".
Fazit: Ein visuell handwerklich spannend gemachter Film, der aber inhaltliche und dramaturgische Schwächen aufweist.
(*peng*),-"eh,wie wär's mit ner' heißen Suppe oder sowas !?" (1. Dezember 2006)
...wenn solche und ähnliche Szenen wie die(se) -über den Kommentar
bzw.die deutsche Synchronisation in der Überschrift beschrieben-
mit Ron Perlman nicht im Film vorkommen würden,könnte man ihn
leichtfertig als einen weiteren "üblen Propagandaschinken" abtun.
Weil hier aber (abgesehen von einigen der heutzutage üblichen
Hollywood Klischees: die Darstellung der wieder mal nur "bösen"
Deutschen usw. usf.) auch der ganze Irsinn der Krieges,-speziell
in der Schlacht um Stalingrad und auch die dreckige (nicht nur bei
den Opfern bzw. Gegnern) wie verhasste "Arbeit" des Scharfschützen
sehr gut und ohne übertriebene Glorifizierung dargestellt wird,
war Ich doch sehr angenehm davon begeistert.
Ebenso liefern auch die anderen Akteure (Rachel Weisz,Bob Hoskins)
hier eine durchaus nur positive schauspielerische Leistung ab,
und die bereits teilweise schon bekannten Details (2 Mann pro
Gewehr,die übliche Taktik der Komissare,mit MG's ihre eigenen
Truppen an der Flucht oder dem Rückzug zu hindern...) wird hier
auch er(ab)schreckend realistisch genug gezeigt.
Das eigendliche titelgebende "Duell" zwischen Wassili Saizew und
Major König ist ebenfalls -nervlich- (an)spannend und trotz des
obligatorischen wie absehbaren Ausgangs doch sehr gut gemacht.
FAZIT: Wie "Stalingrad" oder "Steiner-das eiserne Kreuz"
(hier allerdings weitestgehend -nur- der erste Teil)
einer der wenigen (fast) vorbehaltlos zu empfehlenden
("Anti")Kriegsfilme,die halbwegs realistisch versuchen,
Geschichte für den Zuschauer aufzuarbeiten und umzusetzen.
- KAUFTIP (in diesem Fall auch ruhig mal "ungesehen") !
Ganz O.K (7. November 2006)
Geschicht außen vor....aber...für einen Kriegsfilm gut gemacht. Tiefgang ist vorhanden, wenn man miterlebt wie der Hauptdarsteller in die Mühlen der eigenen Propaganda gerät und wie er mit der Erwartungshaltung fertig zu werden versucht.
Das "Geschäft" eines Scharfschützen wird eindringlich nahegebracht. Dreck, Kälte stundenlanges bewegungsloses Ausharren inmitten von Chaos und unzähligen Möglichkeiten zu sterben..kein heldenhafter Spaß eben, höchstens für die abenteuerhungrige Jugend zu Hause!!
Allerdings kommt der Film, wie alle in den letzten Jahren, nicht aus, ohne das wenigstens ein Hauptdarsteller die grausamsten Erlebnisse mit Deutschen hatte. Major König wird gut dargestellt, aber auch er wird am Ende auf das Niveau eines perversen Henkersknechts reduziert, noch ein Grund mehr endlich mit ihm Schluss zu machen.Deswegen zwei Sterne weniger!
Aber sonst gut gemacht, auch die Animationen von Stuka-Luftangriffen und die Methoden der Sowjets ihre Truppen bei "Kampflaune" zu halten...


