Vapor Trails

Verkaufsrang: 50439 (Musik)
Artist: Rush
Audio CD
EAN: 0075678353123
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Atlantic (Warner)
UPC: 766481755524
Preis: EUR 4,39

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Product Description

VAPOR TRAILS

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Rush bleiben die Götter der anspruchsvollen Rockmusik. Auf Vapor Trails vermeiden sie alle Stereotypen und liefern wieder Zaubermusik aus einem anderen, schöneren Universum ab.

Auch nach 30 Durchläufen überrascht das Album noch mit winzigen Details, versteckten Melodien und einer durch und durch magischen Grundstimmung. Drummer/Dichter Neal Peart scheint den Tod seiner Frau und seiner Tochter halbwegs verdaut zu haben und liefert Songtexte ab, die zwar durchaus seine inneren Kämpfe widerspiegeln, aber nichts wirklich Depressives an sich haben. Gitarrist Alex Lifeson und Basser/Sänger Geddy Lee fassen Pearts Lyrics in kompakte, durchaus eingängige Songs, die jedoch bei näherem Hinhören den Blick auf tiefere, komplexere Klangschichten freigeben. Was Drums, Gitarre und Bass abliefern, ist mal wieder jenseits von gut und böse und dürfte sowohl Prog-Fans als auch Traumreisen-Fetischisten zu Tränen rühren.

Niemand versteht es so perfekt wie diese drei Kanadier, technische Meisterleistungen mit absolut ohrenfreundlichen Melodien und Arrangements zu verbinden. Dabei schaffen es Rush sogar noch, sich nicht selbst zu kopieren: Der Gitarrensound klingt wieder deutlich seventieslastiger als auf den letzten Alben, die teils extrem harten Riffs haben stellenweise fast schon was von Tool, und Geddy Lees Vocals umschiffen einmal mehr jedes Klischee. Ganz so viele Überhits wie Counterparts hat Vapor Trails zwar nicht zu bieten, die Scheibe reiht sich allerdings nahtlos in die Riege der überirdisch guten Rush-Scheiben ein, und mit "How It Is" enthält die CD darüber hinaus einen Jahrhundertsong, wie ihn selbst Rush nicht jedes Jahr schreiben. --Michael Rensen

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Kundenrezensionen zu 'Vapor Trails'

Von 3 Sternen zu 6 (28. August 2008)

Ich mach es kurz. Ich hatte das Album nach mehrmaligen Hörversuchen einst weggelegt und war enttäuscht. Irgendwann vor einigen Monaten holte ich die CD ins Auto und dort blieb sie über Wochen und wurde jeden Tag besser. Für mich eins der besten Rush Alben überhaupt - ja, hab sie alle - aber erst nach dem 30ten Durchgang. Mein Tip: Einfach eine 3. und 4. Chance geben, das Ding ist genial!

früher war alles! (13. Oktober 2007)

zugegeben: von den "alten" rush-alben kenne ich bislang gerade mal drei (presto, 2112 und roll the bones), aber ohne vapor trails wär ich wahrscheinlich nich mal auf die idee gekommen mich näher mit rush zur beschäftigen.
mag ja sein, das fühere alben musikalisch komplexer waren, dass sie noch mehr noten enthielten und vielleicht "progressiver" waren, mag sein, das dieses album nicht mehr ganz so sehr hohen künstlerischen ansprüchen entspricht, aber anderrerseits sind rush wohl in erster linie immer noch eine rock-band, und das zeigen sie hier nochmal - meiner meinung nach ganz hervorragend!
"one little victory", "ghost rider", "ceiling unlimited" und auch "earthshine" sind allesamt hervorragende rock-songs, vielleicht mit weniger tralala als bisher von rush gewohnt (was nich heißen soll, das dieses tralala nicht immer klasse gewesen wäre...) aber garantiert nicht schlechter.

Große Klasse! (9. Mai 2007)

Jetzt müssen doch noch mal ein paar lobende Worte über Vapor Trails gesagt werden. Die Scheibe ist nach langer Pause und persönlichen Schicksalsschlägen von Neil Peart das große musikalische Comeback der Band im neuen Jahrtausend. Und was für eins! Das Werk strotzt vor Spielfreude und Power. Zugegeben braucht es etwas Eingewöhnungszeit, doch dann machen die 13 Stücke geradazu süchtig. Auf Vapor Trails kommt alles zur Geltung was guten Progressive ausmacht: Raffinierte Kompositionen, Vielschichtigkeit, Tempowechsel, Vertrackte Verspieltheit und immer wieder die Auflösung des ganzen in himmlische Melodien und Refrains, das Ganze hier noch gepaart mit einer ordentlichen Portion Druck, der nach vorne treibt. Gleich zu Anfang laufen Bass und Schlagzeug um die Wette und ringen das ganze Album hindurch miteinander um den besten Groove und erzeugen eine rhythmische Wucht sondergleichen.
Die Mitte des Albums nimmt dann an der ein oder anderen Stelle ein wenig Tempo heraus, jedoch nur um Anlauf zu nehmen für die Steigerung im letzten Drittel, das dann einen über mehrere Stücke verteilten Höhepunkt darstellt. Der Titelsong mit düsterem Text und melodiöser Melancholie schließt den Miitelteil wunderbar ab und Secret Touch leitet dann fahrtaufnehmend zum langen Finale über.
Spätestens ab dem Ohrwurm Earthshine geht es dann nur noch steil bergan, mit besagter Dynamik, Groove, herrlichen Breaks, Bass- und Schlagzeugduellen und immer wieder geerdet durch fantastische Refrains in den letzten 5 Stücken, die allesamt als genial bezeichnet werden können.
Kleiner Minuspunkt ist einzig die wahrlich verbesserungsbedürftige Produktion. Insgesamt jedoch ein klasse Album, das jede Menge Energie versprüht!

Auch Asche auf mein Haupt (28. April 2007)

Als ich mir 2002 "Vapor Trails" gekauft habe gefiel es mir anfangs noch gut. Aber je häufiger ich das Album hörte und höre gefällt es mir immer weniger. Wie kann das möglich sein bei den Göttern Rush?

Das Album ist das vielleicht härteste ihrer Laufbahn. Da wäre nichts gegen zu sagen. Es fehlen die Keyboards komplett. Das finde ich schon bedauerlicher. Aber viele Songs sind einfach langweilig und können nicht begeistern. Ich schaffe es daher kaum, das Album in einem durch zu hören. Warum sind viele Songs langweilig? Rush haben vielleicht sogar bewußt auf Melodien verzichtet. Aber gerade die Melodien waren immer der größte Pluspunkt der Band, egal ob in den 70ern, 80ern oder 90ern.
Klar sind mit `One little victory`, `Vapor trail` und `Earthshine` auch gute Songs enthalten. Der eine oder andere Song ist auch noch o.k.. Aber der Gesamteindruck ist es, der nicht befriedigen kann.

Genug gemeckert. Schlecht ist "Vapor trails" nicht. Dafür sind die 3 Herren auch einfach zu gut. Behaltet die Härte ruhig bei, beim nächsten Mal aber bitte wieder Keys und MELODIEN. 3 Sterne.

Bestes Rush-Album seit Presto (17. April 2007)

Ich höre schon ziemlich lange Rush, verfolge den kreativen Output, und rückblickend hat es mir stets gefallen, wie die Band sich mit jedem Album in eine neue Richtung gewendet hat. Die nach "Presto" folgenden Alben waren jedoch alle ohne wirkliche Höhepunkte für mich und strengen beim Hören an - irgendwie war das alles schon mal so da und erfuhr nur noch einen weiteren Schliff, aber keine wirkliche Wendung mehr.

Mit Vapor Trails haut Rush jetzt richtig auf den Tisch. Das Album klingt so energetisch, so frisch, es ist hart, roh und trotzdem sehr fein produziert, viele der Songs haben absolute Ohrwurm-Qualität. Die Gitarren sind herrlich dreckig (auf Soli wurde bewusst verzichtet), der Bass ist dominant und präsent und spielt bissweilen ganz herrliche und ungewohnt hohe Läufe, die Drums sind komplex und treibend, und stellenweise wandelt sich der Gesang in den Refrains in mehrstimmige Choräle - unglaublich gut.

Und so gibt es auch keine Favoriten auf dem Album - alle Stücken verdienen volle Aufmerksamkeit. Der schwächste Track ist vielleicht Freeze, er erinnert mich stark an die vorhergehenden Alben. Das wird durch das unglaublich präsente und vielschichtige Peacable Kingdom jedoch mehr als wettgemacht - für mich der ausdrucksstärkste Song auf dem Album, der all das wofür das Album steht in einen Song kondensiert.

Alles in allem ziehe ich in ungläubigem Staunen vor dem schieren Willen weiterzumachen und dabei ein derart fantastisches Album abzuliefern einmal mehr vor Rush den Hut.

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