From Hell

Verkaufsrang: 715 (DVD)
Actor: Johnny Depp
Actor: Heather Graham
Actor: Sir Ian Holm
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Alan Moore
Autor: Eddie Campbell
Binding: DVD
Brand: FOX
Director: Albert Hughes
Director: Allen Hughes
EAN: 4010232010841
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 7. November 2002
Spielzeit: 117
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 19. Oktober 2001
von: Johnny Depp (Hauptdarsteller), Heather Graham (Hauptdarsteller), Trevor Jones (Komponist)
Preis: EUR 6,72

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Product Description

Fox From Hell, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.11.02

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Aus der Amazon.de Redaktion

In der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben.

Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war.

Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont.

"Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'From Hell'

Ein sehr düsterer Film! (5. November 2008)

Ich fand den Film klasse. Ich hätte mir auch keinen besseren Schauspieler als Johnny Depp in der Rolle des Inspektors vorstellen können. Schade fand ich nur das Ende. Das hat mir gar nicht gefallen. Da der Film aber ansonsten im Ganzen großartig war (die Kulissen waren fantastisch) bekommt der Film von mir trotzdem 5 Sterne. Die Theorie um Jack the Ripper hat mir sehr gut gefallen und die Umsetzung dieser war einfach nur genial. Erschreckend war, wie die Huren damals gelebt haben. Ich kann jedem, der dieser mysteriösen Figur Jack the Ripper "verfallen" ist, diesen Film nur empfehlen. Er gibt einige interessante Anstöße zu seiner Person. Ein klasse Film!

Klasse Film! (14. Juli 2008)

Den ausführlichen Erklärungen weiter unten kann ich nichts mehr hinzufügen. Vor allem gefällt mir Johnny Depp in seiner Rolle, die er sehr überzeugend spielt.

Zwei Pennys für den Fährmann, der uns auf die andere Seite bringt ... (27. Juni 2008)

Grandioser Film um die berühmteste Serie aller Mordfälle.

Wer jedoch war Jack the Ripper wirklich?

Nun, eine der möglichen Auflösungen und Thesen liefert der Film, obschon diese den "Ripperologen", den Experten, eigentlich als unplausibel erscheint.

Dass jedoch der Film bis in die Nebenrollen spitzenmäßig besetzt ist und die zu Ende gehende viktorianische Ära detailliert und mit teilweise monströs-faszinierenden Bildern gezeigt wird adelt den Film.

Es ist wirklich einer der besten Filme des Genres, vielleicht sogar der beste Ripper-Film.

Johnny Depp spielt die Rolle des Opiumsüchtigen und Absinthttrikenden Inspectors, der seinem Getränk auch gerne mal etwas Laudanaum hinzufügt, wirklich hervorragend, obschon der echte Inspector Abberline eher ein maßvoller und bescheidener Mann gewesen sein wird, denn ein Süchtiger.

Da wurde die künstlerische Freiheit zugunsten der Dramatik und Stimmung sicherlich etwas ausgelegt, was aber nicht sehr schlimm ist, behandelt der Film wie gesagt eine der Thesen und Möglichkeiten.

Der Film ist von Anfang an spannend, es liegt alles im düsteren Nebel der Ungewissheit, man bahnt sich langsam, jedoch stetig, den Weg zur Klärung der Verbrechen.

Robbie Coltraine und Ian Holm sind die tragenden Nebenrollen, die in ihren Rollen mehr als nur glänzen, jedoch sind nahezu alle anderen Schauspieler ebenfalls sehr überzeugend.

Also, wer war denn nun Jack the Ripper?

FAZIT: KAUFEN, AUF DIE JAGD GEHEN UND ES HERAUSFINDEN!!!

sehr guter Film (8. Februar 2008)

Der Film behandelt das altbekannte Thema Jack the Ripper. London 1888: Eine Reihe grausamer Morde an Prostituierten hält die Stadt in Atem. Dabei schockiert außerdem die besondere Brutalität und die scheinbaren Rituale der Morde. Inspektor Abberline wird mit der Untersuchung beauftragt. Es scheint, als genieße er nicht die völlige Unterstützung der Vorgesetzten... Johnny Depp spielt den drogensüchtigen Inspektor auf der Suche nach Wahrheit auch gegen alle Widerstände. Eine der Prostituierten, Mary Kelly (Heather Graham), hat es ihm auch persönlich angetan, so dass er nicht nur aus beruflichem Interesse um sie besorgt ist.
Der Film beeindruckt mit Bildern, bei denen man sich in die Zeit der Jahrhundertwende zurückversetzt fühlt. Der Film ist spannend und die Geschichte in sich schlüssig. Weiterhin wird, ohne zuviel zu verraten, eine interessantes mögliches Motiv der grausamen Morde geliefert. Ein sehr guter Kriminalfilm über ein historisches Thema, äußerst gelungen.

Heather Graham und Jonny Depp in einer Verfilmung nach Alan Moore - das muss doch genial werden, oder? (5. Februar 2008)

Schon die Vorlage ist ein herausragendes Kunstwerk. Alan Moore hat sich mit den Morden von Jack the Ripper am Ende des 19. Jahrhunderts in London beschäftigt. Und wie es bei Alan Moore so üblich ist, hat er gleich das definitive Werk über die Ereignisse geschaffen. Nicht als Roman, sondern als Comic, wobei die Komplexität des Werkes allerdings so hoch ist, dass ein Roman sie kaum übertreffen könnte. Und gleichzeitig ist das ganze dann atmosphärisch dicht erzählt und in wunderbaren, düsteren Bildern im Buch wiedergegeben.

Eigentlich eine perfekte Vorgabe für eine Verfilmung. Dennoch weicht der Film von der Vorlage in einigen, wichtigen Punkten ab. So wurde die Komplexität der Erzählung doch etwas reduziert. Und auch die Stimmung erscheint mir nicht ganz so düster, so sehr an der Darstellung des unerklärbar Bösen orientiert, wie im Buch. Möglicherweise trägt zu der veränderten Atmosphäre aber auch die Auswahl der Hauptdarsteller bei. Jonny Depp spielt einen Inspektor, der durchaus in der Fortsetzung seiner Rolle aus "Sleepy Hollow" zu sehen ist. Kreativ, verrückt, aber irgendwie auch seiner Zeit voraus. Wie immer leistet er auf der Leinwand wunderbares, und es ist einfach eine Freude, ihm zuzusehen. Aber auch Heather Graham als Prostituierte will nicht so wirklich in die traurige Welt des Londoner East Ends passen. Sie ist ein bisschen zu hübsch und zu wenig heruntergekommen. Bei Moore sehen die Opfer doch weit verkommender aus. Aber dafür gibt die Graham hier die für einen Film notwendige Sympathieträgerin, die dem Zuschauer hilft, sich mit einer Person im Film zu identifizieren. Und auch das ist eine Leistung.

Die Handlung folgt einer wohl in der Wirklichkeit eher unwahrscheinliche Theorie über die Ereignisse. Aber dafür hat die von Moore und dem Film gewählte Aufklärung der Morde den Vorteil, dass man hier viele Elemente im Film unterbringen kann, die in den Bildern sehr viel hermachen. Da gibt es die Freimaurer, die eine Rolle spielen. Da gibt es das britische Könighaus im Hintergrund. Es gibt Scottland Yard mit einer fragwürdigen Figur an der Spitze. Alles historisch, aber gut genug verfremdet, dass ein guter Hollywoodfilm entstehen kann. Gruseln darf man sich dann auch, dennoch kann man dies alles nicht als Horrorfilm bezeichnen. Möglicherweise war aber gerade die fehlende Zuordnung des Films zu einem Genre der Grund, warum der Film nicht so erfolgreich war wie eigentlich gewünscht und angesichts der Stars und der Vorlage erwartet.

Ansonsten überzeugt der Film vor allem auf optischer Ebene. Zwar arbeitet der Film sichtbar mit Studioaufnahmen, trotzdem ist die Stimmung des Londons vom Ende des 19. Jahrhunderts gut dargestellt. Die Farben sind im Film bewusst und gut eingesetzt und tragen zu Geschichte durchaus etwas bei. Und so helfen die Bilder dem Film auch sehr über die doch recht lange Spieldauer.

Insgesamt ein Film, dem ich deutlich mehr Erfolg gegönnt hätte, als er an der Kinokasse und bei den Kritikern hatte.

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