Come Home With Me

Verkaufsrang: 109264 (Musik)
Artist: Cam'Ron
Audio CD
EAN: 0731458687627
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Def Jam (Universal)
UPC: 731458687627
Preis: EUR 4,99

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Kundenrezensionen zu 'Come Home With Me'

Oh Boy (10. November 2006)

Harlem war komischerweise immer einer kleiner Schnitz vom großen HipHop Apfel New York. Bis auf Über-MC Big L und Nuschelkönig Mase hatte dieser Stadtteil nie viel zu bieten, bis Ende der 90er und Anfang des neuen Milleniums Cameron Giles a.k.a. Cam'Ron mit Alben wie "Confessions Of Fire" oder "S.D.E." auf sich aufmerksam machte. Seine Qualitäten erkannte auch Jay-Z und signte ihn mitsammt seiner Diplomats. Was sich nach einem vielversprechenden Debüt anhört, wurde dann aber leider nur ein Durchschnittsalbum. Im Gegensatz zu vielen anderen gefällt mir die erste Singleauskopplung "Oh Boy" sehr gut. Sie muss zwar ohne richtigen Refrain auskommen, überzeugt aber mit einem coolen, innovativen Instrumental und lässigen Rhymes, bei denen vor allem der damals erst 18 jährige Juelz Santana sehr geil kommt. "Live My Live" ist eine Coverversion von 2Pac's "Ambitionz Az A Ridah". Der Beat von Daz Dillinger ist natürlich erste Sahne, doch Pac legte die Messlatte für Cam einfach zu hoch, um mit dem Original mithalten zu können. Dennoch muss man sagen, dass auch dieser Track recht gut geworden ist. Nach dem schlechten "Losing Weight Part 2" erreichen wir mit "Come Home With Me" den zweiten Dipset typischen, etwas langsameren Track. Allerdings ist dieser Song recht gut gelungen, da vor allem wieder einmal Juelz Glanzpunkte setzt, aber auch Cam'Ron und Jim Jones rappen echt gut. Der absolut beste Track ist "Welcome To N.Y.C.". Das Instrumental ist einfach nur geil und Cam und Juelz rappen, als gäbe es keinen Morgen. Einzig Jay-Z, der recht gelangweilt und daher eher schlecht rhymt, stört den Hörgenuß etwas. Auch die zweite Single, "Hey Ma", ist ein echter Hit. Ein super chilliger Beat und starke Vocals von Cam'Ron, Freekey Zekey und Juelz Santana machen das Lied zum zweitbesten von "Come Home With Me". Leider war es das im Großen und Ganzen dann aber auch schon mit Hammer-Tracks. Es gibt zwar mit "Dead Or Alive" und "Boy Boy" zwei noch ganz akzeptable Songs, doch der Rest ist ziemlich schwach. Auch die souligen "Daydreaming" und "Tomorrow", die mir am Anfang noch sehr gefallen haben, werden nach mehreren Malen anhören ziemlich langweilig. Cam'Ron's Debüt auf Roc-A-Fella war zwar der Durchbruch für die Diplomats, weshalb es für Fans auch ein unbedingtes Muss ist, doch leider ist die Platte über die gesammte Länge etwas schwach auf der Brust, weshalb man es sich vor dem Erwerb lieber einmal anhört.

Get down with the dips... (29. Juni 2006)

Nun, dieses Album war das erste was ich von Cam gehört hab.

Es zieht sich eine Linie durch das Album die thematisch wie musikalisch leicht nachzuvollziehen ist.

Nach Hey Ma kommt ein Song daher, der über Frauen und ihre
Geschlechtskrankheiten handelt, der nächste macht dann einen Kerl fertig, dessen Frau genagelt wurde.

Also alles im niveaulosen, zynischen, sarkastischen und bitterböse schwarz-humorigen Rahmen.

Der Song "Come on home with me" mit Juelz Santana und Jim Jones
ist eine Illustration von Harlem, der 6-minütige Marathonsong
mit zweimal 48(!) Takten von jeweils Cam'ron und Juelz Santana
namens "Losing Weight 2" ist Storytelling á la Dipset:
Cam'ron erzählt von Frauen die in Limonaden pinkeln, dessen Väter
sie missbrauchen, worauf sie sich für einen Gefallen ihre Coke-lines bei Cam abholen. ("Needed dope, needed coke, yeah I gave her a fix")

Es gibt dann natürlich die wahnsinnige hooklose Single Oh Boy; von Just Blaze produziert; die beiden Representer-Dramen "Boy Boy" und "Just wanna (ft. Juelz Santana)" und die etwas vernachlässigbaren Songs wie Tommorow, Daydreaming und Welcome to New York, alles Songs ohne grosse Leistung seitens der Rapper:
Jay-Z klingt stark unmotiviert und auch lyrisch reißt er nicht viel ausser die Zeile "I be that man, that writes checks with the hand that don't write"

Alles in allem, solides bis gutes Dipset-Einstiegsalbum für alle, die die Dips noch nicht kennen.

Ach ja, hier noch ein paar Quotes:

Boy Boy - I put the nine on her pussy, she a masturbator/
Then my dick's in her mouth, thats what fascinate her/

oder - Y'all don't understand my pimpery/
You love'em, you got sympathy, fuck that, I'm into me/

That's Killa..., I'm out...

Cam'Ron - Diplomats Member Dipset (5. Dezember 2005)

Cam', a Mem' of Diplomats
Diplomats Member und Vorzeige Rapper der Crew, bringt mit diesem Album den Hammer seines Lebens raus. Features kommen u.a. von Juelz Santana, Jay-Z und Konsorten. Auf Roc-A-Fellas Records präsentiert sich Cam selbstbewusst mit "Ghetto Flow" und hammerharten Songs. Cam' ist real geblieben, zum anfassen, mit ehrlicher Haut und harten kantigen Ecken. Gut man hört in jedem Song mindestens 3mal "Dipset" oder "fake". Aber gut, wer auf relativ sanfte Battles steht und diese akzeptieren kann, den erwarten, wie bei Roc-A-Fella üblich, super Sound Samples mit deftigen Raps. Für mich im Jahr 2002 einer der Platten, die ich sehr geliebt habe. Da die Facetten dieses Albums erst nach mehr maligen Hören ans Licht kommen und man bei jedem weiteren Hören, die Platte weiter entdeckt und gut findet.

OOOOOHHH BOY !!! (6. Juni 2003)

Habe mir das Album nach dem Erfolg der Singel "Hey Ma" von nem Freund ausgeliehen und bin nach dem Anhören beinahe umgekippt.
Das Album ist extrem schwach und ausser der Single "Hey Ma" kann nichts auf dem Album überzeugen.
Das einzige Lied was noch nicht so sehr in den Ohren schmerzt ist "Losing Weight Pt.2" aber dann hörts auch schon auf ... KILLA !!!

Vielseitges und starkes Rap-Album (14. November 2002)

"Come Home With Me" unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von den meisten anderen Veröffentlichungen auf Roc-A-Fella Records: Anstatt einen vom ersten Moment an umzuhauen (wie zum Beispiel "The Reason" oder "The Blueprint"), benötigt es mehrmaliges Durchhören, wird dann jedoch von Mal zu Mal besser! Cam'Ron hat einen coolen, kantigen Flow und ist damit auf jeden Fall unique. Ein Großteil der Beats sind im typischen "ROC"-Style gehalten, was bedeutet, daß hier zum Großteil imposante Orchester-Loops und hochgepitchte Soul-Samples zum Einsatz kommen (vor allem dann, wenn Top-Producer Just Blaze an den Reglern ist). Für all diejenigen, die darauf nicht klarkommen, gibt es Ausnahmen: Da wäre auf der einen Seite "Daydreaming", ein Stück echte Musik, das vor allem von der stimmgewaltigen Tiffany Carlin dominiert wird, unterstrichen von angenehm smoothen Piano-Melodien. Wer es lieber richtig "Gangsta" mag, sollte sich "Live My Life" reinballern. Dieser Track hebt sich am stärksten vom gesamten Rest ab, da er eher nach Westcoast klingt, vor allem wegen Daz Dillinger, der im Refrain tatsächlich KRS-One zitiert. Eigenartig. Was außerdem erwähnenswert ist: Der alte Stressmacher Beanie Sigel disst auf dem Track "The ROC (Just Fire)" eindeutig Ja Rule und damit Murder Inc! Das kann ja noch was geben... Auf die Singles gehe ich nicht weiter ein, das haben die anderen Rezensenten schon vor mir erledigt.
Insgesamt ein fettes, wenn auch nicht perfektes Machwerk. Genau richtig für Rap-Fans, die dem US-Mainstream nicht abgeneigt sind.

Dip Set!

dkb.de

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