The Private Press

Verkaufsrang: 37164 (Musik)
Artist: DJ Shadow
Audio CD
EAN: 0731458693628
ListPrice:
Anzahl Medien: 2
Verlag: Island (Universal)
UPC: 731458693628
Preis: EUR 6,61

The Private Press bei Amazon kaufen

Suche:   

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine unglaubliche Zahl von Nachahmern ist auf die Masche aufgesprungen, seitdem das Debüt von Josh Davis Endtroducing in der Tanz- und HipHop-Szene für Furore sorgte. Aber Davis, auch unter dem Namen DJ Shadow bekannt, blieb immer an der Spitze der Entwicklung mit unterschiedlichen Kooperationspartnern wie Blackalicious, Cut Chemist oder innerhalb von U.N.K.L.E. und wunderbaren Singles wie "High Noon" und "Pre-Emptive Strike." Jetzt, sechs lange Jahre danach taucht er mit einem Nachfolgealbum auf, das genauso beeindruckend ist wie damals sein Debüt, wenn auch auf andere Weise.

Wiederum hat der Produzent seinen Sampler bis zum Äußersten getrieben, aber dieses Mal zeigt er mehr Tiefgang, mehr Lebensgier und mehr Böse-Buben-Mentalität als man sonst üblicherweise im Bereich Dance finden kann. Überall ist dieser fantastische Elan der 80er-Jahre zu finden (insbesondere bei Tracks wie "Monosylabik" und "You Can't Go Home Again"). Hinzu kommen die erwarteten Ausflüge in den Bereich der B-Boy-Kultur (achtet einmal auf das grollende, massive "Treach Battle Break" und auf das irre "Mashin On The Motorway"). All dies ist ganz eindeutig typisch DJ Shadow, aber es ist nicht nur so einfach "Endtroducing Teil 2". Es ist allerdings ein würdiger und fantasievoller Nachfolger, mit Humor, Weisheit und voll von musikalischem Einfühlungsvermögen. --Paul Sullivan

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'The Private Press'

DJ Shadow setzt Maßstäbe (16. Dezember 2004)

Es ist schwer DJ Shadow irgendwo einzuordnen - Er setzt meiner Meinung nach Maßstäbe im elektronischen Bereich der Musik.
Und so erst Recht dieses Album, dessen beiden bekanntesten Werke "You Can't Go Home Again" und "Blood on the Motorway" besonders herausfallen. Letzteres ist das, was vor ein paar Hundert Jahren bis heute Komponisten geschafft haben - Ein gesamtes Stück in mehreren Teilen.
Man muss es sich anhören, um meine Bewertung zu verstehen, denn einfach beschreiben lässt sich seine Musik nicht. Kaufen!

Der Sample-Held! (18. Dezember 2003)

Schon das Album "Endtroducing" von DJ Shadow überzeugte durch Abwechslungsreichtuhm ohne Grenzen. Mit "Private Press" aber bricht DJ Shadow nun alle Ketten der Sample-Kunst und fesselt mich immer wieder an meine Kopfhörer. Man schwebt im Flow der Beats und Lopps förmlich dahin und merkt gar nicht wie perfekt die Tracks in einander über gehen.
Breakbeat, Chillout, Hip-Hop, Vocals, ja sogar kurze aber tiefgehende Trancesamples "bouncen" einen sprichwörtlich, bei diesem äußerst gelungenem "Trip-Hip-Hop-Break-Beat-Album um! Ich kann dieses Album allen denen Empfehlen, die sich schon für "Entroducing" begeistern konnten.

Auslese (25. Dezember 2002)

Fünfhundert Platten hat Josh Davies, der Mann hinter dem Alias, angeblich auf dieser CD verarbeitet, soll heißen: Auf dieser CD verstecken sich Samples von mehr als fünfhundert (in Zahlen: 500) Platten, und aus genau diesen bastelt DJ Shadow seine Musik, und zwar ausschließlich, selbst komponiert ist nichts an diesen Liedern, wenn man das so sagen darf.

Natürlich sind selbige trotzdem Kompositionen, nur eben nicht bestehend aus eigens komponierten Melodien, sondern eben aus kleinen Fetzen aus vergangenen musikalischen Tagen, die Sechziger hört man zum Beispiel recht deutlich, unter Anderem in "Six Days", oder auch die Anfangstage des Hip-Hops, so in "walkie talkie". Eigentlich hört man sowieso recht viel, grob gesagt, und so wirklich beschreiben lässt sich diese Musik kaum, kategorisieren erst recht nicht, hier fiept es, dort tönen die Glocken, hier hört man Miami-Vice-konform quitschende Reifen und dort wiederum geflüsterte Worte und umherschwirrende Klangfetzen aus der Funk/Soul Ära. Mal düster, mal nicht. Ein recht wahnwitziges Konglomerat also, und die Musik-Nerds da draußen beißen sich bestimmt immer noch die Zähne aus an der Frage, ob DJ Shadows Musik nun Trip-Hop oder Hip-Hop sei.

Aber als eine ungewisse Melange dieser beiden Stile könnte man es beschreiben, für Hip-Hop zu experimentell, für Trip-Hop zu Hip-Hoppig, würde ich mal sagen, hörenswert ist aber alles, angefangen beim düster treibenden "fixed income" oder den elegischen und zusammenhängenden Stücken "mongrel..." und "... meets his maker", gesampelte Klaviertöne treffen hier auf die Gitarre, während der Beat im Hintergrund prägnant und catchy ist, jedoch nie den Rest niederwalzt.

Ab und zu ist das alles etwas zu monoton, auch wenn viele der Lieder in punkto Intensität und Dichte kontinuierlich ansteigen, hat man trotzdem das Gefühl, dass sie ihren Höhepunkt haarscharf verpassen, und das ist eigentlich schade, denn in Liedern wie den oben erwähnten steckt eine Menge Potenzial. Das soll aber auch der einzige Minuspunkt bleiben, ansonsten eine wunderbare CD für warme Sommernächte auf dem Fahrrad auf dem Nachhauseweg von der Feier...

Wow (14. August 2002)

Es ist wirklich wunderbar was uns der Schattenmeister immer wieder auf CD liefert. Und diese Scheibe ist die Beste die ich von ihm kenne.

Es handelt sich vordergründig um ein jazziges HipHop-Album das aber bei näherer Betrachtung wesentlich mehr Stile miteinander verbindet(Das Lied "6 Days" erinnert sogar die 60er). Totzdem erkennt man bei jedem Track die unvergleichliche Handschrift von DJ Shadow. Er ist definitiv ein Samplerfetischist was auch der Grund für diesen eigentümlich dreckig klingenden Sound ist.

Das Motto bei diesem Werk ist: Kaufen, kaufen, kaufen, ...

sampleking Shadow returns.. (14. Juli 2002)

Shadow-platten haben etwas märchenhaftes.. jeder track ein kapitel aus einem buch über den tragischen held, der auf eigene faust loszieht, seine mission zu erfüllen, bedächtig und unbeirrbar. dieses elegische aber bestimmte ist zusammen mit der soundästhetik, in der praktisch jeder klang stimmung ist, es keine neutralen sounds gibt, Shadows unverwechselbares trademark. sein erstes soloalbum 'Endtroducing', das die standards setzte und mich total in seinen bann zog, liegt sechs jahre zurück.. die videos seines auch schon älteren projekts UNKLE zusammen mit James Lavelle flimmern heute noch auf MTVIVA.
hier also das update, das keine grossen sprünge machen muss, um nach wie vor sein eigener kosmos zu sein. die basis bleibt instrumental-hip hop, während die tracks oft nicht das bleiben, wofür sie sich ausgeben.. sich mal mittendrin neu orientieren, von ballade zu polka kippen, eine abzweigung nehmen und später wieder an den ausgangspunkt zurückkehren - wie der held der story.
'The Private Press' hat an der messlatte des ersten albums ordentlich zu knacken, und wer durch dieses nicht schon für Shadows style sensibilisiert ist, wird am zweiten möglicherweise weniger finden.. was schade wäre. unique musique.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'The Private Press'

Endtroducing
Preis: EUR 5,65

Endtroducing bei Amazon kaufen

The Outsider
Preis: EUR 6,50

The Outsider bei Amazon kaufen

Preemptive Strike
Preis: EUR 6,59

Preemptive Strike bei Amazon kaufen

Psyence Fiction
Preis: EUR 7,89

Psyence Fiction bei Amazon kaufen

Third
Preis: EUR 14,95

Third bei Amazon kaufen

dkb.de