Macbeth

Verkaufsrang: 2479 (DVD)
Actor: Jon Finch
Actor: Francesca Annis
Actor: Martin Shaw
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Roman Polanski
EAN: 4030521106680
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Format: Widescreen
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. Juni 2002
Spielzeit: 140
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 1971
von: Jon Finch (Hauptdarsteller), Francesca Annis (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 6,94

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Product Description

Sony Pictures Macbeth, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.06.02

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Kundenrezensionen zu 'Macbeth'

Wie von Shakespeare selbst inszeniert (29. März 2008)

Der Vorwurf, dass Polanskis „Macbeth“ gewaltverherrlichend sei, scheint aus heutiger Sicht zwar völlig unverstädlich zu sein, für frühere Verhältnisse weist dieser Film jedoch ein hohes Maß an Brutalität vor. Aus meiner Sicht wäre aber ein Mangel an Gewaltbereitschaft eine Verfälschung des Originaltext im Verstext des Mittalalters, das, wie wir alle wissen, eine sehr grausame Epoche war. Durch diese Tatsache war Polanski verpflichtet, ein gewisses Maß an Brutalität in einigen Szenen einzubauen. Diese detailgetreue Darstellung, nicht nur der Kriesszenen, sondern auch des alltäglichen Lebens des Mittelalters , macht Polanskis Version von „Macbeth“ auch zu einem Historienfilm.

Ob Polanski in diesem Film die Trauer über seine verstorbene Ehefrau, die zwei Jahre zuvor von einem Irren ermordet worden war, verarbeitet, darüber lässt sich streiten, aber sicher ist, und in diesem Punkt stimme ich mit Polanski überein, dass „ ein Macbeth ohne Blut die Thematik verfehlt hätte.“

Allen, die behaupten, dass durch die veralteten Aufnahmetechniken der Film nicht sehenswert sei, muss ich leider widersprechen. Ich bin der meinung, dass es auch mit modernen Mi9tteln nur schwer möglich wäre, eine besser Verfilmung zu machen. Mein einziger Kritikpunkt an diesem, wie ich finde, perfekten Film, ist die Szemne, in der Macbeth bei der Ermordung des Königs einem imaginären Schwert folgt, welches in der Luft schwebt und ihm den Weg weist. Eine derartig schlechte darstellung von macbeths halluzinationen ist überflüssig und lässt die Ermordung total unglaubwürdig erscheinen.

Die schauspielerische Leistung im Film ist, wie beinahe alles andere auch, großartig. Macbeth und seine Gattin passen perfekt für diese Rolle und lassen beim Zuseher Freude, Begeisterung, Mitleid und trauer zugleich am verfolgen ihres Schicksals entstehen.

Da die Szene der Ermordung nicht ausreicht, um dem Film bei der Bewertung einen Punkt abzuziehen, erhält jener von mir * * * * * .

Something wicked this way comes... (26. November 2007)

Diese "Macbeth"-Adaption war Polanskis erster Film nach der Ermordung seiner Frau und seine persönliche Traumatiserung ist in jedem Bild spürbar. An Stellen, an denen Bühnenfassungen und andere Filmversionen dezent ausblenden; an Stellen, wo selbst Shakespeare Diskretion walten ließ, hält Polanski voll drauf: So ist sein Macbeth-Film ein grimmiges Blutbad, das keine Ermordung und keine Abscheulichkeit auslässt. Dabei hält sich sein Film aber bis zur letzten Zeile an den Originaltext und mit dem verregneten, alptraumhaft-surrealen schottischen Hochland sind die Schauplätze auch passend gewählt.

Schlussendlich ist diese sehr drastische Shakespeare-Adaption Geschmackssache: Ich persönlich habe die schmutzige Realität des Mittelalters selten so glaubhaft in einem Film verwirklicht gesehen; andere mögen bei durchgeschnittenen Kehlen (der Mord an König Duncan), abgestochenen Frauen und Kindern (der Überfall auf MacDuffs Schloss) und rollenden Köpfen (Macbeths Tod) legitimerweise anderer Meinung sein. Egal ob einem dieser Film persönlich zusagt; man sollte keine voreiligen Schlüsse über seinen kulturellen Wert ziehen, sondern mit der Zeit gehen: Gerade wegen der drastischen Gewaltdarstellung halte ich diese Version für besonders geeignet, einem jüngeren Publikum Shakespeare nahezubringen.

Welles und McKellen sind besser - viel besser (25. November 2007)

Ich mochte diese Verfilmung noch nie. In der Schule das Buch gelesen (wundervoll), anschließend diese Fassung zu sehen bekommen, und mich gefragt, warum der Funke, der im Stück steckt, nicht im Film herüberkommt.
Ich sammle unterschiedliche Verfilmungen von Shakespeare's Stücken. Macbeth liegt mir bislang von Welles (dunkel, eindringlich) und von McKellen (mit Dame Judy Dench als Lady Macbeth!) vor. Beide Fassungen konzentrieren sich mehr auf das Stück, auf das Innere des verzweifelten Thane, der einer Weissagung glaubte und entsetzt die Konsequenzen erleidet, während er sich immer tiefer in Verbrechen verstrickt.
Was störte mich an Polanskis Verfilmung am meisten? Die Wirtshausschlägerei, als McDuff und Macbeth auf Leben und Tod "kämpfen". Klar schmeißen Krieger als erstes ihre Schwerter weg, um sich dann im Mist zu wälzen...

Von der hohen Kunst Weissagungen zu interpretieren. (6. Mai 2007)

Der tapfere Macbeth soll von seinem König geehrt werden. Auf dem Weg dorthin begegnen er mit seinem Freund und Waffengefährten Macduff drei Hexen. Ihm wird eine steile Karriere weisgesagt. Aber die Prophezeiung enthält auch Wagnisse.

Als der König die Macbeths besucht, beschließen diese den König zu töten und die Tat anderen in die Schuhe zu schieben. Macbeth wird König, doch fortan hegt ihn tiefes Misstrauen gegen jedermann. Die Weissagungen quälen ihn und er sucht die Hexen erneut auf. Abermals darf er die Zukunft schauen und erfährt ohne Thronerbe zu bleiben. Seines Freundes Söhne werden König werden. Daraufhin überfällt er das Haus von Macduff und lässt alle Umbringen, die sich dort aufhalten.

Der Untergang Macbeth ist besiegelt, als der Wald von Birnam sich auf Dunsinane bewegt.

Die Shakespeare-Geschichte wird in der Polanski-Verfilmung sagenumwogen ausgeschmückt. Die gewaltigen schottischen Landschaften, nebelverhangene Szenen und dramaturgisch starke pittoreske Bilder, wie jenes der Hexenweissagungen schaffen ein einmaliges zeitloses Filmerlebnis.

Nun Shakespeare ist halt nicht Verdi (12. August 2006)

Dieser Macbeth ist etwas ungenau geraten, der Macbeth ist hier von Ehrgeiz besessen und er braucht nur seine Lady als Initialzünder. Die Kostüme sind schrecklich, aber sonst ist Polansky eigentlich ein moderner, in den 70er Jahren des vorigen Jhdts. gelegener Macbeth gelungen. Polansky dürfte den Macbeth, als Shakespeare Drama schätzen, und so ist ihn mit den Hexenszenen ein schauriges Drama gelungen - nicht ganz meine Einstellung, aber es geht. Die Schauspieler sind großartig, das Fernsehbild stellenweise entsetzlich - aber das ganze Drama um Königsmord hat ja nichts Heiteres an sich - trotzdem ist mir Verdis Macbeth lieber, denn ich finde hier fehlt die Musik.

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