Verkaufsrang: 5267 (DVD)
Actor: Edward Judd
Actor: Martha Hyer
Actor: Lionel Jeffries
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: H. G. Wells
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Nathan Juran
EAN: 4030521103597
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. Juni 2002
Spielzeit: 99
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 1964
von: Edward Judd (Hauptdarsteller), Martha Hyer (Hauptdarsteller), Laurie Johnson (Komponist)
Preis: EUR 8,27
Kundenrezensionen zu 'Die erste Fahrt zum Mond'
Eine kleine Enttäuschung (19. Oktober 2008)
Ja, wenn man die übrigen Verfilmungen der Romane von H.G.Wells (Der Unsichtbare, Die Zeitmaschine, Krieg der Welten) kennt, der wird hier enttäuscht werden, da dieser Science-Fiction-Stoff annährend wie eine Klamotte/Komödie verfilmt wurde. Was unheimlich stört ist, dass Cavor fast jeden einer Sätze doppelt aufsagt. Es gibt katastrophale inhaltliche Fehler, so haben die beiden "Astronauten" auf der Mondoberfläche einerseits diesen altmodischen Taucheranzug mit Glocke auf - und auf dem Rücken eine Sauerstoffflasche. Wie geht denn das zusammen? Beide laufen auf der Mondoberfläche ohne Handschuhe herum! Und das bei Temperaturen zwischen +100 auf der Tag- und -150 Grad auf der Nachtseite ... Es ist klar und deutlich erkennbar, dass die Taucherglocken an den Seiten zwar vergittert sind, aber offen und ohne Glas! Also muss das Stickstoff/Sauerstoff-Gemisch aus Gasflasche doch sofort in den luftleeren Raum entweichen. Cavor's Gefährte verliert beim Absturz in die Höhle die Taucherglocke. Cavor ruft ihm dann zu, dass sein Helm weg sei. Er greift sich an die Stelle, wo die Taucherglocke sein müsste und stellt fest, ja, der Helm fehlt. Wahnsinnig komisch. Wieviel Promille muss ein Motorradfahrer intus haben, wenn er nicht weiß, ob er einen Helm aufhat oder nicht? Lediglich die Spezialeffekte von Ray Harryhausen sind sehenswert.Sehenswert aber nicht Top (26. März 2008)
Der Film beschreibt wie der Titel ahnen lässt, die erste Landung auf dem Mond...dort wie gesagt findet eine moderne internationale Astronautencrew eine alte britische Flagge und ein Besitzergreifungsdokument---auf das Jahr 1900 datiert??!!!....man recherchiert und findet den angeblich ersten Mann der schon "im" Mond war und interviewt ihn....Der Hauptteil spielt in der Art Mischung von "Männer in ihren fliegenden Kisten" oder "rasselnden Raketen" und den Jules Verne-Filmen der 60iger. Auch ist er ab und zu mit etwas Klamauk behaftet, tut ihm aber ganz gut. Mit der doch eher ernsthaft wirkenden Verfilmung der "Zeitmaschine" aus dieser Zeit kann er aber kaum konkurrieren.Mit Hilfe eines schwerkraft-neutralisierenden Anstrichs (Cavorit...Hahahaha, also die Idee ist echt etwas daneben für heutige Verhältnisse, man fragt sich ja, warum der Farbtopf nicht davonschwebt oder die Farbe selber...) reist man in einer Kapsel zum Mond und nimmt diesen für England in Besitz und trifft dort auch auf insektoide Mondwesen (Seleniten), die man sich jedoch nicht gerade zu Freunden macht....dieser Abschnitt wirkt nicht ganz stimmig und man wollte wohl eher einige Horror-Effekte plazieren, indem die Menschen dann eben verfolgt werden. Am Ende kommuniziert man jedoch miteinander....mehr verrat ich jetzt nicht.
Naja wie gesagt, net übel aber aus der Zeit gibt es durchaus auch bessere Streifen.
In einer SF-Sammlung sollte er nicht fehlen.
Der Film lebt eher von der Idee als der genialen Umsetzung derselben. Mich hat die Beschreibung der Geschichte scharf gemacht und anschauen lohnt sich in jedem Fall.
Wunderbarer nostalgischer Abenteuerfilm von 1964 nach einem Roman von H.G.Wells (20. Juli 2007)
Der Film ist von 1964, und statt der Amerikaner landet eine UNO-Expedition auf dem Mond, also fünf Jahre vor der wirklichen Mondlandung, was dem Film einen besonderen Charme gibt. Die Astronauten staunen nicht schlecht, als sie auf dem Mond einen Brief aus dem Jahr 1899 finden. Bedford (Edward Judd), ein jetzt alter Engländer, wird auf der Erde in einem Altersheim ausfindig gemacht und erzählt von der ersten Fahrt zum Mond. Neu gegenüber Wells relativ düsterem Roman ("Die ersten Menschen auf dem Mond") ist die Einführung von Bedfords Verlobter Kate (Martha Hyer), die gerne (1899!) Auto fährt und heiraten will, und wenn sie nicht gerade schimpft auch mit zupackt. Bedford ist ein erfolgloser Stückeschreiber und Geschäftsmann, der seine große Chance gekommen sieht, als der herrlich enthusiastische Wissenschafter Cavor (Lionel Jeffries) im Labor seines Landhauses ein Material erfindet, das die Schwerkraft abschirmen kann. Mit Taucheranzügen und einem stilechten kleinen Kugelraumschiff gehts bald zum Mond, wo wertvolle Mineralien vermutet werden. Auf dem Mond aber leben die Seleniten, d.h. Mondwesen mit Facettenaugen, liebevoll von Ray Harryhausen animiert. Während Cavor als Wissenschaftler mehr über die fremde Zivilisation erfahren will, geht es Bedford nur noch um die Rückkehr zur Erde. Bedford erweist sich als aggressiver Tatmensch, aggressiver als die Seleniten. Ein Ray Harryhausen-Höhepunkt ist der Angriff einer riesigen Mondraupe, die den Seleniten als Nahrung dient.Zur DVD: Bild und Ton sind in Ordnung, sogar relativ gut, wesentlich besser als VHS. Das Bonusmaterial:
- Ray Harryhausen Chronik (58 Min., deutsche Untertitel). Leonard Nimoy (Mr. Spock) als Erzähler stellt Ray Harryhausen und sein Lebenswerk vor. Recht interessant, hat aber mit dem eigentlichen Film wenig zu tun. Dieselbe Doku befindet sich auch auf der DVD "Fliegende Untertassen greifen an", d.h. wer beide DVDs hat, hat die Doku doppelt.
- "This is Dynamation" (3 Min., deutsche Untertitel): Blick in die technische Trickkiste, interessant, aber auch schon auf der DVD "Fliegende Untertassen greifen an" enthalten.
- Trailer zu "Erste Fahrt zum Mond" (3 Min., deutsche Untertitel), sowie "Sindbads gefährliche Abenteuer" (3 Min., deutsche Untertitel), kleine, aber gute Fotogalerie (16 Bilder).
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Fazit: Anfangs (auf der Erde) ist der Film sehr humorvoll, praktisch alle Szenen mit Kate, Bedford und Cavor. Mit der Landung auf dem Mond wird es etwas ernster. Kulissen, Ausstattung, Kostüme, dramatische Musik und die Mondwesen versprühen nostalgischen Charme, und besonders auch die drei Darsteller sind sehr lebendig, was den Film sehr unterhaltsam macht, so dass ich ihn mir immer wieder ansehe.
clash of civilisations (25. Juni 2005)
Ein Film von 1964 ist alt, noch dazu, wenn es ein Science-Fiction-Film ist, der meist unvermeidlich schnell alternde Special Effects beinhaltet. Aber er hat auch seine ganz eigenen Reize. Erstens ist es die Story, dann die Charaktere/Rollen bzw. Schaupsieler, zuletzt die filmtechnische Umsetzung.Wenn die Story von einer Größe wie H.G. Wells kommt, dann bedeutet das eine visionäre Zukunftsschau auf mögliche Erfindungen und wie wir Menschen damit umgehen würden, ebenso problematisiert Wells das Zusammentreffen verschiedener Zivilisationen oder Welten. Die fatalen Missverständnisse, Konflikte und Auswirkungen prägen auch diesen Film und verleihen ihm eine bleibende Brisanz und Aktualität, die man auch als Parabel auf menschliche Tragödien verstehen darf.
Die Hauptrolle im Film spielt der kauzige Wissenschaftler Cavor, der auf die interessante Idee kam, mit seiner Erfindung Cavorit Gravitation abzuschirmen, so wie eine Jalousie Licht abschirmt. Damit will er eine Reise zum Mond ermöglichen. Der erfolglose Schriftsteller Bedford wittert darin die finanzielle Chance seines Lebens. Auf dem Mond zeigt sich in der Begegnung mit den Mondwesen, den Seleniten, sein wahres Gesicht. Aber auch Cavor, obwohl friedfertig und opferbereit, bestimmt das Schicksal der Seleniten auf ungewollte Weise.
Der Film ist tricktechnisch zwar offensichtlich als "alt" einzustufen, doch wirkt das vermeintlich "Angestaubte" immer noch recht aufgeweckt und handwerklich ausgesprochen gut gemacht. Ich würde sagen, der Film hat den Charme der originalen Serie Raumschiff Enterprise, wobei man aber auch merkt, dass größere Sorgfalt und aufwändigere Technik für den Film zum Einsatz kam. Manches, was zumindest noch bis in die 1980er produziert wurde, sieht dagegen schwächer aus. Kurzum: Trotz des Alters noch überzeugend!
Wer SF-Filmklassiker wie "Die Zeitmaschine" (1960) oder "Planet der Affen" (1968) gesehen hat, sollte vor "Die erste Fahrt zum Mond" nicht seine Augen verschließen. Die literarische Vorlage von Wells habe ich noch nicht gelesen, ich möchte aber ausdrücklich auf Ray Bradburys "Die Mars-Chroniken" hinweisen, die dieselbe Problematik in Hinblick auf den Mars entfalten. Ansonsten erinnert mich das alles natürlich auch sehr an Jules Verne.
Es bleibt nicht aus, darauf hinzuweisen, dass sich die deutsche Synchronisation ein wenig vom englischen Original unterscheidet. Ich habe mir zwar nur stichprobenartig die deutsche Fassung angesehen, aber gleich eine inhaltliche Unstimmigkeit entdecken müssen. Die englische Sprachfassung sei also hiermit empfohlen.
Diesen Film kann ich allen an's Herz legen, die keine unflexible, generelle Abneigung gegen ältere Filme haben und gerne einen unterhaltsamen, spannenden, aber auch tiefsinnigen Weltraum-Abenteuer-Film sehen möchten. Fünf Sterne wären's damals gewesen, fünf Sterne sollen's auch heute noch sein, denn Altersabzug bei Klassikern kann ja wohl niemandes Ernst sein ... ! ;)
Klasse (29. Juli 2002)
Wem die Filme "Die Zeitmaschine"(H. G. Wells, 1960) und "Die phantastische Reise" gefallen haben, sollte hier zuschlagen!Genauso kultig, genauso spannend, genauso faszinierend...wobei ich ehrlich zugeben muss, dass dieser Film mir am besten von den 3 gefallen hat. Angefangen von den ersten Forschungen bis hin zu den Kämpfen mit insektenähnlichen Aliens.... dieser Film überzeugt auf voller Länge. Auch ich war mir nicht sicher....ist dieser Film etwa so wie die meisten japanischen Science-Fiction Filme??? Oder kann man von der Story und den Effekten etwas erwarten?? Eines sei gesagt: Dieser Film ist definitiv KEIN Trashfilm!!! Zur DVD-Umsetzung: Bild super, Ton ganz gut.



