Jabberwocky

Verkaufsrang: 1742 (DVD)
Actor: Michael Palin
Actor: Max Wall
Actor: Deborah Fallender
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Terry Gilliam
EAN: 4030521100633
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 18. Juni 2002
Spielzeit: 104
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 1977
von: Michael Palin (Hauptdarsteller), Max Wall (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,84

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Product Description

Sony Pictures Jabberwocky, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.06.02

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wir schreiben rabenschwarzes Mittelalter. Im Sumpf von Südengland hockt der frisch zum Manne gereifte Dennis (Michael Palin), Sohn des Küfers, und träumt von der großen weiten Welt, gleichbedeutend für ihn und alle anderen Dorfbewohner um ihn herum mit der acht unwegsame Meilen entfernten Stadt. Provinzproleten wie ihm bleibt dieses ummauerte Paradies leider verschlossen, es sei denn, man hat etwas Wertvolles einzuschleppen, wie z.B. jene alte Kartoffel, die Glückspilz Dennis als Andenken erhalten hat (besser gesagt, an den Kopf geworfen bekam) von der wohlgenährten Tochter seines Mentors, des Hinterwald-Krösus Meisters Fischfinger. Die Erdfrucht öffnet ihm das Tor in die Stadt und bietet dem von unstillbarem Ehrgeiz Brennenden die einmalige Chance seinen Traum zu verwirklichen und ein erfolgreicher Geschäftsmann zu werden. Zuvor allerdings müssen diverse Ritter besiegt, ein Drache getötet und die Tochter des Königs befreit werden.

Als ausgewogene Mischung zwischen späteren Paranoia-Albträumen a la Brazil und dem unbeschwert respektlosen Slapstick des Flying Circus präsentiert sich der erste Kinofilm des amerikanischen Komikers, Wahl-Briten und gelernten Illustrators Terry Gilliam nach seiner Zeit bei der erfolgreichen Satiretruppe Monty Python. Nur wenige Mittelalterfilme -- selbst unter denen, die Ernsteres im Schilde führen -- wagen eine derart brutal-realistische Zeichnung kleinbürglicher Lebensumstände in Vor-Stromzeiten, selbst Polanskis Macbeth wirkt wie Disney im Vergleich zu diesem düsteren Abgrund aus Blut, Kälte und Scheiße. Nur gut, dass gerade auf diesem Morast die edle Blume Satire bzw. der vielbeschworene schwarze Humor am besten gedeihen. Jabberwocky zeigt Bilder wie kein anderer Ritterfilm, und er macht mehr Spaß als die meisten. --Thomas Abel

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Kundenrezensionen zu 'Jabberwocky'

Film über Geschichte (21. September 2007)

Ich muss meinen beiden Vorrednern leider vorwerfen, dass sie den Film überhaupt nicht verstanden haben. Man darf Jabberwocky nicht als einen Monty Phython Film behandeln und nur nach den üblichen Gags ausschau halten, welche übrigens bei genauerem hinsehen zuhauf vorkommen und überaus lustig sind.
Jabberwocky ist ein Film, der den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit thematisiert. Um nur ein paar Punkte zu nennen: den Verfall des mittelalterlichen Schlosses im Film und im Gegenzug das Aufstrebende Bürgertum, versinnblidlicht durch die verschiedenen Kaufleute; die zunehmende Arbeit in der Stadt in Manufakturen und der schleichende Untergang des Handwerks; die Menschenmenge an Büßern, die sich selbst geißeln und durch die Stadt ziehen (diese sogenannten Flagellanten gab es am Ausgang des Mittelalters wirklich); usw.
Natürlich darf auch das Monster Jabberwocky nicht vergessen werden. Es ist als Fabelwesen dargestellt und treibt sein Unwesen auf dem Land und sorgt so für den starken Zulauf in der Stadt. Es wird auch am Ende nicht durch einen Vertreter des völlig zerfallenen Rittertums zur Strecke gebracht, sondern durch einen einfachen Taugenichts.
Diese Rezension bringt jetzt zugegebenermaßen niemandem etwas, der den Film noch nicht gesehen hat. Aber wer den Film schlecht findet, sollte ihn unter dem oben dargestellten Gesichtspunkt nochmal anschauen. Meiner bescheidenen Meinung nach wird klar, dass dieser Film schlicht ein Meisterwerk ist.
Übrigens: Wer sich für den Titel interresiert, der sollte mal Lewis Carrol "Alice hinter den Spiegeln" lesen. Darin gibt es ein Gedicht welches in der deutschen Übersetzung "Der Zipferlake" heißt. Jetzt könnt ihr dreimal raten wie es im englischen Original heißt... Richtig!

Mit den anderen Monty-Python-Filmen nicht zu vergleichen (15. März 2007)

Nein, ein richtiger Monty Python ist das nicht: Die Gags sind fade und rar gesäht, auch sonst ist die Produktion eher schlapp. Fazit: Lieber zu Leben des Brian, Sinn des Lebens oder wunderbare Welt der Schwerkraft greifen, selbst Ritter der Kokosnuss ist besser.

Ohne Witz und Verstand... (29. Januar 2007)

... somit kein "echter" Monty Python-Film. "Jabberwocky" läuft unter den Monty Python Klassikern, dabei sind gerade mal zwei der Pythons dabei - Michael Palin und Terry Gilliam (Regie). Zudem ist der Film weder lustig, noch spannend. Wer echten Python-Humor erwartet wird hier bitter enttäuscht. Ausser Langeweile findet man in "Jabberwocky" nichts! Ich liebe Monty Python, aber dieser Film ist Schrott.

Regisseur Terry Gilliams unterschätzte "Soloprojekte"... (20. Juli 2006)

Fakt ist,wer Monty Phyton Filme mag,hat sich sicherlich auch die späteren Terry Gilliam Filme ("Brazil" wird hier von vielen unverdienterweise ebenso verkannt...) angesehen,nicht erst (wie heutzutage bei den "neueren" Fans) seit "12 Monkeys",und nur weil dabei-bis auf wenige Ausnahmen-die tatkräftige Unterstützung der restliche Monty Phytons fehlte,ist das noch lange kein Grund für eher haltlose oder ungerechtfertigte Kritiken !

Wem hier vieleicht nur noch "Tim Bandits" oder "Münchhausen" gerade noch so gefallen hat,der hat eben schlicht nichts übrig für anspruchsvollere Werke von diesem Ausnahmetalent-ganz simpel.

Klar,ist die Handlung bei "Jabberwocky" stellenweise langatmiger als es einige durch die MPFC-Filme gewöhnt sind und auch manche Gags kommen etwas lauer rüber,im großen und ganzen ist dieser Film aber durchaus als "ungewöhnlich" (verglichen mit heutigen Möchtegern Komödien) zu bezeichnen und für die damaligen Möglichkeiten (geringeres Budget usw.) einer der besseren.

Legendär und spektakulär beispielsweise hier die Idee,ein Ritterturnier durch Versteckspiele zu entscheiden oder einen durchgeknallten,-als völlig absurd ein Bettler sich in seine Nähe verirrt...(Zitat: "...steh'auf,Du machst dir ja deine Lumpen ganz dreckig...")König zu zeigen,der in einem höhlenartigen,baufälligen Schloss wohnt sowie die Kampfszenen gegen den primitiv gemachten Jabberwocky am Schluß des Films.

FAZIT: Nicht nur was für richtig hargesottene Fans,-gehört einfach in jede Terry Gilliam/Monty Phyton DVD Sammlung !

Ein Meisterwerk (21. November 2005)

Für mich persönlich der beste Pythonstreifen aller Zeiten.Nie wurde das Mittelalter von Gilliam realistischer und gleichzeitig so fantastisch dargestellt wie hier.Sicherlich bekommt man die Gags nicht auf einem Tablett serviert wie bei Ritter der Kokusnuss.Aber es gibt sie reichlich und bei intensiver Betrachtung des Films,ist bei echten Fans höchstens eine extrem schmerzhafte Beanspruchung der Lachmuskulatur,dass einzig Negative.

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