Vatel

Verkaufsrang: 5935 (DVD)
Actor: Gérard Depardieu
Actor: Uma Thurman
Actor: Tim Roth
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: Roland Joffé
EAN: 0743218997990
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 3. Juni 2002
Spielzeit: 99
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2000
UPC: 743218997990
von: Gérard Depardieu (Hauptdarsteller), Uma Thurman (Hauptdarsteller), Ennio Morricone (Komponist)
Preis: EUR 13,30

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Product Description

Universum Film Vatel, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 31.05.02

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Es herrscht hektisches Treiben auf Schloss Chantilly. In Kürze wird der Sonnenkönig mit seinem Hofstaat eintreffen, um an einem bombastischen Fest teilzunehmen, das sein Onkel, der Prinz von Condé, für ihn ausrichtet. An den folgenden drei Tagen sollen die adeligen Gäste mit Theater, Musik, Feuerwerk, aufwändigen Dekorationen und den köstlichsten Speisen unterhalten werden. Für die gesamte Organisation der Festlichkeiten ist der aus einfachen Verhältnissen stammende François Vatel (Gérard Depardieu) zuständig, Condés Maître de plaisir. Das Fest hat einen politischen Hintergrund: Der völlig verschuldete Condé erhofft sich von einem Gelingen die Versöhnung mit dem König und den Oberbefehl über eine Armee, was ihm sehr viel Geld einbringen würde.

Wem einst Geschichte durch trockenes Zahlenlernen in der Schule verleidet wurde, der kann sich hier davon überzeugen, wie faszinierend Freud und Leid der damaligen Menschen sein können. Seinen besonderen Reiz erhält der Film durch die Schilderung des Geschehens aus der Perspektive der kleinen Leute. Im Mittelpunkt steht Vatel, der als einer der wenigen zwischen den beiden ansonsten völlig getrennten Welten der Adeligen und Bediensteten hin- und herwechselt. Seine größte Intensität entfaltet der Film, wenn die Kamera dem rastlosen Vatel in die endlosen Küchengewölbe folgt. Scheinbar überall hat er seine Augen, kostet hier an einem Teig, gibt Tipps zur Verbesserung, löst da ein Problem. Vatel, von Depardieu wundervoll als nach außen starker Mann mit empfindsamer Seele verkörpert, versieht seine Aufgabe mit einer Leidenschaft, die sonst nur noch bei Künstlern anzutreffen ist.

Als Vatel jedoch im Laufe der Tage das nichtsnutzige Treiben und die maßlose Verschwendungssucht der Hofgesellschaft miterlebt, wachsen in ihm Abscheu und Verachtung. Nur die Hofdame Anne de Montausier (Uma Thurman) zeigt noch Herz und eine zarte, aber hoffnungslose Liebe entwickelt sich zwischen ihnen. Anfangs ist Vatel stolz auf seine Leistung und von seiner Wichtigkeit überzeugt. Doch zuletzt muss er einsehen, dass auch er nur ein Sklave ist, genauso wie die verarmte Anne, die sich glücklich schätzen darf, wenn der König sie in sein Bett befiehlt. Ein wunderbarer Historienfilm, der, völlig frei von Pathos oder Kitsch, nicht nur mit prachtvollen Dekors und rauschenden Kostümen besticht, sondern auch mit Seele. --Elke Wolter

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Kundenrezensionen zu 'Vatel'

ein meisterwerk (1. Mai 2008)


der film ist perfekt, angelehnt an eine wahre begebenheit zur zeit des sonnenkönigs.

leider sind solche filme nie als blockbuster in den kinos ausgelobt.
vermutlich würde ein grossteil weder die story noch den sinn des films verstehen.

aber die masse geht ja lieber in spiderman & co. leider.

Einfach großes Kino! (9. April 2008)

Bisher hatte ich irgendwie nie Gelegenheit, mir diesen phantastischen "Schinken" anzusehen, nun aber bekam ich ihn geschenkt (ein Verlegenheitsgeschenk mit toller Wirkung) und muß sagen, daß meine Erwartungen nicht nur nicht enttäuscht, sondern übertroffen wurden!
Vatel blickt aus der Perpektive eines Kochs auf Völlerei, Borniertheit, Arroganz und die Unmoral der Herrschenden zu Zeiten König Ludwig XIV.
Unvergleichlichen Eindruch in diesem schier überquellenden Kostümfilm machte auf mich besonders Gerard Depardieu, der sich mit viel Getöse und Einsatz um den Zwiespalt zwischen den einzelnen Menschen und der großen Politik kümmert..
Einfach großes Kino!

Tanz auf dem Vulkan. (27. Dezember 2006)

Es ist die Zeit des Absolutismus. Ludwig XIV. regiert Frankreich. Ein Krieg mit den Niederlanden steht bevor und der Sonnenkönig braucht einen General. Sein Onkel bietet sich an und lädt den König zu einem Fest in die Provinz. Ein gigantischer Tross hält in dem Schloss des Conde in Chantilly Einzug und mit ihm das Treiben des Hofes. Jeder Untergebener ist seinem Vorgesetzten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Der Maitre de plaisier Vatel ist der Organisator des mehrtägigen Festes. Er hat alles Hände voll zu tun. Jeder glaubt aufgrund seiner Stellung Recht auf Vergünstigung zu haben. Das führt zu fatalen Übergriffen. Adlige Kinder zerschlagen Dekoration und lassen Vögel frei. Alle glauben sich Freiheiten heraus nehmen zu dürfen. Diese Chaos an Despotismus greift nicht nur nach Gegenständen und Tieren, auch das Personal, die Weiblichkeit, alles wird verfügbar. Vatel verliebt sich in die hübsche Mätresse des Königs. Er kann diesem Treiben wenig abgewinnen und leidet, als einer seiner Mitarbeiter das Leben verliert. Sein Herr verspielt Vatel beim Kartenspiel als Einsatz an den König. Das ist zuviel für Vatel, er nimmt sich das Leben.

Der Film zeigt das Treiben bei Hofe zur Zeit des Sonnenkönigs. Er zeigt die Willkür und die Sorglosigkeit des Adels im Umgang mit Menschen, Tieren und Gegenständen. Die Figur Vatels wird zum Indikator, der das ganze Ausmaß dieser Verrücktheit aufzeigt.

Depardieu in bester Spiellaune (31. August 2005)

Die Handlung wurde ja bereits skizziert. Einfach unglaublich, welche Dekadenz und Menschenverachtung am französischen Hofe herrschte.

Vatel ist eine göttliche Rolle für Depardieu. Eine zarte Liebesgeschichte in historischem Umfeld.

Absolut sehenswert!

Feuer und Wasser und Musik und Tanz und Essen (1. März 2005)

Der Film ist ein großes buntes Bild aus Wasser, Feuer, Essen, Tanz, Spiel, Musik, Leben und Genuss. Und doch ist dieses Fest der Sinne nur der Vordergrund. Denn erzählt wird die Geschichte des Haushofmeisters, der all dies schuf, als Fest für Ludwig den 14.. Vatel (Gerard Depardieu in einer sehr passenden Rolle) ist Haushofmeister bei einem Grafen, dem er treu ergeben ist. Als eines Tages der Besuch des Sonnenkönigs angekündigt wird, gibt Vatel alles, was in seiner Macht steht, um das Fest großartig zu gestalten, immerhin hängt für seinen Herrn viel davon ab, wie es dem König gefällt am kleinen Hofe.
Die kleinen Nöte der Organisation, die kleinen Geschichten hinter der Bühne, die Küchen, die Höfe, die Gärten, von all dem wird erzählt. Aber auch von der Enttäuschung eines treu Ergebenen, der plötzlich erkennen muss, dass er für seinen Herrn nur ein Spielzeug ist.

Ein bunter Film mit einem dennoch tragischen Ende, ein Feuerwerk aller Sinne, einfach unvergesslich in der fast schlaraffenland-ähnlichen Anhäufung unwahrscheinlichster Geräusche, Essensplatten, Gartenbeleuchtungen und in der realistischen Darstellung des mondänen Lebens am Hofe des Louis 14..

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