Verkaufsrang: 18289 (DVD)
Actor: Ozzy Osbourne
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Director: Jeb Brien
EAN: 5099705427194
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony BMG Music Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony BMG Music Entertainment GmbH
NumberOfItems: 1
Verlag: Sony BMG Music Entertainment GmbH
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 22. Juli 2002
Spielzeit: 120
Studio: Sony BMG Music Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 2002
von: Ozzy Osbourne (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 6,99
Aus der Amazon.de-Redaktion
Seit dem unerwarteten Erfolg der Reality-TV Serie The Osbournes ist Ozzy Osbourne weniger für infernalischen Heavy Metal bekannt, als für zittrige Hände und ausgedehnte Schimpfkanonaden. Höchste Eisenbahn, die Verhältnisse zurechtzurücken. Die Scheibe wurde in der Budokan Arena in Tokyo aufgezeichnet, die zuerst 1979 mit Cheap Tricks legendärem Album Live at Budokan ins Rampenlicht gerückt war. Live at the Budokan ist ein elementares Highlight aus Osbournes an die 30 Jahre zurückreichende Musikerkarriere und Pflichtveranstaltung für jeden Fan. Da gibt es durchaus brauchbare Versionen der Monster-Hits "No More Tears" und "Bark At The Moon" sowie eine Zugabe mit Black Sabbaths Gassenhauer "Paranoid". Überraschenderweise klingt Osbourne kein Stück älter als auf der ähnlich fundamentalen, wenn auch leicht ausladenden, Live&Loud aus dem Jahr 1993. --Aidin VaziriKundenrezensionen zu 'Ozzy Osbourne - Live at Budokan'
Selbstdarstellendes Quietsch-Spuck-Äffchen Wylde (24. Juni 2008)
Ganz zu Beginn: Ozzy ist einfach klasse und die DVD bietet einem Fan die Lieder in einem perfekten Live-Sound. Im Großen und Ganzen würde ich der DVD 5 Sterne geben, wäre da nicht der Gitarrist Zakk Wylde. Ohne Zweifel mag er gewisse Gitarrentechniken perfekt beherrschen. Blöderweise sieht er sich gezwungen diese immer und überall einzubinden. Man nehme als Beispiel die Flageolete-Töne (auch als Quietschen bekannt), die fast jedem Akkord-Pärchen folgen und einem gehörig an Nerven kosten lassen. Wie sehr sehnt man sich nach dem dagegen minimalistisch wirkenden Gitarrenspiel von Tony Iommi bei Paranoid und dem dazugehörigen Solo.Desweiteren fällt dem Zuschauer das stark übertriebene Bühnen-Gehampel von Herrn Wylde auf. Wie oft schwingt er cool die Haare in den Nacken, während er in halb-kniender Position vor seiner Fake-Gitarrenboxenwand steht und sich selbst ins Gesicht rotzt? Tut mir Leid, aber Zakk Wylde gehört zu einer der überschätzesten Gitarristen derzeit.Aber bitte lasst euch von meiner Kritik an Zakk Wylde nicht trüben diese DVD zu kaufen. Ich habe es ja auch getan, wohl wissend, was mich Gitarrentechnisch erwartet. Zudem bin ich Gitarrist ;-)
Ozzy - das Vermächtnis (29. Januar 2008)
Was das Album so bedeutsam macht, ist der tatsächliche Niedergang von Ozzy spätestens seit dem letzten Jahr. Das Konzert im Juni 2007 in München war unzumutbar, der Prince of Darkness hat so falsch gesungen, dass es einem die Schuhe ausgezogen hat. "Live at Budokan" dokumentiert jedoch Ozzy at it's best - trotz des allgemein üblichen overdubbing. Schlichtwegs Wahnsinn finde ich das Gitarrenspiel von Zakk Wylde. "Griffbrettgeschrammel" ist eben auch ein legitimes Ausdrucksmittel von Hardrock und Heavy Metal. Wer "filigrane und klare Strukturen" (wie Timo Reniets) erwartet, ist vielleicht bei Weather Report, Focus oder Mozart besser aufgehoben... Das Solo über die US-Nationalhymne stelle ich in eine Reihe mit Paganinis "God save the king" (Trennung von U- und E-Musik finde ich eh letztlich). Auch meine Frau findet Zakk "ekelig", weil er "ständig auf die Bühne rotzt". Mit der Begründung dürfte man sich aber kein Fußballspiel mehr ansehen. Übrigens: Vor wenigen Wochen war ich im Prinzregententheater in München bei einem Thomas-Hampson-Konzert mit Schumann-Liedern. Es war musikalisch das Non-Plus-Ultra, obwohl Hampson im Forte und bei Abschlusskonsonanten gespuckt hat wie ein Lama. Ein Kriterium für mangelnde Qualität ist solches Verhalten jedoch noch lange nicht!Naja... (23. Januar 2008)
Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich ein großer Ozzy-Fan bin. Dieses Konzert ist allerdings nicht so nach meinem Geschmack. Zwar kommt die Musik sehr druckvoll rüber, aber hier geht mir das Gitarrenspiel von Zakk Wylde doch sehr auf den Keks. Zakk schafft es hier nämlich nicht einen einzigen Riff zu spielen, ohne am Ende herum zu quietschen und zu fiepen. Schnell und hart zu spielen ist nämlich nicht alles. Dabei handelt es sich nur noch um Effekthascherei durch breiiges "Griffbrettgeschrammel" ohne filigrane und klare Strukturen. Wer ein richtig gutes Ozzy-Konzert genießen möchte, sollte sich lieber ein Konzert aus der "Bark at the moon" -Ära anschauen. Zu diesem Zeitpunkt ist Ozzy noch in Höchstform. Aber vor allem der Zakk-Vorgänger Jake E. Lee zeigt, dass man "Griffbretthexerei" auch auf höchstem Niveau betreiben kann, indem er die Riffs und Licks ohne zuviel Herumgequietsche spielt, nämlich einfach sauber und filigran. Ekelig finde ich auch, dass Herr Wylde ständig auf die Bühne rotzt (soll wohl cool und hart wirken). Dieses Verhalten ist sicherlich kein Kriterium für die spielerisch mangelnde Qualität eines Gitarristen; es stört jedoch das Gesamtbild der Show.Dass Herr Wylde übrigens auch ohne Soundbrei spielen kann, hat er zu "No Rest For The Wicked"-Zeiten bewiesen. Bequemer ist es jedoch einfach auf der Gitarre "herumzumatschen". Das passt eigentlich nicht zu einem Ozzy- Gitarristen. Insofern ist es schon verwunderlich, dass Zakk Wylde immer wieder betont, Randy Rhoads (ein äußerst filigran spielender Gitarrist) sei sein großes Vorbild. Gerade Randy Rhoads oder auch Jake E. Lee haben doch gezeigt, dass sich filigrane und technisch einwandfreie Spielweise nicht mit Heavy Metal ausschließen muss bzw. auch nicht ausschließen sollte.
Da die Songauswahl aber ganz O.K. ist und auch die Rhythmussektion Bordin/Trujillo gute Arbeit leistet, reicht es noch zu 2 Sternen.
PRINCE OF DARKNESS (16. Januar 2007)
Ozzy,Prince Of Darkness at best !Jede Menge Top-Songs. Ein wahres Geschenk für Fans.
Und die Band, na ja ... Zakk Wylde ein echter Axman, Robert Trujilo druckvolles und technisch brilliantes Bassspiel und ein schwer Arbeitender Mike Bordin am Schlagzeug.
Eben hard and heavy !!!
Ozzy live from hell (30. Dezember 2005)
Ozzy Osbourne ist eine Legende. Nach seinem Rausschmiss bei Black Sabbath Ende der 70er folgt eine beispiellose Solokarriere, die ihn zum erfolgreichsten Solo-Künstler im Metal-Bereich macht. Dass er trotz allem auch mit 53 Lenzen immer noch im Stande ist, ein Live-Feuerwerk aller Erster Güte abzubrennen, beweist der Madman mit der Live-DVD "Live at Budokan". Der Auszug aus seiner 2002er Japan-Tour besticht durch druckvolle, meterhohe Gitarrenwände, für die sich einmal mehr Gitarrenwunder Zakk Wylde verantwortlich zeigt, durch einen wummernden Bass, den Derwisch Rob Trujillo (heute bei Metallica) spielt und durch präzises, kraftvolles Drumming von Mike Bordin. Im Verbund mit Ozzys Gesang kreieren die vier einen infernalisch-heißen Metal-Cocktail erster Güte. Gleich der traditionelle Opener "I don't know" zeigt jedem, wo es mit "Live at Budokan" langgeht. Es regieren durchgehend die Gitarren und es wechseln sich brachiale Headbanger mit schwerfälligen, düsteren Midtempo-Granaten ab. Lediglich zwei Balladen sind vertreten ("Mama, I'm coming home" und "Road to Nowhere"). Ich finde es interessant zu sehen, wie die Combo die alten Ozzy-Songs interpretiert, als sie allesamt noch nicht Teil seiner Formation waren. Doch auch die erstmals gespielten drei Songs aus dem damals aktuellen Studioalbum "Down to earth" klingen hervorragend. Das schwerfällig - dunkle "Gets me through", der unglaublich pessimistische Drogensong "Junkie" und der sägende Nackenbrecher "That I never had" überzeugen allesamt durch tolle Gitarrenarbeit und Ozzy's erstaunlicherweise recht guten Gesang. Zuletzt hatte der Altmeister verstärkt über Sprachprobleme geredet, die, wie man 2005 herausfindet, aus seiner Parkinson-Krankheit herrühren.Trotzdem interpretiert er die Songs mit erstaunlicher Präzision, besonders die alten Klassiker "Mr. Crowley", "Bark at the Moon" oder "Crazy train" kommen weitaus druckvoller und härter daher als noch auf den jeweiligen Alben. Zakk Wylde darf seine Solo-Künste im Anschluss an den Klassiker "Suicide Solution" in einem scheinbar unendlichen Gitarrensolo demonstrieren. Tatsächlich verliert sich der Waldschrat dabei etwas zu stark in sich selbst und interpretiert schließlich gar Jimi Hendrix. Dieser überlange Zwischenpart nervt mich ein wenig, auch wenn Wylde einer der größten Giarristen im Metalbereich ist. Als Zugabe gibt es wie immer den alten Sabbath-Klassiker "Paranoid", der noch einmal mit feurigem Entusiasmus dargeboten wird.
Zwar scheint das Japanische Publikum etwas zurückhaltend, doch das bringt die gut aufgelegte Band nicht aus dem Konzept und sie rocken mit Freude weiter. Ozzy Osbournes Entertainer-Qualitäten kommen auch im fortgeschrittenen Alter noch zur Geltung. So schüttet er etwa Wassereimer ins Publikum, animiert mit "I love you all" und "Get fu**ing crazy" oder "louder" Rufen, oder setzt sich während "Crazy train" eine auf die Bühne geworfene weiße "Oma-Mütze" auf. Er hat einfach Spaß auf der Bühne, der sich auf die ganze Band und auch auf den Zuschauer sofort überträgt. Da ist es auch zu verzeihen, dass der von Alkohol und Drogen stark gezeichnete sich immer wieder des Teleprompters bedient. Irgendwie macht ihn das auch sympathisch.
"Live at Budokan" ist ein mitreissendes, kraftvolles Heavy Metal-Feuerwerk, das zeigt, dass Ozzy noch lange nicht zum alten Eisen gehört und ein weiteres Ausrufezeichen hinter seine einzigartige Karriere setzt!
Im Bonusteil findet sich eine Reportage über "The Osbournes in Japan". Die Kamera begleitete Ozzy und seine Familie beim Sightseeing und Einkaufen in Japan und man bekommt einige lustige Momente hautnah mit. Außerdem gewährt sie einen Blick hinter die Kulissen des Soundchecks und lässt auch Ozzys Musiker zu Wort kommen. Ein nettes Gimmick für den Fan.
"Live at Budokan" ist also aufgrund der lebendigen, nie langweiligen Live-Show des Prince of Darkness und seiner hochwertigen Mitstreiter uneingeschränkt zu empfehlen. Ein starkes Statement!


