Verkaufsrang: 30269 (DVD)
Actor: Paul Newman
Actor: Fredric March
Actor: Diane Cilento
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Martin Ritt
EAN: 4010232010476
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 5. September 2002
Spielzeit: 94
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 1967
von: Paul Newman (Hauptdarsteller), Fredric March (Hauptdarsteller), David Rose (Komponist)
Aus der Amazon.de-Redaktion
In Elmore Leonards Version von John Fords Westernklassiker Stagecoach, spielt Paul Newman den blauäugigen "Wilden", einen Weißen, der von Indianern aufgezogen wurde und die so genannte zivilisierte Welt verachtet. Die Mitreisenden in einer Postkutsche, ein Haufen Heuchler, Schwindler und Rassisten, wenden sich zunächst überheblich von dem Naturburschen ab, um später, als sie von einer Bande Outlaws überfallen und durch die Wüste verfolgt werden, Schutz bei ihm zu suchen.Obwohl es schwer fällt, den von Newman gespielten knallharten, kaltherzigen Kerl zu mögen, kann man nicht anders, als Respekt für dessen unsentimentale Direktheit und durchtriebene Schläue zu empfinden. Fredric March überzeugt als schmieriger, korrupter Handelsreisender und Richard Boone grinst sich als lüsterner Fiesling glaubwürdig durch den Film.
Der 1966 entstandene Western trägt sein Herz am rechten Fleck, auch und gerade weil Regisseur Martin Ritt die Moral seiner Geschichte nicht demonstrativ ausstellt, sondern in seinem erbarmungslosen Stil reflektiert, der der schroffen, lebensfeindlichen Landschaft entspricht. --Sean Axmaker
Kundenrezensionen zu 'Man nannte ihn Hombre'
Nicht komplett deutsch? (16. Januar 2006)
Einer der Rezensenten hat bemängelt, dass ein Teil der DVD nicht komplett auf Deutsch ist.Ich besitze die DVD zwar nicht, weiß aber, dass von dem Film zwei Fassungen existiert, eine kürzere, komplett synchronisierte Fassung, und der Directors Cut, in den zuvor gekürzte Szenen wieder eingefügt wurden. Dieser entstand jedoch viele Jahre später, so dass ein nach-synchronisieren der eingefügten Szenen nicht mehr möglich war (der Sprecher für Paul Newman war meines Wissens inzwischen verstorben).
Für die extended Version wurden daher nur Untertitel angefertigt.
Beide Versionen sind unbedingt sehenswert.
We all gotta die; it's only a matter of when. (24. Oktober 2005)
An Apache policeman John Russell (Paul Newman) inherits a boarding house and is off to sell it. He must travel by the last stage coach out of town. Naturedly we are introduces to each of his traveling companions and given the general background of their life stories. We have the standard mix of exadurated stereotypes.You guessed it the stage is held up. Luckily for the other passengers John Russell, also know as Hombre was raised by the Indians. He is cooling calm and decisive. The others are just a tad too pansy for reality. However it makes for a good story as they start to learn or not from John what it takes to survive. What they do not realize before it is too late is that John is doing more than just surviving. What on the surface seems like John is changing his ways in reality is an extension of what he was always about.
Classic tale with no surprises. But well told and well acted. There are plenty of "one liner's", quasi philosophy, and a fair amount of gun play. In all a very satisfying movie. Richard Boone's characterization of Cicero Grimes was better port raid than in his characterization "Have Gun Will Travel" series.
Some actors get type cast and all I could think of when watching Margaret Blye was her character in "Waterhole #3" (1967).
Fast ein wenig philosophisch melancholisch (10. Juni 2005)
Ich hatte den Film schon in der 70ern gesehen, war tief beeindruckt und kann diesen Film nur empfehlen! Die kargen Äußerungen Hombres sind genial. Sehr gut finde ich, dass die Komplettversion gezeigt wird, also auch die sychronisierten Teile. Für mich ist die Handlung ein Beispiel für ein sinnerfülltes Leben: einzutreten für andere, die schwächer sind, aber auch das tun, was man selbst will. Ganz Mensch sein - eben Hombre. Auch die "Bösen" respektieren ihn am Ende: "Ich hätte gerne noch seinen Namen gewusst?" "Sie nannten ihn Hombre!"Super Film - Schlechte Deutsche DVD Umsetzung (28. Juli 2004)
Wie die andere Rezension schon sagt, ist dieser Film ein sehr guter Western, welcher in dieser DVD-Umsetzung leider einen bitteren Nachgeschmack bei mir hinterlassen hat.Die Deutsche Tonspur ist leider nicht rein Deutsch, sondern eine Hybrid-Spur. Das bedeutet, dass mehrmals im Film von der Deutschen Synchro in den englischen Originalton (mit deutschen Untertiteln) gewechselt wird.
Obwohl der Film an sich sehr gut und empfehlenswert ist, vergebe ich deshalb nur 3 Sterne.
Schade eigentlich - habe diesen Text nicht verfasst um Euch vor diesem guten Film zu warnen, sondern den kleinen Mangel in der Deutschen Version aufzuzeigen. Wer diesen Film also auf Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch sehen und hören möchte, kann bedenkenlos Zugreifen.
Kein Happy End (23. August 2002)
Einer der ganz großen Western!Dieser Film gehörte zu den ersten Western einer neuen Generation, die die Rolle der Weißen als „zivilisierte Menschen" , die weiße Zivilisation insgesamt, in Frage stellt.
Die Gesellschaft des weißen Westens wird als heuchlerisch, verlogen und korrupt dargestellt.
Der unter Indianern aufgewachsene „Hombre" -Russell - distanziert sich durch sein Schweigen von seiner schwatzhaften weißen Begleitung bei einer der letzten Postkutschenfahrten durch das östliche Arizona.
Im Konflikt mit Banditen wird seine Überlegenheit offenbar! Aufopferung für andere Menschen kostet Russell dann das Leben. Eine Haltung die den anderen weißen Begleitern fremd ist.
Erstmals wird versucht ein reales Bild von Indianern zu zeichnen! Der Tod des Helden symbolisiert den tragischen Verlust der indianischen Kultur und deren fragwürdigen Ersatz durch die sog. Zivilisation.


