Verkaufsrang: 14363 (DVD)
Actor: Tom Cruise
Actor: Colin Farrell
Actor: Samantha Morton
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Philip K. Dick
Binding: DVD
Director: Steven Spielberg
EAN: 4010232015860
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Special Edition
Format: Surround Sound
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
NumberOfItems: 2
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. März 2003
Spielzeit: 141
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 21. Juni 2002
von: Tom Cruise (Hauptdarsteller), Colin Farrell (Hauptdarsteller), John Williams (Komponist)
Preis: EUR 8,50
Aus der Amazon.de-Redaktion
Steven Spielbergs Minority Report spielt in der auf beunruhigende Weise gar nicht so fernen Zukunft des Jahres 2054 und ist sicherlich der intelligenteste und provokanteste Science-Fiction-Thriller seit Blade Runner. Wie schon Ridley Scotts "Zukunftsfilm-Noir"-Klassiker basiert auch Spielbergs kompromisslos realistische Vision lose auf einem Roman von Philip K. Dick. Der Film dreht sich um die so genannte "Precrime"-Kriminalitätsbekämpfung, die sich ausschließlich auf drei isolierte menschliche "Precogs" stützt, die auf Grund einer durch Drogen induzierten Mutation Morde "sehen" können, bevor sie stattfinden.Tom Cruise ist der selbstsichere Captain von Precrime und kommt diesen Tötungsdelikten zuvor wie ein echter Actionheld -- bis er selbst in eine der Precog-Visionen verwickelt ist und um sein Leben fürchten muss. Inspiriert durch ein Brainstorming mit Futurismus-Experten spickt Spielberg diese paranoide Jagd mit potenziellen Verschwörern (Max von Sydow, Colin Ferrell), einer Ehetragödie und einem menschlichen Precog-Spielball (Samantha Morton), während Cruises Darbietung mit jeder Szene an Tiefgründigkeit und Substanz gewinnt. Minority Report setzt Spezieleffekte umsichtig ein und erschließt auf brillante Weise eine Zukunft, die zutiefst überzeugend und ungemütlich nah an der Gegenwart daherkommt. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Minority Report (Special Edition, 2 DVDs)'
Hochklassiges Sci-Fi-Meisterwerk (11. Dezember 2007)
Mit Minority Report bringt Steven Spielberg sein neues Werk auf die große Leinwand,die erste Zusammenarbeit der Filmtitanen Spielberg und Cruise läuft reibungslos bietet spannendes,tiefgründiges Sci-Fi-Kino mit mitreißenden Actionszenen,großartiger Ausstattung,meisterhaften Soundtrack und einer genialen Schauspielriege erfüllen sie die Erwartung vollsten.Tom Cruise zeigt als PreCrime Cop John Anteron wieder mal vollen Einsatz.Glaubwürdig und brilliant gibt der einen gebrochen Mann,der seinen Lebensinhalt seid dem verschwinden seines Sohnes darin zukünftliche Mörder davon abzuhalten ihre eigenen taten zu begehen,als er jedoch selber ins Fadenkreuz gerät,beginnt eine gnadenlose Jagt und die verzweifelte Suche nach der schrecklichen Wahrheit.Der restliche Cast rund um Samantha Morten, Max Von Sydow, Neal Mcnoght und ein charismatischer Collin Farell fügen sich nahtlos ins geschen mit ein.Die wuchtige Actionszenen bestechen durch ihre gradiose Machweise und perfekt bebilderten Inszenierung,besonders kommt dies bei der ersten Precrimeverfolgung sowie der Hetzjagt auf Anteron eindrucksvoll zum tragen.Raffinierte Special Effekte und die großartige Kameraführung tun ihr übriges und tragen zur dichten Atmosphäre des Films bei.
Der Score von John Williams bietet wie gewohnt klangliche Perfektion.
Fazit: Diese auf Autor Phillip K. Dick. basierende Verfilmung zeigt auf intelligente,actionreiche und mitreißende Art und Weise wie großes Kino auszusehen hat
Ein Film zum Schauen - und zum Denken (26. Juli 2007)
Filmisch ist dieser Film perfekt, denn auch wenn Tom Cruise etwas zu steif in seiner Darstellung ist, trägt die Story ihn doch so gut, dass es kaum stört. Die Welt des Jahres 2054 ist überzeugend dargestellt und man kann nur hoffen, dass die hier gezeigte Art der Werbung noch etwas länger auf sich warten lässt.In der vorliegenden Version ist der Film auf Deutsch oder auf Englisch zu schauen, es gibt eine Bildergalerie, Biographien der Beteiligten, die Kinotrailer und eine Vorschau auf das zum Film gehörende Activision-Spiel. Daneben kann man noch das Storyboard bewundern und die Produktionsnotizen einsehen. Alles in Allem eine lohnende Anschaffung und für Dick-Fans genau wie „Bladerunner“ (Director's Cut) und „Total Recall“ ein absolutes „Must-Have“.
Here is your minority report (9. Mai 2006)
Ein wirklich spannender Film mit einer intelligenten und spanneden Story. Spielberg führt uns wieder in die Zukunft, ins Jahr 2054. Eine Zeit, die nicht wirklich angenehm ist: Man wird an jeder Ecke durch einen Augenscan identifiziert, die Werbung ist überall und auch stets in bewegten Bildern und spricht den Konsumenten persönlich an. Die vollkommene Kontrolle und Verwertung des Individuums ist in vollem Gange.In dieser Zeit wird in Washington ein Verfahren getestet, das durch zuverlässige Vorhersagen dreier "Precognitives" zukünftige Morde durch vorzeitige Festnahmen verhindern soll. Ein System, das als unmanipulierbar angesehen wird. Doch eines Tages sieht sich einer der Detectives, gepielt von Tom Cruise, sich mit der Tatsache konfrontiert, dass er in baldiger Zukunft einen Mord begehen wird. Auf seiner Flucht vor den Kollegen muss er nun herausfinden, ob und warum er dies tun wird.
Eine spannende Story, die interessante Fragen aufwirft wie: Wann beginnt das Verbrechen, erst bei der Tat oder schon im Gedanken daran.
Die Special Features sind auch ganz nett. Man erfährt so einiges über verschiedenste Funktionen des Films. Das einzige, was dabei wirklich nervt, ist die ständige Selbstbeweihreucherung: Ich habe nie mit einem so tollen Kameramann gearbeitet; die aussergewöhnlichen Special Effects machen diesen Film zur Unterhaltung besonderer Sorte; niemand hätte die Figur so überzeugend gebracht wie Tom Cruise,...
Irgendwann reicht es mit interner Werbung, und irgendwann empfand ich es als geschmackslos. Deswegen auch ein Punkteabzug.
Beklemmend, bestrickend, ein Meisterwerk (28. September 2005)
Der Film Minority Report täuscht mit seiner glatten, modisch düsteren Oberfläche fast darüber hinweg, daß er von einer tiefen, authentischen Sehnsucht handelt: Nach einem Leben mit Vergangenheit. Der US-amerikanische Wahn von einer vollkommen planbaren Wirklichkeit greift in dieser Dystopie (negativen Utopie) auch auf das sogenannte Schicksal über, auf das Unentrinnbare oder bereits Geschehene. Ähnlich wie in Wenders' "Am Ende der Gewalt" wird hier der Gedanke verfolgt, wie weit der Mensch sein Geschick künftig kontrollierbar, vorhersagbar machen wird - und was das für sein Menschsein bedeutet. Wie immer bei Spielberg muß es auch hier die gefälligen Klischees geben, die triefende Familiengeschichte, die skrupellosen Forscher, die windigen Politiker: Doch die zentralen Figuren sind gebrochen, uneindeutig, bergen Überraschungen (nie zuvor hat man Cruise so häßlich gesehen, so zerrissen!)Ein Meisterwerk mit einer fasziniernden Ästhetik, genialen Erfindungen, und vor allem mit herausragenden Schaupielern (von denen Cruise vielleicht der mit dem überschaubarsten Talent ist). Unbedingt anschauen. Mehr als nur ein Mal.
Klasse Film, aber die Umsetzung... (20. September 2005)
Die Thematik des Films könnte angesichts aufkeimender terroristischer Attentate und dieser begegnender Sicherheitsvorkehrungen nicht aktueller sein. Eine interessante Umsetzung der moralischen und politischen Frage, ob Verbrechen vorhersehbar sind (ist der Mensch berechenbar?) und ob diese Vorhersage dazu berechtigt staatliche Sanktionen zu verhängen, obwohl ja nichts passiert ist; streng nach dem Motto "wehret den Anfängen".Die Antwort wird gleich mitgeliefert und der Zuschauer muss nicht in eigenen Gedanken versunken in die dunkle Nacht der Realität entlassen werden.
Es gibt da nur 2 Punkte die mich stören: 1. Ein doch recht anspruchsvolles Thema wurde für die Masse actionreich umgesetzt, was vom eigentlichen Thema nur allzusehr ablenkt. 2. Der Schluss....oh Gott, der Schluss in allerfeinster Hollywoodmanier und dem Film gar nicht so gerecht werdend. Ich hätte von Steven Spielberg nun wirklich mehr erwartet!
Nichts desto trotz, wem oben geschildertes Thema anspricht, sollte ihn sich trotzdem ansehen.




