Ernst sein ist alles

Verkaufsrang: 4144 (DVD)
Actor: Rupert Everett
Actor: Colin Firth
Actor: Reese Witherspoon
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Autor: Oscar Wilde
Binding: DVD
Brand: Concorde
Director: Oliver Parker
EAN: 4010324021120
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Concorde Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Concorde Video
Verlag: Concorde Video
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 6. August 2003
Spielzeit: 91
Studio: Concorde Video
TheatricalReleaseDate: 2002
von: Rupert Everett (Hauptdarsteller), Colin Firth (Hauptdarsteller), Charlie Mole (Komponist)
Preis: EUR 5,88

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Product Description

Concorde Ernst sein ist alles, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.08.03

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach seiner sehr zurückhaltenden, sich ganz dem Stück unterordnenden Version von Ein perfekter Ehemann hat Oliver Parker nun mit Ernst sein ist alles eine weitere Komödie Oscar Wildes verfilmt. Doch diesmal hat er sich dabei weit größere Freiheiten erlaubt. So setzen hier zwei der Hauptfiguren ihrer Liebe ein dauerhaftes Zeichen, indem sie sich den Namen des anderen an eine höchst intime Stelle tätowieren lassen. Zudem gibt es hier auch noch einige Traum- und Fantasiesequenzen, die den Rahmen jeder Bühne sprengen würden; und einige der Charaktere haben nun einen ganz neuen Hintergrund. Bedenkt man dann noch die kurze Verfolgungsjagd, die rasanten Ortswechsel und den Jazz-Score aus den 20er-Jahren, kann kein Zweifel mehr bestehen: Oliver Parker wandelt bei seinem dritten Kinofilm erstmals auf den Spuren Baz Luhrmanns.

Gäbe es nicht schon eine Shakespeare-Komödie dieses Titels, dann hätte Ernst sein ist alles auch "Viel Lärm um nichts" heißen können. Die Irrungen und Wirrungen, in denen sich Algernon "Algy" Moncrieff (Rupert Everett), seine Kusine Gwendolen Fairfax (Frances O'Connor), sein bester Freund Jack Worthing (Colin Firth) und dessen Mündel Cecily Cardew (Reese Witherspoon) eine Zeit lang zu verlieren scheinen, sind letztlich ganz und gar unbedeutend und lösen sich dann auch wie in Luft auf. Oscar Wilde hat mit den Eskapaden seiner beiden leichtlebigen Gentlemen und den seltsamen Vorlieben ihrer Auserwählten, die glauben, einen Mann nur dann lieben zu können, wenn er Ernst heißt, die Albernheiten der englischen Salonkomödie auf ihre aphoristische Spitze getrieben. Jeder Dialog gleicht hier einem regelrechten Feuerwerk sprachlichen Witzes.

Anders als viele Stücke, die an Modernisierungen, wie Oliver Parker sie hier vorgenommen hat, zweifellos scheitern würden, ist Ernst sein ist alles so ziemlich für jeden Regieeinfall offen. Wilder, fast schon maßloser Unernst lädt einen Filmemacher geradezu ein, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Auch wenn längst nicht jede Idee Oliver Parkers zu überzeugen vermag, so fällt das nicht weiter ins Gewicht, denn am Ende sind Oscar Wildes Sprache sowie sein unvergleichlicher Witz das Entscheidende. Und gerade auf dieser Ebene überzeugt Ernst sein ist alles voll und ganz. Rupert Everett ist sowieso der geborene Wilde-Schauspieler. Wie er jedes Wort durch Mimik und Gestik entweder unterstreicht oder konterkariert und so eine Figur erschafft, die weitaus vielschichtiger ist, als man zunächst glaubt, ist einfach phänomenal. Aber auch seine Mitspieler stehen Everett in nichts nach. Sie alle sind von einer schier unglaublichen Spielfreude erfüllt, die diese reizende Petitesse zu einem großen Vergnügen macht. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'Ernst sein ist alles'

Und wieder eine Enttäuschung... (21. September 2008)

Manchmal frage ich mich, ob dieser Klassiker der englisch-viktorianischen Gesellschaftskomödie, das Meisterwerk von Oscar Wilde, eines der komischsten und originellsten Theaterstücke, die ich kenne (und ich kenne eine Menge :-) jemals eine wirklich gute Verfilmung erfahren wird. Immer wieder kommt es bei gutem Potential zu Todsünden, die die gute Absicht zunichte machen.

Für den Anfang: an diesem Film stimmt eigentlich alles. Die Darsteller passen auf ihre Rollen, sie spielen gut, die Kostüme sind detailgetreu, es wird nie langweilig, die Texte werden gut rübergebracht... die Kulissen. Ja, die Kulissen. Sie sind es, die mich bei dieser Verfilmung stören, und zwar gewaltig. Sie ändern sich fast pausenlos, obwohl im Originaltext viel weniger Szenenwechsel vorkamen, und sie sind herrlich, wunderschön, geradezu märchenhaft. Genau. Märchenhaft. Denn The Importance of Being Earnest" ist eine gesellschaftskritische, gut beobachtete Satire und KEIN Märchen. Die wunderschönen Bilder lenken ab von dem, worum es hier eigentlich geht: die brillanten Texte und Dialoge, die liebevoll auf die Schippe genommenen Charaktere, Vorurteile, Klischees, menschlichen Beziehungen. Ich habe beim Lesen in einem einzigen Akt viel mehr gelacht als hier während des ganzen Films.

Vielleicht dachten sich die Produzenten, dass der moderne" Zuschauer die - mehr oder minder - subtilen Anspielungen auf die damalige Zeit und Gesellschaft ohnehin nicht verstehen wird. Trotzdem: durch Überzuckerung hat das Stück nichts gewonnen, im Gegenteil. Ich rate dazu, sich den Film einmal anzusehen und dann den Text mit Freunden in verteilten Rollen zu lesen, das ist mit Sicherheit amüsanter und kommt dem Zweck des Stückes viel mehr entgegen. Oder den Film gleich bleiben zu lassen, denn wie erwähnt: obwohl eine Komödie - besonders komisch ist er nicht.

a gem (10. Juni 2008)

For me "The Importance of Being Earnest" is properly one of the greatest plays ever written. The comedy is a full blown satire of Victorian society. Ocar Wilde had the very great pleasure of flattering and making fun of the audience while being applauded for doing so. So the question is not whether the play is excellent but whether this movie is.
And I have no doubts in stating yes it is.

The cast, in particular, is inspired. Rupert Everett and Dame Jude Dench are clearly born to deliver this kind of aristocratic banter. Judi Dench - one of my favorite or better just my favorite actress - as Lady Bracknell is the real star, and when she enters a scene, she steals it. I just loved every second of the audience Lady Bracknell gave to the "first fake Ernest". Hillarious!

All in all we enjoyed every minute of the movie and can greatly recommend it. 5 stars!!!!

Very funny indeed! (20. Mai 2008)

Gelungene Verfilmung der Oscar Wilde-Komödie, urkomisch und kurzweilig. Die Starbesetzung (Rupert Everett, Colin Firth, Judi Dench...) hält, was sie verspricht: Die Darsteller überbieten sich gegenseitig an Spielfreude und man meint zu erahnen, dass ihnen dieser Film wirklich Spaß gemacht hat. Das Spiel geht sehr ins Theaterhafte, wirkt also tendenziell ein bißchen überzogen, aber für die Verfilmung eines Bühnenstücks gefällt mir diese Inszenierung sehr gut. Der Wortwitz von Wilde's Vorlage mag nicht ganz an "An Ideal Husband" heranzukommen (m.E. das noch etwas bessere Stück bzw. - ebenfalls mit Rupert Everett - die noch etwas bessere Verfilmung). Besonders hervorhebenswert bei dem hier bewerteten Film ist aber in jedem Fall Dame Judi Dench in der Rolle der Lady Augusta Bracknell: Urkomisch ist etwa die Szene, in der sie Jack alias Earnest zum Vorsprechen für seine Bewerbung als Ehepartner antreten lässt. Judi Dench ist und bleibt in der Verkörperung exzentrischer Charaktere einfach unübertroffen.

Metamorphosen des Lächelns und die Macht eines "Come down" (14. Mai 2008)

Diese, auf Oscar Wilde's Theaterstück aus dem Jahre 1895 beruhende, temporeiche Gesellschaftskomödie über zwei sympathische Schwindler vergnügt auch 100 Jahre später den Zuschauer immer noch mit berstenden Wortwitz, messerscharfen Dialogen, köstlichen Pointen und spöttischem Biss eines typisch britischen Humors. Dekadente und gelangweilte Lebemänner in eleganter Selbstgefälligkeit sind das Metronom dieses grotesken Bühnenstücks über verdrehte Weisheiten und konfuse Liebeshändel, einer indirekten, satirischen Überzeichnung einer blasierten und sinnentleerten Gesellschaft des viktorianischen England des 19. Jahrhunderts.

Die exklusive Garde der verpflichteten, hinreißend spielenden SchauspielerInnen sowie die geschickte und erfahrene Hand von Oliver Parker kredenzen (trotz einer redundanten, etwas lieblosen Kulisse) in Maskerade, Musik, Mimik und Dialog ein absolut sehenswertes, cineastisches Vergnügen über das, in die Absurdität gleitende Klassenbewusstsein einer peinlich(st) versteiften High Society.

Anspruchsvolle und mitreißende Turbulenzen mit typisch britischem Akzent... ein Genuss ganz besonders in englischer Sprache

Einfach witzig - klasse Film ^.^ (7. Dezember 2007)

Zu diesem Film kann ich nur sagen, das ich über den britischen Humor nur lachen kann. Die Schauspieler spielen in dieser Version einfach klasse. Am besten Sie kaufen sich den Film und überzeugen sich selbst wie jeder versuchen will Ernst zu sein oder Ernst haben zu wollen.
Fazit: Einfach nur lustig - mit einer süßen Reese Witherspoon in der Hauptrolle ^.^

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