Verkaufsrang: 1791 (Video)
Actor: Richard Gere
Actor: Diane Lane
Actor: Olivier Martinez
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Claude Chabrol
Binding: Videokassette
Director: Adrian Lyne
EAN: 4010232013354
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2003
Spielzeit: 118
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 2002
von: Richard Gere (Hauptdarsteller), Diane Lane (Hauptdarsteller), Jan A.P. Kaczmarek (Komponist)
Preis: EUR 6,90
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wenn Sie jemals den dramatischen Beweis brauchen, dass Fremdgehen unweigerlich zerstörerisch wirkt, müssen Sie sich nur Untreu von Adrian Lyne anschauen, der sich durch Claude Chabrols Film Die untreue Frau aus dem Jahre 1969 inspirieren ließ. Der Regisseur von Eine verhängnisvolle Affäre schlachtet hier dasselbe Thema wie beim kommerziellen Vorgänger aus, aber dieser Erwachsenen-Thriller kommt weitaus intimer daher und untersucht viel intensiver den Rausch widersprüchlicher Emotionen, der durch Untreue in Gang gesetzt wird.Diane Lane -- laut Kritikern in der Rolle ihres Lebens -- spielt die Anstifterin dieses emotionalen Aufruhrs, eine scheinbar glückliche Hausfrau und Spendensammlerin, die ihren ergebenen Gatten (Richard Gere) betrügt, nachdem sie zufällig einem verführerischen Franzosen (gespielt von Olivier Martinez) begegnet ist. Lyne lässt seine Darsteller ohne Worte Bände sprechen und gibt leiser Spannung den Vorrang vor deutlichem Nervenkitzel. Damit schuf er einen erotikgeladenen Thriller, der auch dann noch fesselnd bleibt, nachdem er teilweise ins Vorhersehbare abgleitet. "Irgendjemandem wird immer verletzt", sagt eine der Figuren in einer zentralen Szene, und Untreu erfüllt diese Prophzeihung in einer zeitlosen Geschichte voller Leidenschaft. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Untreu'
ruhiger Start - zunehmende Spannung - grandioses Finish (24. Februar 2008)
Eine alltägliche Geschichte, aber ungewöhnlicher, mal anders rum erzählt.Nicht der Mann geht fremd, sondern die Frau.
Nicht der tolle Richard Gere ist das Objekt der Begierde, sondern ein junger Nobody.
Diane Lane spielt die klischeemäßige gelangweilte Ehefrau in der amerikanischen Vorortidylle.
Sie trifft einen jungen "Buchhändler/Lebenskünster", der so ungewöhnlich
faszinierend auf sie wirkt, dass sie immer mehr abhängig und süchtig nach ihm wird wie nach
einer Droge. So etwas hat sie noch nie erlebt!
Sie verfällt ihm völlig, doch ihr Ehemann riecht Lunte, Eifersucht, Mißtrauen wachsen, das Schicksal nimmt seinen
tragischen Lauf. Zitat ihrer Freundin: "it always end disastrously"!
Am Ende, das offen bleibt, ist der Ehemann der Depperte, der Blöde.
Klasse gespielt (beeindruckend, wie sich Richard Gere in die Rolle des
Verlierers zwängt), ein Film der emotional berührt.
Empfehlenswert!
Wegen einiger expliziter Sexszenen KEIN Familienfilm!
Gutes Drama mit einer sehr guten Diane Lane: (3. November 2007)
Wie es scheint ist "Untreu" mal wieder ein Film bei welchem die Meinung doch deutlich auseinandergehen. Jedoch mit leichter Tendenz dazu, dass der Film Langweilig, unlogisch und mit schlechten Darstellern besetzt ist. Auf den ersten Blick und evtl. etwas oberflächlich betrachtet mag dies durchaus sein, wenn man sich jedoch mit dem Film befasst (wenn man dies denn will) ist dies jedoch ein durchaus sehenswertes Drama.Die Story an sich mag den Film sicherlich nicht Hitverdächtig machen. Nicht zuletzt dadurch, dass es sich bei "Untreu" ja ohnehin um ein Remake handelt und der gesamte Verlauf nun auch wirklich nicht das erste Mal auf Zelluloid oder auch DVD gebannt wurde. Sicherlich mag es komisch erscheinen, wenn der betrogenen Ehemann mit dem Lover seiner Frau ein Gläschen Wodka trinkt und ebenso mag es ungerecht erscheinen einem der beiden Charaktere die Schuld in die Schuhe zu schieben. Dass der Film jedoch unlogisch ist, könnte ich so nicht sagen. Ich finde ihn hingegen sogar recht gut erzählt und auch etwaige Lücken im Plot wären mir jetzt auch nicht aufgefallen. Ein klein wenig ankreiden könnte man dem Film jedoch, dass er in mancherlei Hinsicht sehr vorhersehbar wirkt, was aber an sich nicht weiter schlimm ist.
Es mag wohl auch nicht an der Schauspielerischen Leistung von Richard Gere als Betrogener Ehemann oder Olivier Martinez als der etwas seltsam wirkende Lover liegen. Wohl eher doch an der weit über dem Durchschnitt liegenden Leistung von Diane Lane und damit seien nicht die Liebesszenen gemeint. Man nimmt ihr als einziges den Part als Frau, welche wohl nicht zu wissen scheint was sie will, mehr als ab. Richard Gere muss man jedoch auch zugute halten, dass er in seiner Rolle "im Hintergrund" diese durchaus professionell meistert. Der Star des Filmes ist definitiv Diane Lane.
Im großen und ganzen ist "Untreu" auf jeden Fall eine Sehenswerter Film, wenn man, wie bereits Eingangs erwähnt, sich überhaupt mit der Thematik befassen und somit dem Streifen eine Chance geben will. Eine herausragende Hauptdarstellerin in einem mit vielen Details gespickten Film machen "Untreu zu gut unterhaltenden 118 Minuten.
Überzeugende Geschichte (11. Januar 2007)
Diane Lane überzeugt für meinen Geschmack in ihrer Rolle als die untreue Ehefrau auf der ganzen Linie. Auch Richard Gere überzeugt als betrogener Ehemann in seiner Rolle. Dennoch gebe ich hier nur 4 Sterne, weil der Film für einen Thriller einfach zu träge rüberkommt.Spitze! (30. Oktober 2006)
Endlich mal wieder ein Film, dem ich ohne grosse Bedenken 5 Sterne geben kann! Aber wer hier einen Thriller erwartet, der sollte lieber die Finger weg lassen, denn es ist keiner! Erzählt wird viel mehr eine Ehe, eine Affäre der Frau zu einem wesentlich jüngeren Mann, die per Zufall entsteht und die tragischen Folgen für alle Beteiligten! Ich habe selten einen Film gesehen, der so unscheinbar aber auch glaubwürdig das Thema Untreue und Langeweile in einer eigentlich perfekten Beziehung zeigt, denn die Hauptdarstellerin scheint wirklich alles zu haben: ein Haus auf dem Land, ein Kind, einen erfolgreichen,gutaussehenden Mann. Was wirklich zu dieser Affäre führt, das bleibt dem Zuschauer überlassen. Alleine schon die Hauptdarstellerin ist in Ihrer Rolle 5 Sterne wert! Ein schöner Film!Femme fatal sorgt für knisternde Spannung (13. Dezember 2005)
Eine intakte nicht mehr ganz junge Familie wird filigran auf eine extreme Belastungsprobe gestellt. Die mit ihrem Sohn, Ehemann und zahlreichen Aktivitäten gut ausgelastete und scheinbar auch glückliche Ehefrau Connie lernt die Versuchung in Form eines jungen Franzosen kennen. Was Anfangs wie Schmeichelei und Streicheleinheiten für die eigene weibliche Eitelkeit gedacht war, gerät immer weiter in einen verhängnisvollen Strudel.Es gibt kein Ziel wie zum Beispiel Trennungsabsicht. Leidenschaft ist der einzige Zweck. Körper und Geist scheinen getrennte Wege zu gehen. Da sind auf der einen Seiten Gewissenbisse, die sich in Form von Schuldgefühlen und körperlicher Distanz zum eigenen Partner Raum verschaffen. Und da ist die andere Seite, eine Gefühlswelt, die keine Grenzen kennt und den Neid der Freundinnen generiert.
Ein solcher Drahtseilakt geht nicht lange gut. Der sorglose Umgang mit der eigenen Leidenschaft schafft ungewollt Zeugen und setzt damit Kräfte in Bewegung. Die dadurch eingesetzte Wendung wird zu einem makaberen Kriminalfall, dessen Aufklärung offen bleibt.
Der Film lebt von ausdruckstarken Schauspielern, die in guten Dialogen und ausgezeichneter Mimik einen Lebensabschnitt schildern. Langsamkeit, Überraschungen und Voyeurismus werden geschickt eingesetzt und erzeugen eine fast zwei Stunden lang anhaltende Spannung. Unterhaltungskino auf gutem Niveau.
