Verkaufsrang: 22534 (Video)
Actor: Liza Minnelli
Actor: Joel Grey
Actor: Michael York
Actor: Helmut Griem
Actor: Marisa Berenson
Binding: Videokassette
Director: Bob Fosse
EAN: 5030697004437
Format: PAL
Format: Widescreen
Format: Import
Label: Fremantle Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Fremantle Home Entertainment
Anzahl Medien: 1
NumberOfItems: 1
Verlag: Fremantle Home Entertainment
Erscheinungsdatum: 9. September 2002
Spielzeit: 119
Studio: Fremantle Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 13. Februar 1972
von: Liza Minnelli (Hauptdarsteller), Joel Grey (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 19,33
Aus der Amazon.de-Redaktion
1972 hat Cabaret acht Oscars gewonnen, unter anderem für die beste Regie (Bob Fosse), die beste Schauspielerin (Liza Minelli) und die beste männliche Nebenrolle (Joel Grey). Wäre dieser Film nicht gegen Der Pate im Wettbewerb um den besten Film angetreten, hätte er diesen Titel auch noch geholt. (Francis Ford Coppola musste noch zwei Jahre auf die Trophäe für die beste Regie warten, die er dann 1974 für Der Pate, Teil II bekam.) Der Film Cabaret ist eine brillante Adaption des gefeierten Bühnenstückes gleichen Namens, das wiederum von verschiedenen Werken inspiriert wurde: Zum einen von Christopher Isherwoods Buch Leb wohl, Berlin und zum anderen von dem Film/Theaterstück I am a Camera.Das beeindruckende Musical Cabaret verleiht dem Berlin von 1931 eine Atmosphäre sexuell aufgeladener Dekadenz. Minelli beherrscht die Leinwand als die Nachtclubsängerin Sally Bowles, die strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen. Sie hält ihre vielen Verehrer (u. a. Michael York und Helmut Griem) auf Distanz, so dass sie sich echten, tiefen Gefühlen erst gar nicht stellen muss. Joel Grey garantiert als Master of Ceremonies Nacht für Nacht eine Supershow im Kit Kat Club, um die unausweichlichen Auswirkungen des Krieges und der Diktatur hinauszuzögern. Sie alle leben in einem moralischen Vakuum der verzweifelten Angst, fest entschlossen, weiterzumachen, während die echte Welt -- die Welt außerhalb der schützenden Mauern des Cabaret -- sich auf das grauenhafte Chaos des Krieges vorbereitet. Regisseur und Choreograph Bob Fosse präsentiert eine ausgewogene Kombination von zerstörerischem Drama und überschwenglicher Unterhaltung, und das Resultat ist eines der überzeugendsten Leinwandmusicals, das je gedreht wurde. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Cabaret - 30th Anniversary Special Edition [UK IMPORT]'
Have a break in the "Kit-Kat"-Club (23. Mai 2007)
Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
Exzellenter Film (15. August 2006)
Einer der besten Filme überhaupt. Hervorragend bis ins letzte Detail. Mitreißend und berührend. Ganz tolle Musik. Einmalige Koreographie. Herausragende Schauspieler bis in die kleinsten Rollen.Am meisten beeindruckt mich die Darstellung des Aufstiegs der Nazis in dem Lied "Tomorrow Belongs To Me". In diesen 5 Minuten ist symbolisch alles drinnen.
Ein Highlight in diesem Film sind auch die Menschen, die als Publikum, Gäste, Passanten usw nur ganz kurz zu sehen sind. Sie wirken lebensecht; nicht diese geschleckten Beaus, die in vielen anderen Filmen dominieren.
Im Rausch der Gefühle (1. Mai 2006)
Manche sagen, dass die 8 Oscars für Cabaret damals übertrieben waren, doch dem kann ich gar nicht zustimmen. Der Film ist selbst heute, mehr als dreißig Jahre nach seinem erscheinen, einer der besten Filme überhaupt. Es ist unglaublich, wie Fosse in einem Film zwei völlig verschiedene Welten aufzieht, die langsam zusammenbrechende Welt kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten und die berauschende Welt des Cabaret, die den Leuten helfen soll, die heraufziehenden Gewitterwolken zu vergessen. Beides verbindet der Regisseur sehr gut, denn irgendwann beginnt auch die heile Welt des Cabarets durch die Korruption zu zerbröckeln.Und inmitten all dieser Bilder und Eindrücke steht Liza Minnelli, die in diesem Film ihre mit Abstand beste schauspielerische Leistung erbringt, den Oscar hat sie sich redlich verdient. Viele sagen, dass Liza ihr Leben lang im Schatten ihrer Mutter (Judy Garland) stehen wird, doch in Cabaret steht sie ihrer Mutter schauspielerisch und stimmlich in nichts nach. Durch Cabaret hat sich Minnelli als eigenständiger Entertainer mit Potential emanzipiert, und ist aus dem Schatten Judy Garlands herausgetreten.
Der dritte Punkt, der Cabaret so sehenswert macht, sind die Songs, die die Handlung mittragen und auflockern. Lieder wie „Maybe This Time“ oder „Cabaret“ wurden zu Hits in den USA und in Europa. Und das ist nicht zuletzt der Stimme Liza Minnellis zu verdanken.
Natürlich hat der Film auch kleine Schwachstellen, aber die sind aufgrund der bei weitem überwiegenden positiven Aspekte zu verzeihen.
Musical goes Tiefgang (5. Februar 2005)
Acht Oscars gab es für Bob Fosses Adaption des Musicals Cabaret.Auch nach dreißig Jahren hat dieser Film nichts an seiner Aussagekraft verloren. Die Bilder der aufkommenden Nazis sind dezent und doch beeindruckend.
Darüberhinaus bleibt es aber Liza Minelli in der Rolle ihres Lebens. Als Sally Bowles kann sie problemlos neben ihrer Mutter Judy Garland bestehen.
Doch auch die anderen Darsteller allen voran Joel Grey als Emcee bieten engagiertes Schauspiel.
Der einzige Jammer an der DVD ist die Ausstattung. Neben einigen mageren Texttafeln gibt es keine Extras und dem vielfachen Hinweis über die Oscarflut, die über den Film ausgegossen wurde. Vielleicht hätten die Produzenten diesen Tatbestand auch in die DVD-Austattung einfließen lassen können.
Auch das es zwar die englische Tonfassung gibt, aber deutsche Untertitel fehlen gibt einen Punktabzug.
So bleiben vier Punkte für ein Musical mit Tiefgang.
"Tomorrow belongs to me." (6. Januar 2005)
There is several recordings form stage to this movie out there. This movie has songs that you remember and probably sing in the shower. It is also the only movie production of the play therefore even though it is exceptional there is no comparison.I appreciate books that become movies and movies that are novelized. So naturally I read Christopher Isherwood's "Berlin Stories" ISBN: 0811200701. They were o.k. However, it was not Cabaret by any stretch of the imagination.
What I found interesting is that I always heard that Germans liked to sing of things as the deer in the field and so forth. Here there was a perfect example when they broke into song with "Tomorrow Belongs to Me" You are swept up in it and forget that this is just a movie. The pacing and photography in the movie was excellent.
As long as you did not see the play you will not notice the absence of some songs such as "Don't Tell Mama" and thing that "Money Money" is a natural.
On the darker side the movie is more than just a musical romp through Germany. And the specter is also well portrayed.
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