Verkaufsrang: 11743 (Video)
Actor: John Malkovich
Actor: Willem Dafoe
Actor: Cary Elwes
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Elias Merhige
EAN: 4013549370301
Format: Dolby
Format: PAL
Label: Splendid Entertainment/WVG
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Splendid Entertainment/WVG
Verlag: Splendid Entertainment/WVG
Erscheinungsdatum: 24. Juni 2002
Spielzeit: 95
Studio: Splendid Entertainment/WVG
TheatricalReleaseDate: 2000
von: John Malkovich (Hauptdarsteller), Willem Dafoe (Hauptdarsteller), Dan Jones (Komponist)
Preis: EUR 0,72
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Willem Dafoe in der Rolle des Max Schreck ist der Film brillant besetzt, doch Shadow of the Vampire ist ein Werk, das zwar mit einer Vielzahl guter Ideen aufwarten kann, das als Ganzes jedoch nicht vollständig zu überzeugen weiß. Zu sehr sind die Spannungsmomente vorhersehbar, zu verspielt ist die Inszenierung, die sich leider immer wieder in Nebensächlichkeiten verliert.Die Geschichte des Regie-Debüts von E.Elias Merhige als solche ist genial: John Malkovich spielt den exzentrischen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau, dem Meister des deutschen Stummfilmes, dessen Passion für das Filmemachen 1922 bei der Inszenierung seines Klassikers Nosferatu seinen Höhepunkt findet, als er, vom Perfektionswahn besessen, für die Hauptrolle des Filmes den vollkommen unbekannten Max Schreck (Dafoe) engagiert, der sich im Verlauf der Dreharbeiten als echter Vampir entpuppt. Was die Crewmitglieder zunächst jedoch nicht registrieren, da sie ihn ganz einfach für einen überambitionierten Method-Acting-Darsteller halten. Selbst als eine Reihe von Mitarbeitern von eigenartigen Krankheiten befallen werden oder Unfälle haben, bemerken sie nichts. Murnau selbst kann sich den Vampir nur vom Halse halten, da er für die weibliche Hauptrolle Greta Schröder (Catherine McCormack) engagiert hat, eine Frau, von der Schreck manisch besessen ist.
Merhige und seine Schauspieler (zu denen außerdem Cary Elwes und Udo Kier gehören) haben sichtlich Spaß bei der Inszenierung gehabt. Der Humor ist fein gesponnen und die Ausstattung ist bemerkenswert. Vor allem die ganz im Stile Murnaus nachgedrehten Nosferatu-Sequenzen sind beeindruckend. Zu schade nur, dass der Film seine Horror-Handlung vollkommen aus den Augen verliert und für einen Vampirfilm seltsam blutleer daher kommt.--Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Shadow of the Vampire'
Sehr guter, wenn auch nicht spektakulärer Film (14. März 2007)
Während der Dreharbeiten zu seinem Stummfilm "Nosferatu" im Jahre 1921 setzt der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau (John Malkovich) einen wirklichen Vampir (Willem Dafoe) ein, der so nach und nach die gesamte Crew aussaugt.Großartig ist die gelungene Nachstellung der Szenen aus dem Originalfilm. Die Darsteller sind allen voran Dafoe allesamt überzeugend. Man wird streckenweise in die Anfangszeit des Kinos versetzt.
„Shadow of the Vampire" ist ein stiller Film mit leichten intellektuellen Werten und sehr interessant. Der Ton ist sehr gut- das Bild etwas blass.
Als Extra Features gibt es:
"Making of", eine 6-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten, ohne Untertitel
den Englischer TV-Spot (0:30 min, Vollbild, Stereo 2.0)
Deutscher Kinotrailer (1:39 min, 16 : 9, nicht anamorph, Stereo 5.1)
Behind the Scenes - unkommentierte Bilder vom Set (8:02 min)
Extratonspur mit Kommentar vom Regisseur, nicht untertitelt
Interviews mit John Malkovich (1:30 min), Willem Dafoe (1:48 min), Cary Elwes (1:19 min), Eddie Izzard (0:56 min), Udo Kier (0:37 min), Catherine McCormack (1:15 min), E. Elias Merhige (0:37 min), Steven Katz (0:54 min) und Maskenbildnerin Amber Sibley (1:40 min), nicht untertitelt
Interessante Idee! (20. Februar 2007)
Ein "Horrorfilm" ist es im klassischen Sinne überhaupt nicht!Eher ist es eine Story im Sinne á la was wäre wenn - Murnau für die Rolle von Graf Orlok einen echten Vampir aufgetrieben hätte.
Allerdings muss man sich zuweilen fragen, wer den "verrückter" ist - Murnau oder "Max Schreck", denn welcher Regisseur würde schon *freiwillig* mit einem *echten* Vampir arbeiten.
Besonders gut hat mir die Szene gefallen, in der Murnau Schreck anschreit, weil dieser über den Kameramann hergefallen ist, anstatt sich jemanden unwichtigem wie z.B. die Maskenbildnerin zu nehmen.
Schrecks lapidarer Kommentar "Die esse ich später!"
Allerdings weist dieser Film auch ein großes Manko auf - er verfügt über keinen Englischen Untertitel. Den Film kann man in Deutsch und auf Englisch ansehen.
Alles in allem kann ich ihm dafür nur 4 Sterne geben!
Viel Vergnügen beim Ansehen! ;-)
I hope this is not a semi-true story (26. Mai 2005)
Once a gain Nosferatu rises to the top of our conciseness. This time in the form of a "making of". What if F.W. Murnau used a real vampire in the making of his movie? It is best to view the original movie first for a frame of reference.The concept is very original and the execution is quite good. There are not any overwhelmingly gory scenes to distract for the primes and there are enough spooky scenes to keep your attention.
There are two major negatives on the DVD. One of the great advantages of the DVDs are that they went back to presenting movies with out a bunch of advertisements for coming attractions or mouth wash. Well you can not escape them on this DVD. Your only recourse is "fast forward". The thing that makes DVDs great are the extra goodies, such as voice over commentary the gives you insight to want you may have missed or not known about the movie. This commentary gives you more insight than you want. It makes the E. Elias Merhinge seem pompous and overbearing. The movie is force to have symbols and scenes to give it an in-depth quality. Despite this the movie turned out to be vary watchable
This movie will make a good addition to your Nosferatu collection.
Rezept für das Menü "Shadow of the Vampire" (15. Mai 2005)
Man nehme den Besten Nebendarsteller Hollywoods (o.k. einen der besten) und stecke ihn in ein grauenhaftes Kostüm. Anschließend braucht man noch einen fantastischen Charakterdarsteller, suche sich ein paar schöne Drehorte und mit dem richtigen Regisseur wird daraus eine gelungene Mischung aus Horror, Doku und Komödie.Anschauen und genießen.
"Ich denke, wir brauchen den Autor nicht mehr" (18. April 2005)
Man sollte davon absehen, "Shadow of the Vampire" an den vorgefassten Erwartungen an bestimmte Genre zu messen. Ich stimme weder der Bezeichnung "Horror", noch "Komödie" zu. Es ist eher ein philosophisches Schauerstück, ein auf Tatsachen beruhendes Gedankenspiel. Die Idee, der Nosferatu-Darsteller Max Schreck sei ein echter Vampir, der eine Abmachung mit Regisseur Murnau zu beiderseitigem Vorteil getroffen hat und sich am Filmteam vergreift, ist hervorragend, ebenso wie ihre Umsetzung. Platos Höhlengleichnis wird wunderbar anhand eines Filmdrehs thematisiert; wo sonst könnte man "Realität" anzweifeln? Das Drehbuch beweist eine große geistige Spannweite: vom "Shadow" des Vampirs an der Wand (jeder kennt diese berühmte "Nosferatu-Szene") bis zum Schatten der Realität an Platos Höhlenwand."Was nicht auf Film gebannt ist, existiert nicht", sagt Murnau im Film. Wer hier keine Anspielung auf die mediale Gesellschaft sieht, hat vieles an diesem Film nicht verstanden. Nicht zuletzt ist "Shadow of the Vampire" als Film selbst ein Schatten der Realität und macht so auf brilliante Weise besagtes Gedankenspiel erneut deutlich: er stellt die Theorie auf, Schreck sei ein echter Vampir gewesen. Was Realität ist/war, werden wir nicht wissen können, weil wir nicht mehr sehen, als den Film.
Neben dieser einzigarigen Idee überzeugt der Film mit hervorragenden Darstellern. John Malkovich ist als Murnau solide wie immer; Willem Dafoe gelingt als Schreck eine Meisterleistung. Die gut besetzten Nebenrollen komplettieren das exzellente Ensemble.
Technisch ist "Shadow of the Vampire" ebenso sehr gelungen. Die nachgestellten Nosferatu-Szenen sehen dem Original zum Verwechseln ähnlich. Ausstattung und Musik sind düster und kreieren eine unheimliche Atmosphäre.
"Shadow of the Vampire"-Regisseur Mehrige ist ein intelligenter und überzeugend gespielter und inszenierter Film gelungen. Erwarten sollte man keinen Horror, keine schwarze Komödie, keine historisch genaue Murnau- oder Schreck-Biographie und vor allem kein Entertainment. Wer sich gerne einem geistigen Spannungsbogen aussetzt, ist hier genau richtig.

