Kundenrezensionen zu 'White Light'
Sonnenfinsternis (9. April 2004)
Einer der seltenen Fälle, in denen Covergestaltung und Gehalt eines Albums zu sphärischer Einheit verschmelzen: umgibt die totale Dunkelheit nun die Sonne oder den Mond über dem "Fool on the Hill"? Wenn man Gene Clark's eigenen Worten "the Sun I see only shines for me because of you" Glauben schenken will, so muß es sich hier wohl um eine Art Sonnenfinsternis handeln.Wird sein "No Other"-Album oft als überproduziert bezeichnet, so könnte man "White Light" mit demselben Recht unterproduziert nennen. Es klingt eher nach einer "stoney" live Session etwa nachts um halb zwei bei gedämpftem Licht, wenn die Chemie plötzlich ganz anders ist als tagsüber. Ist die Produktionsweise der von "No Other" auch diametral entgegengesetzt, eins haben beide Meisterwerke jedoch gemeinsam: die höchst persönliche und bittersüße Message, die sich im übrigen durch das gesamte Lebenswerk dieses Ausnahmekünstlers zieht. "White Light" kann man mühelos neben jedes Album eines Bob Dylan, Van Morrison oder Neil Young stellen, es wird in jedem Falle eine Bereicherung für Herz, Ohr und Verstand darstellen. Anspieltips: "The Virgin", "With Tomorrow", "White Light", "Spanish Guitar".....






