Verkaufsrang: 19625 (DVD)
Actor: Kurt Russell
Actor: Lee Van Cleef
Actor: Donald Pleasence
AspectRatio: 2.20:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: John Carpenter
EAN: 0743219314994
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. Juli 2002
Spielzeit: 95
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 19. März 1998
UPC: 743219314994
von: Kurt Russell (Hauptdarsteller), Lee Van Cleef (Hauptdarsteller), Alan Howarth (Komponist)
Preis: EUR 4,96
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Klapperschlange ist einer jener wenigen Action/Sci-Fi-Filme, die das Prädikat "Meisterwerk" wahrlich verdient haben. 1981 entstanden, hat der Film bis zum heutigen Tage nichts, aber auch wirklich gar nichts von seiner Faszination verloren.Snake Plissken (Kurt Russell) ist ein ehemaliger Elitesoldat, der in einer Welt der Zukunft (1997, der Film ist 1981 entstanden) verurteilt worden ist, im größten Gefängnis der Welt den Rest seines Lebens zu verbringen. Das Gefängnis ist die Insel Manhattan, ganz New York ist ein riesiger Gefängnisstaat. Manhattan, das bedeutet automatisch lebenslänglich. Genau über der Insel aber wird das Flugzeug des US-Präsident (Donald Pleasence) von Terroristen zum Absturz gebracht. Wird der Präsident nicht gefunden, droht der Dritte Weltkrieg, denn es schwelt ein Konflikt mit China, in dem der Präsident als Person unabdingbar ist. Plissken bekommt ein Angebot: Gelingt es ihm, den Präsidenten aufzuspüren und zu befreien, erhält er als erster Manhattan-Sträfling seine Freiheit zurück.
Plissken ist eine Figur des Italo-Western. Er ist wortkarg. Er kommt in eine Stadt, weil er einen Job zu erledigen hat. Werte besitzt er keine. Er ist ein Killer, der seinen Job erledigt. Für wen er diesen Job erledigt, ist ihm egal. Plissken ist aber kein Comic-Held, der beispielsweise vom Gefühl der Rache getrieben wird. Er ist ein Nihilist -- und dies macht ihn vielleicht zum dunkelsten Filmhelden, den das Kino jemals erlebt hat. New York ist in John Carpenters düsterem Zukunftsalbtraum ein untergegangenes Babylon, in dem Hoffnung ein Fremdwort ist. Dass sich ausgerechnet hier das Schicksal der Welt entscheiden soll, ist eine bittersüße Ironie, wie sie in dieser Form nur in den 70ern und eben noch den frühen 80er-Jahren kompromisslos erzählt werden konnte, ohne Zugeständnisse an das Massenpublikum machen zu müssen.
Genau das aber macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres -- jener pessimistische Unterton, der dem Zuschauer von Anfang an ins Ohr flüstert, dass diese Geschichte nicht gut enden kann. Wie sie dann aber endet, welchen zynischen, und doch unendlich genialen Schlussgag sich Carpenter ausgedacht hat -- das ist auch Jahrzehnte nach der Fertigstellung dieses Filmes ein Hammer. Die Klapperschlange ist ein Film, ohne den sich keine Action-/Sci-Fi-Filmsammlung als vollständig bezeichnen darf. --Christian Lukas
Kundenrezensionen zu 'Die Klapperschlange'
Zu kurz gesprungen (5. Juli 2008)
Wenn man sich einen alten Film ansieht - das Teil ist immerhin rund 25 Jahre alt - mutet es eigenartig an, wenn Zeitvorgaben (der Film spielt im New York von 1997) eingeholt werden, ohne, dass das eingetreten ist, was hier als ZUKUNFT verkauft wurde.New York ist nämlich ein einziges großes Gefängnis, umgeben von einer großen Mauer. In diesem Supergefängnis gibt es keine Wärter; die Inhaftierten müssen sich selbst organisieren. Sie leben von monatlich über dem Riesengelände abgworfenen Lebensmittelrationen.
Am Tag als der ehemalige Kriegsheld Snake Plissken (Kurt Russell) genau in diesen Knast einziehen soll, weil er ein Atomwaffendepot überfallen wollte, stürzt die AIR FORCE ONE über Knast-New-York ab, nachdem sie von einem antiimperialistischen Selbstmordkommando unter Kontrolle gebracht wurde.
Der Präsident rettet sich mit einer Kapsel, die übrige Besatzhung ist tot.
Die Armee kann nicht eingreifen, weil der Präsident sich mittlerweile in der Gewalt einer Großstadt-Knast-Größe namens DUKE befindet.
Der Einsatzleiter in Person des alten Lee van Cleef bietet dem Helden Snake Plissken nun den Deal an, dass der undercover einzieht und den Präsidenten rausholt. Dafür gibt es Straferlass. Als Motivationshilfe bekommt der Held eine Sprengkapsel inplantiert, die nach Ablauf einer Frist von 24 Stunden die Hauptschlagader zum Platzen bringt - was für ein Stuss, wenn der Mann 24 Stunden und eine Minute zur Befreiung benötigt.
Der Plot entbehrt einiger Logik. Was gelungen ist, ist die Darstellung einer Endzeit-Großstadt. Selbst die Freiheitsstatue ist längst umgefallen, die Straßen sind voller Müll wie in italienischen Großstädten heutzutage nicht unüblich und der ganze Film ist in düsteren Farben gehalten.
Vernachlässigt wird, auch das Leben der Menschen in diesem Riesengefängnis zu zeigen, auch wenn es Andeutungen gibt: Eine Gang überlebt am Ende des Monats durch Kannibalismus, andere unterhalten ein kleines Theater, ansonsten überlebt der Stärkere auf Kosten des Schwächeren - also auch nichts Neues.
Ein Film, den man sich durchaus ansehen kann - einmal. Für ein zweites Mal kann mich Snake Plissken nicht motivieren. HMcM
Außen hui - innen naja (12. Januar 2008)
Zum Film etwas zu sagen, hieße Eulen nach Athen zu tragen, er ist einfach ein Muß - wie auch 'Halloween', 'Das Ende' und 'Das unsichtbare Auge' von Carpenter. Er hatte mit 'Der Klapperschlange' eine Klasse erreicht, die er leider nie wieder erreichte und die mit den Sternen hier gar nicht richtig gewürdigt werden kann. Gerade wie er mit einfachen Tricks eine stimmige, lebendige Illusion erzielt, ist meisterlich.
Das Steelbook wäre für mich nicht nötig - aber irgendwie paßt es zum Film. Leider kann ich das von den Extras nicht sagen. Die Dokumentation "Snake Plissken-Man of Honor" ist (inhaltlich) fast identisch mit der anderen Dokumentation - bis auf zwei oder drei Anmerkungen. Von daher ist diese leider mehr als enttäuschend.
Die Biografien sind ganz nett geschrieben, aber bei einer solchen Ausgabe und einem Kultklassiker hätte ich etwas mehr erwartet.
Und die Filmografien habe ich nicht gefunden ,=)
Eigentlich schade. Denn gerade dadurch, daß drei Mitwirkende inzwischen verstorben sind, hätte ich da eine ausführliche Würdigung erwartet.
So gesehen, hätte ich mir besser die englische Ausgabe geholt, die ich mal bei nem Freund gesehen habe ...
Legendäres vom Altmeister Carpenter!! (30. Juli 2007)
1980 war John Carpenter auf der Höhe seines Schaffens und auf der Höhe des Erfolges. Nachdem er mit "Dark Star,Assault,Halloween" und "The Fog" bereits Kinogeschichte geschrieben hatte schickte er Kurt Russel als Snake Plisken in einem Film auf die Jagd der schnell zum Kult wurde und bisher als unereichtes Meisterwerk gilt.Carpenter erschuf mit Snake Plisken nicht nur eine Kultfigur sondern auch einen der coolsten Antihelden der Filmgeschichte.
Russel spielt den Snake Plisken mit einer prolligen,coolen Art sodaß diese Rolle einer der besten seiner Karriere wurde und seitdem unsterblich wurde.
Diese rasante Mischung aus Action Film und Endzeitkracher war damals wegen seiner düsteren Zukunftsversion innovativ und kann noch nach all den Jahren fesseln und begeistern und zeigt so manchen Actionfilmen der heutigen zeit wie man einen vernünftigen und spannenden Actionfilm zu machen hat! Einfach legendär!
1996 drehte Carpenter mit "Fluch aus LA" eine Fortsetzung die um Längen nicht an seinen ersten teil herankam.
Nachdem UNIVERSUM 1998 eine ganz üble DVD Veröffentlichung dieses Klassikers auf den Markt warf kam 2005 eine erneuerte DVD heraus und ein Jahr später erneut eine euveröffentlichung im Steel Book. Das Bild ist sagenhaft restauriert und perfekt und setzt neue Maßstäbe für Filme die schon etwas älter sind. Auch der Ton kann sich hören lassen , erreicht aber nur befriedigend da ihm manchmal der Wumms fehlt. Die Extras sind erstmalig vollends gelungen! Kaufen!!!
Film:*****
Bild:*****
Ton:***
Extras:****
Der Film 5 Sterne, die DVD nur 1 --> Aber ganz starker Film! (6. April 2007)
Wer nur den Film sehen möchte und auf Qualität in Sachen Ton und Bild ebenso wenig Wert legt wie auf Extras, darf sich diese DVD zulegen. Alle anderen sollten auf das Steelbook zurückgreifen.Die Jahre um 1981 rum dürften wohl mitunter zu den besten Jahren von Kurt Russell sowohl als auch John Carpenter gezählt haben. Zum einem gelang den beiden hier mit "Die Klapperschlange" ein Astreiner Actionfilm der 80er - Jahre um gleich ein Jahr später mit "Das Ding" den nächsten Knaller zu landen. Dass auch John Carpenter damals noch recht motiviert schien, zeigt auch dass er sich hierbei richtig reingehängt hat, sowohl als Komponist, Drehbuchautor, mit zwei kleinen Nebenrollen und natürlich allen voran als Regisseur des Filmes.
In erster Linie besticht der Streifen durch seine wirklich hervorragend inszenierte Endzeitstimmung in den Straßen Manhattans. Was wohl in der Realität nur im Ghetto traurige Wirklichkeit ist, wurde hier inmitten der errichteten Stadtmauern schon fast ein klein wenig unheimlich inszeniert. Gute Bilder, nicht nur vom Stadtinneren tragen hierbei erheblich zum gelingen des Filmes bei. Die Story ist dabei schon fast Nebensache. Ist auch bei einem Film dieser Gattung nicht wirklich notwendig.
Es hält sich einfach alles richtig gut die Waage, keine übermäßig großen Spezialeffekte oder Gewaltszenen. Statt dessen eine einfache, jedoch sehr abwechslungsreiche Handlung in einem wirklich düsterem New York. Musikalische Untermalung gibt es erst ab etwa der Hälfte des Filmes, zieht sich aber von da fast bis zum Ende hin konsequent durch und passt optimal ins Gesamtbild des Filmes. Ob der eine oder andere Schmunzler so gewollt war, sein einfach mal dahingestellt. Aber der Anblick eines fetten Caddy mit zwei Mini-Kronleuchtern auf der Motorhaube oder einem in der Mitte geteiltem Taxi rufen bei mir dann doch ein leichtes Schmunzeln hervor.
Kurt Russell ist als "Snake" ohnehin mehr als nur eine coole Sau. Wortkarg und zum Teil mit einer Stimme so cool wie ein Felsblock. Nicht unüberwindbar, aber dafür zäh wie Kaugummi und eigentlich nur darauf aus seine Freiheit wieder zu erlangen, egal mit welchen Mitteln.
Schön auch in einer der Hauptrollen das Hollywood - Urgestein und Oscar-Gewinner Ernest Borgnine zu sehen, welcher zum damaligen Zeitpunkt, dem erscheinen des Filmes ja immerhin auch schon 64 Jahre auf dem Buckel hatte, aber bis heute, im Jahre 2007, noch immer nicht genug hat.
Alles in allem sind die Hauptrollen gut bis sehr gut und mit Kurt Russell wohl fast perfekt besetzt. Von den nicht weiter tragenden Rollen wird dies ja ohnehin nicht erwartet.
Im Endeffekt ist "Die Klapperschlange" eines der Action-Highlights der 80er - Jahre. Ist er doch in gewisser Weise ein Vorbild hinsichtlich dessen wie ein Action-Streifen auszusehen hat. Etwas Spannung, Schießerein und gute Darsteller. Mehr braucht es nicht um einen Film zu erschaffen der auch zwei Jahrzehnte später nichts von seiner Faszination verloren hat. Nur gut gemacht muss er sein und dafür hatte John Carpenter im Jahre 1981 genau das richtige Händchen.
5 Sterne für das Steelbook und natürlich den Film: (6. April 2007)
Endlich eine richtige Veröffentlichung mit einigen guten Extras und dem Film würdiger Bild- und Tonqualität. Alle die auf dies keinen Wert legen (kann es so jemanden geben?) darf ruhig zur gewöhnlichen DVD greifen.Die Jahre um 1981 rum dürften wohl mitunter zu den besten Jahren von Kurt Russell sowohl als auch John Carpenter gezählt haben. Zum einem gelang den beiden hier mit "Die Klapperschlange" ein Astreiner Actionfilm der 80er - Jahre um gleich ein Jahr später mit "Das Ding" den nächsten Knaller zu landen. Dass auch John Carpenter damals noch recht motiviert schien, zeigt auch dass er sich hierbei richtig reingehängt hat, sowohl als Komponist, Drehbuchautor, mit zwei kleinen Nebenrollen und natürlich allen voran als Regisseur des Filmes.
In erster Linie besticht der Streifen durch seine wirklich hervorragend inszenierte Endzeitstimmung in den Straßen Manhattans. Was wohl in der Realität nur im Ghetto traurige Wirklichkeit ist, wurde hier inmitten der errichteten Stadtmauern schon fast ein klein wenig unheimlich inszeniert. Gute Bilder, nicht nur vom Stadtinneren tragen hierbei erheblich zum gelingen des Filmes bei. Die Story ist dabei schon fast Nebensache. Ist auch bei einem Film dieser Gattung nicht wirklich notwendig.
Es hält sich einfach alles richtig gut die Waage, keine übermäßig großen Spezialeffekte oder Gewaltszenen. Statt dessen eine einfache, jedoch sehr abwechslungsreiche Handlung in einem wirklich düsterem New York. Musikalische Untermalung gibt es erst ab etwa der Hälfte des Filmes, zieht sich aber von da fast bis zum Ende hin konsequent durch und passt optimal ins Gesamtbild des Filmes. Ob der eine oder andere Schmunzler so gewollt war, sein einfach mal dahingestellt. Aber der Anblick eines fetten Caddy mit zwei Mini-Kronleuchtern auf der Motorhaube oder einem in der Mitte geteiltem Taxi rufen bei mir dann doch ein leichtes Schmunzeln hervor.
Kurt Russell ist als "Snake" ohnehin mehr als nur eine coole Sau. Wortkarg und zum Teil mit einer Stimme so cool wie ein Felsblock. Nicht unüberwindbar, aber dafür zäh wie Kaugummi und eigentlich nur darauf aus seine Freiheit wieder zu erlangen, egal mit welchen Mitteln.
Schön auch in einer der Hauptrollen das Hollywood - Urgestein und Oscar-Gewinner Ernest Borgnine zu sehen, welcher zum damaligen Zeitpunkt, dem erscheinen des Filmes ja immerhin auch schon 64 Jahre auf dem Buckel hatte, aber bis heute, im Jahre 2007, noch immer nicht genug hat.
Alles in allem sind die Hauptrollen gut bis sehr gut und mit Kurt Russell wohl fast perfekt besetzt. Von den nicht weiter tragenden Rollen wird dies ja ohnehin nicht erwartet.
Im Endeffekt ist "Die Klapperschlange" eines der Action-Highlights der 80er - Jahre. Ist er doch in gewisser Weise ein Vorbild hinsichtlich dessen wie ein Action-Streifen auszusehen hat. Etwas Spannung, Schießerein und gute Darsteller. Mehr braucht es nicht um einen Film zu erschaffen der auch zwei Jahrzehnte später nichts von seiner Faszination verloren hat. Nur gut gemacht muss er sein und dafür hatte John Carpenter im Jahre 1981 genau das richtige Händchen.



