Verkaufsrang: 13448 (DVD)
Actor: Dougray Scott|Kate Winslet
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universal Studios
Director: Michael Apted
EAN: 3259190364998
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Universal/Polygram
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/Polygram
Verlag: Universal/Polygram
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. August 2002
Spielzeit: 117
Studio: Universal/Polygram
TheatricalReleaseDate: 2001
von: Dougray Scott|Kate Winslet (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 5,74
Product Description
Wir schreiben das Jahr 1943. Auf der Nordatlantik-Route sind die Nachschub-Konvois der Allierten schutzlos den Angriffen deutscher U-Boote augeliefert. Fieberhaft versuchen britische Wissenschaftler den Funkverkehr der feindlichen Flotte zu entschlüsseln. Aber an ENIGMA, der geheimnisvollen Codiermaschine der Nazis, scheitern jegliche Bemühungen. In dieser verzweifelten Lage ruhen alle Hoffnungen auf dem brillanten jungen Mathematiker Tom Jericho Dougray Scott. In einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit versucht Jericho, mit Unterstützung der Armeesekretärin Hester Kate Winslet, das Rätsel der ENIGMA zu lüften. Doch als die Frau, die er liebt, plötzlich verschwindet, gerät er unaufhaltsam in einen Strudel aus Rache, Verschwörung und Verrat, bei dem die Leben Tausender auf dem Spiel stehen.Aus der Amazon.de-Redaktion
Codes entschlüsseln ist eine grundsätzlich faszinierende Angelegenheit, aber nicht unbedingt für einen Film mit Kinolänge geeignet. Deshalb schmückt Enigma - Das Geheimnis die Geschichte um Bletchley Park und seine eklektische Gruppe von Genies, die einen Code der Nationalsozialisten knacken, mit einer erfundenen Romanze und Intrigen aus. Dougray Scott spielt den finsteren Mathematiker Tom Jericho, der von dem Geist seiner verschwunden Freundin Claire verfolgt wird (eine selbstbewusste, wunderbare Saffron Burrows). Tom wendet sich an Claires farblose Mitbewohnerin Hester Wallace (eine sehr zurückgenommene Kate Winslet), die ihm helfen soll, Claire zu finden. Aber ihre Suche deckt unerwartet die Anwesenheit eines Spions in Bletchley Park auf. Die Situation wird zusätzlich durch die Anwesenheit eines Secret Service Agenten (ein gelassener Jeremy Northam), der Nachforschungen anstellt und durch die Feindschaft von Jerichos Vorgesetzten kompliziert.Basierend auf dem Roman von Robert Harris und mit einem Drehbuch von Tom Stoppard, nimmt es wenig Wunder, dass Enigma - Das Geheimnis ein literarischer und vollendeter Film ist, der von Michael Apted ohne viel Mühe umgesetzt wird. Apted hält die verschiedenen Strömungen und Handlungsfäden sorgfältig in der Parallelen, unterstützt von der Musik des erfahrenen Komponisten John Barry und einem als Kriegsschauplatz lebhaft realisierten Setting. Die zusammen gestrickte Geschichte allerdings lenkt vom wirklichen Drama ab, das sich in dem verzweifelten Kampf findet, die Codes der Enigma-Maschine zu entschlüsseln und das manchmal involvierte schreckliche ethische Dilemma. Ein bisschen wie bei einem anderen Film mit Kate Winslet, Titanic, ist Enigma - Das Geheimnis ein weiteres Beispiel dafür, dass der sachliche Hintergrund viel überzeugender ist als die aufgepfropfte Fiktion. --Mark Walker
Kundenrezensionen zu 'Enigma - Das Geheimnis'
Tolles Buch, gelungener Film (30. März 2008)
Enigma ist bis heute für mich der beste Roman aus der Feder von Robert Harris und die vorliegende filmische Umsetzung steht dem Buch fast in nichts nach. Natürlich muss man auch hier, wie bei den meisten Verfilmungen, ein paar Abstriche gegenüber der Vorlage machen, doch dem Drehbuch und den Schauspielern (allen voran Dougray Scott und Kate Winslet) gelingt es, die gelungene Story mit Leben zu füllen und eine spannende wie unterhaltende Atmosphäre zu schaffen. Die einzelnen Handlungsstränge werden gekonnt miteinander verknüpft und zu einem von der ersten bis zur letzten Szene runden Film geformt. Wer das Buch kennt, sollte sich auch diesen Film zu Gemüte führen - umgekehrt gilt dieser Rat erst recht. Die Qualität der DVD geht in Ordnung und das Bonusmaterial beschränkt sich weitgehend auf das übliche.Nicht zu entschlüsseln... (8. März 2005)
Dies ist der erste Film von Mick Jaggers Produktionsforma Jagged Films. Zu den Specials der DVD gehören auch Statements der Schauspieler und Mitwirkenden. Mick Jagger sagt in seinem Statement, sein Ziel sei es einen "intelligenten Film" zu machen, und nicht in erster Linie einen Film, der den Massengeschmack trifft. Und intelligent ist dieser Film in der Tat geworden!Dies liegt nur in zweiter Linie am Hauptplot des Films, der Entschlüsselung einer Codiermaschine. Der Parallelplot enthält ein Liebesdrama, bei dem die bezaubernde Saffron Burrows eine nicht zu entschlüsselnde Frau spielt. Und der Produzent und Musiker Mick Jagger hat sicherlich dazu beigetragen, dass dieser Film einen besonders anmutigen Soundtrack erhielt, der die Sehnsüchte und Verzweiflung des genialen Mathematikers Tom Jericho (Dougray Scott) abzubilden vermag.
Besonders hervorzuheben ist Kate Winslet, die in ihrem Statement erzählt, wie sie ihre Schwangerschaft während der Dreharbeiten "verborgen" hat. Sie holt aus ihrer Rolle des 'häßlichen Entleins' - die brillentragende, schüchterne Büromitarbeiterin - das maximale raus: stets präsent, charmant und schließlich fast schon ein wenig kokett.
Was fehlt noch für einen wirklich guten Film? Der Film basiert auf dem Roman von Robert Harris und Tom Stoppard ("Shakespeare in Love") hat daraus ein dichtes Drehbuch entwickelt, das keine Pausen kennt und die 114 Minuten des Films mit Substanz ausfüllt. Last but not least ist "Enigma" ein irgendwie britischer Film - die Aufnahmen von London hat jemand gemacht, der diese Stadt liebt.
Ein Meilenstein - bzw. Mr. Jagger - Milestone in der Geschichte des Agententhrillers!
wenig historisches Gefühl (16. November 2004)
Wer viel erwartet, wird leicht enttäuscht.Aber unter einem Film über die Enigma habe ich mir mehr vorgestellt.
Die Spannung wird leider immer in den guten Szenen zu schnell abgebaut. Die Story ist zwar da, aber es kommt kein Gefühl auf.
J. Northam ist zwar in seinem Element als Geheimagent (" ... und Drucke mit Jagdszenen ... jagen sie ?"), aber Doughray Scott ist kein Mathematiker, Kate Winslet schon eher !
Ich bin selber Amateurfunker und auch mit der Technik der Enigma gut vertraut, die Antennen und Kommunikationseinrichtungen sind auch recht gut gelungen. Aber irgendwie fehlt der gefühlsmäßige Tiefgang in der Story. Es kommt kein historisches Gefühl auf, wie z.B. in "Die Brücke von Arnhem" oder "Vaterland".
Der Film wirkt ab und zu ziemlich oberflächlich, zu modern.
Ein bischen wie ein Fast - Food - Film. 1942 bleibt nun mal 1942.
Der Film ist zu hektisch. Ich hatte ein historisch orientierten Film erwartet, die Liebesgeschichte ist ja ok, aber Doughray Scott ist in der Rolle einfach nicht überzeugend.
Leider bin ich also nicht begeistert, man kann ihn wohl einmal sehen. Er haut aber nicht vom Hocker.
Schwer zu beschreiben! (16. Oktober 2004)
Der Film ist abgesehen von einigen kurzweiligen dramaturgischen Spannungsbögen doch eher träge. Dennoch empfand ich ihn aufgrund der schauspielerischen Darstellungen irgendwie fesselnd. Tatsächlich musste ich mir den Film jedoch zweimal ansehen, um ihn wirklich zu verstehen.Gerade die Figur des Tom Jericho hat mich durch die extreme Melancholie, die durch die blutunterlaufenden roten Augen allgegenwärtig war, ganz schön mitgenommen. Obwohl man aus objektiver Sicht vielleicht eher sagen könnte, die Hauptfigur hat sich mit seiner übereilten leidenschaftlichen Hingabe zu einer ihr unbekannten Frau total lächerlich gemacht, so gelingt es dem Hauptdarsteller doch, dass mir das Lachen im Halse stecken bleibt.
Insgesamt muss ich sagen, lag das Spannende des Films weniger in der eigentlichen Handlung des Codeknackens als vielmehr in der Darstellung der interessanten und vielschichtigen Charaktere. Dadurch gelang es dem Film, eine langanhaltende intensive Stimmung zu erzeugen, die über sein eigentliches Ende hinaus noch anhielt. Die drei Sterne muss er dennoch bekommen (ich hätte gerne mehr gegeben), da es mit etwas mehr handwerklichem Geschick leicht hätte gelingen können, den Film wesentlich spannender zu gestalten. Insofern muss ich dem einem Rezensenten zustimmen, dass der Film eher TV- als Kino-tauglich ist. Trotzdem hat er mich beeindruckt und ich empfehle ihn durchaus weiter.
Ein Skandal (6. Oktober 2004)
Dieser Film ist ein Skandal. Es waren polnische Mathematiker, die die erste Version der Enigma noch vor dem Kriegsausbruch geknackt haben und so die Allierten überhaupt in die Lage versetzt haben, die weiteren Versionen zu knacken. Davon wird in diesem üblen Machwerk natürlich nichts erwähnt, stattdessen wird ein Pole zum deutschen Spion gemacht. Eine üblere Geschichtsverdrehung ist mir schon lange nicht untergekommen. Die Engländer haben den Krieg natürlich ganz alleine gewonnen, ist schon klar ... .Wenn ich könnte würde ich diesem üblen Streifen MINUS 5 Punkte geben... .

