Verkaufsrang: 3154 (DVD)
Actor: Willy Thomczyk
Actor: Dietmar Bär
Actor: Ralf Richter
Actor: Alexandra Maria Lara
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universal Studios
Director: Peter Thorwarth
EAN: 3259190292895
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Universal/Polygram
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/Polygram
Verlag: Universal/Polygram
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 28. November 2002
Spielzeit: 101
Studio: Universal/Polygram
TheatricalReleaseDate: 2002
UPC: 325919029288
von: Willy Thomczyk (Hauptdarsteller), Dietmar Bär (Hauptdarsteller), Rainer Kühn (Komponist), Stefan Stoppok (Komponist)
Preis: EUR 5,99
Product Description
Die Werner-Wiesenkamp-Bau GmbH baut immer am Rande der Legalität mit traditioneller Improvisationstechnik, frei nach dem Motto des Vorarbeiters Horst "Wat nich' passt, dat wird passend gemacht". Als ein illegal am Bau beschäftigter Pole "zufällig" zu Tode stürzt, denken Horst und seine Kollegen gar nicht daran, die Polizei zu rufen. Stattdessen versuchen sie, ihren Boss zu erpressen. Aber der riecht den Braten ...Aus der Amazon.de Redaktion
Schon mit seinem Spielfilmdebüt Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding hat sich der junge Regisseur Peter Thorwarth als Ruhrgebietsfilmemacher etabliert. Mit Was nicht passt, wird passend gemacht, einer klassischen Typenkomödie, geht er weiter auf diesem Weg. Das Ruhrgebiet und Städte wie Unna oder Dortmund sind für Peter Thorwarth nicht einfach nur ein Schauplatz für skurrile Geschichten, sie sind vielmehr das Herz dieser Filme. Ihre Sprache, ihre Figuren und ihr Humor gehören in diese Region und wären so woanders kaum vorstellbar. Das macht sie und ihren Regisseur unverwechselbar in unserer deutschen Filmlandschaft, die in den letzten Jahren nahezu alle regionalen Konturen verloren hat. Thorwarth bedient dabei zwar auf der Oberfläche die klassischen Klischeevorstellungen vom Ruhrgebiet, aber er verwandelt sie in eine Art von lokaler Mythologie.
Was nicht passt, wird passend gemacht basiert auf Thorwarths gleichnamigem Kurzfilm, der ihm 1996 eine Nominierung für den Studenten-Oscar eingebracht hat. Wie schon damals versuchen der konservative Polier Horst (Willi Thomczyk), der aufbrausende Prolet Kalle (Ralf Richter) und der türkische Arbeiter Kümmel (Hilmi Sözer) auch hier, ihren Chef, den windigen Bauunternehmer Werner Wiesenkamp (Dietmar Bär), durch einen fingierten Unfall am Bau abzuzocken. Doch diese groteske Story um einen polnischen Schwarzarbeiter, eine zersägte Leiche und den Architekturstudenten Philipp (Peter Thorwarth), der als Praktikant auf der Baustelle Zeuge und Mitwisser wird, ist auch hier letztlich nicht mehr als eine Kurzfilmepisode, um die herum die beiden Autoren Mathias Dinter und Martin Ritzenhoff zusammen mit Peter Thorwarth noch weitere Geschichten gestrickt haben.
Man kann den Titel Was nicht passt, wird passend gemacht hier ruhig wörtlich nehmen. So wie Horst und seine Männer eher nachträglich die Baupläne ihrer Arbeit anpassen als umgekehrt, so geht Peter Thorwarth mit Genrekonventionen und den Traditionen filmischen Erzählens um. Wie schon bei seinem Debüt schert er sich auch hier wenig um klassische dramaturgische Erwägungen. Der einzelne Moment ist ihm immer wichtiger als das Ganze. Liebevolle romantische Momente wechseln sich mit ziemlich platten satirischen Überzeichnungen ab, und man weiß nie so recht, ob alles nur ein riesiger Spaß ist oder ob man seine Figuren mit all ihren Problemen vielleicht doch ernst nehmen sollte. Dieses Wechselbad der Stimmungen hat zwar eine ganz eigene Komik, erzeugt aber auf Dauer einen Eindruck von Beliebigkeit. --Sascha Westphal
Kundenrezensionen zu 'Was nicht passt, wird passend gemacht'
Müder Nachfolger (9. Mai 2008)
Leider scheint der Regisseur schon beim Meisterwerk Bang Boom Bang sein Pulver verschossen zu haben. Hier funktioniert fast gar nichts. Die Darsteller sind recht eindimensionale Charaktere. Den Betrug mit dem scheintoten Polen nimmt man ihnen überhaupt nicht ab. Ein wenig glaubwürdiger agiert der bankrotte Unternehmer - doch auch hier ist es dramaturgisch nicht wirklich geglückt, dass er kurz vor dem Konkurs noch mal rasch 50.000 DM rüberschiebt, weil er von seinen Freunden erpresst wird, diese danach aber - als wäre nichts gewesen - mit Wurstsemmeln abfüttert und bemuttert.Die Szene mit der Kreissäge-Zerstückelung der Leiche, ist ebenso unlogisch. Man sieht den Praktikanten kotzen, während dahinter wohl gesägt wird. Doch kurz darauf läuft der tote Pole wieder munter und ganz herum.
Sein Anteil von viertausend Mark reicht obendrein aus, dass er überall einkauft, im Puff die Puppen tanzen lässt und plötzlich auch noch als "reich gewordener Pole" vorgestellt wird und im Frack herumläuft.
Kleine Höhepunkte sind die Entdeckung der Bombe und die Umplanung des Hauses, auch das Lehrerpaar ist amüsant. Deshalb zwei Sterne.
Wie der Film ausgegangen ist, weiß ich nicht, weil ich nach der Szene, wo der Regisseur Thorwarth in der Rolle des Praktikanten sich besäuft, genug hatte.
Unlogisch, keine dramaturgische Spannung, wenig lustig. Ja leider, ich hatte mir wirklich von dem Film viel erwartet. Das Nachfolgewerk "Goldene Zeiten" scheint nach den Rezensionen den Abstieg Thorwarths ja noch weiter fortgesetzt zu haben
Peter Thorwarth rockt...! (14. Februar 2007)
Peter Thorwarth rockt...!Ich liebe seine Filme.
Alles, was der Junge anfässt, wird zu Gold.
Bang Boom Bang topt allerdings das Erstlingswerk, dennoch ist dieser Film hier ein guter und lustiger deutscher Film, von denen es unbedingt mehr geben sollte!
Beide Daumen hoch!
Eine Peter Thorwarth-Box wäre genial!!
Alles nur geklaut! (5. Januar 2007)
Als ich diese Serie das erste mal sah, da glaubte ich ein Deja Vú Erlebnis zu haben. So einfach ist also deutsche Commedy gestrickt:Man nehme ein paar mehr oder weiniger bekannte Schauspieler, eine Idee aus dem Jahre 1983 und schon hat man was Neues!
Ich bin ein Fan von britischen Comedyserien und kann nur sagen, dass diese Serie ein billiger Abklatsch der genialen Bauarbeiterserie "Auf Wiedersehen, Pet" der BBC aus dem Jahr 1983 ist! Die Macher waren ja sogar so dreist für das DVD-Cover fast den gleichen Hintergrund zu nehmen und die Protagonisten ebenso aufzustellen, wie die britische Originalcrew. (Wer's nicht glaubt, der kann ja mal bei amazon.co.uk nach der Originalserie suchen und vergleichen).
Für mich gilt: Lieber das Original!
Guter Nachfolger (6. November 2006)
Bang Boom Bang is ja schon genial geworden, auch wegen der Musik von H-BLOCKX. Und "Was Nicht Passt Wird Passend Gemacht" kann da gut mithalten. Die Story is einfach aber trotzdem gut durchdacht. Man versteht gleich von anfang an worum es geht und man gewöhnt sich schnell an die dargestellten Personen, genau so wie bei Bang Boom Bang. Es sind wieder die besten Deutschen Schauspieler zu sehen und die nebendarsteller sind auch wieder klasse.Bei diesem Film macht es Spass zuzusehen.
Schwarzarbeiter, Student als Praktikant und ein Chef der mit seinem Bruder Konkurrenzkampf hat.
Der Humor kommt gut rüber. Also wer Bang Boom Bang schon genial fand, wird von diesem Film auch überzeugt sein. Schade das Goldene Zeiten nich mit Bang Boom Bang und Was Nicht Passt Wird Passend Gemacht mithalten kann.

