Verkaufsrang: 597 (DVD)
Actor: Daniel Brühl
Actor: Jessica Schwarz
Actor: Denis Moschitto
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Benjamin Quabeck
Binding: DVD
EAN: 4042662200295
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Special Edition
Format: Surround Sound
Label: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
NumberOfItems: 1
Verlag: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2002
Spielzeit: 100
Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 2001
von: Daniel Brühl (Hauptdarsteller), Jessica Schwarz (Hauptdarsteller), Lee Buddah (Komponist)
Preis: EUR 4,49
Product Description
Der 19-jhrige Daniel setzt nach dem Abi seine ganze Hoffnung auf das wahre Leben und die groe Liebe. Doch Luca, die er heimlich liebt, bleibt unerreichbar fr ihn. Pltzlich taucht Anna auf und die Katastrophen nehmen ihren Lauf...Aus der Amazon.de-Redaktion
Nichts bereuen, der Titel von Benjamin Quabecks Filmdebüt, ist Programm. So wie sein ziemlich gebrochener Held, der Wuppertaler Zivildienstleistende Daniel, folgt auch der junge Regisseur ohne jedes Bedauern oder jeden Zweifel seinem Gefühl. Diese ganz bewusste Kompromisslosigkeit verleiht dem Film seine Authentizität, aber auch eine Radikalität, die ihn in einigen Momenten nur schwer erträglich macht. Jeder Erwachsene kennt und versteht die Schmerzen und die Verwirrungen, die mit dem Ende der Jugend einhergehen, zumindest in einem gewissen Maße. Nur führen sie Daniel zu Handlungen, die auch beim besten Willen nicht mehr zu tolerieren sind. Letztlich mag alles, was hier geschieht, absolut konsequent sein, aber das macht es nicht weniger unangenehm.Eigentlich ist Daniel (Daniel Brühl) ein ganz normaler 19-Jähriger, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Luca (Jessica Schwarz), das Mädchen, das er über alles liebt, das aber seine Gefühle nicht erwidert, geht für eine Zeit nach Amerika; und Daniel steckt fest in der Enge seiner Heimatstadt, zumal ihm sein Vater eine ungeliebte Zivildienststelle in der evangelischen Gemeinde besorgt hat. Bei seinem ersten Versuch, wenigstens symbolisch auszubrechen, lernt er die Altenpflegerin und Krankenschwester Anna (Marie-Lou Selem) kennen, die Gefallen an ihm findet und ihm eine neue Zivildienststelle verschafft. Aber auch ihre Zuneigung kann Daniel keine Richtung für sein Leben geben. Sein Verhalten wird immer egozentrischer und rücksichtsloser, bis es schließlich in einem so brutalen wie sinnlosen Überfall auf eine Tankstelle gipfelt.
Anders als Daniel, dessen Verweigerung jeglicher Reue den Zuschauer endgültig gegen ihn aufbringt, muss sein Schöpfer Benjamin Quabeck tatsächlich nichts bereuen. Die Konsequenz, mit der er Daniel seinen selbst gewählten Weg in eine emotionale Wüstenlandschaft und damit in die absolute Einsamkeit gehen lässt, erfordert einen Mut, den die wenigsten Filmemacher aufbringen. Er riskiert, dass wir mit der Hauptfigur auch den Film ablehnen, aber selbst in einer solchen Ablehnung steckt noch eine Erkenntnis.
Nichts bereuen konfrontiert uns mit der dunklen, zerstörerischen Seite des Erwachsenwerdens, der wir meist völlig hilflos gegenüberstehen. Und auch wenn man fast außer sich gerät angesichts Daniels sinnlosen Verhaltens, so muss man doch zugeben, dass es einer inneren Logik folgt. Benjamin Quabeck erklärt diese Logik nicht weiter und versucht erst gar nicht, sie zu durchbrechen, aber das ist auch nicht die Aufgabe eines Filmemachers. Er hat stattdessen einen Stil und Bilder gefunden, die Daniels innere Leere auf der einen und Annas hilflose Verzweiflung auf der anderen Seite in jedem Moment des Films sichtbar machen. Wie man mit ihnen fertig werden kann, das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. --Sascha Westphal
Video Jakob Kurzinhalt
Nach dem Abi setzt Daniel seine ganze Hoffnung auf das wahre Leben und die große Liebe. Seit vier Jahren liebt er heimlich die Schöne Luca, die aber unerreichbar für ihn ist. Und auch der Zivi-Job, den ihm sein Vater ausgerechnet bei der Kirche besorgt hat, entpuppt sich als unerträglich.VideoMarkt
Der 19-jährige Daniel ist verwirrt, passieren doch so viele Dinge auf einmal: Da interessiert sich seine heimliche Liebe Luca plötzlich für ihn, nur um ihm wenig später einen Korb zu geben; gleichzeitig hegt er Gefühle für seine Arbeitskollegin Anna. Ein alter Herr, den er als Zivi zu betreuen hat, stirbt, und er überwirft sich mit seinem besten Freund. Ein Tankstellen-Überfall macht seine momentane Katastrophenphase komplett. Bevor Daniel jedoch vollends resigniert, wird ihm klar, dass man das Leben einfach nicht planen kann...VideoWoche
Benjamin Quabeck konnte mit seinem Debüt den Regie-Förderpreis auf dem Filmfest München 2001 gewinnen. Die Verfilmung seines eigenen Romans ist gefühlvoller Selbstfindungstrip und zugleich sympathische Coming-of-Age-Story. Stilsicher inszeniert und ohne pseudo-jugendliches Verständnispathos vermittelt Quabeck die Nöte seines Helden mit erfrischender Ironie. "Schule"-Star Daniel Brühl, Viva-Moderatorin Jessica Schwarz und der Rest des Ensembles agieren souverän, sodass der Film auch jenseits der Twens Fans finden dürfte.Blickpunkt: Film
Im Leben des 19-jährigen Zivis Daniel geht es drunter und drüber: Seine heimliche Liebe zeigt kurzzeitig Interesse, seine Kollegin Anna ist ebenfalls attraktiv, ein von ihm betreuter alter Mann stirbt und er überwirft sich mit seinem besten Freund... Gefühlvolle Coming-of-Age-Story, für die Debütant Benjamin Quabeck 2001 beim Filmfest München mit dem Regie-Förderpreis ausgezeichnet wurde.Blickpunkt: Film Kurzinfo
Angenehm unprätentiös und realistisch erzählte Coming-of-Age-Geschichte eines 19Jährigen zwischen Zivildienst und unberechenbarer Liebe.Kurzbeschreibung
Nach dem Abi setzt Daniel seine ganze Hoffnung auf das wahre Leben und die große Liebe. Seit vier Jahren liebt er heimlich die schöne Luca, die aber unerreichbar für ihn ist. Und auch der Zivi-Job, den ihm sein Vater ausgerechnet bei der Kirche besorgt hat, entpuppt sich als unerträglich.Kundenrezensionen zu 'Nichts bereuen'
Ich bin schockiert..... (19. Juli 2008)
Leider kann ich die vielen positiven Bewertungen zu diesem Film nicht nachvollziehen.Ich habe schon lange nicht mehr einen so inhaltslosen, merkwürdigen und nichtssagenden Film gesehen.
Wenn der Film im Fernsehen gelaufen wäre, hätte ich zu 100 % umgeschaltet.
Normalerweise gucke ich sehr gerne deutsche Filme, da ich diese Hollywood-Streifen ziemlich überbewertet finde, aber von diesem hier war ich enttäuscht und gelangweilt.
Auch bei nochmaligem Angucken würde ich sicher keinen Gefallen daran finden und auch nicht "etwas Neues/Interessantes entdecken", wie es bei den Bewertungen geschrieben wurde.
Den einen Stern kriegt er, weil es großen Mut bedeutet diesen Film überhaupt zu veröffentlichen.
Auch deutsche Filme können enttäuschen.....
Wie im Leben (2. Januar 2008)
Hier sieht man, wie mn am Leben vorbei leben kann. Es ist nciht einfach als junger Mensch das Leben zu fassen. Herforagende Schauspieler, sehr gute StoryFans (31. Oktober 2007)
Daniel Brühl hat sich mit diesem Film makl wieder selbst übertroffen, toller Film über Liebe, Tod und alles was zum erwachsen werden dazu gehört....nicht nur für Twens ...Prädikat wertvoll (24. Januar 2007)
Dem engagierten Team aus der Filmakademie Baden-Württemberg gelingt eine gefühlsvolle und wahrlich überzeugende Verfilmung einer Geschichte nach dem Roman von Benjamin Quabeck; gleichsam ein Pendant zu "American Pie", der Schritt in die "Volljährigkeit" und zum Erwachsenen.
Grelle Farben, eindringende Musik und meisterlich arrangierte Szenen und Rezitative zeichnen den Weg der Selbstfindung von Daniel (Daniel Brühl) in mitten der Trostlosigkeit einer Großstadt und ihrer sozialen Einrichtungen.
Alle Rollen sind souverän gespielt, und viele ungewöhnliche Kameraeinstellungen zeigen den Mut und die Freude am Experiment der Newcomer, einer Crew rund um Daniel Brühl, deren Budget mehr als begrenzt war.
...ein toller, nicht ganz alltäglicher Film, dessen Tiefe erst bei wiederholter Auseinandersetzung sichtbar wird.
Werther in Wuppertal. (8. September 2006)
Der neunzehnjährige Daniel ist verliebt in Luca. Wie das in dem Alter so ist, wird seine Liebe nicht so erwidert wie er sich das verstellt. Zwar findet ein Umwerben statt, aber Daniel zweifelt oft an sich selbst. Als Luca für drei Wochen verreist, hat er Gelegenheit die anderen Dinge um sich herum genauer zu betrachten.Als Zivildienstleistender im evangelischen Kirchendienst ist er nicht zufrieden. Als er eine seiner ausgefallenen Ideen in die Tat umsetzt und sich selbst ans Kreuz hängt, lernt er die Krankenschwester Anna kennen. Diese verhilft ihm zu einer Tätigkeit in der Altenhilfe. Hier kommt Daniel erstaunlich gut zurecht, obwohl das für einen außenstehenden Betrachter, der deutlich härtere Job ist.
Anna, die Gefallen an Daniel gefunden hat, trägt dazu sicher etwas bei. Auch Daniel scheint es so zu gehen. Bis auf einmal die drei Wochen herum sind und Luca wieder da ist. Diese Situation zu so verfahren wie zuvor. Doch durch Anna kommt Eifersucht ins Spiel. Allerdings auf beiden Seiten. Nachdem Daniel durch zuviel innerliche Gefühle ausrastet und einige Straftaten begeht. Zudem betrinkt er sich mit einem netten älteren Herrn, der sein anvertrauter Pflegepatient ist. Als dieser nette Herr am nächsten Morgen verstorben ist, sieht es ernst aus für Daniel. Vor Gericht gibt er zu, nichts zu bereuen. Ehrlich, aber sicherlich nicht vorteilhaft für ein mildes Urteil.
Der Film wirkt echt, glaubhaft, fast dokumentarisch. Der Zuschauer fühlt sich an die Leiden des jungen Werther erinnert, immer wieder das gleiche Probleme zu Zeiten des Erwachsenwerdens. Gute Dialoge, überraschende Ereignisse und Wendungen, sowie eine gute Portion reales Anschauungsmaterial im ambulanten Pflegedienst machen den Film sehenswert.




