55 Tage in Peking

Verkaufsrang: 7366 (Video)
Actor: Charlton Heston
Actor: Ava Gardner
Actor: David Niven
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Nicholas Ray
EAN: 4020974149747
Format: PAL
Label: EMS GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: EMS GmbH
Verlag: EMS GmbH
Erscheinungsdatum: 4. September 2002
Spielzeit: 147
Studio: EMS GmbH
von: Charlton Heston (Hauptdarsteller), Ava Gardner (Hauptdarsteller), Dimitri Tiomkin (Komponist)
Preis: EUR 3,80

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wir schreiben das Jahr 1900. Mit der Ermordung des deutschen Botschafters beginnt in Peking der so genannte Boxeraufstand. Eine Gruppe von chinesischen Untergrundkämpfern, die sich offen gegen den westlichen Einfluss auf China zur Wehr setzt, beginnt mit einem Krieg gegen die fremden Truppen.

Die Boxer feiern schnell Erfolge in der Hauptstadt, bis sie das Botschaftsviertel erreichen. Unter Führung des britischen Botschafters Sir Arthur (David Niven) und des amerikanischen Marines Matt Lewis (Charlton Heston) formiert sich ein gut organisierter Widerstand gegen die Boxer. Obwohl die Chinesen den wenigen ausländischen Soldaten zahlenmäßig weit überlegen sind, gelingt es ihnen nicht, die Fronten zu durchbrechen.

55 Tage in Peking ist ein problematischer Spielfilm. In Ausstattung und Aufwand ist der Film bemerkenswert. Teile der Stadt Peking wurden originalgetreu im Filmstudio nachgebaut, die Massen-Actionszenen, in denen oft Hunderte von Darstellern gleichzeitig agieren, verblüffen noch heute. David Niven fasziniert in der Rolle des Botschafters, der mit kühlem Kopf und Umsicht den Widerstand organisiert, und Charlton Heston gibt überzeugend den raubeinigen US-Marine, der Soldaten zu motivieren weiß und selbst nicht davor zurück schreckt, in vorderster Front zu agieren. Der Film aber hat zwei Probleme. Das erste Problem heißt Ava Gardner, das zweite ist der laxe Umgang mit der wahren Geschichte.

Ava Gardner ist die Baronin Natalie Ivanoff, eine Russin, die in die Wirren dieses Aufstandes gerät und sich schließlich in den Armen des starken Charlton Heston wiederfindet. Gegen eine emotionale Geschichte wie diese ist eigentlich nichts einzuwenden, lässt sie die Figuren doch menschlicher wirken. Ava Gardners Figur aber ist derart konturlos, dass ihre Auftritte die Rahmenhandlung faktisch unterbrechen. Fast wirkt der Film, als habe man diese Liebesgeschichte mit Gewalt in den Film gepresst. Sie stört und sie hat für die Dramaturgie keine Bewandnis.

Der laxe Umgang mit der Geschichte befremdet ebenso. Die Boxer werden zu einer Masse gesichtsloser Terroristen degradiert; Gründe, die zu ihrem Aufstand geführt haben, werden, wenn überhaupt, nur am Rande thematisiert; das durchaus kolonialistische Vorgehen der ausländischen Truppen auf chinesischem Boden wird nicht wirklich hinterfragt. Bedauerlich. --Christian Lukas

dkb.de

Amazon.de DVD-Bewertung

Die DVD hat ein sehr scharfes Bild, der Ton, obwohl nur in Mono, kann sich hören lassen. Bonusmaterial gibt es bei Filmen wie diesen -- er ist 1962 inszeniert worden -- erfahrungsgemäß nur sehr selten. Und so findet sich auf diesem Silberling nur der Originaltrailer als echtes Extra neben einigen Kurzbiografien über die Hauptdarsteller. --Christian Lukas

dkb.de

Kundenrezensionen zu '55 Tage in Peking'

Einzelschicksale statt historischer Realismus (9. Januar 2005)

Geschichte wird von den Siegern geschrieben, sagt man. So auch dieser Film, der sich nicht einmal ansatzweise um die Darstellung der historischen oder zumindest der politischen Realität jener Zeit bemührt, die er darzustellen vorgibt. Statt dessen verliert sich der Film in der Darstellung von Einzelschicksalen, die für die reale Geschichte vermutlich kaum von Bedeutung war. Aber auch die gute schauspielerische Leistung Einzelner kann dann Mangel an historischen Fakten nicht ausgleichen. Wer etwas über China oder den Boxeraufstand erfahren will, ist bei diesem Film an der falschen Adressen. Er ist eher eine abendfüllende Unterhaltung auf mittlerem Niveau.

Bestes Sonntagnachmittagkino (17. Juli 2003)

Leider einer der Filme die heute im Fernsehen nicht mehr so oft gezeigt werden ist er doch einer der besseren Streifen aus der Monumentalära Hollywoods. Auch wenn Heston es nicht lassen kann sein eindimensionales darstellerisches Gesicht zur Schau zu stellen glänzt der Film mit vielen guten Darstellern (u.a. der unvergessene David Niven). Leider bleibt bei vielen Szenen der tatsächliche historische Ablauf auf der Strecke und faszinierenderdings werden amerikanische Truppen zu den Rettern obwohl deren personeller und militärischer Anteil an den Kämpfen nicht über das Maß der anderen Mächte hinausging. Alles in allem jedoch - sehr sehenswert.

sehenswert (16. September 2002)

Hier hat man es mit einem sehenswerten Film zu tun. Gute Schauspieler, eine tolle Kulisse und alles vor dem Hintergrund der Überheblichkeit der sogenannten Besatzungsmächte. Unbedingt anschauen.

Klassiker, der nicht fehlen darf! (15. September 2002)

Sehr gut gemachter Monumentalfilm, der den Boxeraufstand
in China um 1900 zum Thema hat.Aufwendige und teure Inszenierung,die man heute noch merkt.
Gute Bildqualität und guter Ton (allerdings in Mono) machen
den Film zum Bestandteil einer jeden Sammlung.

dkb.de

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