Verkaufsrang: 5846 (Video)
Actor: Nancy Travis
Actor: Matt Keeslar
Actor: Kimberly J. Brown
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Craig R. Baxley
EAN: 4012878119261
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 8. August 2002
Spielzeit: 244
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 2001
von: Nancy Travis (Hauptdarsteller), Matt Keeslar (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,58
Aus der Amazon.de-Redaktion
Im dem von Werbespots durchsetzten, lärmenden Fernsehalltag wirkt das gemächliche Tempo des Mehrteilers Stephen Kings Haus der Verdammnis irgendwie deplatziert. Mit der Zeit entfaltet der Film jedoch die gleiche Wirkung wie ein Stephen-King-Schmöker, von dem im Übrigen auch das Drehbuch stammt.Die Geschichte über einen Parapsychologen, der mit seinem Team in einem Geisterhaus anrückt, folgt zwar leidlich bekannten Sujets aus Kings Universum -- dem telekinetisch begabten Mädchen, dem Haus mit eigenem Bewusstsein -- wirkt jedoch in ihrer Vertrautheit angenehm und sogar unterhaltsam, nicht nur für den Fan. Die Schauspieler (unter anderem Nancy Travis, Julian Sands und Melanie Lynsky aus Heavenly Creatures) liefern solide Leistungen. Die Special Effects bewegen sich zwar auf Fernsehniveau, werden jedoch klug eingesetzt. Obwohl vieles an Stephen Kings Haus der Verdammnis ausgemachter Unsinn ist, hat der Film in seinen besten Momenten eine absurde und gleichzeitig gruselige Qualität. --Bret Fetzer
Kundenrezensionen zu 'Stephen Kings Haus der Verdammnis'
Um Gottes Willen (1. September 2008)
Nach dem Anschauen des Films wußte ich nicht, was ich gruseliger gefunden habe: Die Frisur der Hauptdarstellerin oder die schauspielerischen Leistungen im Allgemeinen. Der Film an sich sorgt jedenfalls nicht für den Hauch von Gänsehaut - keine Atmosphäre, keine Spannung, nur oberflächliche Klischeecharaktere - alles schon mal dagewesen (und zwar besser!) und so was von vorhersehbar, dass man sich fragt, ob der Film nicht aus der Satireecke kommt. Ich bin ein großer Stephen King Fan und habe so ziemlich alles von ihm gelesen bzw. die Verfilmungen angeschaut - Haus der Verdammnis ist meines Erachtens das Schwächste, was sein Etikett trägt. Fazit: Schad ums Geld.Oberflächen-Grusel in überladener Optik... (26. August 2008)
... bietet das "Haus der Verdammnis" für mich. Zunächst ist der Film, ganz objektiv gesagt, ein Film mit klassischem Gruselmotiv: in einem Haus spukt es, und ein paar Leute versuchen, die "Geister" mit Hilfe übersinnlicher Fähigkeiten und wissenschaftlichen Geräten sichtbar/messbar zu machen. Soweit so gut.Kurz zur DVD-Edition, ähnlich wie beim "Sturm des Jahrhunderts" bietet sie akzeptable Bildqualität (nicht mehr). Allerdings sind noch ein Making-Of und eine Art "Dokumentarfilm" (in dem so getan wird, als existiere Rose Red tatsächlich) mit an Bord, die mir gut gefallen haben.
Nun einige persönliche Kommentare von mir dazu... mich konnte der Film nicht fesseln. Und das lag noch nicht einmal an der Riesen-Überlänge (Trilogie), sondern an anderen Dingen, die ich kurz aufschreiben werde.
Zum einen boten die Charaktere, so wie sie auf dem Bildschirm zu sehen waren, einfach kaum Identifikationsfläche für mich. Joyce Reardon etwa, die Hauptakteurin, wirkte auf mich etwas zu überzeugt von ihren Vorstellungen des Übersinnlichen, etwas verbissen und leicht fanatisch. Durchaus möglich, dass King die Figur so haben wollte (in dem Fall hätte die Schauspielerin gute Arbeit geleistet). Das kann man nicht sagen, da es keine Romanvorlage gibt. Nur schade, dass mir ausgerechnet die Protagonistin so wenig sympathisch war. Das ist rein subjektiv.
Eine andere Figur, nämlich das autistische Mädchen Annie Wheaton, wird vom Regisseur Baxley so dermaßen unglücklich eingeführt, dass sie zumindest bei mir sofort alle Sympathien verpielt hatte. In ihrer ersten Auftrittsszene ist sie nämlich gerade dabei, mit Hilfe ihrer telepathischen Fähigkeiten ein älteres Ehepaar umzubringen. Dieser erste Eindruck hat sich bei mir während des gesamten Filmes nicht mehr rückgängig machen lassen (wie so oft).
Positiv und als ruhender Pol dagegen wirkte auf mich die Figur des Steven Rimbauer, die den Film um einiges sehenswerter gemacht hat.
Ein weiterer Punkt dagegen, der den Film für mich wieder uninteressanter gemacht hat, ist die Geschichte. Zum einen kam sie mir reichlich oberflächlich vor, und zum anderen sehr aufgesetzt. Stephen King selbst hat gesagt, er habe den "Moby Dick" der Geisterhausfilme drehen wollen. Vielleicht hat er deswegen eine solch überladene Story geschrieben. Denn es ist jetzt nicht so, dass eine oder zwei Personen übersinnliche Phänomene sehen und man daraus eine Geschichte spinnt. Nein, es sind gleich sieben Charaktere mit übersinnlichen Fähigkeiten vertreten. Eine Person sieht die Vergangenheit, eine andere die Zukunft, eine Person kann Gedanken lesen, und wieder eine andere aus Gegenständen Botschaften erfühlen. Und dann ist da noch Annie Wheaton, die mit Hilfe ihres Verstandes ganze Steinschläge auslöst... auch hier, das ist meine Ansicht. Wer solche Geschichten mag, dem spreche ich die Kaufempfehlung aus. Für mich wirkt das alles zu weit von der guten alten Realität weg, wenn sich die Charaktere alle gegenseitig vorstellen, was sie an "Übersinnlichem" zu bieten haben. Nichts gegen Übersinnliches, das beurteilt jeder anders, aber das war für mich zu viel des Guten.
Mein dritter und letzter Kritikpunkt ist die Technik, die der Film verwendet, um dem Zuschauer Gänsehaut zu machen. Hier kam er für mich ebenso überdreht herüber, wie die Story schon ahnen lässt. Aller Grusel läuft immer, immer über rein visuelle Effekte ab. Es wurde nicht gespart, denn ganze Familien von Geistern bevölkern das Haus Rose Red. Inmitten dieser opulent in Szene gesetzten Geisterschar bleibt kaum Platz für feinsinnigen, hintergründigen Grusel á la "The Eye" (in asiatischer Originalfassung!). Im übrigen war, zum Vergleich, "The Eye" ein Film, der mich wirklich sehr verstört hat - weil er es schafft, durch gezielte, gut dosierte Effekte und Musik ganz andere, tiefergehende Teile der Persönlichkeit anzusprechen, und zumindest mir damit ziemliche Angst gemacht hat. Im "Haus der Verdammnis" dagegen geht es hauptsächlich um eine, finde ich, sehr offensichtliche Art von Grusel. Allerdings hat die verschnörkelte Optik positiverweise auch für mich sehr faszinierende Aufnahmen mit sich gebracht, etwa die verschiedenen Räume von Rose Red (Stichwort Spiegelsaal), oder die tollen Außenaufnahmen des Gruselhauses, die bei mir eine Atmosphäre geschaffen haben, als sei das Grüppchen Leute in eine andere Dimension eingetreten, etwa wie in einem Fantasyfilm.
Wie gesagt, die Effekte sind reichhaltig und opulent, wer gerne sehr viele Geister und Gespenster sehen möchte, könnte Spaß daran haben. Wer eher hintergründigen, unter die Haut gehenden Grusel mag, wird sprichwörtlich, wie ich es sehe, von den vielen Geistern erschlagen.
Insgesamt ist das "Haus der Verdammnis" ein Film für Fans von Überlänge, für Fans von sehr übersinnlich durchsetzten Geschichten, und auch für Fans von sehr vielen aufwändigen Gruselszenen. Teils sind sie leider etwas offensichtlich (weil ähnlichen) geraten.
Für Fans von feinsinnigerem Grusel empfehle ich keinen Kauf. Dann würde ich eher zu "The Eye" raten, allerdings zum Original aus Asien.
Und wer eine etwas bodenständigere Geschichte, in derselben Länge, vom selben Regisseur und ebenfalls nach einem Drehbuch von Stephen King symphatisch finden könnte, dem lege ich den "Sturm des Jahrhunderts" ans Herz. Das ist eine Geschichte, in dem ein bedrohlicher Orkan und ein darin auftauchender mysteriöser Fremder für Grusel der pragmatischen Art sorgen.
Naja.... (2. Juni 2008)
Ehrlich gesagt weis ich nicht ob ich mir "Haus der Verdammnis" noch einmal anschauen werde!? Einen zusammenhängenden "Horror"-Film mit einer Lauflänge von 245 Minuten der ausserdem sehr sehr wenig Spannung und Horror hervorbringt, zweimal anzuschauen ist schon eine Überwindung die man erstmal aufbringen muss... Als großer KING-Fan sage ich aber: ja....ja man sollte ihn schon mal gesehn haben, aber ich war mehr enttäuscht als begeistert. Bis auf wirklich eine Handvoll guten Grusel und Horrorszenen (in 245 Min.!) macht der Film nicht wirklich Spaß. Die Darsteller und ihre Rollen die sie im Film übernehmen werden aber super und genau während der langen Zeit vorgestellt.Wer hier einen eiskalten Horror erwartet hat sich also geirrt! Vielmehr ist der Film was für Leute die sich ganz intensiv mit dem Film auseinandersetzen wollen. Für Entertainment Freaks ist der definitiv nichts ;-).
Toller Grusel der klassischen Art !!! (21. November 2007)
Endlich ein Film, der die Fans der klassischen Horrorfilme begeistert. Dass die Geschichte in einem unheimlichen Haus spielt, finde ich klasse und die "Familiengeschichte" über Ellen Rimbauer, die nebenher geführt wird, rundet die ganze Sache ab. Die Special Effects sind gut gelungen und das Make Up der "Hausbewohner" erst *Daumen hoch* . Im Großen und Ganzen sehenswert !!!!Unglaublich schlecht (19. November 2007)
1. alles schlecht kopiert aus dem Roman "Hill House" von Shirley Jackson (deutscher Filmtitel "bis das Blut gefriert", 1963, von Robert Wise).2. unlogische und irrsinnige Szenen, die widersprüchlich zum wirklich guten Vorfilm "Tagebuch der Ellen Rimbauer" und der gleichnamigen sehr guten Romanvorlage (witzigerweise alles vom gleichen Autor Stephen King).
3. langatmige und langweilige Aneinanderreihung von sogen. subtilen Gruselelementen.
Zum ersten Punkt:
Schon im Klassiker "Hill House" sammelt ein Psychologie-Professor "Kandidaten" mit medialer Erfahrung um sich, um im geerbten Anwesen des jungen Besitzers auf "Geisterforschung" zu gehen.
Sein persönlicher Ergeiz, der Fachwelt Beweise vorlegen zu können, geht dabei über das psychische Leiden seiner Probanden hinaus, um zum Schluss in einer Tragödie zu enden.
Anders als in allen darauf folgenden Remakes (und somit auch "Haus der Verdammnis") setzen Buch und Film auf die wirklich Gänsehaut-bringenden dunklen Seiten in uns selbst.
Jeder der Probanden hat, wie Jeder im richtigen Leben, starke und schwache Momente. Jeder erlebt sich hier mal herausragend und stark, um im nächsten Moment innerlich zu zerbrechen.
Buch und Film (Hill House) bilden diese Eckpunkte der menschlichen Psyche heraus und halten uns einen Spiegel vor.
Lachen wir noch über Eleanor Lance's kindlich naiver Sichtweise, lacht kaum einer von uns, wenn er mit seinen eigenen Ängsten einmal konfrontiert wird.
Nicht so "Haus der Verdammnis".
Keiner hinterfragt die Absichten und Ziele der Psychologin.
Alle laufen ihr wie Gänsejungen hinterher.
Selbst wennn Teammitglieder mehr oder weniger vor den Augen der anderen sterben, ist dies zwar bedauerlich, aber schon kurze Zeit später sitzt man gemütlich im Kaminzimmer und "plaudert".
zu Punkt 2:
Wer die Verfilmung des Tagebuches gesehen hat, weiß, dass einige Szenen der erzählten Rückblenden in der Vergangenheit nicht so waren.
Mir fiel dies besonders bei Rimbauer's amerikanischen Freund und Geschäftspartner auf. Hat er sich einst aus Verzweiflung in Rimbauers Arbeitszimmer erhängt, nachdem er sich von den Kindern, die er sehr mochte "verabschiedet" hat, vorgaukelnd, sie sollten "Verstecken" spielen, hat er in den Rückblenden beim "Haus der Verdammnis" den Kindern Cowboyhut und Rose geschenkt und sich vor ihren Augen erhängt.
Wohl bemerkt, der gleiche Autor/Regisseur bis hin zu den gleichen Schauspielern !!
Dies setzt sich in vielen Szenen fort, so dass die eigentliche Geschichte um das Mysteriöse und Unheimliche de Hauses mehr und mehr zu einer lächerlichen Pseudohorrorfarce verkommt.
und zu Punkt 3:
Der Gipfel des schlechten Geschmackes stellen die Zombieaufmachungen der ehemaligen "Verschollenen" des Hauses dar.
Allen voran Ellen und ihre afrikanische Freundin Sukeena.
Hallo ... Mr. King? Haben Sie ihre eigene Romanvorlage nicht richtig gelesen???
Fazit:
Langweiliger, nichtssagender Film, der weder den Gruselfan, noch den Horrorfan wirklich überzeugt.
Durch Überlängen in Handlung und flacher schauspielerischer Leistung und noch schlimmerer deutschen Synchronisierung (er ist im englischen schon schlecht) eigentlich KEINEN Punkt.
Wer Charakter und Stimmung UND eine spannende und nahegehende Geschichte erzählt haben möchte, greife zum Roman um Hill House, oder auch zum Film von Robert Wise.
Auch zu raten wäre, das "Tagebuch der Ellen Rimbauer" zu lesen.
Für mich ein heimlicher Diamant unter den Erzählungen.



