BatteriesIncluded: 0
Binding: Elektronik
Brand: Matrox
EAN: 0790750108575
GraphicsMemorySize: 128
IsFragile: 0
Label: Matrox Electronic Systems GmbH
ListPrice:
Manufacturer: Matrox Electronic Systems GmbH
Model: PH-A128R
NumberOfItems: 1
Platform: Windows XP
Verlag: Matrox Electronic Systems GmbH
Studio: Matrox Electronic Systems GmbH
UPC: 790750108575
Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach längerer Abstinenz vom Consumer-2-D/3-D-Grafikkartenmarkt meldet sich Matrox mit der Matrox Parhelia 512 128 MB zurück, die mit einer auf 220 MHz getakteten 512-Bit-GPU, einem 256-Bit-Speicherbus und 128 MB RAM mit 250 MHz Takt antritt.Die Karte besitzt zwei DVI-Anschlüsse für LCD-Bildschirme, für einen Standard-VGA-Ausgang wird der mitgelieferte Adapter benötigt -- so lassen sich für einen erweiterten Desktop zwei CRT-Monitore (Dual-Head-High-Fidelity) und ein TV-Out anschließen. Für den "Surround-Gaming"-Modus können sogar drei Monitore verwendet werden. Dieses Feature wird jedoch bisher nur von wenigen Spielen wie Quake III Arena oder Unreal Tournament 2003 unterstützt und bedarf leider aufwändiger Konfigurationsarbeit.
Neben den Hardwareoptionen können sich Gamer über zwei neue Features freuen, die vor allem die Bildqualität im Visier haben: Das 16fache Fragment Antialiasing (FAA-16x) erreicht eine saubere, "treppenfreie" Darstellung bei hoher Auflösung, die nicht auf Kosten der Systemleistung geht. Nur die identifizierten, treppengefährdeten Ränder werden anti-aliased. Neu und Matrox-eigen ist das wenig unterstützte Hardware Displacement Mapping, das vergleichbar mit Higher Order Surfaces (nVIDIA) and TruForm (ATI) Oberflächen ressourcenschonend und leichter darstellbar macht.
Hauptsächlich für 2-D-Profis, aber auch für Gamer ist die 10-Bit-GigaColor-Technologie interessant, die bis zu eine Milliarde Farben für 2-D, 3-D, DVD und Video im Gegensatz zu den gängigen 17 Millionen für True Color ermöglicht. Außerdem erlaubt das Glyph Antialiasing unter Windows 2000 und XP eine Hardwarebeschleunigung für Anti-aliased-Text- und Font-Darstellung mit vollständiger Gamma-Korrektur. Das Schriftbild wird dadurch angenehmer und deutlicher zu lesen, ohne die Leistungs des Systems zu beeinträchtigen.
Die neue Matrox-Karte wendet sich sowohl an 2-D-Profis als auch an 3-D-Gamer und deckt damit eine All-in-One-Nische ab, während sich die Konkurrenz mit verschiedenen Kartenversionen eher spezialisiert hat. Dabei sprengt die Matrox Parhelia 512 128 MB im 3-D-Bereich keinesfalls gängige Benchmark-Grenzen, zeigt jedoch gute Leistungen bei maximaler Bildqualität. --Wolfgang Treß
Pro:
- Hohe Leistung trotz Anti-Aliasing bei hoher Auflösung dank FAA-16x
- Zahlreiche erweiterbare Anschlussmöglichkeiten für bis zu drei Monitore
- Gute Konfigurations-Desktop-Software
- Wer die 2-D-Qualitäten der Karte nutzen will, zahlt für die 3-D-Features mit
- 3-D-Performance ist durchschnittlich
- Surround Gaming mit drei Monitoren ist schwierig zu konfigurieren
Kundenrezensionen zu 'Matrox Parhelia Grafikkarte, 128MB DDR, DVI, TV-Out'
Was herr jagsopinion schreibt ist teilweise gelogen ;) (1. Dezember 2002)
zwar hat sich der herr viel mühe gegeben einen schönen lange text zu schreiben aber leider ist er teilweise gelogen: die parhelia ist zwar gut für den office berreich aber zum spielen ABSOLUT ungeignet die meisten der aktuellen spiele ruckeln mit ihr und eine weniger als halb so teure TI4200 bietet viel mehr fps fürs geldMatrox meldet ein interessantes, neues Sonnenphänomen! (9. August 2002)
Die Parhelia-512 ist ein wirklich brilliantes Kärtchen, das ich jeder Geforce 4 Ti 4x00 vorziehen würde, mit gutem Potential für zukünftige Leistungsanwendungen und natürlich auch für jetzige und zukünftige Spiele.Zwar ist es auch etwas teurer und auf den ersten Blick nicht 'der' Benchmark-Renner, doch dies liegt nicht zuletzt an der etwas anderen Arbeitsweise der Karte, die sicher jedem, nach etwas genaueren Tests, klar werden wird. Statt bei einfacher Texturierung mehr zu leisten, leistet Parhelia bei der immer beliebter werdenden Multitexturierung mit bis zu vier überlagerten Texturen nicht weniger! Unter echter Belastung rennt sie damit ihren Geforce & Radeon Konkurrenten lustig davon.
Auch bereits mit weniger starken CPUs um 800 MHz erreicht sie noch bei den neuesten Titeln der Spieleindustrie super flüssige Darstellung und meistert auch Problembereiche, anders als Geforce 4 Ti & Co, fast immer flüssig, ohne stark einzubrechen. (Vielleicht liegt's am mit 256 Bit doppelt so breiten Speicherbus der Parhelia vgl. mit der GeForce 4 Ti oder an Parhelias 512 Bit-Chip-Architektur.) Doch natürlich skaliert Parhelia bei steigender CPU-Leistung ebenfalls gut mit.
Der besondere Clou für Enthusiasten: - Es kann auf bis zu drei Monitoren oder Displays gespielt werden. Das minimiert die gewohnten 'toten Winkel' enorm! Dem aber noch nicht genug. Matrox waren die gewöhnlichen 16.7 Mio. Farben nicht mehr genug und implementierte in diesen SuperChip erstmals die Fähigkeit 1.07 Mrd. Farben ('GigaColor') darzustellen. Bringt nix, meinen Sie? - Tja, bringt's eben doch, da hierdurch gerade bei der 3D-Darstellung in komplexen Szenen, aber auch bei DVD-Videos mittels PC-Theater DVD Wiedergabe (auf Monitor oder TV) die Farbqualität an Übergängen noch glatter und gleichzeitig deutlich kräftiger wird. Auf dem Desktop lässt sich natürlich auch mit GigaColor arbeiten. Um Bilder etwa vom Scanner auch mit dieser Qualität abspeichern zu können, liefert Matrox einen Photoshop-Patch mit. Übrigens auch dieses Feature funktioniert (auch in Spielen) meist ohne messbare Perfomance-Verluste.
Und ein weiteres, beeindruckendes 3D-Feature darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, denn ebenfalls nur mit sehr geringen Einbußen (8 - 10 %) schafft Parhelia das bislang industrieweit genaueste Antialiasing. Hierbei werden vom Chip im Bild auftretende Stellen mit deutlichen Hell-Dunkel-Unterschieden erkannt und vor der Ausgabe sechzehnfach geglättet (Geforce 4 Ti und Radeon 8500, 9000 glätten nur vierfach, Radeon 9700 wird sechsfach glätten). Dieses sog. 'Fragment Antialiasing' ist somit dem herkömmlichen 'Full Scene Antialiasing' von Geforce 4 Ti, Radeon 8500, 9000, 9700 & Co. überlegen, da es sich den enormen Aufwand erspart, das gesamte Bild zu glätten. Die Geforce 4 Ti verliert beispielsweise um 50 % ihrer Leistungsfähigkeit mit aktiviertem Antialiasing. Auch belässt Parhelia beim 'Fragment Antialiasing' filigrane Strukturen scharf, anstatt alles zu 'vermatschen'. Dieser Effekt wird zusätzlich durch das 64 fache 'Super Sample Texture Filtering' perfektioniert. Somit sehen auch Spielszenen bei 'normalen' Auflösungen auf großen Monitoren unvergleichlich exzellent aus, ohne stufige Übergänge und mit klarsten Texturen.
Blieben noch die Shader zu erwähnen. Diese immer wichtiger werdenden, rechnenden Grafikchip-Teile verfeinern, mittels von Programmierern frei gestaltbarer 'Mini-Programme', die in Spielszenen auftretenden Polygonstrukturen und Bewegungen derselben (Vertex Shader) oder sorgen für besondere Beleuchtungseffekte und Glanz bei deren Pixeloberfläche, etwa sich darauf ausbreitende Wasserwellen-Spiegelungen (Pixel Shader). Auch hier hat Matrox gut vorgesorgt und ein insgesamt 36 stufiges und dabei vierfach paralleles Shader Array entwickelt, das sehr leistungsfähig ist (dem des Geforce 4 Ti weit überlegen...). Um kompatibel zu der derzeitig neuesten DirectX 8.1 Version zu bleiben, entschloss man sich in Sachen PixelShader für einen der Version 1.3 und in Sachen VertexShader, baute Matrox schon den hochmodernen, jedoch ebenfalls noch DirectX 8.1, aber auch schon zu DirectX 9 kompatiblen 2.0 Typus ein (Geforce 4 Ti verwendet hier noch Ver. 1.1). Ebenfalls integrierte man für DirectX 9 das sog. 'Displacement Mapping', welches aus speziellen Oberflächentexturen dazu in der Lage ist, Polygonstrukturen bzw. echte Höhenstrukturen zu berechnen. Außer Matrox bietet dieses Feature nur noch der von ATi angekündigte Radeon 9700.
Aber auch für Profis hat diese Karte viel zu bieten. Mit den standardmäßig vorhandenen zwei DVI-I Ausgängen, bei wirklich qualitativ identischen TMDS-Transmittern und superpräzisen, ebenfalls identisch für beide Ausgänge ausgelegten ('Ultra Sharp') 400 MHz RAMDACs, betritt Matrox einmal mehr marktweites Neuland. Sie werden sicherlich genau wie ich staunen, wenn Sie erstmals die brilliante 2D-Bildqualität, aber auch 2D-Performance, sowohl auf analogen, wie auch auf digital arbeitenden Displays und Monitoren genießen können. Alle angeschlossenen Displays und Monitore lassen sich, wie gewohnt, völlig unabhängig voneinander Konfigurieren und bieten gleiche Funktionen, gleiches Aussehen, gleiche Schärfe. Auch ein Fernseher lässt sich dank des reichhaltigen, mitgelieferten Adaptersets (ohne Trauerrand) parallel betreiben. Auch hierauf wirkt etwaige DVD-Wiedergabe (dank GigaColor) ungewohnt brilliant. Die PowerDesk High Fidelity Software lässt sich einfach installieren, bedienen, bei Bedarf auch rückstandsfrei entfernen und ist bereits jetzt 'Rock Solid'. Erneut haben sich sowohl die Darstellungsqualität und -performance sichtbar gegenüber den Vorgängern verbessert und mit Filtern der 5ten Generation (Geforce 4 Ti verwendet die der 3ten Gen.) ist Matrox auch hier einmal mehr Spitze. Wer daher auf 3D CAD Rechnern im Office-Betrieb auf die bekanntlich gute Matrox Qualität bei Treibern und Bild bislang verzichten musste, nur weil die OpenGL-Performance von Vorgängern G550 und G450 nicht gänzlich ausreichten, erhält nun mit Parhelia eine solide Karte, die endlich auch in diesem Bereich eingesetzt werden kann. Auch besteht hier noch jede Menge Performance-Potential für die Zukunft, da Matrox, jüngst zum vollständig stimmberechtigten Mitglied des OpenGL Entwicklungsteams wurde und daher an dessen Weiterentwicklung nun noch mehr als ohnehin beteiligt ist. Parhelias enorme Reserven im OpenGL Bereich werden von Treiber-Release zu Treiber-Release derzeitig spürbar, da hier die Leistung noch deutlich ansteigt.
Wer eine Grafikkarte mit wirklich solider Performance bei momentan bester Bildqualität sucht und dafür auch bereit ist, etwas mehr als im Durchschnitt für diese Hardware auszugeben, ist mit dieser Karte bestens beraten. Als einziger Wermutstropfen stehen bislang nur Treiber für Windows2000 und XP zur Verfügung. Doch Treiber für Win98/Me, WindowsNT4 und Linux sind in der Entwicklung.
Gar nicht so übel (9. August 2002)
Diese Grafikkarte ist nicht schlecht. Sie bietet gute Leistungen in 3D-Spielen. Doch leider ist sie preislich zu hoch angesiedelt und kann auch nicht mit einer Geforce 4 Ti mithalten.Trotzdem für Leute, die keine geforce kaufen möchten eine gelungene Alternative.Nicht zum Spielen geeignet !!! (8. August 2002)
Die Grafikkarte beeindruckt durch ihre Fähigkeiten in der Bildbearbeitung. Sie besitzt die Fähigkeit 3 Monitore anzuschließen ,was für Mediengestalter praktisch ist. Für Spieler ist sie allerdings nicht zu empfehlen, weil sie mit 220 Mhz deutlich langsamer Taktet als Nvidas Geforce 4 Ti 4600(300 Mhz). Dadurch werden spiele wie Serious Sam 2 oder Quarke 3 deutlich langsamer und machen dann keinen Spaß mehr. Außerdem müssen sie, um alle Funktionen nutzen zu können, ein 22MB großes Patch aus dem internet runterladen, das finde nicht nur ich sondern auch die Redakteure er GAMESTAR eine FRECHHEIT.Fazit: Wenn ihr mit dem Pc spielt, solltet ihr euch lieber eine Grafikkarte mit Geforce 4 Chipsatz kaufen. Für die Bildbearbeitung ist sie empfehlenswert.
